Stromausfall bei Einschalten der QSC GX5

  • Ersteller Björn S.
  • Erstellt am
@chris_kah: nur kleine Korrektur... ich bin mir sicher du meintest nicht Spannungsnulldurchgang (weil bei 0V fließen auch 0A) sondern wohl eher Spitzenspannung. :)

Sry fürs Klugscheißen, aber irgendwas muss ich auch können :D

Und die 50m Kabeltrommel sind auch nicht unbedingt die feine englische Art, aber was will man machen :D

Und das mit dem Selbstbau kann man auch als Azubi im Elektrohandwerk machen, musst halt dann ne Fachkraft drübergucken lassen.
 
Sry fürs Klugscheißen, aber irgendwas muss ich auch können :D

Hmmm stimmt, das muss man auch können :evil:

Lies Dir doch mal in Ruhe die Links von Chris@kah durch
Es ist nie zu spät etwas dazuzulernen;)

Grüsse
 
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du meintest nicht Spannungsnulldurchgang
Doch. Genau das meinte ich. Ich beschäftige mich zufälligerweise beruflich mit sowas. Das Problem ist, dass ein Trafo im Leerlauf eine Induktivität darstellt (Beim Trafo ist das der Parameter Hauptinduktivität). Bei einer derartigen Schaltung besteht zwischen Strom und Spannung eine Phasenverschiebung von 90 Grad. Bei Belastung bzw. mit einer Verlustleistung im Kreis (Wicklungswidersände, Leitungswiderstände) ist das etwas weniger. Optimal wäre der Einschaltzeitpunkt bei der Phase, die sich im eingeschwungenen Zustand einstellt, und das ist nahe 90 Grad -> in der Nähe des Spannungsmaximums. Wird im Spannungs-Nulldurchgang eingeschaltet ist das der schlimmstmögliche Fall. Und je geringer die Verluste im Kreis sind, desto länger hält sich dieser Zustand. Daher sind vor allem die verlustarmen Ringkerntrafos so kritisch beim Einschalten. Es gibt elektronische Einschalter, die gerade dazu entwickelt wurden, induktive Lasten optimal einzuschalten.

Der einfachere Ansatz ist, durch eine Erhöhung der Verlustelemente die Einschwingzeit zu verkürzen. Genau das macht beispielsweise das Verlinkte ELV Teil. Das hat einen Widerstand, der mit zunehmender Belastung kleiner wird, und wenn das zu wenig ist, wird er schlussendlich überbrückt.

Zum Eigenbau an den TE: wenn du Azubi bist, dann sprich doch deinen Ausbilder darauf an, vielleicht kannst du das offiziell als Teil deiner Ausbildung machen. Manche Ausbilder haben ein offenes Ohr dafür. Und dann kannst du auch gleich noch die profesionelle Prüfung und Abnahme dazu machen (lassen).

Gruß
Christoph
 
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Hehe, dann sag ich mal Entschuldigung... Irgendwann in der Ausbildung kam das ganze bei mir auch mal. *schäm* ... :D
Die Links hab ich nicht durchgelesen ... *nochmal schäm* :D Mal eben nachholen...
 
danke, werde ich mal schauen
 
... alles >16A ist für Schuko ein NoGo.
Thanks for Info. So direkt habe ich mir das bisher noch nicht bewusst gemacht, allerdings auch weil bisher nie die Frage so direkt stand.

Was natürlich einen Vorteil bringt, ist, eine evtl. vorhandene CEE32 zu nutzen und da einen Verteiler mit C16-Sicherungen dranzuhängen, der dann auf Schuko verteilt. Selbst wenn die Steckdose nur mit B32 und nicht mit C32 oder Neozed abgesichert ist, greift die magnetische Auslöung natürlich trotzdem erst bei einem höheren Strom als wenn man direkt eine Steckdose nutzen würde, die mit B16 abgesichert ist.
Ja, so meinte ich das natürlich auch...

...dieses weiter oben im Thread beschriebene immer wieder Einschalten ist nicht unbedingt gesund....
Selbstverständlich! Ich hoffe nicht, dass jemand meine Bemerkung anders interpretiert hat...


@chris_kah
Ah, das ist ja mal ein sehr interessanter Hinweis, hatte ich bisher noch nicht vor Augen und müsste wohl mal wieder meine alten Unterlagen hervorkramen.
Weil du allerdings auf den Unterschied zwischen Null-Durchgang und Maximals- bzw. Minimalspannungsamplitude hingewiesen hast: Wir reden hier von 5ms (oder 1/4 Schwingung!).
Und wenn du die Sicherungskennlinien anschaust: Nach meiner Interpretation ergeben da 5ms keinen wesentlichen Auslöseunterschied.

Wie auch immer, natürlich spielen beide Faktoren zusammen und der Sicherung ist es ziemlich egal, wodurch sich der hohe Strom ergibt. :D

Eine 50m Kabeltrommel davor hat dazu geführt, dass die Sicherung nicht mehr geflogen ist. ..

Na ja, ich habe neulich eine Kabeltrommel gesehen welche statt des Amps die Sicherung ausgelöst hat, weil sie nicht abgerollt war und weggeschmolzen ist....
 
Na ja, ich habe neulich eine Kabeltrommel gesehen welche statt des Amps die Sicherung ausgelöst hat, weil sie nicht abgerollt war und weggeschmolzen ist....
Meine ist im aufgerollten Zustand bis 1000W zugelassen und hat darüber hinaus noch einen thermischen Abschalter -> Bei einem Power Mixer mit 700W Maximalleistung wird das schwierig, das auszureizen. Zuhause, wo man ja kaum aufdreht sind da vermutlich höchstens 20-30W zu veranschlagen und die nur für die Grundlast, denn die Verstärkerleistung an die Lautsprecher dürfte sich so etwa im Mittel bei etwas über 1W bewegt haben - sonst hätte es Ärger mit den Nachbarn gegeben.

Das mit der Phase hat nichts mit der Auslösezeit der Sicherung zu tun! Das ist Wechselstromrechnung und es geht um den Zusammenhang zwischen Spannung und Stromdes selben Signals! Legt man eine Wechselspannung an eine Induktivität an, so eilt der Strom 90 Grad der Spannung hinterher.
Der Sicherung ist die Phasenverschiebung übrigens egal. Die reagiert nur auf den durch sie fließenden Strom. Wenn der nur lange genug zu groß ist, schaltet sie ab (ja ich weiß - magnetischer und thermischer Auslöser und die entsprechenden Zeiten. Das erkläre ich jedes Jahr den Studenten).

Gruß
Christoph
 
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