Theremin

von stdmsojd, 15.04.07.

  1. stdmsojd

    stdmsojd Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    27.07.05
    Zuletzt hier:
    14.09.11
    Beiträge:
    85
    Ort:
    Sommerhausen
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 15.04.07   #1
    hi,
    weiss jemand wie ein theremin genau funktioniert oder kennt jemand links zu seiten oder irgendwelche literatur dazu?
    ich muss demnächst ein referat im physik-lk darüber halten. wir haben gerade elektrische und magnetische schwingungen und das theremin ist ein sehr gutes anwendungsbeispiel. der lehrer hat halt gemeint, ich sollte das übernehmen, da ich auch musik-lk habe.
    also das gerät habe ich schon, habs auch ausprobiert. nur finde ich nicht viel material über die funktionsweise im netz.
    vielleicht gibt es hier im forum ja einige theremin-spieler?!
    mfg
     
  2. Sticks

    Sticks Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

    Im Board seit:
    07.10.03
    Beiträge:
    7.381
    Ort:
    "Rhinelunt"
    Zustimmungen:
    437
    Kekse:
    48.180
    Erstellt: 16.04.07   #2
    Als erste Adresse empfehle ich Dir KLICK_MICH. Dort findest Du neben allgemeinen Erläuterungen einen Haufen weiterführender Links und Literaturhinweise.

    Thereminspieler haben wir - unter den Stammusern - meines Wissens nach nicht.
     
  3. derLouis

    derLouis Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    01.06.06
    Zuletzt hier:
    24.06.13
    Beiträge:
    1.805
    Ort:
    Berlin
    Zustimmungen:
    3
    Kekse:
    2.172
    Erstellt: 16.04.07   #3
    Genau die richtige LK-Kombination :great: :D
    Wo hast du denn das Instrument her? Ich hätte auch gern mal eins...

    Das Grundprinzip sind Schwingungsüberlagerungen. Ist ne Art Mischung aus Radio und Echolot;)
     
  4. stdmsojd

    stdmsojd Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    27.07.05
    Zuletzt hier:
    14.09.11
    Beiträge:
    85
    Ort:
    Sommerhausen
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 16.04.07   #4
  5. typhon

    typhon Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    02.01.05
    Zuletzt hier:
    25.05.15
    Beiträge:
    379
    Zustimmungen:
    36
    Kekse:
    198
    Erstellt: 16.04.07   #5
    na das ist ja ein zufall... habe so ein gerät gestern erst auf einem konzert gesehen und mich gewundert, was zum teufel das für ein gerät ist^^
    hab mir schon gedacht, dass das so in etwa funktioniert, dass das eine metallteil wellen sendet und das andere diese empfängt... und mit seiner hand verändert man dann die wellen
    (habe es leider nicht in aktion gesehen, da ich früher abhauen musste :( )
    ist nur eine vermutung dies funktionsweise von mir, also nicht in dein referat übernehmen =D
    aber sonst empfehle ich einfach mal zu googeln und die bibliotheksregister deiner nächsten bibliothel/stadtbibliothek im inet zu durchsuchen, weil wenn du im LK als quelle nur wikipedia angibts, wird dir da wohl kaum ein lehrer gute punkte drauf geben^^
    viel erfolg!
     
  6. Cornholio

    Cornholio Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    06.12.04
    Zuletzt hier:
    2.10.16
    Beiträge:
    2.423
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    3.182
    Erstellt: 16.04.07   #6
    Sowas ist auch schön, wird leider nicht mehr produziert.
     
  7. Böhmorgler

    Böhmorgler Gesperrter Benutzer

    Im Board seit:
    31.03.06
    Zuletzt hier:
    24.09.14
    Beiträge:
    3.727
    Zustimmungen:
    80
    Kekse:
    5.928
    Erstellt: 16.04.07   #7
    2 Antennen sollte das Teil aber schon haben.
     
  8. richy

    richy HCA Soundprogrammierung HCA

    Im Board seit:
    12.10.04
    Zuletzt hier:
    2.05.12
    Beiträge:
    2.384
    Zustimmungen:
    43
    Kekse:
    3.169
    Erstellt: 16.04.07   #8
    Die Steuerungen sind eigentlich keine Antennen, sondern jeweils eine Platte eines Kondensators. Der Spieler stellt die andere Seite der Kapazitaet dar und veraendert diese und damit die Frequenz des damit gebildeten Schwingkreises.
    Ein Kreis bildet daraus eine Steuerspannung fuer die Lautstaerke.

    Die andere varaiable Frequenz wird mit einer festen Frequenz gemischt.
    Es entsteht eine Schwebung. (Summe) , Differenz der Frequenzen.
    Im Mischsignal wird dann wohl an einem Gleichrichter / Diode die untere Halbwelle nach oben geklappt und mittels Tiefpass das Traegersignal ausgefiltert.
    Damit bleibt die Schwebung als Nutzsignal uebrig.
    Eine Technik die frueher sehr gerne benutzt wurde,denn es lassen sich mit wenig Aufwand, ohne Umschalten von Bauteilen grosse Frequenzbereiche durchstimmen. Wie das Theremin auch beweist. Klingt echt klasse.

    Stichworte fuer das Prinzip waeren auch

    -Schwebungssummer
    (So einen hab ich vor 15 Jahren vorm Schrottplatz gerettet. Auch prima als
    Roehren(vor)verstaerker geeignet. )
    http://biblio.zkm.de/heiss/03_Schwebungssummer.html
    Die Frequenzangabe des Laborkuenstlers ist falsch: 0? Hz - 16 000 Hz richtig

    -Ueberlagerungsempfaenger
    -Superhet Prinzip / Empfaenger

    Da findest du schicherlich noch genaueres.
     
  9. richy

    richy HCA Soundprogrammierung HCA

    Im Board seit:
    12.10.04
    Zuletzt hier:
    2.05.12
    Beiträge:
    2.384
    Zustimmungen:
    43
    Kekse:
    3.169
    Erstellt: 16.04.07   #9
  10. Cornholio

    Cornholio Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    06.12.04
    Zuletzt hier:
    2.10.16
    Beiträge:
    2.423
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    3.182
    Erstellt: 16.04.07   #10
    :D?
     
  11. richy

    richy HCA Soundprogrammierung HCA

    Im Board seit:
    12.10.04
    Zuletzt hier:
    2.05.12
    Beiträge:
    2.384
    Zustimmungen:
    43
    Kekse:
    3.169
    Erstellt: 16.04.07   #11
    Sonst ist es Mono *fg
     
  12. Cornholio

    Cornholio Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    06.12.04
    Zuletzt hier:
    2.10.16
    Beiträge:
    2.423
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    3.182
    Erstellt: 17.04.07   #12
  13. foxy-s

    foxy-s Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    19.05.06
    Zuletzt hier:
    12.10.16
    Beiträge:
    448
    Ort:
    MUC
    Zustimmungen:
    9
    Kekse:
    151
    Erstellt: 17.04.07   #13
    An Sticks

    danke für den Link unter Wikipedia sehr interresant ,

    Schwebungssummer kenne ich schon , komme aus der technik .

    Das die Beach Boys mit ähnlicher Technik den Song ...Good Vibration... seiner Zeit gemacht haben wusste ich nicht , kann man immer noch hören .

    mfg Sigi
     
  14. Sticks

    Sticks Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

    Im Board seit:
    07.10.03
    Beiträge:
    7.381
    Ort:
    "Rhinelunt"
    Zustimmungen:
    437
    Kekse:
    48.180
    Erstellt: 17.04.07   #14
    Aber gerne :) .

    Auch wenn es mit der Funktionsweise des Theremins nicht viel gemeinsam hat (genaugenommen: gar nichts), läßt sich die Klangbeeinflussung durch Bewegung mit Rolands "Infrarot-Dimension-Beam-Controller" (kurz: D-Beam) halbwegs nachvollziehen. Der D-Beam steckt, soweit ich weiß, im Juno-D, Juno-G, SH 201, V-Synth und auch im Orgelmodul VK-8M . Probiert's mal aus. Macht Spaß. :D
     
  15. richy

    richy HCA Soundprogrammierung HCA

    Im Board seit:
    12.10.04
    Zuletzt hier:
    2.05.12
    Beiträge:
    2.384
    Zustimmungen:
    43
    Kekse:
    3.169
    Erstellt: 17.04.07   #15
    http://www.oldtemecula.com/theremin/sounds/cr-rachmaninoff_vocalise.mp3
    Da staunt man nur noch Baukloetze :-)
    Das Thema Theremin gabs hier gerade neulich schon mal.
    Weiss nicht mehr wer den Video Link damals reinstellte:
    http://www.youtube.com/watch?v=e6bSRcRAhnc&mode=related&search=kavina
    Ist total abgefahren :-)
    Vielleicht koennte man die Kondensator"staebe" doch als Antennen bezeichnen. Ist ja HF und ein Dipol auch nur ein auseinandergezogener Schwingkreis. Waere auch interessant genau zu wissen warum die senkrecht aufeinander stehen und diese Form haben.

    @sticks
    So fern finde ich den D Beam Vergleich gar nicht.
    Wobei ich mich frage ob dieser singende Sound jetzt eher durch die
    kleinen "Controller" Zufaelligkeiten, natuerlich auch im Vibrato oder
    den Oszillator erzeugt wird.

    @foxy-s
    Ist meine Vermutung richtig ? Gleichrichter und Filter ?
    Dann waere der Oszillator auch nicht perfekt linear.Kein reiner Sinus.
    Wie koennte man das an einem normalen Synth emulieren ?
     
  16. Urigeller

    Urigeller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    19.12.06
    Zuletzt hier:
    14.01.15
    Beiträge:
    82
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    55
    Erstellt: 17.04.07   #16
    Bei dem Don't worry, be happy on Theremin Video sieht man schön wie schwer es sein muss so'n Ding zu spielen, das ist schief ohne Ende :D
     
  17. foxy-s

    foxy-s Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    19.05.06
    Zuletzt hier:
    12.10.16
    Beiträge:
    448
    Ort:
    MUC
    Zustimmungen:
    9
    Kekse:
    151
    Erstellt: 18.04.07   #17
    Hallo Richy

    also zum Schwebungssummer , hier werden 2 HF- Oszillatoren gegen einander verstimmt .
    Sind beide auf der gleichen Frequenz so ist Schwebungnull keine NF (Niederfrequnenz).
    Wenn die Osz. verstimmt werden ,durch drehen eines Abstimmknopfes so entsteht eine Differenzfrequenz , je nach unterschied von wenigen z.B Hz bis 50 khz.Das Signal ist ein reiner Sinus , je nach Güte des Gerätes.

    Da kann ein Synth viel mehr , aber das weisst du besser über das programmieren dieser Synth.

    Das mit dem D- Beam oder mit 2 Antennen denke ich funktioniert das ähnlich, durch Annäherung und entfernen .Hier verstimmen sich ebenfalls 2 Osc. gegen einander und das NF Siganl bzw. Synthsound verschiebt sich in der Tonhöhe nach oben oder unten.

    Mache das nur Hobby mäßig und die Technik ist wie alles andere unendlich.

    Ein Musikalischer Tip :
    Von Kosheen Titel : Damage Synthmusik volles Rohr die ganze CD .

    Die Zukunft der Unterhaltungsmusik ist der Synth , nicht nur eine Trompete oder etc. zu emulieren .
    mfg Sigi
     
  18. Böhmorgler

    Böhmorgler Gesperrter Benutzer

    Im Board seit:
    31.03.06
    Zuletzt hier:
    24.09.14
    Beiträge:
    3.727
    Zustimmungen:
    80
    Kekse:
    5.928
  19. richy

    richy HCA Soundprogrammierung HCA

    Im Board seit:
    12.10.04
    Zuletzt hier:
    2.05.12
    Beiträge:
    2.384
    Zustimmungen:
    43
    Kekse:
    3.169
    Erstellt: 18.04.07   #19
    @Boehmorgler
    Die Seite ist sicherlich auch hilfreich fuer std.
    Und schoen dass man das Teil auf dem Video auch mal ohne Vibrato hoert.
    Glaube ein ganz reiner Sinus ist das nicht. Vielleicht auch durch die Roehren,
    wie beim Clavioline.

    @foxy
    > so entsteht eine Differenzfrequenz

    Naja, eigentlich bilden wir uns die nur ein :-) Deshalb auch meine Frage.
    sin(x) + sin(y) =2*sin((x+y)/2) MAL! cos((x-y)/2)
    Ob wir die Schwebung (rechte Seite) hoeren oder die linke Seite haengt
    von vielen Gehoerpysiologischen Parametern ab.

    Wenn da stehen wuerde
    2*sin((x+y)/2) + cos((x-y)/2)
    waere es kein Problem, denn dann koennte man das Signal HF Signal ausfiltern. Im Prinzip kann man die Mischung einfach als eine Amplitudenmodulation AM auffassen. Denke meine Idee war richtig.
    Man muss zuvor mit einer Diode demodulieren.
    Sieht man auch in den Schaltungen.

    Aber ob die Nichtlinearitaet dr Dioden, die ist man ja gering halten kann, diesen eigentuemlichen Klang erzeugt ? Glaube fast es ist die Roehrentechnik.
    Eine Clavioline klingt ja aehnlich "vocal"
    Auf einer Workstation also eher schwer nachzubauen.
    Vor allem haben die auch meist ein schlechtes Portamento.

    ciao
     
  20. foxy-s

    foxy-s Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    19.05.06
    Zuletzt hier:
    12.10.16
    Beiträge:
    448
    Ort:
    MUC
    Zustimmungen:
    9
    Kekse:
    151
    Erstellt: 19.04.07   #20
    Hallo Richy

    also hab mal schnell 2 HF-Generatoren mit jeweils 1Mhz , die Signale zusammen geschaltet . Die Auskopplung mit einem NF- Signalempfänger , der AF als auch RF - Signale wiedergeben kann. Hörbar wird das Signal nur, mit einer Diode so wie vermutet hast .Durch verstimmen der HF-Gen. kann man nahe Schwebungsnull einstellen .

    Wenn man nun einen HF-Gen. mit einem variablen NF-Ton AM moduliert , so ist der Sound schon in Richtung Synth ....naja

    Die Demodulation kannst mit Diode oder IC -als auch Röhre machen , bekommst halt immer ein anderes Klangbild .

    Das Video hat mir sehr gefallen , hab so etwas noch nicht gesehen .

    So für die komplexe Technik z.B Synth von heute möchte ich sagen , ist es egal was drin ist , sondern wie es klingt .

    adios sigi
     
Die Seite wird geladen...

mapping