AAM

  • Ersteller Juna2023
  • Erstellt am
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Songtexte dürfen und sollen sogar eine Momentaufnahme einer bestimmten Lebensphase oder Situation sein
Da stimme ich 100% mit dir überein! Aber ich finde keine Momentaufnahme! Weder eine inhaltlich noch zeitlich abgegrenzte Lebensphase oder Situation. Bin ich zu ein besaitet? I Glaub ich nicht!

Ich treibe mich fast täglich auf Youtube bei den Rappern rum. Ich kenne den vorherrschenden Tonfall in den verschiedenen Blasen. Mein besonderes Interesse gibt dabei noch immer dem Rap. ich bin nicht verzärtelt. Aber dennoch bleibt: Eine gute Punchline braucht eine gute Vorbereitung, um gefeiert zu werden! Die von dir angesprochenen Momente wären dafür bestens geeignet. Ich vermisse sie im Text! Momentan lese ich im Text lediglich willkürlich wiederkehrende Beschimpfungen als Emotionen! Geht auch, findet aber nicht meinen Beifall. So einfach ist das.

Nun sind natürlich Punchlines bzw. Pointen Geschmacksache. Viele Köche verfeinern niemals den Brei. die Köche müssen sich verstehen.,, oder wenigstens verstehen wollen. Was sowieso von Fall zu Fall entschieden wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Weder eine inhaltlich noch zeitlich abgegrenzte Lebensphase oder Situation.

Ich kann mich durchaus an Situationen erinnern, in denen ich endlos darüber sinniert habe, was ich einer Person, die mir (meiner Meinung nach) übel mitgespielt hat, sagen würde, wenn ich könnte. Das waren sicher nicht überwiegend nette, reife, gut überlegte Gedanken. Sie waren eher sehr sprunhaft und ungeordnet, denn leider ist man in solchen Momenten ja gezwungen, sehr viel nachzudenken, ohne die Kontrolle zu haben. Was anderes bleibt einem nicht übrig.

Das Problem ist ja, dass man solche Gedanken nicht äußern kann/darf, die Vernunft hält einen meistens davon ab. Sie bleiben also im Kopf, was auch gut ist, Weil man weiß, dass es nichts bringen würde bzw alles schlimmer machen könnte. Aber sie sind dennoch da und man muss eine Zeit lang mit ihnen leben.

Unabhängig davon, ob die Zeilen von @Juna2023 autobiografisch sind oder nicht: Sie stehen stellvertretend für Gedanken, die viele schon mal hatten oder zumindest schon mal gehabt haben könnten. Genauso impulsiv wie solche Gedanken nun mal kommen und gehen. Dementsprechend ist dieser Text für mich eine sehr gute Darstellung von Gefühl und Kontrollverlust. Genauso unkontrollierbar und unkontrolliert, wie Gefühle nun mal sind. Aber genau dadurch eben auch sehr driekt und ungefiltert



...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: 3 Benutzer
Unabhängig davon, ob die Zeilen von @Juna2023 autobiografisch sind oder nicht: Sie stehen stellvertretend für Gedanken, die viele schon mal hatten oder zumindest schon mal gehabt haben könnten. Genauso impulsiv, wie solche Gedanken nun mal kommen und gehen. Dementsprechend ist dieser Text ein lebensnah umgesetztes Gefühl. Genauso unkontrollierbar und unkontrolliert, wie Gefühle nun mal sind. Aber genau dadurch eben auch ehrlich.
Und genau jetzt sehe ich den Kern meiner Vorbehalte klarer, auf ein normal verständliches Maß runtergebrochen. Danke!

Ein guter Text berührt mich, weil der Autor/die Autorin ein mir wohlvertrautes Gefühl in Worte kleidet, die ich so nie gefunden hätte. Über die ich sagen kann "das sind die Wort, die mir fehlen, die ich gerne zum Ausdruck gebracht hätte".

In dem Moment wird Sprache für mich zur Kunst.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 4 Benutzer
Ich zähle die Gattung Trennungslieder, Tod, Trauer, Scheidung, Abschied, Liebesverrat zum Genre "Liebeslieder".
Hier hat mich die Reife von Leonard Cohen, Donovan usw. "sozialisiert". Man kann bereits im jungen Alter sehr reif sein, im positiven Sinne.

Auch im Rap kenne ich - inzwischen gar nicht mehr so junge Talente - die eine erstaunliche Reife zeigen, die ihre eigenen Klischées mit Sprachkunst ad absurdum bringen, ein Fest für den Intellekt. Da stecken Jahrzehnte an Übung drin. Im Gegensatz übrigens zur Verkopfung.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Ich kann mich durchaus an Situationen erinnern, in denen ich endlos darüber sinniert habe, was ich einer Person, die mir (meiner Meinung nach) übel mitgespielt hat, sagen würde, wenn ich könnte. Das waren sicher nicht überwiegend nette, reife, gut überlegte Gedanken. Sie waren eher sehr sprunhaft und ungeordnet, denn leider ist man in solchen Momenten ja gezwungen, sehr viel nachzudenken, ohne die Kontrolle zu haben. Was anderes bleibt einem nicht übrig.
Wieder totale Übereinstimmung!

Aber was bremst uns in solchen Augenblicken? Warum gibt es über die Jahrhunderte kein Gedicht, dessen erster Vers lautet?

Hallo du *****************************

Waren unserer Ahnen zu feige? Oder waren sie vorsichtig und viel lieber auf Verständnis und Verständigung aus? Was ist langweilig an jeglicher Art Frieden?

Ich beispielsweise deute die Verrohung der Sprache generell als zunehmende Akzeptanz der Gewalt. Egal wer was verursacht.

Die Adresse „Alter Mann“ beispielsweise erinnert mich seit dem sogenannten Rammstein-Skandal an Verführung Minderjähriger. Ich nehme an, hier gibt es auch Leser, die wissen, dass „alte Männer“ momentan zunehmende gern pauschal als Synonym für eventuell Pädophile benutzt wird..

Ich kann nichts für Cancel-Culture. ALTE MÄNNER jedenfalls bestimmen momentan weniger diese Kultur.…! Ich fühle mehrere Gründe, behutsam oder wenigstens klar mit diesem Begriff umzugehen! Weniger aus Gründen der Vernunft, sondern tatsächlich eher aus Mitgefühl!

Ein guter Text berührt mich, weil der Autor/die Autorin ein mir wohlvertrautes Gefühl in Worte kleidet, die ich so nie gefunden hätte. Über die ich sagen kann "das sind die Wort, die mir fehlen, die ich gerne zum Ausdruck gebracht hätte".

In dem Moment wird Sprache für mich zur Kunst.
Das teile ich! Ich freue mich ebenfalls, wenn mir beim Texten mal ein Bild einfällt, was ich schon immer gesucht habe! Dann sag ich automatisch zu mir: Das ist Kunst, du Pfeife! ;)

Aber es gibt auch Gedanken, die (noch) kein aktueller Text benutzt, obwohl sie jeder mehr oder weniger oft denkt und ich sage mir; Gott-Sei-Dank! - Das ist und bleibt ewig subjektiv!

Da stecken Jahrzehnte an Übung drin. Im Gegensatz übrigens zur Verkopfung.
Ja, die Meister des Raps setzen mE weniger auf eine Überraschung infolge
extraordinärer, sondern eher auf Überraschung trotz banaler Worte.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
  • Wow
Reaktionen: 7 Benutzer
Ein guter Text berührt mich, weil der Autor/die Autorin ein mir wohlvertrautes Gefühl in Worte kleidet, die ich so nie gefunden hätte. Über die ich sagen kann "das sind die Wort, die mir fehlen, die ich gerne zum Ausdruck gebracht hätte".

Andere sagen vielleicht: Ein guter Text spricht Dinge aus, die ich mich nicht traue zu sagen oder die von mir ungehört blieben.

"Ein guter Text" ist – sofern formal alles einigermaßen rund läuft – mit Sicherheit etwas vollkommen Subjektives. Was ich nur sagen willl ist, dass dieser Text eine Anhängerschaft findet und verdient hat, auch wenn ich selbst zur Zeit nicht zur Zielgruppe gehöre. Aber man weiß ja nie, was kommt.

Warum gibt es über die Jahrhunderte kein Gedicht, dessen erster Vers lautet?

Gedichte lasse ich mal außen vor. Was Sontexte angeht, musste ich nicht lange recherchieren, um fündig zu werden. Natürlich mit anderen Adjektiven (Deutschland, du mieses Stück Scheiße).

Eine fäkalsprachliche Abrechnung mit doofen Männern gab es auch schon bei "Ich find dich scheiße" von Tic Tac Toe aus dem Jahr 1996. Aber natürlich harmloser und radiotauglicher. Aber ist ja auch schon bald 30 Jahre alt.

Oder NIna Hagen, die schon viel früher deutliche Worte gefunden hat

Ich bin nicht deine F**maschine
Spritz, spritz
Das is’n Witz
Schätzchen, wir müssen auseinander geh’n
Tschau, tschau
Du alte Sau

Und das war 1978.

Mozart hatte bereits im 18. Jahrhundert mit großer Begeisterung über Fäkalies geschrieben. Nun ist er zugegeben nicht als großer Dichter in die Geschichte eingegangen. Eine derbe Sprache ist auf jeden Fall nichts neues und wohnt in den meisten von uns, nur traut sich nicht jeder, es zu singen.



Ich beispielsweise deute die Verrohung der Sprache generell als zunehmende Akzeptanz der Gewalt.

Das haben mehrere Generationen von Gangsta-Rappern schon erledigt. Ich sehe in Junas Text aber nicht einen Schimmer von Gewaltverherrlichung/Akzeptanz noch eine Aufforderung dazu. Sie geigt ihm die Meinung, sie wirft ihm alles Denkbare vor, auch in deutlichen Worten. Dieser Song handelt von Schmerz und Enttäuschung, nicht von Gewalt. Ich finde, das darf im Jahre 2024 erlaubt sein.



...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: 4 Benutzer
Daher du glücklich bist, erzählst du ja auch nicht mal eben so anderen Frauen, dass du sie liebst
und fängst da was an. Und wenn deine Frau das raus bekommt, hetzt du einfach deine Frau auf deine neue Angebetete
und selbst wenn das nicht mehr in deiner Macht lag, da was zu tun, bist du zu feige..., noch irgendwas zu sagen und tust einfach so,
als hättest du mit nichts was am Hut. Real Satire. Es sei denn, das hatte alles ganz andere Gründe und..
Kann man doch schön ausnutzen, wenn man genau weiß, dass es gezündet hat und die Person einen sehr mag..
und man dann, womöglich aus finzenieller Verzweilung dilettanitisch so versucht.. 🤔 🤔 🤔 .. lassen wir das. 🙂
Das empfinde ich als geniale Song-Situation. Es gibt drei Player:
a) Im Zentrum Alter Mann
b) Seine Frau
c) Die „Angebetete“ bzw. Affäre; das Song-Ich

So gesehen bleibt offen, wer wen in der ersten Strophe adressiert.
Die offensichtliche Variante ist c) schreit ihre Wut a) entgegen. Auch möglich sind aber b) -> c), b) -> a), c) -> b); Man kann ja den „Scheiße-Satz“ auch als wörtliche Rede/Zitat verstehen. Interessant den Text unter solchen Prämissen zu lesen.

Auffällig finde ich, dass der Refrain mit „Ein“ beginnt, der „abge****e alte Mann“ also nicht direkt angesprochen wird. Stattdessen wird über ihn gesprochen.

Im Laufe des Songs wird deutlich, dass es neben der Affären-Situation weitere Beziehungen/Abhängigkeiten zwischen den Personen gibt, die es schwierig machen, das Zusammenspiel sofort zu beenden. Man positioniert sich. Das wahre Leben kennt solche Konstellationen zuhauf. Z.B. Pastoren-Ehepaar vs Konfirmandin; Stiefvater, Mutter, Tochter; Nachbarn usw. Auch über das Alter von c) könnte man spekulieren, schließlich kann eine Affäre auch älter als die sonstigen Beteiligten sein.

Was das Song-Ich ein Stück weit disqualifiziert ist die Stelle
mir war klar
und das schon damals
Da ist man also offenen Auges in den Konflikt geraten!? Und jetzt beleidigt, dass man nicht alles gewonnen hat!?

Gut, das sind alles nur Gedankenspiele, wenn man von der eingangs beschriebenen 3er Situation ausgeht.

Punk? Ich empfinde hier nichts als punkig außer einer Stelle, die ich so nicht belassen würde.
keine Eier in der Hose
nur faulen Fisch in der Dose
Ich finde die Doppeldeutigkeit hier, angesichts dessen, dass man einem Lover hinterherjammert schlicht unappetitlich.

Aus Wiktionary
Bedeutungen:

[3] derb: Bezeichnung der primären weiblichen Geschlechtsorgane
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
. Was Sontexte angeht, musste ich nicht lange recherchieren, um fündig zu werden. Natürlich mit anderen Adjektiven (Deutschland, du mieses Stück Scheiße).
Das ist eine Metapher. Außerdem offensichtlich gegen eine (von wem auch immer ausgeübte) Macht gerichtet. Volk gegen Staatsmacht - das hat im Grunde immer mein Verständnis und Mitgefühl. Unabhängig von der individuellen Philosophie!

Ich lehne (besonders momentan) die bitterernst klingende pauschale Schmähung des „alten Mannes“ ab. Mir wäre es lieber, ich könnte mitempfinden mit dem LI infolge einer bildhaften Darstellung der Gründe.
Eine fäkalsprachliche Abrechnung mit doofen Männern gab es auch schon bei "Ich find dich scheiße" von Tic Tac Toe aus dem Jahr 1996. Aber natürlich harmloser und radiotauglicher. Aber ist ja auch schon bald 30 Jahre alt.
Die Strophen beschreiben ziemlich detailliert das LD. Der Refrain gleicht einem Schrei, dem ich damals gut und nicht moralinsauer folgen konnte!

Ich bin nicht deine F**maschine
Spritz, spritz
Das is’n Witz
Schätzchen, wir müssen auseinander geh’n
Tschau, tschau
Du alte Sau
Schon im Refrain ist alles gesagt: Und absolut treffend. Und außerdem richtet sich nichts gegen den nebulösen „alten Mann“.
So ich hoffe, nun sollte klar sein, dass es mir nicht um das harmlose Wort Scheiẞe geht.

Herzlichen Dank auch @michaw57. Ich hatte Junas Kommentar übersehen.

Daher du glücklich bist, erzählst du ja auch nicht mal eben so anderen Frauen, dass du sie liebst
und fängst da was an. Und wenn deine Frau das raus bekommt, hetzt du einfach deine Frau auf deine neue Angebetete
und selbst wenn das nicht mehr in deiner Macht lag, da was zu tun, bist du zu feige..., noch irgendwas zu sagen und tust einfach so,
als hättest du mit nichts was am Hut. Real Satire. Es sei denn, das hatte alles ganz andere Gründe und..
Kann man doch schön ausnutzen, wenn man genau weiß, dass es gezündet hat und die Person einen sehr mag..
und man dann, womöglich aus finzenieller Verzweilung dilettanitisch so versucht.. 🤔 🤔 🤔 .. lassen wir das. 🙂
Hier steht ja endlich die Geschichte, die ich vermisst habe! Ich würde daraus Strophen machen. was Juna normalerweise nicht schwer fallen dürfte. Vielleicht hat sie darauf Lust. Vielleicht nicht. Ist nicht mehr meine Sache.
Auffällig finde ich, dass der Refrain mit „Ein“ beginnt, der „abge****e alte Mann“ also nicht direkt angesprochen wird. Stattdessen wird über ihn gesprochen.
Ja, wahrscheinlich ist genau das, oder sogar nur das der Grund meiner sofortigen Ablehnung gewesen. Deinen Hinweis, man könne ja den „Scheiße-Satz“ auch als wörtliche Rede/Zitat verstehen, kann ich mit etwas Mühe auch hören. Danke für diese Brücke!! (y)

Dennoch höre ich einen Unterschied zwischen dem Aufschrei
„ich find dich Scheiße“

und dem:
„Hallo du ***************“,

was ich nicht mehr als Schrei empfinde, sondern mehr als zynisch betonte Kriegserklärung!
Aber das ist natürlich total individuelle Geschmacksache. Soviel von meiner Seite :hat:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • Gefällt mir
  • Interessant
Reaktionen: 4 Benutzer
Ich kann mich durchaus an Situationen erinnern, in denen ich endlos darüber sinniert habe, was ich einer Person, die mir (meiner Meinung nach) übel mitgespielt hat, sagen würde, wenn ich könnte. Das waren sicher nicht überwiegend nette, reife, gut überlegte Gedanken. Sie waren eher sehr sprunhaft und ungeordnet, denn leider ist man in solchen Momenten ja gezwungen, sehr viel nachzudenken, ohne die Kontrolle zu haben. Was anderes bleibt einem nicht übrig.

Das Problem ist ja, dass man solche Gedanken nicht äußern kann/darf, die Vernunft hält einen meistens davon ab. Sie bleiben also im Kopf, was auch gut ist, Weil man weiß, dass es nichts bringen würde bzw alles schlimmer machen könnte. Aber sie sind dennoch da und man muss eine Zeit lang mit ihnen leben.

Unabhängig davon, ob die Zeilen von @Juna2023 autobiografisch sind oder nicht: Sie stehen stellvertretend für Gedanken, die viele schon mal hatten oder zumindest schon mal gehabt haben könnten. Genauso impulsiv wie solche Gedanken nun mal kommen und gehen. Dementsprechend ist dieser Text für mich eine sehr gute Darstellung von Gefühl und Kontrollverlust. Genauso unkontrollierbar und unkontrolliert, wie Gefühle nun mal sind. Aber genau dadurch eben auch sehr driekt und ungefiltert



...

Genau. Das ist einfach ein Text, von einer Person, der unkontrolliert der Kragen Platz und mit der das eigene, durchaus manchmal eventuell sogar zuviel vorhandene Temprament durchgeht.
Da ist das LI mir doch tatsächlich etwas ähnlich. 😇 Sowas aber auch. Aber bei mir selber ist das so, wenn mir Jemand "absichtlich!" weh tut, bleibe ich auch noch sehr lange sehr ruhig.
Echt unendlich sehr lange, wirklich.
Bis.. ein Punkt erreicht ist of: no return. Und dann (re)agiere ich, aber dann wächst da für die nächsten 3 Millionen Jahre auch kein Gras mehr. So ist dann bei Kriegen auch immer die Frage, wer hat nun Schuld?
Der Agressor oder der, der angefangen hat scharf zu schiessen? Beide irgendwie. Im Krieg gibt es nur Verlierer. Angstfrei drücken manche ja sogar den roten Knopf, frei nach dem Motto: ist der Ruf erst ruiniert, lebts sich reichlich ungeniert.
Dafür kommt in diesem Akt hier, meine kleine absolut angstfreie Punkerinnenseele leider auch etwas zutage, die dem LI hilft sich ohne Rücksicht auf Verluste zu äussern. Oder so ähnlich.^^
Also es reicht und das LI hält deshalb eben nichts mehr zurück ( weil es die Gegenseite auch nicht tut und vielleicht weiter rumstichelt oder oder oder ), und lässt einfach raus, was so mancher auch schon mal in Situation x,y,z "gedacht" hat aber sich nicht zu sagen wagt.
Das hast du alles echt schön erklärt Antipasti, da stimme ich voll zu. Danke. Toller Beitrag zu einem Songtext der etwas anderen Art. 🙂
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Was das Song-Ich ein Stück weit disqualifiziert ist die Stelle

Da ist man also offenen Auges in den Konflikt geraten!? Und jetzt beleidigt, dass man nicht alles gewonnen hat!?

Vielleicht hast du diese Zeilen sinngemäß falsch zugeordnet. Das kann sich ja auf einen bestimmten Vorgang bezogen haben.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
"Yeah Baby, rock `n roll
hast du jetzt die Hose voll
wechsel einfach mal die Pampers
und frag dafür die Mami mal
Gier und Lüge bringt die Seele
irgendwann zu Fall
wie jeder Mensch auch
einmal mal stirbt
die Asche fliegt durchs All"


Das mag ich irgendwie. 😘🙂
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Ich lehne (besonders momentan) die bitterernst klingende pauschale Schmähung des „alten Mannes“ ab. Mir wäre es lieber, ich könnte mitempfinden mit dem LI infolge einer bildhaften Darstellung der Gründe.

Ich weiß dass es gemein war. Deswegen habe ich es ja geschrieben.
Und ich wusste auch, dass sich da vielleicht auch Andere unangenehm betroffen fühlen könnten.
Eine Art der Sensibilisierung mit Hilfe eines Eimers voll Wasser ins Gesicht. Bad news are good news.
Übrigens fand ich deinen P Vergleich nun sehr weit aus der Luft gegriffen und falsch. Darauf spielte es nicht an.^^
Till L hat hier auch nichts verloren. Wenn ich ihn ansehe, finde ich, er hat irgendwie eine extrem tiefte Traurigkeit an sich.
Und genau das.. ist wohl der springende Punkt. Scheint Zugkraft zu haben. Frauen tappen zuerst in die Mitleidsfalle.:unsure:
Stoff für neue Lieder.

Aber zurück zum Text. Also gut, ich versuch nochmal was anderes zu schreiben. 👻😹
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Sowas können nur Menschen schreiben, die vielleicht gewisse Dinge noch nie erlebt haben?
.. oder sie eben nachhaltig anders ausgewertet haben als du :D

Als wenn man sich sowas immer aussuchen könnte.
.. tut "man" und kann "man" :D aber auch, wer's lässt hat dafür natürlich Gründe. Die sind eigentlich interessanter als der Vorwurf an den Täter ...

Verstehe ich nicht.
.. das wird schon einigermaßen deutlich, jup :) .

Ist ja dein Text. Für mich wäre da zu viel "die anderen sind immer Schuld"-Attitüde drin, was natürlich schon punk-artig ist, das ist ja eine pubertäre Kunstform im Kern ;) .
Und zu wenig Aussage über dich und deine Gefühle.
Texte lassen sich einfach machen, ohne Zweck, ohne Folgen.
Wenn du aber beginnst, das ganze akademisch auszuleuchten, hätte ich da schon ein paar Fragen:
ging's dir danach besser? Hat sich deine Sichtweise präzisiert? Verändert?
Meinst du, der Zuhörer lernt da irgendwas oder erfährt etwas, was vorher nicht bekannt war? oder wiedererkennbar?

Augen zu und durch?? :D
Frauen tappen zuerst in die Mitleidsfalle.:unsure:
..auha ... sind das nicht eher "Mädchen" ??
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
  • Haha
Reaktionen: 5 Benutzer
Das ist eine Metapher.

Es ging mir nur darum, deiner Aussage "Die Verrohung der Sprache" sei "generell als zunehmende Akzeptanz der Gewalt" zu deuten und dass es das früher nicht gab, etwas entgegenzusetzen. Da du selbst nun Ausnahmen aufzählst, bei denen eine rohe Sprache okay ist, stimmst du dem ja offenbar zu.


Ich lehne (besonders momentan) die bitterernst klingende pauschale Schmähung des „alten Mannes“ ab.

Das ist dann einfach dumm gelaufen. Kein Autor kann temporäre, individuelle Abneigungen vorhersehen oder berücksichtigen. Ich gehe davon aus, dass der Betroffene tatsächlich ein wenig älter ist als das LI und jenes ganz bewusst in diese Wunde zielt. Also nicht im Sinne des aktuell viel zitierten "alten, weißen Mannes" als Urheber allen gesellschaftlichen Übels, sondern als persönliche Spitze.

Übrigens fand ich deinen P Vergleich nun sehr weit aus der Luft gegriffen und falsch.

Ich auch.

Rock'n'Roll und die Nähe zu Minderjährigen sind schon früh eine unheilige Allianz eingegangen, nicht nur in den Texten. Aber Pädpohilie ist noch mal eine andere Hausnummer und dass das Bild des "alten Mannes" pauschal auch damit in Verbindung gebracht wird, ist mir neu.

...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: 3 Benutzer
Und zu wenig Aussage über dich und deine Gefühle.
..nicht, dass du jetzt wieder auf Schlager driftest! ;)
Es gibt nach meiner begrenzten Erfahrung eine unübersichtliche Anzahl von Arschlöchern auf diesem Planeten. Denen würde ich jetzt nicht jeweils eine Hymne schreiben wollen ... wenn ich es doch tue, dabei völlig außen vor lasse, warum ich mich trotzdem auf sie eingelassen habe, hat das keinen Wert für mich. Und als hilfreiche Typisierung zum warnenden Wiedererkennen hat das Profil zu wenig Schärfe, das du da entwickelst. Und als Abrechnung fehlt eben genau der Faktor, den du da ausmachst.
Bliebe dann am Ende nur noch "ha, jetzt zeig ich euch mal, wie superfiese Wortwahl ich hinkriege und wie toll ich mich über jeden guten Geschmack hinwegsetzen kann, weil ich ja sooo cool und freikünstlerisch bin" ... und das können andere dann auch noch besser :D

PS: nimm's nicht persönlich :D *).. es ist über das, was du machst, nicht das, was du bist :D

PS": *) übrigens die Formulierung, mit der Diskriminierung eingeleitet wird ...;)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
  • Haha
Reaktionen: 3 Benutzer
Da du selbst nun Ausnahmen aufzählst, bei denen eine rohe Sprache okay ist, stimmst du dem ja offenbar zu.
Aber ja doch. Ich habe einst sogar ein vorübergehendes Berufsverbot wegen einiger tatsächlich roher Songtexten erhalten. Aber deren Spitzen bezogen sich unmissverständlich auf ein System.

Das ist dann einfach dumm gelaufen. Kein Autor kann temporäre, individuelle Abneigungen vorhersehen oder berücksichtigen.
Auch da stimme ich zu. Aber der Feldzug einiger Kämpferinnen gegen DEN notgeilen alten Mann sollte sich in der Zwischenzeit eigentlich rumgesprochen haben. Und dieser Text steht seit 4 Tagen im Forum…
Also nicht im Sinne des aktuell viel zitierten "alten, weißen Mannes" als Urheber allen gesellschaftlichen Übels.
Ich bevorzuge (wie Du ja wohl auch) eher gut durchdachte Angriffe. Halte ich für wirkungsvoller. Gerade leben und Leben lassen, kann eine wirkungsvolle Waffe sein. Aber das ist MEIN Empfinden. Also eine völlig subjektive Meinung. Ich lerne aus allem. Auch aus dieser Diskussion
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: 5 Benutzer
Ich lehne (besonders momentan) die bitterernst klingende pauschale Schmähung des „alten Mannes“ ab.
Es wird nicht pauschal der "alte Mann" geschmäht. Es wird ein "a**** alter Mann" geschmäht - das ist ein wesentlicher Unterschied.
Genau wie der Unterschied zwischen allen Managern und allen ausbeuterischen Managern oder allen abge****n Managern.

"Aber der Feldzug einiger Kämpferinnen gegen DEN notgeilen alten Mann sollte sich in der Zwischenzeit längst rumgesprochen haben." (Kann dafür grade die Zitatfunktion nicht aktivieren.)
Von dem, was ich mitbekomme, geht es in diesem Feldzug oder besser diesem Diskurs nicht pauschal gegen "DEN notgeilen alten Mann", sondern gegen "DEN notgeilgen alten Mann, der Macht hat und diese Macht systematisch ausnutzt", Stichwort Weinstein, Trump und ähnliche machtgeile Konsorten. Und "DEN" deutet darauf hin, dass mit diesen Männern, die ihre Machtposition ausnutzen, die sich vorwiegend (aber nicht ausschließlich - siehe den systematischen Machtmißbrauch gegen Kinder in christlichen Kirchen) gegen Frauen richtet, nicht nur ein paar Ausnahmen gemeint sind, sondern dass sie erstens nur die Spitze des Eisberges sind und dass dieser sexuelle Machtmißbrauch zweitens System hat. System insofern, als in ganzen Branchen seit mehreren Jahrzehnten und Generationen Männer an Machtpositionen landen und dort hinkommen, weil sie Macht mißbrauchen wollen und sich als taugliche Steigbügelhalter etablierter Männer erwiesen haben, die dies schon länger tun. Deshalb ist dies ein System und damit überindividuell. Überindividuell meint, dass es nicht mit einer Verurteilung und Entmachtung von beispielsweise Weinstein getan ist, sondern dass das System so gestrickt ist, dass immer wieder Männer wie Weinstein an Machtpositionen gelangen können und gelangen und deshalb auch das System geändert werden muss. Und mit Alter hat das insofern etwas zu tun, als dass diese Machtpositionen in der Regel von älteren Männern inne gehalten werden, weil es eine zeitlang dauert, ehe man sich hochgekämpft hat und die alten Männer, die über einem stehen, ihre Positon so lange halten wollen, wie es eben geht. Man schaue sich nur in den Funktionsriegen nach den Kriterien "Geschlecht" und "Alter" um, und wird leicht verstehen, was gemeint ist und dass dies Realität ist - in ganz vielen Bereichen dieser Gesellschaft. Und genau deshalb ist Gebrauch von "DER" gerechtfertigt. Nicht als Pauschalisierung, die alle Männer dieses Universums meint (höchstens im Sinne einer potenziellen Fähigkeit bzw. Eignung), sondern als Kennzeichnung eines Systems, das man im Übrigen auch als Patriarchat begreifen kann.

In diesem Sinne ist der Begriff auch ein Kampfbegriffe. Und Kampfbegriffe haben ihre Bedeutung, ihren Sinn und ihre Grenzen.
Wir sind - da bin ich mir sehr sicher - da gar nicht weit entfernt, @Jongleur . Zumal ich mir wiederum sicher bin, dass Du nicht zu den Männern gehörst, die ihre Machtposition ausnutzen oder ausgenutzt haben oder sich als Steigbügelhilfe angeboten oder verdingt haben. Ich denke, diese machtmißbrauchenden Männer sind Dir selbst ein Dorn im Auge und Du verwahrst Dich dagegen, mit diesen in einen Topf geworfen zu werden. Und dass Du Dich nicht scheust, gegen Macht, Systeme oder Machtmißbrauch, aktiv vorzugehen, schreibend oder wie auch immer, zeigst Du ja.

Mir ist nicht ganz klar, ob Du eher befürchtest, in den gleichen Topf geworfen zu werden - was ich im Übrigen nicht so sehe. Oder ob es eher darum geht, dass im Diskurs einige (!) Stimmen, die sich durchaus als stimmungsbildend und entscheidend sehen (ob sie dies sind, ist eine andere Frage), den oben geschilderten Sachverhalt so zu drehen, dass allein die Attribute "männlich" und "alt" vom Diskurs ausschließen und ausschließen sollen. Ich halte letzteres durchaus für eine Gefahr und auch in gewisser Weise für falsch (denn es verunmöglicht eine Solidarität mit Männern, die sich ebenfalls gegen machtmißbrauchende Männer wehren). Und ich glaube, dass in diesem Kontext deine roten Lampen angefangen haben, zu blinken.

Aber ich halte das für nichts, was diesen konkreten Text ausmacht und ich sehe auch nicht, wie dieser Text in diesen Teil des Diskurses einmündet, ihn beflügelt oder von ihm dienstbar gemacht werden kann.

Aber zurück zum Text. Also gut, ich versuch nochmal was anderes zu schreiben. 👻😹
Das kannst Du natürlich machen. Ist im Übrigen eine sehr gute Übung. Gut zur Einübung von Stilmitteln, gut, um die jeweilige Wirkung zu betrachten, gut um variantenreicher zu werden.
Wenn Du selbst in Änderungen einen Vorteil siehst, wenn Du dich inhaltlich oder von der Haltung her anders verortest, wenn Dich Feedbacks bereichert haben, wenn Du eine andere story erzählen willst - auch alles gut.
Ich hätte meine Bedenken, Änderungen deshalb vorzunehmen, weil "das Publikum" das so zu wollen scheint. Zum einen repräsentiert dieses Forum nicht "das Publikum" (was auch immer das ist oder sein soll). Zum anderen ist es regelmäßig so, dass das, was dem einen gefällt, der anderen mißfällt und umgekehrt. Einen Text schreiben zu wollen, der allen gefällt, kann auch kein Stein des Anstoßes sein. Das ist auch okay so - Kunst kann vieles sein. Aber wenn es darum geht, einen Stein des Anstoßes in den Brunnen des mainstreams zu werfen, sollte das Ziel sein, dass er Wellen schlägt.

Man kann zig Songtext-Varianten dieses Themas aus zig Perspektiven mit zig Motiven schreiben und alle können Kunst sein und alle können etwas für sich haben und alle können etwas bewegen - nur für einen muss man/frau sich letztendlich entscheiden. Es sei denn, man macht sozusagen einen Zyklus - was auch schon etwas hätte und einem Konzeptalbum nahe kommt: eine Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven zu erzählen - und alles sind aus sich heraus schlüssig und brüchig zugleich und erlauben sowohl einen Einblick in die Tiefe der Beteiligten als auch in die Dynamik des Geschehenen - sozusagen konzentrische Kreise um ein Thema. Filmisch ist dies schon ein paar mal angegangen worden und gelungen - beispielsweise in Akira Kurosawas Film "Rashomon" Wiki Rashomon

Wie auch immer - bin gespannt, wie das hier weiter geht und ob es am Ende eine musikalische Umsetzung gibt und wie sie sich anhört!

x-Riff
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • Gefällt mir
Reaktionen: 5 Benutzer
Bliebe dann am Ende nur noch "ha, jetzt zeig ich euch mal, wie superfiese Wortwahl ich hinkriege und wie toll ich mich über jeden guten Geschmack hinwegsetzen kann, weil ich ja sooo cool und freikünstlerisch bin" ... und das können andere dann auch noch besser :D
In diesem Punkt, speziell in diesem, bin ich anderer Meinung. Jeder öffentliche Test ist sehr lehrreich! Für die Autoren ganz besonders. Aber auch für ihr meist unterschiedlich reagierendes Publikum. Ich sehe z.B. hier neue, zustimmende „Gesichter“. Das ist interessant! Und für Juna seit einiger Zeit zweifellos ermutigend.

Ich experimentiere im Forum viel mehr als mit langjährigen Partnern. Die haben ja auch nur ihre individuelle Meinung. Und sagen gern Dinge wie: „Das interessiert doch kein Schwein“! - Da kann ein Link auf eine positive Bewertung ein gutes Gegenargument sein. ;)

Wenn ich einen neuen Text geschrieben hab, setze ich ihn oft automatisch ins Netz. Das ist wie die Zigarette danach. Die ja durchaus eine ambivalente Wirkung verspricht.

Ob wir Texter nun Beifall oder Ignoranz ernten… den nächsten Text muss Juna wieder alleine schreiben. Wenn sie nun ihre Schlager-Text-Ankündigung realisieren will, ahnt sie vermutlich ein besonders gespanntes Publikum und… :unsure: … schreibt vielleicht allein deshalb einen extrem guten Text. Ich traue ihr das zu!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: 3 Benutzer
Wenn sie nun ihre Schlager-Text-Ankündigung realisieren will, ahnt sie vermutlich ein besonders gespanntes Publikum und…

Hmm - nicht für aufmerksame Forennutzer. Juna hat bereits Schlager komponiert und getextet und zumindest einer wurde auch veröffentlicht. Ich glaube – ähnlich wie du – nutzt sie das Forum als Experimentierwerkstatt für Ideen.

...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: 3 Benutzer
Juna hat bereits Schlager komponiert und getextet und zumindest einer wurde auch veröffentlicht. Ich glaube – ähnlich wie du – nutzt sie das Forum als Experimenterwerkstatt für Ideen.
Ich hab davon gehört! Aber auch jeder Profi steht ewig vor neuen Anfängen. Und was da psychisch abläuft, ist schon heftig. Klar, als Amateur ringe ich um die Gunst meiner Kollegen. Später um die des Publikums.

Profis versuchen, von ihrer Kunst zu leben. ihre Fallhöhe signalisiert oft Lebensgefahr! Je mehr Erfolg man hat, umso mehr schmerzt die Angst vor dem Absturz. Dann kommen normale Existenzängste hinzu. Und schließlich die privaten Erfahrungen mit Menschen, für die man ja schreiben will und muss.

Ich sehe, mal psychisch gesehen, bei mir über die Jahre keine großen Unterschiede, was die jeweiligen Voraussetzungen beim Beginn eines neuen Textes betrifft… deshalb ist mir die Form so wichtig, die wenigstens die Gefahr von Blockaden verringert! Aber einen GUTER Schlagertext würde ich nicht versprechen können! Denn Schlager meint jeder schreiben zu können. Jeder auf und vor der Bühne. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
  • Interessant
Reaktionen: 2 Benutzer
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben