Hilfe, warum weden meine Füße plötzlich langsamer?

  • Ersteller Calaway65
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Verstehe ich nicht, wie das funzen soll, hatte ich schon ein paar mal probiert und war noch schneller kaput, als hinterm Set, was für mich auch logisch klingt, da dass Bein ja nicht mehr nur die Ab- sonder auch die Aufwärtsbewegung machen muss, mangels Rebound.

Die Kunst besteht ja auch daraus, mit dem Rebound umzugehen und so schnell umzuschalten, um wieder einen fetten Kick zu machen. Da bringt dir alle Kraft der Welt nichts, wenn die feinen Muskeln das nicht können.

Liebe Grüße,

Bacchus
 
Verstehe ich nicht, wie das funzen soll, hatte ich schon ein paar mal probiert und war noch schneller kaput, als hinterm Set, was für mich auch logisch klingt, da dass Bein ja nicht mehr nur die Ab- sonder auch die Aufwärtsbewegung machen muss, mangels Rebound.

Na du willst mir doch nicht erzählen, dass der Rebound des Felles dein ganzes Bein wieder hochkatapultiert. Vielleicht kommt es dir einfach nur merkwürdig vor auf dem Boden zu spielen. Sollte an sich kein Problem sein.
 
Na du willst mir doch nicht erzählen, dass der Rebound des Felles dein ganzes Bein wieder hochkatapultiert.

Gott bewahre, natürlich nicht! :eek::rofl:

Nichts destotrotz unterstützt der Rebound die Aufwärtsbewegung doch in einem nicht unerheblichen Maße. Mag sein, dass es nur ne Frage der Gewöhnung ist, anstrengender ist es trotzdem.
 
Gott bewahre, natürlich nicht! :eek::rofl:

Nichts destotrotz unterstützt der Rebound die Aufwärtsbewegung doch in einem nicht unerheblichen Maße. Mag sein, dass es nur ne Frage der Gewöhnung ist, anstrengender ist es trotzdem.
#

Klar, wie mit den Händen auf einem Moongelpad ;)!
 
Kann es vielleicht auch sein, dass deine Pedalfedern arg gespannt sind, und du es gewohnt bist, immer gegen so viel Wiederstand ankämpfen zu müssen, dass es am Boden nicht klappt? Das würde dann auch die Schnelle Ermüdung am Set erklären.
 
Nö, die Federn sind ziemlich lasch.

So langsam hab ich ehrlich gesagt keinen Bock mehr. Nach nun mehr 5 Wochen ist das einzige Ergebniss, das mir mein regelmäßiges Üben gebracht hat, dass ich einige Songs nicht mehr wie üblich begleiten kann (wir reden hier von Songs, die ich seit ein paar Jahren spiele und normal im Schlaf beherrsche).

Wenn man bedenkt, dass ich sonst überhaupt nicht geübt habe, ist das doch eine sehr magere Bilanz. So langsam fang ich echt an mich zu fragen, ob der Vorgang nicht eventuell reversibel sein könnte. :gruebel:
 
Da geht es mir ähnlich. Ich habe auch das Gefühl das ich schlechter DB spiele seit ich angefangen habe das explizit zu üben. Aber irgendwann wird schon der Punkt kommen ab dem es dann wieder vorwärts geht und da muss man dann durch.
 
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Nö, die Federn sind ziemlich lasch.

So langsam hab ich ehrlich gesagt keinen Bock mehr. Nach nun mehr 5 Wochen ist das einzige Ergebniss, das mir mein regelmäßiges Üben gebracht hat, dass ich einige Songs nicht mehr wie üblich begleiten kann (wir reden hier von Songs, die ich seit ein paar Jahren spiele und normal im Schlaf beherrsche).

Wenn man bedenkt, dass ich sonst überhaupt nicht geübt habe, ist das doch eine sehr magere Bilanz. So langsam fang ich echt an mich zu fragen, ob der Vorgang nicht eventuell reversibel sein könnte. :gruebel:

Wie gesagt, schalte nen Gang zurück und baue dein Spiele langsam mit fundierter Technik auf. Was du dann kannst, kann dir niemand mehr nehmen.
Ein Beispiel wie es geht, habe ich ja schon geschrieben!
Es gibt leider keine Abkürzung. Wenn du etwas können willst, musst du es üben.
 
So langsam hab ich ehrlich gesagt keinen Bock mehr. Nach nun mehr 5 Wochen ist das einzige Ergebniss, das mir mein regelmäßiges Üben gebracht hat, dass ich einige Songs nicht mehr wie üblich begleiten kann (wir reden hier von Songs, die ich seit ein paar Jahren spiele und normal im Schlaf beherrsche).

Wenn man bedenkt, dass ich sonst überhaupt nicht geübt habe, ist das doch eine sehr magere Bilanz. So langsam fang ich echt an mich zu fragen, ob der Vorgang nicht eventuell reversibel sein könnte. :gruebel:

keine panik, mein Junge! Das ist nur das Gehirn, daß Dich momentan ablenkt. Lass Dich von der grauen Grütze nicht einschüchtern.
Lass Dich von den Songs treiben!
 
jedes mal wenn ich eine sache neu lerne oder umlerne oder zum ersten mal richtig bewusst übe komme ich mir vor, als hätte ich noch nie stix in der hand gehabt ... egal ob das "einfache" doubles auf dem pad oder komplexe grooves sind

der trost an der sache ist einfach der, dass irgendwann der punkt kommt, an dem ein neuer/anderer/verbesserter bewegungsablauf den alten im unterbewusstsein ersetzt hat, und ab da marschierts wieder ... das können stunden/tage/wochen/monate sein ...

und ganz nebenbei: auch das üben muss man erst mal üben ;)

und noch nebenbeier: das gehör entwickelt sich meist schneller als die handwerklichen fähigkeiten ... d. h. auf einmal hörst du fehler, die dir vorher einfach nie aufgefallen sind

weitermachen


ps: evtl. mal "externes personal" drüberkucken lassen???
 
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So Problem ist gelöst. Ich habe heute beschlossen die Bassdrum Bassdrum sein zu lassen und einfach mit dem zufrieden zu sein was ich schon kann (mal konnte).

Ich werde jetzt erst mal bis Freitag Abend gar nichts mehr machen (außer der Bandprobe natürlich) und dann mal schauen, ob sich der Vorgang des "durchs Üben Langsamerwerdens" schon wieder umgekehrt hat.

Ab jetzt setz ich mich nur noch ans Set um Spaß zu haben! :great:
 
Jawohl Spaß haben ist alles :)!
 
Super Einstellung Calaway, du bist ja immerhin auch schon anfang 20 :rolleyes:

jedes mal wenn ich eine sache neu lerne oder umlerne oder zum ersten mal richtig bewusst übe komme ich mir vor, als hätte ich noch nie stix in der hand gehabt ... egal ob das "einfache" doubles auf dem pad oder komplexe grooves sind

sehr schön, dann ist es ja vielleicht normal das ich mir beim Unterricht öfter mal vorkomme wie der erste Mensch
 
sehr schön, dann ist es ja vielleicht normal das ich mir beim Unterricht öfter mal vorkomme wie der erste Mensch

Klar, im Unterricht ist man dazu auch immer aufgerht, spielt nicht über sein eigenes Set etc. Klar kann einen das ziemlich limitieren.
 
Super Einstellung Calaway, du bist ja immerhin auch schon anfang 20 :rolleyes:

Hab ja fast nur auf sowas gewartet.

Letztlich spiele ich Schlagzeug, weil ich Spaß daran haben und mich austoben will. Mag sein, dass ich erst Anfang 20 bin, zu meinem nächsten Geburtstag hab ich aber auch schon 15 Jahre als Drummer hinter mir. Über den Punkt, das Gefühl zu haben, noch ständig etwas neues lernen zu müssen, bin ich einfach hinaus. Ab und zu kommt es mal vor, dass ich mir denke: "Das könnte cool sein, das probierst du mal aus".
Entweder krieg ich es dann schon nach den ersten paar Tagen hin, dann bin ich glücklich oder es geht einfach gar nichts, dann lass ich die Idee halt wieder links liegen (von daher gesehen ist es für meine Verhätnisse schon gigantisch, dass ich überhaupt 5 Wochen drangeblieben bin). Wenn ich erst über viele Monate jeden Abend im Proberaum verbringen müsste, um mir etwas Neues anzueignen, warum, und vor Allem für wen, sollte ich mir das antuen?
Mag sein, dass diese Einstellung für Einige nicht nachvollziehbar ist, für mich ist die Musik aber ein Hobby, ein Zeitvertreib, dem ich nachgehe, weil ich es gerne tue. Und da gehören abendfüllende Übungsorgien für mich einfach nicht dazu.
 
Stimmt, ich hocke oft wochenlang täglich 4 Std. im Proberaum um etwas perfekt einzuüben. Aber ich mache das ja auch, um das live präsentieren zu können. Wenn man es nur so zur Gaudi macht, dann ist es eigentlich egal. Wichtig ist, dass man mit dem zufrieden ist, was man tut.
 
Trollodrums schrieb:
ich spiele seit ende januar diesen jahres double bass und habe mit 80-90 bpm (so genau weiß ich das nicht mehr) angefangen zu üben. anfangs ging es noch recht schnell mit der leistungssteigerung aber seit ein paar monaten trete ich auf der stelle so zwischen 120-125 bpm (vielleicht sinds auch nicht so viele monate aber es kommt mir so vor)
und als ich jetzt mal 2 3 tage pause gemacht habe mit üben ist mir aufgefallen das ich nicht mehr sauber zwischen 8tel und 16tel wechseln kann oder auch nur ausm nichts sauber in einen normalen durchgehenden db rhythmus einsteigen kann
naja meine eigentliche frage ist: wie lang dauert es bis man ein ordentliches tempo von so 200-230 bpm drauf hat und dieses auch richtig beherrscht also mit verschiedenen grooves und breaks und sowas?
hoffe ihr könnt mir weiterhelfen

Stelle dir erst mal die Frage: Kannst du wirklich sauber bei 120 BPM spielen? Singles allein sagen garnichts!
Klingt verdammt hart, ist aber so ;).

Übe nicht nur einfache Singles, sondern auch die anderen Kombinationen. Wenn du Doppelschläge, Paradiddle beherscht, kannst du dich an Flams versuchen. Wenn das klappt, gehts wieder von vorne los, nur diesmal mit Betonungen. In den Heften Stick Control und Agostini Vol. 2 findest du massig an Übungen, die du 1:1 von den Händen auf die Füße übertragen kannst. Je mehr von denen laufen, desto schneller werden auch deine Singles laufen.
 
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ok danke für die antwort ich werd mal schauen wie schnell ich eins der bücher bekommen kann
 
Im Grunde funktioniert jede Snareübung.
Spiele oben nen Backbeat und mit den Füßen dazu die Übung.

Je nachdem, welche Art von Beat du bevorzugt brauchst, kannst du mit den Händen natürlich auch was Anderes z. B. nen Skank- oder Blast-Beat spielen. Oder Bossa Nova ;)! Die Möglichkeiten sind endlos.

Dann kannst du natürlich noch das Verhältnis des Feelings zwischen Händen und Füßen variieren. z. B. oben Doubletime und mit den Füßen Halftime oder umgekehrt, oder beides DT, beides HT. So übst du alle Elemente schnell und langsam und das Ganze auch noch im Verhältnis zueinander.
 

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