Andy Hess (Gov't Mule(

von MogliEdit, 23.11.11.

  1. MogliEdit

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    Erstellt: 23.11.11   #1
    Hi Leute,

    mir gefällt seit längerem der Sound von Andy Hess (Gov't Mule)
    [video=youtube;Yjm_qcezWIw]http://www.youtube.com/watch?v=Yjm_qcezWIw&list=LL-NIMC5Ij8P1uICmwI54COA&index=24 &feature=plpp_video[/video]

    Jetzt würde ich gerne wissen wie ich da nahe dran komme.

    Ich spiele nen Squier VM Jazz Bass(Ich weiß Hess spielt Preci) über ne ashdown 5fifteen Combo und hab noch einen Sansamp Nachbau von HarleyBenton.


    Gruß
    MogliEdit
     
  2. CrazyBasser

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    Erstellt: 23.11.11   #2
  3. MogliEdit

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    Erstellt: 26.11.11   #3
    Danke für die Antwort.
    Wobei ich meinen Bass eigentlich ungern umbauen würde.
     
  4. omnimusicus

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    Erstellt: 26.01.12   #4
    Hallo MogliEdit,

    der Andy Hess gehört eher zu den Leuten, denen Du jeglichen Bass in die Hand drücken kannst und es kommt immer was brauchbares raus.

    Soweit ich sehe, ist es sein optimierter Anschlag der rechten Hand in Zusammenhang mit den großen Büchsen im Hintergrund, was den Sound macht.
    Mit so einer rechten Hand bin ich nach ein paar Songs platt. Er kann das einen ganzen Abend lang. Training halt.
    Es ist auch kein so typischer Preci-Sound, was ich da höre. Trotzdem gut.

    Statt eines neues Tonabnehmers bringt da ein guter Lehrer mehr, ist da meine beste Empfehlung.
    Ich weiß, mit solchen Statements mache ich mir keine Freunde :D
    Ist auch zeitaufwendiger, aber immer gut, wenn jemand "von außen" auf die Hände schaut.

    Wie's auch mit einem Jazzbass klingen kann:

    http://www.youtube.com/watch?v=EM3yr_lTCxo

    ziemlich langes Video, musikalisch spannend wird's so ab 3:00
    Ich war bei diesem Konzert dabei. Die Bassbox war ziemlich groß für den kleinen Laden und die Höhenblende ziemlich zugedreht.
    Und der Dirk am Bass hat auch einen Hammeranschlag. Wenn ich mal groß bin, kann ich sowas auch ;)

    Der Omnimusicus


    PS: Sehe gerade erst, daß das Thema schon länger ruht ... ist mir beim Lesen entgangen ... :mad:
     
    Zuletzt bearbeitet: 26.01.12
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  5. MogliEdit

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    Erstellt: 27.01.12   #5
    Das heist aber nicht das ich hier nicht rein gucke wenn jemand was schreibt ;)

    Was meinst du denn mit optimierter Anschlag?
    bzw. wie lernt man den (armer schüler ohne geld für lehrer)
     
  6. omnimusicus

    omnimusicus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.01.12   #6
    Hah, ich werde gelesen ! Macht auf den Sekt ! :D

    Und freut mich, daß auch mal andere Bassisten erwähnt werden, nicht nur Jaco Pastorius oder Victor Wooten !

    Wie lernt man sowas ? Hm, üben, viel üben ...
    Mit "optimiert" meine ich, daß da jede Bewegung maximal in Ton umgewandelt wird.
    Der normale Amateur - meiner einer eingeschlossen ! - bewegt die Finger oder die Hand zuviel und nicht im richtigen Winkel etc.
    Da bleibt zuviel Energie auf der Strecke.

    Das ist eine schmale Gratwanderung zwischen "so locker wie möglich" und "soviel Druck wie nötig".
    Und sowas wie bei Gov't Mule, oder auch z.B. "Tower of Power", erfordert u.a. auch viel Hornhaut.
    Das geht auch nur mit viel und ständigem Spielen. Frustierende Angelegenheit ...

    Der enorm druckvolle Sound beim Andy Hess entsteht unter anderem auch dadurch, daß er die Saiten nicht einfach laufen läßt und "legato" spielt, sondern die Noten oft kurz abstoppt, mit dem jeweils anderen Finger beim Wechselanschlag. Und dieses Stoppen variert er auch noch sehr. Das macht das ganze noch sehr lebendig und perkussiv.

    Beim kurzen Rumsuchen in youtube habe ich zwei recht instruktive kurze Videos vom Ralf Gauck gefunden.
    Da kann man gut die unterschiedlichen Fingerbewegungen sehen, vor allem, wie kurz die Bewegungen sein können.
    Kein langes Ausholen der Finger, keine Seit- oder Ausweichbewegung der Hand. Die Saiten rollen gleichermaßen satt und locker über die Fingerkuppen.

    Wechselanschlag ohne Dämpfen:
    http://www.youtube.com/watch?v=6eiCD-iGMIQ

    Wechselanschlag mit Dämpfen:
    http://www.youtube.com/watch?v=NnFUuwryVBk

    Und das Dämpfen aus dem zweiten Video, in schnellem 16-tel-Tempo, das kann schon viel Druck machen.
    Das geht aber auch schnell auf die Kondition.
    Dieses hohe Tempo geht nur mit total senkrecht zur Saite ausgerichteten Fingern. Das zeigt der Ralf Gauck auch sehr gut, oder der Andy Hess z.b.
    bei 0:20.
    Dann noch etwas den Bassregler aufdrehen und die Höhen etwas runter, und es geht los.

    ... Hab's gerade nochmal selber ausprobiert und gleich tun mir wieder die Finger weh ...
    So was bleeeds.

    in diesem Sinne frohes Trainieren,

    der fast-Blasen-musicus


    PS: Der Ralf Gauck ist übrigens nicht nur ein etwas trocken wirkender Lehrer (zumindest in diesen zwei Videos ...), sondern spielt auch gut solo Bass:
    http://www.youtube.com/watch?v=4JN5v8oBv3w
     
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