(A-Gitarre) Wie lerne ich (einfache) Songs zu 120% auswendig, ohne dabei an Langeweile zu sterben?

  • Ersteller cracked_copper
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Ich meinte spezifisch das mit weicher, runder, weniger eckig und lockerer. Oder sind das eh so Autodidaktenklassiker und ich kann mir jedes beliebige Strumming-Tutorial dazu reinziehen?
Wenn ich mir gute Akustikgitarristen ansehe, dann bewundere ich immer die schönen, fließenden Bewegungen der Schlaghand, die scheinbar mühelos und zugleich rhythmisch von statten gehen. Ich würde mir zuerst ein schönes aber zugleich einfaches Schlagmuster raussuchen und dieses zuerst auf einem Akkord spielen.
Irgendwelche youtube Tips habe ich nicht parat. Andererseits ist dir ja auch nicht geholfen wenn jeder deinen Tread mit Youtube Clips vollspammt. ;)
 
Hallo - toller Thread, danke. Ich habe nicht alles gelesen, aber beim Lesen kam manche Gedanken bei mir immer wieder vor:

1. Relax--hab mehr Spaß bei das ganze ;) . Es ist gut, nach etwas Besseres zu streben, aber akzeptiere doch auch, wie es gerade ist ... und erfinde schon die Freude darin.

2. Der Gesang erscheint für dich am wichtigsten zu sein. Also, reduziere das Gitarrenspiel auf das absolut Minimum, einfach 1, 2, 3, 4 Schläge auf dem Takt (oder noch weniger) mit einem sehr seltenen Aufschlag für ein bisschen Reiz. Lass deine (100% Fokus auf deine) Stimme das Lied lebendig wirken.

3. Muss es ein perfektes Cover sein? Lass dich deine eigene Art erfinden, die Lieder zu singen--vielleicht mit eine ganz andere Dynamik zwischen Gesang und Gitarre.


Ich wünsche dir viel Erfolg. Und Spaß.
 
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Vielleicht noch eine Anregung. Dazu könntest das singen ja durch ein Summen oder einen Vokal ersetzen. So trainierst du das Treffen der Töne auch, findest den Rythmus, aber hast die Erleichterung nicht noch den Text erfassen zu müssen.

Selbst im Chor finde ich es nach vielen Jahren Recht anspruchsvoll bei einem neuen Lied meine Stimme zu lesen, den Text dazu und gleichzeitig den Rythmus und das singen.
 
Vielleicht noch eine Anregung. Dazu könntest das singen ja durch ein Summen oder einen Vokal ersetzen. So trainierst du das Treffen der Töne auch, findest den Rythmus, aber hast die Erleichterung nicht noch den Text erfassen zu müssen.
Mehr oder weniger so mach ich das jetzt auch, gemeinsam mit der Reduktion der Gitarre (neben dem generellen separaten Gitarre-Üben). Richtigen Stimmansatz suchen, einen Akkord spielen, schauen, ob ich dann den richtigen Ansatz für die Phrase / das Wort finde, next. Tw. sehr kleinteiliger Prozess und ich könnte meine Zeit sicher anders besser zubringen, aber hey - man gönnt sich ja sonst nichts und gottseidank merke ich auch deutliche Fortschritte, sonst wär das dezent zum Weinen, wie viel extra Aufwand ich da reinstecken muss :ugly:

Ich erhoffe mir da außerdem auch positive Rückwirkungen auf die Sprechstimme, wo ich ja dieselben Probleme habe. Sobald ich mich nicht auf den Stimmansatz konzentriere, geht mein Körper nur auf Kraft, drückt auf die falschen Muskeln und ich erwürge mir quasi selber den Stimmbandschluss und jeglichen gesunden Stimmsitz (im Sinne von "was tut mein Kehlkopf", nicht im klassischen Resonanzen-Sinn.
 
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