PineApplePiece
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Hallo zusammen,
ein kleines, aber feines Review:
sicherlich kennt jeder Blechbläser das Problem: Bei der Reingung fällt auf: Es ist nicht unnötig, mal wieder die Rohre zu spülen und mit der Bürste sauber zu machen. Doch aufgrund des hohen Wasser-Eintrags beim Spülen - oder gar beim Vollwaschgang in der Badewanne - muss anschließend alles neu geölt und gefettet werden und das Instrument muss erstmal liegen und trocknen.
Will man dem Instrument dennoch eine Innenreingung gönnen, die aber im Alltag schnell und (relativ) unkompliziert geht, kann man Spitballs nutzen.
Herco Spitballs L

es handelt sich um kleine gelbe Schaumstoff-Zylinder, die in einer Reinigungslösung eingelegt sind. Achtung, es gibt verschiedene Größen. Dieses Review bezieht sich auf die Größe Large für Posaunen mit großem Schaft.

Das ganze funktioniert (fast) denkbar leicht. Mundstück ab, Spitball rein und einmal durchpusten, der Schmutz bleibt am Schaumstoff hängen und wird so mitgenommen.

Tipp: Schiebt den Spitball mit einem Bleistift oder ähnlichem schon 10-20 cm ins Mundrohr rein, dann lässt es sich viel leichter durchpusten.

Hier ein Bild nach einmaliger Anwendung an meiner insgesamt nicht ungepflegten Tenorposaune mit Thayer Axialventil.

Es bietet sich an, die Ventilgänge direkt mit reinigen zu lassen, dann muss man natürlich fester pusten. Das funktioniert auch bei Euphonien mit Kompensation, ist aber ein etwas höherer Luft-/Druckbedarf.
Die mehrfache Nutzung äußerlich nicht verschmutzter Spitballs (bei erneuter Lagerung in der Schraubtube kann ich nicht empfehlen, das führt teils zu Stockflecken und leiechtem Schimmel an ungenutzten spitballs.
Vorteile:
- Unkomplizierte Reingung der Rohre, insbesondere in den Bögen wo man sonst schlecht hinkommt (Auch Ventilbögen)
- wenig Wasser im Instrument, dadurch keine Trockenzeit nötig
- Dauert nur wenige Sekunden, wenn man weiß wie.
- man kann grob erkennen wie viel Schmutz die Pads aufnehmen
- super für unterwegs
Nachteile:
- nicht so gründlich wie eine Bürste und viel Wasser
- verschiedene Größen für großen und kleinen Schaft (bei Posaune) nötig
- erfordert durchaus hohen Druck auf den Lippen
- 9,90€/Packung mit 15 Balls ist nicht im Bereich eines Schnäppchens
Zentrale Tipps nochmal knapp:
- Spitball etwa 5-10 cm reinschieben, das erleichtert das Pusten
- Ventile betätigen, um direkt das ganze Instrument zu reinigen
- Tuch vor den Trichter hängen, um den Spitball aufzufangen, mitunter fliegen die Dinger wortwörtlich aus dem Instrument.
- Einen Moment vorm Öffnen der Packung nochmal schütteln, die Spitballs sind in einer Flüssigkeit gelagert, aber nicht unmittelbar vor Nutzung, sonst tropft es ziemlich.
Fazit:
Mit den Spitballs kann man im Alltag Schmutz und Ablagerungen aus dem Instrument entfernen, ohne gleich Zerlegung, Trocknung und neues Ölen/Fetten) in Kauf nehmen zu müssen. Sicherlich ist eine Posaune frisch vom service noch sauberer, aber das ist natürlich auch um ein vielfaches aufwändiger und teurer. Ich werde die Posaune regelmäßig damit reinigen, dann braucht sie auch seltener ein Vollbad.
ein kleines, aber feines Review:
sicherlich kennt jeder Blechbläser das Problem: Bei der Reingung fällt auf: Es ist nicht unnötig, mal wieder die Rohre zu spülen und mit der Bürste sauber zu machen. Doch aufgrund des hohen Wasser-Eintrags beim Spülen - oder gar beim Vollwaschgang in der Badewanne - muss anschließend alles neu geölt und gefettet werden und das Instrument muss erstmal liegen und trocknen.
Will man dem Instrument dennoch eine Innenreingung gönnen, die aber im Alltag schnell und (relativ) unkompliziert geht, kann man Spitballs nutzen.
Herco Spitballs L
es handelt sich um kleine gelbe Schaumstoff-Zylinder, die in einer Reinigungslösung eingelegt sind. Achtung, es gibt verschiedene Größen. Dieses Review bezieht sich auf die Größe Large für Posaunen mit großem Schaft.

Das ganze funktioniert (fast) denkbar leicht. Mundstück ab, Spitball rein und einmal durchpusten, der Schmutz bleibt am Schaumstoff hängen und wird so mitgenommen.

Tipp: Schiebt den Spitball mit einem Bleistift oder ähnlichem schon 10-20 cm ins Mundrohr rein, dann lässt es sich viel leichter durchpusten.

Hier ein Bild nach einmaliger Anwendung an meiner insgesamt nicht ungepflegten Tenorposaune mit Thayer Axialventil.

Es bietet sich an, die Ventilgänge direkt mit reinigen zu lassen, dann muss man natürlich fester pusten. Das funktioniert auch bei Euphonien mit Kompensation, ist aber ein etwas höherer Luft-/Druckbedarf.
Die mehrfache Nutzung äußerlich nicht verschmutzter Spitballs (bei erneuter Lagerung in der Schraubtube kann ich nicht empfehlen, das führt teils zu Stockflecken und leiechtem Schimmel an ungenutzten spitballs.
Vorteile:
- Unkomplizierte Reingung der Rohre, insbesondere in den Bögen wo man sonst schlecht hinkommt (Auch Ventilbögen)
- wenig Wasser im Instrument, dadurch keine Trockenzeit nötig
- Dauert nur wenige Sekunden, wenn man weiß wie.
- man kann grob erkennen wie viel Schmutz die Pads aufnehmen
- super für unterwegs
Nachteile:
- nicht so gründlich wie eine Bürste und viel Wasser
- verschiedene Größen für großen und kleinen Schaft (bei Posaune) nötig
- erfordert durchaus hohen Druck auf den Lippen
- 9,90€/Packung mit 15 Balls ist nicht im Bereich eines Schnäppchens
Zentrale Tipps nochmal knapp:
- Spitball etwa 5-10 cm reinschieben, das erleichtert das Pusten
- Ventile betätigen, um direkt das ganze Instrument zu reinigen
- Tuch vor den Trichter hängen, um den Spitball aufzufangen, mitunter fliegen die Dinger wortwörtlich aus dem Instrument.
- Einen Moment vorm Öffnen der Packung nochmal schütteln, die Spitballs sind in einer Flüssigkeit gelagert, aber nicht unmittelbar vor Nutzung, sonst tropft es ziemlich.
Fazit:
Mit den Spitballs kann man im Alltag Schmutz und Ablagerungen aus dem Instrument entfernen, ohne gleich Zerlegung, Trocknung und neues Ölen/Fetten) in Kauf nehmen zu müssen. Sicherlich ist eine Posaune frisch vom service noch sauberer, aber das ist natürlich auch um ein vielfaches aufwändiger und teurer. Ich werde die Posaune regelmäßig damit reinigen, dann braucht sie auch seltener ein Vollbad.
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