Tracks von DJs Spielen lassen? Einsteigerfragen

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Filztier
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Okay hat jemand eine ahnung? Ich bin taufrisch in elektronischer musik.
Ich versuche techno zu produzieren, aber bei all den subgenres könnte ich auch bei allem möglich anderen rauskommen. Ist eigentlich egal?
Wie seht ihr das?
Mein musikalischer background ist halt eigentlich ein komplett anderer, aber ich bin bereit für neue Herausforderungen.

Meine eigentliche Frage ist: Wie schaut das eigentlich genau aus?
Wenn ich jetzt (vermeintliche) Techno Tracks baue - kann ich die dann an DJs verscheuern? Kostenlos? Kaufen die den ab? Nerv ich die? Kommen die auf mich zu?
Funktioniert das überhaupt so?
Muss nicht unbedingt im Club laufen, gerne auch privat Hobby Set, rein digital.
Worauf muss ich da achten? Tracklänge? Mix- / Lautstärkequalität?
Kommerzielle Absichten habe ich keine, würse aber gerne wissen, was grundsätzlich möglich ist und wie ich zu verfahren habe..

Ich schreibe das absichtlich so dumm, weil ich fühle mich, als absoluter Amateur, auch dementsprechend dumm.
 
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Ist das noch aktuell oder war das ein weiterer Versuch, am 1.4. irgendwie lustig zu sein?
 
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... was grundsätzlich möglich ist und wie ich zu verfahren habe..
Na ja, zumindest theoretisch ist grundsätzlich alles möglich. ;)

Als Amateur sehe ich da allerdings eher keine schnelle Chance. Warum: Gute Techno-Tracks (schlechte, d.h. zu billig produzierte Techno-Tracks interessieren niemand...) produziert man nicht einfach so nebenbei!!!
Du muss mit der Materie vertraut sein und sie richtig gut kennen, um dann einen eigen Stil daraus machen zu können.

Früher lief das so: Gehe jede Woche 2x in einen Techno-Club, höre genau hin, was dort gespielt wird, sammle die guten Sachen, höre sie an und analysiere sie wie sie funktionieren und baue dir dann nach einigen Jahren Studium mit den daraus gewonnenen Erkenntnissen eigene Tracks.
Klar, investrieren musst du auch: In Software und in Hardware und du musst schauen, womit du am besten klar komkst. Das ist auch nicht unbedingt billig und das geht nicht schnell mal so nebenbei wenn es gut sein soll ...

Vielleicht mag ja @Uwi1976 dir seinen Weg mal aufzeigen und nebenbei andeuten, ob es schon einen ROI :cool: gab.

Nebenbei (sollte aber eigentlich klar sein): DJ's kommen nie auf dich zu, außer du bist sehr gut bekannt und hast noch kein Label (was sich aber eigentlich ausschließt).
Die andere Variante: Mach dich selbst mit DJ's bekannt. Lohnt sich aber erst, wenn du gut genug bist, wird sonst peinlich....
 
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Ok. Einerseits schreibst Du, dass Du keine kommerziellen Interessen hegst, aber 2 Sätze davor stellst Du genau gegenteilige Überlegungen an,
nämlich, wie Du mit Deiner Musik Geld verdienen kannst. Wenn Du Deine Tracks populär machen willst, ist das SubGenre sehr wahrscheinlich nicht egal - Du musst dann (leider)
den derzeit angesagten Trend bedienen und Dich - wie Primut schon sagte - in den entsprechenden Clubs umhören, welche Art von Techno das Publikum auf die Tanzfläche lockt.
Über irgendwelche Breakbeat- oder DubStep Experimente eines Neulings wird jeder "mainstream DJ" eher die Nase rümpfen.

In den kleineren Subkulturen (z.B. der Gothic Szene) ist es mMn wesentlich einfacher, Gehör zu finden, weil a) die community überschaubar ist und man die Leute inkl. DJs ohnehin kennt
und b) das Publikum nicht unbedingt den mainstream "Konserven-Techno" mit 160bpm zugeneigt ist.

Was ist denn Dein musikalischer Background?
Ich persönlich finde es besser, jene Musik zu produzieren, die man auch selbst mag und hört. Wenn Du Techno eigentlich gar nicht so magst, wäre das suboptimal.

DJs kommen ganz sicher nicht auf Dich zu (warum sollten sie?), aber es sind (meistens) auch normale Menschen, mit denen man sich idR auch normal unterhalten kann.
Wenn sich ein DJ als unnahbarer abgehobener Techno-Star gibt, vergiss es einfach.
z.B. Dr. Motte oder Paul van Dyk sind grundsätzlich offen für Vieles und auch nicht genervt, wenn man sie freundlich anspricht - damit ist nicht gemeint, im Club zum DJ zu latschen,
während er gerade auflegt und ihm ins Ohr zu schreien "Hey Digga, leg doch mal was von mir auf!" .... das wird eher nicht funktionieren.

Die DJs, die ich kenne, beziehen ihre Tracks aus den normalen Stores (z.B. Spotify, viele kaufen aber nach wie vor CDs und Vinylplatten sind immer noch oder wieder angesagt).
Bei mp3 Dateien sollte die Qualität mindestens 320kbit/s betragen, besser ist unkomprimiert, sprich wav Datei.
Deine Tracks sollten zudem legal produziert sein (d.h. Du solltest tatsächlich der Urheber sein) und auch legal erworben werden können (eben in den normalen Stores).
Zumindest hat mir mein Kumpel mal erzählt, dass er von irgendwelchen suspekten Quellen lieber die Finger lässt.
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Klar, investrieren musst du auch: In Software und in Hardware und du musst schauen, womit du am besten klar komkst. Das ist auch nicht unbedingt billig und das geht nicht schnell mal so nebenbei wenn es gut sein soll ...
Naja, Unsummen muss man heutzutage auch nicht mehr investieren. Für den Anfang tun es kostenlose Software-Synthesizer, eine Freeware DAW und gescheite Kopfhörer / Boxen.
Aber Zeit musst Du tatsächlich investieren, viel Zeit! Und es dauert eben auch, die Kontakte zu knüpfen, wenn Du in der Szene ein völliger Neuling bist (das ist aber in den anderen Musikszenen auch nicht anders oder?)
 
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Vielleicht mag ja @Uwi1976 dir seinen Weg mal aufzeigen und nebenbei andeuten, ob es schon einen ROI :cool: gab.
Ich bin nur ein völlig unbedeutender Hobby-Musiker und strebe keine Karriere im Musikbusiness an. Außerdem befand sich die Szene ja in den letzten beiden Jahren im Dornröschenschlaf.
Ich habe durchaus vor, den DJs in meinem Dunstkreis einige meiner Machwerke vorzuschlagen (sobald die Songs fertig gemastert und auf spotify hochgeladen sind) und mit etwas Glück
werden die dann tatsächlich aufgelegt, aber wie gesagt dann höchstens auf speziellen Parties der schwarzen Szene, wo das Publikum an allerlei schräges Zeug gewöhnt ist :D

Bzgl. ROI: Hahaha, nein, davon bin ich weit entfernt und wenn es Einnahmen gibt, werden sie sowieso für den guten Zweck gespendet.
Mein Hobby bringt mir kein Geld ein, es kostet Geld :LOL::p aber das ist schon ok so
 
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Ok. Einerseits schreibst Du, dass Du keine kommerziellen Interessen hegst, aber 2 Sätze davor stellst Du genau gegenteilige Überlegungen an,
nämlich, wie Du mit Deiner Musik Geld verdienen kannst.
Marktanalyse. Wenn ich verstehe, wie das gehandhabt wird, kann ich in Zukunft besser agieren. Schadet ja nicht. Im Gegenteil.

Ich habe aktuell eher Amateur und Hobby DJs im Sinn, die mit mir auf einer Wellenlänge sind. Und würd mich freuen, wenn der ein oder andere mit einem meiner Tracks herumexperimentieren möchte. Ob das dann einen bestimmten Standard haben muss an Länge, Aufbau, Lautstärek, Qualität, etc. ist halt die Frage.
Bei DJs die wiederum kommerziell arbeiten, stellt sich mir die Frage nicht.
Wobei ich mich natürlich, zu dem Bereich, erkundigen müsste.
Aber da eben ich kein zwingendes kommerzielles Interesse habe, bin ich nun hier und stelle dumme Fragen.

Mach dich selbst mit DJ's bekannt
Ja, schon klar. Connections sind wie überall auch das A und O.

Früher lief das so: Gehe jede Woche 2x in einen Techno-Club
Ich mach das eher außerhalb. Bin kein Club Gänger. Aber grundsätzlich hast du schon Recht.


Was ist denn Dein musikalischer Background?
Ich persönlich finde es besser, jene Musik zu produzieren, die man auch selbst mag und hört. Wenn Du Techno eigentlich gar nicht so magst, wäre das suboptimal.
Ich komme aus dem Bereich Bandmusik (Rock, Pop, Jazz), Studio und Live. Die letzten Jahren dann Session Musiker (digitale Dienstleistungen) sowie Mix Engineer.
Ich mag Techno, aber war in dem Bereich aber nie selbst aktiv Musikalisch unterwegs - deswegen sehe ich mich hier als Amateur. Deswegen ja auch "neue Herausforderungen" :)

Ich habe durchaus vor, den DJs in meinem Dunstkreis einige meiner Machwerke vorzuschlagen (sobald die Songs fertig gemastert und auf spotify hochgeladen sind) und mit etwas Glück
Ja, und dann schickst du Spotify Link. Wenn ich jetzt als DJ einen deiner Tracks für mein Liveset haben möchte, wie verfahren wir dann weiter?


Soweit danke für eure Anmerkungen.
Was wäre denn so die Anlaufstelle im Netz, für "electronic music producer" und DJs ?
Ich habe das Gefühl, da komme ich, zu dem Thema, im MB nicht alzu weit...
 
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Was wäre denn so die Anlaufstelle im Netz, für "electronic music producer" und DJs ?
Die Anlaufstelle ist, dass du erstmal geile Tracks produzierst und raushaust und so gut bist, dass irgendwer sonst dich toll findet.

Jeder meint heute, irgendwie "Content" kreieren zu müssen, und nur Wenige sind sich dessen bewusst, dass die Welt vielleicht nicht auf den dreihundervierundachzigtausendsten Hobby-Beats-Bastler gewartet hat. Gerade weil's heute jeder daheim im Kinderzimmer kann von der Technik her ist das Überangebot gewaltig und die Qualität oft sehr mau.

Wenn du den richtigen Drive hast, dann verfeinere erstmal deine Fähigkeiten und hab' ein Angebotsportfolio, das du "irgendwo" einem Publikum zugänglich machst. Sei es YouTube oder SoundCloud oder Tiktok oder woauchimmer ...
 
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Angebotsportfolio, das du "irgendwo" einem Publikum zugänglich machst. Sei es YouTube oder SoundCloud oder Tiktok oder woauchimmer ...
Ja, hab ich sonst auch immer so gemacht. Da nicht als Künstler auftrete hat mir sonst Fiverr samt Proftfolio auf Soundcloud gereicht.
Danke für deine Anmerkung.
Ich muss aber hinzufügen, dass es auch wichtig bist, in der demenstprechenden Szene unterwegs zu sein.
Einfach nur social media befeuern bringt niemanden was.

Und ja!
"dreihundervierundachzigtausendsten Hobby-DJ sucht
dreihundervierundachzigtausendsten Hobby-Beats-Bastler" ist meine Zielgruppe, hahaha. Why not :D
Ich möchte einfach nur bisschen Spass an meinem Hobby haben und mit anderen Spass haben, die dasselbe Hobby teilen.
Redest du so auch von der dreihundervierundachzigtausendsten Hobby-afterwork-cover-band?
Zu deiner Information, das völlig legitim, was andere Leute in ihrer Freizeit anstellen. Muss ja echt schlimm für dich sein, dass jeder Zweite die Möglichkeit hat von daheim aus Musik zu machen. Komm mal klar und sei nicht so zynisch zu mir. Danke.
Du benimmt dich doch sonst, hier im Board, auch nicht wie ein Arsch.
 
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Redest du so auch von der dreihundervierundachzigtausendsten Hobby-afterwork-cover-band?
Absolut rede ich so davon.

Es gibt halt hier im Board alle Naslang solcherart Anfragen (daher wohl auch die Gegenfrage von @Uwi1976 gleich zu Beginn), wo jemand sich über die Rechtesicherung und Vermarktung seiner "Beats" Sorgen macht, ohne überhaupt schon einen Track fertigproduziert zu haben. Genauso gibt es bei Bands die immerwiederkehrende Frage nach Rechten an Songs und am Bandnamen, ohne dass irgendwelche Aufnahmen oder sonstiger Erfolg vorzuzeigen wären.

Und genau so gibt es jede Menge Leute "aus der zweiten Reihe", also Songschreiber, "ich-mach-nur-Beats-aber-bin-kein-DJ-oder-Produzent", die sich wundern/fragen, warum sie noch nicht entdeckt wurden.

Daher meine klaren und deutlichen Worte, weil ich sie für richtig und nötig halte. Wenn du darin ein den Boardregeln widersprechendes Verhalten siehst, dann würde ich den "Melden" Button empfehlen und nicht irgendwelche nur oberflächlich verklausulierten beleidigend aufzufassende Aussagen.
 
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Bist du dir sicher, dass es tatsächlich Techno sein soll?

Ich finde es ja gut, sich neuen Herausforderungen zu stellen, aber selbst wenn man einen sehr guten Werkzeugkasten hat, so kann man damit noch lange kein Auto reparieren, weil man eben auch Aufbau und die Funktionsweise des Autos kennen muss und die entsprechende Reparatur-Routine braucht.

Ich gebe zu, dass ich eigentlich kein Techno höre, ich habe nur mal eher zufällig Dr. Motte live erlebt (und diverse Techno-Konzertmitschnitte auf dem Rechner) und kann dir aus diesem begrenztem Background aber sagen: Techno funktioniert anders!!! Techno ist eher ein Feeling.... und entweder du kannst dieses Feeling halt nachvollziehen und live erzeugen oder halt nicht. Punkt!
Letztlich kreiert der DJ live die Tracks am Mixer und an den Turntables bzw. Player.
Dr. Motte hat nur mit 2 Turntables und einem Mixer gearbeitet bei dem Konzert, das ich erlebt habe, musikalisch ist da letzlich gar nichts passiert außer dass der Grundbeat durchlief; und doch hat er es durch den Mix geschafft, einen Flow zu erzeugen, der mich schwer beeindruckt hat und der mich tatsächlich zum tanzen animiert hat. Und was mich am meisten beieindruckt hat: Ich bin ja recht analytisch veranlagt und ich konnte aber nicht ansatzweise sagen, wie er das geschafft hat, d.h. wodurch der Flow entstanden ist.

Von daher: Wenn es wirklich Techno sein soll, dann musst du regelmäßg in die Clubs gehen und fühlen und verstehen, was da abgeht und das nachvollziehen und dann selbst machen, halt anfangen aufzulegen im Freundeskreis.
(daher auch meine Bemerkung bzgl. Investition: Ich meinte natürlich vorrangig das DJ-Set)

Wenn es dagegen irgendwas Richtung Electro sein soll: Dann höre halt genau, was in dieser Szene abgeht und versuche das am Rechner nachzumachen (Nachmachen ist der Anfang zum Üben, besser Machen ist der 2. Schritt und ein eigenener Stil ist dann das Ziel) @Uwi1976 hat's ja schon angedeutet: Da ist die Investition deutlich geringer dafür brauchst du aber auch entsprechend Zeit...

Und das ganze ist eben keine schnelle Wochenend-Herausforderung sondern schon zeitintensiver, wenn es gut sein soll.
Und ja, anfangen wirst du zwangsläufig im Freundeskreis, und wenn es in die Clubrichtung gehen soll empfehle ich dir unbedingt DJ-Routuine anzueignen, und wie dein Freundeskreis aussieht, bestimmst du ja...
 
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Daher meine klaren und deutlichen Worte, weil ich sie für richtig und nötig halte.
Kommt mir eher vor, als würdest du deinen eigenen Frust abbauen. Vielleicht bist du auch bloß mit dem falschen Bein aufgestanden.
Du veurteilst mich und andere. Du interpretierst und nimmst Stellungsnahme zu Dingen, die hier nicht reingehören.
Ich melde dich nicht, aber ich sag dir von meiner Seite aus klipp und klar, dass du dich wie ein Arsch verhälst. Ich bin enttäuscht.

Bist du dir sicher, dass es tatsächlich Techno sein soll?
Na, ohne immer wieder was neues zu lernen, wäre ich heute nicht da wo ich bin.
Warum Techno? Weil ich Techno mag und höre.
Da bekomme ich schon hin. Wie immer mit neuen Stilrichtungen und Aufgaben, die ich mir vornehme.
Meine bisherigen Tracks sind keine Hits aber genügen meinen Ansprüchen (relativ zur Gesamtzeit, seit Start) und das bist das Wichtigste.
Ich danke dir weiterhin, für deine Anmerkungen. Aber ich bin definitiv kein Club Gänger mehr. Ich war es aber mal! Als ich das noch durchgehalten habe.
An ein Einsteiger DJ Set habe ich spaßeshalber schon gedacht.
Aber es ist hier ja nicht das Thema dass ICH damit anfange. Und bitte hört auf es so hinzustellen, als wüsste ich so gar nicht wie sich Techno anfühlt, oder wie man produziert.
Das ist weder fair, noch Tatsache, noch Thema.
Und ich habe ehrlich gesagt keine Lust mehr zu antworten, wenn es hier nur darum geht, dass ich mich zu jeder Einzelheit rechtfertigen muss.
Und selbst wenn ich es tue, wird nicht aufs eigentliche Thema eingegangen.
Was ist denn los mit euch? Lasst es doch stattdessen?

Absolut rede ich so davon.
Das ist so traurig.
 
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Das ist weder fair, noch Tatsache, noch Thema.
Und ich habe ehrlich gesagt keine Lust mehr zu antworten, wenn es hier nur darum geht, dass ich mich zu jeder Einzelheit rechtfertigen muss.
Und selbst wenn ich es tue, wird nicht aufs eigentliche Thema eingegangen.
Du musst dich nicht rechtfertigen...
aber so wie die Frage gestellt ist, taucht sie hier (sinngemäss) pro Woche gefühlt ein dutzend mal oder öfter auf.
Man kann sie auch ganz kurz mit „alles Quatsch“ beantworten.
Warum das so nicht funktioniert wurde ja bereits erläutert.
Es gibt nun mal nicht das magische Rezept zum Erfolg - egal ob damit Anerkennung, finanziell oder was auch immer gemeint ist.

Du könntest nach exakt demselben Muster vorgehen wie bekannte acts - dein track würde niemanden interessieren.
Und falls er doch jemandem auffällt, dann heisst es Abklatsch von XY, brauch ich nicht...

Du hast den Kern der „Szene-Beschreibungen“ nicht erfasst: Aufmerksamkeit bekommt man, wenn man die Kontinuität der Situation aufbricht.
Dh man ist Teil der Gemeinschaft, hat neudeutsch „credibility“ und setzt plötzlich eine Idee (egal was) um.
Für die anderen ergibt das ein „wow, einer von uns ist cool“... was unter‘m Strich einem „wir sind ein cooler Haufen“ entspricht.
Daraus entwickelt sich dann support und zunehmende Bekanntheit.

Auftreten und Erscheinung der Person nicht zu vergessen... gilt auch für virtuelle Identitäten.
Ohne Identität keine Identifikation, dh man geht den Leuten schlicht am A... vorbei.
Selbst mit exakt demselben content. ;)

Das Ganze lässt sich natürlich abkürzen, indem man einen Draht zu den „richtigen Leuten“ hat, aber den wiederum gibt es nicht nach Quote. Ergo: Teil der Szene sein oder sich etwas einfallen lassen, was die Aufmerksamkeit auch „hochkarätiger“ Zeitgenossen weckt.
Musikproduktion (im technischen Sinn) ist dabei eher von geringem Interesse.

und jetzt heul‘ weiter :evil:
scnr
 
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Ja, und dann schickst du Spotify Link. Wenn ich jetzt als DJ einen deiner Tracks für mein Liveset haben möchte, wie verfahren wir dann weiter?
Ganz einfach, er kauft den Track / die Single / die EP / das Album :)
Und wenn er damit was anfangen kann, kauft er weitere Sachen von Dir. Früher sind die DJs in die Plattenläden gegangen, heutzutage sind die Stores online.
Da aber das Angebot riesig ist, musst Du irgendwie Aufmerksamkeit erregen und das geht am besten via social media (leider, ich bin auch kein großer Fan davon),
also Twitter, Instagram, Facebook etc. - dort sollte es auch möglich sein, mit DJs in Deiner Region in Kontakt zu treten.

Ich persönlich finde allerdings echte Freundschaften besser und wenn man ohnehin in der Szene unterwegs ist (bei mir ist es eben die schwarze Szene, aber prinzipiell)
und sich regelmäßig in den entsprechenden Etablissements herumtreibt, ist es nicht sehr so schwer, grundsätzlich an die Leute heranzukommen, sofern Du nicht sofort
beim ersten "Date" versuchst, ihnen Deine Tracks aufzuschwatzen ;)

Soweit danke für eure Anmerkungen.
Was wäre denn so die Anlaufstelle im Netz, für "electronic music producer" und DJs ?
Ich habe das Gefühl, da komme ich, zu dem Thema, im MB nicht alzu weit...
Wie viele DJs sich hier tummeln, kann ich nicht beurteilen...
Myownmusic.de fand ich ganz gut, es gab dort die Möglichkeit, Tracks von anderen zu bewerten.
Allerdings zieht die Seite irgendwie gerade um und ist derzeit offline (schon seit 3 Wochen, obwohl es nur ein paar Tage dauern sollte, naja)

Ob bei Soundcloud tatsächlich echte Talentscouts oder nur mehr Bots und Streaming-Konsumenten unterwegs sind, bin ich mir auch nicht so sicher,
Soundcloud ist mir ehrlich gesagt mittlerweile etwas suspekt geworden. Ich finde Soundclick besser, da kannst Du Deine Tracks in hoher Qualität der
Erdbevölkerung zur Verfügung stellen, auch die Dateien ersetzen (falls Du Korrekturen vorgenommen hast) und eben die Links an interessierte schicken.
(z.B. wie oben erwähnt über Twitter etc.)
Du musst halt Geduld haben. Viel Geduld.

Hier im Board kannst Du zumindest Hörproben zur Verfügung stellen - ich höre mir immer mal wieder Querbeet MB-Musik an, sofern ich die Zeit dazu finde :)
 
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Ob bei Soundcloud tatsächlich echte Talentscouts oder nur mehr Bots und Streaming-Konsumenten unterwegs sind, bin ich mir auch nicht so sicher,
Soundcloud ist mir ehrlich gesagt mittlerweile etwas suspekt geworden. Ich finde Soundclick besser, da kannst Du Deine Tracks in hoher Qualität der
Erdbevölkerung zur Verfügung stellen, auch die Dateien ersetzen (falls Du Korrekturen vorgenommen hast) und eben die Links an interessierte schicken.
Ja, ich habe relativ viel Spam auf Soundcloud erfahren. Ich habe dann irgendwann meinen Kram in Form von privaten Playlisten organisiert, um dem aus dem Weg zu gehen. Das kam mir damals ohnehin entgegen, weil ich das bis heute so als universelle "Cloud" verwenden kann. Von Beats und Sketches für Collaborationen über Mix-Arbeiten bis hin zu kleinen, privaten Dingen für Freunde und Familie.
Da ich mich nie sichtbar als Künstler hingestellt habe und auch sonst keine Plattform dafür benötige, ist das schon in Ordnung so.

Soundclick werde ich mir zusätzlich dazu genauer ansehen.
Die Mehrheit der Tracks scheint unter der Rubrik Hip Hop gelistet zu sein.
Abgesehen vom praktischen Aspekt, wie findest du den Zugang und den Austausch mit der Community (vlt. im Vergleich zu Soundcloud)?


Myownmusic.de fand ich ganz gut, es gab dort die Möglichkeit, Tracks von anderen zu bewerten.
Allerdings zieht die Seite irgendwie gerade um und ist derzeit offline (schon seit 3 Wochen, obwohl es nur ein paar Tage dauern sollte, naja)
Klingt interessant. Werde ich mir bei Gelegenheit auch anschauen, wenn ich dran denke.
 
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Hast Du den Soundcloud ProUnlimited Zugang? Weil sind ja die Möglichkeiten doch recht stark eingeschränkt, z.B. vom Speicherplatz her.
Eine Community, in der ein Austausch stattfindet, habe ich auf Soundcloud nicht wahrgenommen - dafür bin ich ja hier in diesem Forum :)
Soundclick ist im Grunde genommen auch "nur" ein online Speicher, wo man seine Mucke veröffentlichen kann, halt wie Spotify und Co.
Nur ohne Werbung zwischendurch und mit der Möglichkeit des Direktvertriebs.
Was mir bei Soundclick besser gefällt, ist der Aufbau der Meta-Daten, z.B. gibt es einen eigenen Bereich, in dem man die Lyrics ablegen kann.
Bei Soundcloud gibt es ja nur diese eine große Textfeld und eben die Kommentare (die dann nur zugespamt werden)
Also mir taugt derzeit das Soundclick mehr als "Zwischenspeicher" für meine Machwerke und es ist gratis.

Mir ist noch etwas eingefallen: Hast Du Dich bereits mit dem Thema creative commons beschäftigt?
Möglicherweise kannst Du als Neuling / Einsteiger damit bei den DJs punkten, wenn Du ihnen Freiheiten gibst, Deine Tracks zu verändern oder
nicht nur den Song sondern auch die Lizenz dafür erworben werden kann.
Ist halt die Frage, ob andere Deine fertigen Tracks lediglich im Rahmen eines Sets auflegen sollen oder auch weiter verwursten dürfen ;)
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Jetzt ist mir noch was eingefallen, weil ich letztens einmal die Stores im Detail angeschaut habe, die mein Musikvertrieb bedient:
https://www.beatport.com/

Diese Seite ist wohl eine der Quellen, wo sich DJs gerne umsehen und dort wird offenbar auch nur elektronische Musik veröffentlicht (zumindest finde ich dort nur meine Elektro-Sachen)
 
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Hast Du den Soundcloud ProUnlimited Zugang? Weil sind ja die Möglichkeiten doch recht stark eingeschränkt, z.B. vom Speicherplatz her.
Das ist in meinem Fall nicht nötig, weil ich Soundcloud wie erwähnt nutze um Inhalte gezielt und privat zu versenden, quasi als Portfolio auf Nachfrage.
Ich beschränke mich auf Relevante Dateien und alles was meine Arbeit nicht mehr repräsentiert fliegt raus.
ALLES alles speichere ich als Backup immer zusätzlich noch auf Onedrive.
Wenn ich Soundcloud dazu nutzen würde meine gesamte "Discografie" zu sammeln, würde ich vermutlich irgendwann an meine Grenzen kommen.
Wobei 180min muss man erstmal voll bekommen! Und das auch mit Content, der komplett fertig produziert, gemischt und möglichst gemastert ist. Schließlich wird das, unter eigenem Namen, öffentlich zugänglich gemacht.
Weder ich noch einer meiner Kollegen ist jemals an das Limit von 180min gekommen. Ich komme aber auch aus der Rock und Pop Szene, wo Tracks in der Regel 3 bis 6 Minuten lang sind und niemand von uns recordet schon seit 20 Jahren Material, auf entsprechendem Level.
Wer stattdessen regelmäßig ellenlange Ambient Tracks raushaut wird natürlich eher ans Limit kommen. Und so ein 90min DJ Set frisst allein für sich genommen schon die Hälfte.
Und dann gäbs noch Bandcamp...


Also mir taugt derzeit das Soundclick mehr als "Zwischenspeicher" für meine Machwerke und es ist gratis.
Ich finde es auch besser.

Jetzt ist mir noch was eingefallen, weil ich letztens einmal die Stores im Detail angeschaut habe, die mein Musikvertrieb bedient:
https://www.beatport.com/
Werde ich mir auch noch anschauen.

Thema creative commons
Habe ich recheriert! Und auch wie man nach CC Inhalten sucht.
Macht mMn auf jeden Fall Sinn. Danke dafür!
 
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Soviel sind 180 Minuten gar nicht, ca. 45 - 50 durchschnittlich lange Songs... Aber wahrscheinlich muss man dann wirklich konsequent ausmisten, wenn die
Werke in die Stores hochgeladen sind, kann man sie sowieso nicht mehr ändern. Eine Dropbox mit geteilten Verzeichnis tut es natürlich auch, klar.

Bandcamp... naja, ich weiß nicht so recht, irgendwie kennt das niemand.
Die meisten kennen halt Spotify, AppleMusic, YoutubeMusic, AmazonMusic, dann kommt erst mal ne Weile nüscht und dann gibt's noch einige, die Soundcloud kennen, aber das war's dann meistens.
 
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Techno funktioniert anders!!! Techno ist eher ein Feeling.... und entweder du kannst dieses Feeling halt nachvollziehen und live erzeugen oder halt nicht. Punkt!
Achtung, Offtopic.

Ich habe Techno nie kapiert. Es ist doch immer die durchgehende Basedrum, drumherum gibt es einige Sounds, Effekte und sowas wie einen "Songaufbau".
Manchmal habe ich das Gefühl, die Leute (oftmals Touristen) gehen in einen Club, dort wird Techno gespielt, irgendwann ist man von der Basedrum eingelullt, nach n paar Bierchen tanzt man halt, weil man schon mal da ist.
Das Feeling ensteht eher durch die Masse an Menschen.

Offtopic, Peace, braucht keiner darauf zu antworten.
 
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Du ignorierst dabei, dass es sehr viele unterschiedliche Varianten von Techno gibt ;)
Das in den ach-so-angesagten Clubs immer gleiche einfallslose Bumm-Bumm-Bumm-Mist aufgelegt wird, weil das eben dem Geschmack des einfach gestrickten
und angeheiterten mainstream-Publikum entspricht, ist klar. Solches Gekloppe zu produzieren ist keine Kunst, das kann wirklich jedes Kind und ab und zu macht es auch Spaß :D
Bzgl. des Feelings, sofern es nicht von Alkohol, XTC oder anderem Zeug beeinflusst wird... ich hab mal irgendwann etwas gelesen, dass das mit den bpm zu tun hat,
es gibt bestimmte Bereiche, die mit unserem Herzschlag harmonieren (ich behaupte jetzt einfach mal, dass das die Bereiche zwischen 120 und 160 bpm sind) und uns daher
zum tanzen anregen können. Muss den Artikel mal suchen bei Gelegenheit.
Genau ist ja die schöne und zugleich nicht ganz leichte Herausforderung: Einen Acid-Track zu bauen, der so dermaßen in die Beine fährt, dass nicht mal ein hartgesottener
Polka-Fan mehr stillsitzen kann ;)
 
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