Kaufberatung Synthesizer

  • Ersteller Nerdinho
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Meinst du "abzugeben"?
ja, manchmal ist es besser komplett neu zu denken, als auf einem Teil aufzubauen, welches vielleicht auch überdenkenswert ist.
Ich hatte auch gedacht, kauf dir was reduziertes für die neue (Cover-Rock)Band, Orgel, Piano, E-Piano und Schluss... hatte ich die Mojo61. Dann habe ich schnell gemerkt, o Mist, bei den Songs brauchste doch Bläser und hier noch ein paar Synths, also noch nen Blofeld dazu und einen MX61, dann war mir der MX aber doch schnell zu oll, und ich hab mir noch einen MODX dazu geholt... und dann noch einen SE-02, weil der Blofeld die einfachen Sounds dann doch nicht so gut hinbekommt (oder ICH die einfachen Sounds damit nicht hinbekomme... könnte natürlich auch sein)... und jetzt sind es schon wieder 4 Synths und wenn ich mir gleich nen Kronos gekauft hätte, hätte ich jetzt nicht soviel zu schleppen und verkabeln und teurer wäre es auch nicht geworden (hatte ich schon den Submixer erwähnt, den ich mir kaufen musste, weil unser Mischpult nicht mehr genug Eingänge für alle 4 Synths hatte?:rolleyes:).
Meine Lehre fürs nächste Mal: Wer es schafft, mit 2 Synths auszukommen, der hat viel richtig gemacht!
 
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Also der schlechteste Tipp in diesem Thread geht m.E. an den Blofeld :D Ich bin großer Fan dieses Synths und der ganzen Firma, aber wie man für Funk/Fusion/Groove den Blofeld empfehlen kann, ist mir schleierhaft ;-)

Mein Tipp wäre der Nord Lead A1. Hab mir ebendiesen vor ein paar Wochen gekauft, für Rock, Pop, Jazz, Funk. Und ich finde, der Lead A1 kann ziemlich funky :) Und er ist auch noch dazu leicht zu schrauben, relativ klein und leicht und gebraucht liegt er wohl auch noch im Budget. Und ist sehr flexibel dafür, dass er so reduziert ist :D

Falls es dich interessiert, ich habe neulich ein Video mit Preset-Demos zum Nord Lead A1 gemacht, teils auch etwas jazziger. Ist hier im Forum wohl nicht so gerne gesehen, YouTube-Links zu posten... von daher bei Bedarf gerne per PM.

Um die Frage zum Nord Lead 2(x) zu beantworten: Klar kann man den heutzutage auch noch nehmen. Warum ich es dennoch nicht machen würde: Er hat keine eingebauten Effekte im Gegensatz zum A1. Möchte man also seine Synthsolos oder Stabsounds nicht staubtrocken haben, muss immer noch ein zusätzliches Effektgerät her. Und dann muss man das natürlich je nachdem an die Presets anpassen. Ich kann zumindest aus eigener Erfahrung sagen, dass ich aus diesem Grund meinen Nord Lead 3 (so sehr ich ihn liebe) live selten verwendet habe. Es ist einfach praktisch, bei jedem Preset die Effekte gleich dabei zu haben.

Für den Preis macht man natürlich mit einer MiniNova und einem MicroKorg auch nicht viel falsch. Und der KingKorg hat mich beim Anspielen auf der Musikmesse vor ein paar Jahren auch positiv überrascht (prominentestes Klangbeispiel in Sachen funky ist wohl Cory Henry / Lingus).
 
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Evtl. sich mal den FA-07 von Roland anschauen? Der kann, glaube ich, sowohl Romples als auch VA. Wahrscheinlich dann auch bis zu 16-fach multitimbral. Beim FA-06 fand ich die Tastatur komisch. Vielleicht ist die längere im FA-07 "professioneller"?

Das wäre auch mein Vorschlag. KingKorg verkaufen und einen FA06/07 holen. 16fach timbral, Sampler, SNS Synth Engine, die kann Funk ziemlich gut, sowie weitere akustische Sounds als Ergänzung zum Kawai. Lauter Wins imho.

Nord Lead A1 ist auch ein guter Tip imho.

Falls es dich interessiert, ich habe neulich ein Video mit Preset-Demos zum Nord Lead A1 gemacht, teils auch etwas jazziger. Ist hier im Forum wohl nicht so gerne gesehen, YouTube-Links zu posten... von daher bei Bedarf gerne per PM.

Häh? Selbstverständlich kannst du hier YT Links teilen. :)
 
Den FA06/07 hab ich gar nicht so auf dem Schirm. Ich habe ihn einmal kurz angespielt, da hat mich die Tastatur erstmal abgeschreckt. Aber scheint ja ansonsten recht flexibel zu sein :) Allerdings keine Multisamples importierbar, oder?

Häh? Selbstverständlich kannst du hier YT Links teilen. :)
Ja klar kann ich. Aber habe daraufhin eine freundliche PM von einem Moderator bekommen, der mir sagte, dass meine Video ausnahmsweise drin bleiben dürfen (es handelte sich um zwei Tutorial zu Studio One), aber dass es eigentlich hier im Forum nicht gerne gesehen wird, wenn User eigene YouTube-Videos teilen anstatt diese hier hochzuladen (was m.E. nicht wirklich Sinn macht bei mehrere 100 MB großen Videos, geschweige denn überhaupt geht).

Ich hol es aber hiermit gerne nach. Hier meine persönliche erste kleine (alleinige) Jamsession mit dem Lead A1:



Bunte Mischung aus Stock-Presets, selbst geschraubten und welche (m.E. ganz großartige) vom User puukka aus dem Nord-User-Forum.
 
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Ich denke, da gibt's, was Multisamples angeht, lediglich die Möglichkeit, Sample-Erweiterungen von Roland selbst zu verwenden – nicht als Hardware-Karten, sondern zum Reinladen, aber auch nur 1-2 auf einmal – müsste man genauer nachschauen.
 
Ok, in dem Punkt wäre also der MODX im Vorteil, denn hier geht das mit eigenen Multisamples. Sehr komfortabel mit dem Melas-Waveform-Editor und noch flotter über Christian Haltens SampleRobot.
 
Mit Fokus Synth Sounds würde ich den FA vorziehen, aber der MoDX ist auch ein gutes Board!
 
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Sehr komfortabel mit dem Melas-Waveform-Editor und noch flotter über Christian Haltens SampleRobot.
Ohne spezielle Software kann man beim MOXF oder MODX sowieso nur ein Sample pro Element verwenden, glaube ich.
Wenn's um eigen erstellte Multisamples geht, so akzeptiere ich selber nur Geräte, wo man Multisamples direkt auf dem Gerät erstellen kann, nicht per externer Software. Aber das ist halt meine persönliche Anforderung an einen Sample-Player.
Der MODX hat zwar keinen VA, aber einen FM-Synth onboard. Kostet neu zwar über 1000 €, aber es wird sicherlich Angebote geben, wo jemand sich von dem Gerät trennen möchte. Wenn man denn einen MODX gebraucht kaufen möchte.
 
Ohne spezielle Software kann man beim MOXF oder MODX sowieso nur ein Sample pro Element verwenden, glaube ich.

Beim Modx/Montage kann man natürlich auch Multisamples am Gerät erstellen. Was für einen Sinn würde es denn ergeben, beispielsweise ein individuelles Pianosample über den ganzen Keyboardbereich zu ziehen?
Die Erstellung eines Multisamples aus eigenen Samples geht im Montage/Modx mMn sehr einfach, logisch und - wenn man sich eingearbeitet hat - schnell über die Bühne. Dafür externe Programme zu benutzen ist reine Zeitverschwendung. Lediglich, die Samples müssen geloopt sein, im Keyboard selbst kann man keine Loops erstellen, das würde ich aber auch auf keinem Keyboard machen wollen.
 
Beim Modx/Montage kann man natürlich auch Multisamples am Gerät erstellen. Was für einen Sinn würde es denn ergeben, beispielsweise ein individuelles Pianosample über den ganzen Keyboardbereich zu ziehen?
Kein Sinn, aber eine technische Einschränkung. Zumindest über den MOXF wurde berichtet, dass man dort entweder fertige Multisamples oder eben einzelne Samples in den Elementen verwenden kann, nicht aber Multisamples am Gerät erstellen / bearbeiten kann. Ich habe angenommen, es würde daran liegen, dass das Gerät keinen RAM-Bereich für solche Arbeiten bereit stellt, sondern die Samples / Multisamples direkt in den Flash-ROM geladen und dort nicht mehr bearbeitet werden können.

Die Erstellung eines Multisamples aus eigenen Samples geht im Montage/Modx mMn sehr einfach, logisch und - wenn man sich eingearbeitet hat - schnell über die Bühne. Dafür externe Programme zu benutzen ist reine Zeitverschwendung.
Hast du das am MODX auch mal selbst gemacht? Ich finde in den PDF's irgendwie nichts dazu, wie das am Gerät gehen soll.
 
Hast du das am MODX auch mal selbst gemacht? Ich finde in den PDF's irgendwie nichts dazu, wie das am Gerät gehen soll.

Ich habe keinen Modx sondern einen Montage (gehabt) und dort habe ich alle meine Multisamples selber erstellt. Auf dem Modx ist es nicht anders. Allerdings behandelt das Handbuch das Erstellen eigener Multisamples nicht in einem eigenen Kapitel sondern als Teil des Editierens von Elementen.
Ganz konkret im englischen Referenzmanual:

S. 107 - hier hast du als Auswahl "New Waveform" womit du dann ein neues Fenster eröffnest, in dem man eigene Multisamples erstellen kann

S. 110 - hier hast du eine Displayabildung mit allen Funktionen und Befehlen die man verwendet, um ein Multisample (Yamaha sagt Waveform dazu) zu erstellen
 
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Aha. Einzelne Samples kommen also in die "Key Banks",
und das kann man direkt am Gerät erstellen / editieren? Das ist schon mal gut.
Filter-Einstellungen, Envelopes kann man nicht pro Key Bank machen?
Warum ich das frage? Weil einzelne Samples oft unterschiedlich im Sounding, im Attack sind,
und das möchte man dann pro "Key Bank" anpassen. Ist jetzt hier an der Stelle aber wahrscheinlich zu speziell.
 
Aha. Einzelne Samples kommen also in die "Key Banks",
und das kann man direkt am Gerät erstellen / editieren? Das ist schon mal gut.

Filter-Einstellungen, Envelopes kann man nicht pro Key Bank machen?

Nein, aber das können meines Wissens andere auch nicht. Es sei denn, man baut sich sein Multisample als Drumsound auf; dann kann man jeder Zone Filter und Envelope eigene Einstellungen zuweisen.
 
Es sei denn, man baut sich sein Multisample als Drumsound auf; dann kann man jeder Zone Filter und Envelope eigene Einstellungen zuweisen.
Du meinst als Drum-Kit, allgemein gesprochen? Sofern es da ebenfalls Envelopes, Filter usw. gibt, und man ganz viele Drum-Kits erstellen kann – ja, warum nicht, wäre dann tatsächlich eine Möglichkeit als Work-Arround.
In AKAI-Samplern kann man z.B. pro Keygroup Filter und Envelopes einstellen. Aber nicht pro Layer innerhalb einer Keygroup.
Auf der MPC5000 nutze ich für normale tonale Multisamples auch tatsächlich Drum-Programs, also Drum-Kits. Liegt einfach daran, dass sie für mich bequemer zu editieren sind. Es gibt genauso Filter und Hüllkurven. Es ist auch schneller für jede Taste einzeln angepasst als irgendwelche Key-Scalings einzustellen. Bei Panorama wäre es aber schon praktisch gewesen, das Key-Scaling Programm-übergreifend machen zu können.

Nein, aber das können meines Wissens andere auch nicht.
Ich vermute, die aktuellen Kurzweil's müssten die Flexibilität haben. Bzw. die älteren auch. Ich hatte nie E-Mu oder Kurzweil, sondern habe mich Ende 90er für AKAI entschieden, und nutze aktuell eine MPC5000 als Sampler und VA-Synthesizer. Die MPC5000 ist aber ein Sonderfall, insb. weil die Firmware ziemlich verbuggt.
 
Ja ich meinte ein Drumkit. Dem Keyboard ist es ja egal was es dort abfeuert aber dort können Filter und Hüllkurven individuell eingestellt werden. Schwören würde ich jetzt nicht, aber ich bin mir ziemlich sicher dass von Kurzweil die PC3K und Forte Serie es nicht können. Und viel bleibt ja nicht mehr übrig. Roland ist raus und beim Kronos geht es nur durch ein Drumkit Workaround, also wie bei Yamaha.
Was die Anzahl betrifft, ich glaube im Modx/Montage ist die Zahl der Drumkits praktisch unbegrenzt, bzw. jede Performance kann eine oder mehrere Drumkit Parts haben und von den Performances kann man über 5000 im Gerät gleichzeitig zur Verfügung haben.
 
[Spezial-Fall User-Samples -->]

Als Keyboard-Variante mit User-Samples scheint MODX aktuell die günstigste Möglichkeit zu sein. Obendrauf gibt's FM-X.
Korg Kronos und Kurzweil Forte sowie auch der Montage sind schon deutlich teurer.
Auch sonstige Geräte, die beim Thema User-Samples evtl. in Frage kommen könnten, sind nicht günstiger:
Was Wersi in Sachen Samples kann, müsste man genauer schauen.
Quantum hat nur 8 Stimmen.
Sequential Prophet XL – weiß nicht, was da ohne großes Display geht.
Als Desktop-Variante gäbe es noch MPC Live (noch relativ günstig) und MPC X. Da wird die Struktur wohl ähnlich wie bei älteren AKAI's sein. Auch Synthese soll damit gehen. Wie gut, weiß ich nicht.

[<-- Spezial-Fall User-Samples]
 
Kurzweil PC4 wird eine ziemlich günstige Alternative werden. Erst mal nur mit 88 Tasten.
 
Also der schlechteste Tipp in diesem Thread geht m.E. an den Blofeld :D Ich bin großer Fan dieses Synths und der ganzen Firma, aber wie man für Funk/Fusion/Groove den Blofeld empfehlen kann, ist mir schleierhaft ;-)
Vielleicht hat da wieder nur jemand pauschal das empfohlen, was er selber hat, ohne nachzugucken, worum es eigentlich geht.

Mein Tipp wäre der Nord Lead A1. Hab mir ebendiesen vor ein paar Wochen gekauft, für Rock, Pop, Jazz, Funk. Und ich finde, der Lead A1 kann ziemlich funky :) Und er ist auch noch dazu leicht zu schrauben, relativ klein und leicht und gebraucht liegt er wohl auch noch im Budget. Und ist sehr flexibel dafür, dass er so reduziert ist :D
Beim A1 ist natürlich immer die Frage, was man braucht. Ist man mehr der Preset-Musiker, der schnell an brauchbare Sounds kommen und sich nicht groß mit Synthese beschäftigen will? Dann kann der A1 passen. Oder ist man der Synthesizer-Nerd, der alle seine Sounds from scratch aus einem Init-Patch baut, immer die volle händische Kontrolle über den kompletten Synthesestrang haben will und auch mal minutenlang nur die Pulsbreite eines einzelnen Oszillators tweakt, bis sie haargenau so ist, wie er sie haben will? Dann ist der A1 eher nichts.


Martman
 
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