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  1. #1
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    Möchte Oboe lernen

    Hallo,

    ich möchte Oboe lernen, aber keine Oboe kaufen, sondern mieten. Kann mir vielleicht jemand helfen, was für eine Oboe da am sinnvollsten wäre? Da gibt es ja wahnsinnig viel Auswahl.

    LG

  2. #2
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    Luvanir ist offline
    Hi du,

    da solltest du unbedingt deinen (zukünftigen) Lehrer fragen. Mein Lehrer bevorzugt Vollautomatikoboen (teurer), andere schwören aber auf Halbautomatik.

    Was sie auf jeden Fall haben sollte sind das Gabel F und das Linke F/Linke Es (ebenso denke ich das tiefe B und die dritte Oktavklappe), die brauchst du relativ schnell bzw. über kurz oder lang auf jeden Fall. Die Anzahl der Thrillerklappen ist für den Anfang jetzt nicht so wesentlich (manche Thriller begegnen dir, als Laie, im Leben maximal einmal....).

    Ob Plastik oder Holz ist vor allem eine Geldfrage. Klar klingt Holz besser, aber die Instrumente aus Plastik haben klanglich echt aufgeholt (gibt ja auch Klarinetten und Piccolos aus dem Material). Plastik kann nicht reißen, Holz ist da natürlich kritischer.

    Welche Marken du wählst ist auf jeden Fall Geschmackssache. Mein Lehrer und mein Händler schwören auf Franzosen (Marigaux, Rigoutat, Fossati), ich kenn aber auch einige die Yamaha oder Kreul Oboen spielen und auch zufrieden sind. Persönlich mag ich Bulgeroni nicht so, meine Vorgängeroboe war von denen und ich fand sie nicht so toll, sie haben auch keinen so hohen Wiederverkaufswert wie z.B. Marigaux Oboen.
    Da würde ich auf jeden Fall auch deinen Lehrer fragen und mir von einem Musikhaus mal ein paar Angebote geben lassen.

    Mittlerweile gibt es auch einige Modelle um die 2000€, die Günstigste Oboe die ich kenne liegt bei knapp über 1000€ (eine Yamaha). Oft verfügen aber eben gerade die günstigen Oboen nicht über alle Klappen (s.o.), sind aus Plastik oder Intonieren nicht so gut (ich hab zwei Fossati Oboen um 2400€ angespielt und die Grundstimmung war einfach schon .... ).

    Einige Händler verleihen auch gebrauchte Oboen (z.B. www.huttenlocher.net). Gerade bei einem so teuren Instrument, finde ich, ist das eine gute Alternative. Ich selber spiele eine gebrauchte Rigoutat Symphonie die schon einige Jahr auf dem Buckel hat (als ich sie gekauft hab war sie schon 18) und ich bin absolut zufrieden.

    Aber wie schon ein paar Mal gesagt, ohne Lehrer würde ich da gar nichts machen. Der kann sie anspielen und beurteilen, auch zwei gleiche Oboen sind eben nicht identisch. Und als Schüler hat mans definitiv einfacher wenn man sich auf die Vorlieben des Lehrers einstellt....
    Auch wenn der Lehrer nicht mitkommt zum Kauf und auch keine Zeit hat im Unterricht mit einem die Oboen gemeinsam auszuprobieren, kann er zumindest eine Verkaufsempfehlung machen.

    Nur am Rande: Oboen sind extrem empfindlich (extrem komplizierte Mechanik...). Da ist einfach relativ häufig irgendetwas kaputt, als Anfänger hat man da noch keinen Überblick wie mans reparieren kann. Daher würde ich die Oboe auf jeden Fall beim Fachhändler (am besten nicht nur beim Holzblasinstrumenenfachhändler sondern direkt beim Oboenbauer) kaufen, da kann man schnell vorbei und alles wieder richten lassen. Einschicken ist immer mühsam und zeitaufwendig.

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