Anfänger sucht Westerngitarre (Budget 2-500€) - auch für Picking

Zum Schluss sind wir dann bei einer Taylor GS-Mini Sapele um 490€ gelandet. Klingt gut, sieht gut aus, aber ist sowas zum Anfangen in Ordnung oder gut geeignet?
Das sind gute Gitarren in 7/8-Größe. Wenn Du also nicht gerade 2Meter05 bist und 140 Kilo wiegst, ist das eine gute Idee
 
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Mit der GS Mini machst Du nichts verkehrt wenn Du damit zurecht kommst. Die hatte ich als Dreingabe zu meiner „großen“ Taylor bekommen. Ist gut spielbar und klingt für die Größe mehr als passabel. Meine GS Mini ist bei einem Freund gelandet der in einer Musikschule unterrichtet. Der nutzt sie dort fast öfter als seine große Furch.
Wenn Du später auf eine größere Gitarre umsteigst hast Du auch noch was kleines für die Reise ;).
 
Also bisher sehr positiver Zuspruch zur Mini hier... :)

Bin 183cm mit 80kg, also sollte 7/8 klappen und nicht wie eine Kindergitarre aussehen, oder?
 
nicht wie eine Kindergitarre aussehen, oder?
Njet. Ich finde sie von der Optik "erwachsener", alleine auf Grund der Proportionen, als ein 0-Modell mit längerer Mensur.

Ansonsten erzählst du den Leuten, dass es eine 6saitige Ukulele sei...
 
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Von der Mini hört man eigentlich nur Gutes. Meist wohl als gute Zweit- oder Reisegitarre gedacht, wird sie anscheinend doch gern auch "einfach so" gespielt, weil die Kleine einfach Spaß macht :)
Ich war selber auch schon mal nah dran mir eine zu holen ... aber ich habe ja bereits eine gute Kleine als Reisegitarre, die auch sonst regelmäßig gespielt wird (Art & Lutherie Roadhouse).
 
Bin 183cm mit 80kg, also sollte 7/8 klappen und nicht wie eine Kindergitarre aussehen, oder?
fang nicht an dich in komischen Gedankengängen zu verzetteln. Sie gefällt dir, also mach ein Ende mit der Suche und nimm sie.
 
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fang nicht an dich in komischen Gedankengängen zu verzetteln. Sie gefällt dir, also mach ein Ende mit der Suche und nimm sie.

Genau das werde ich am Dienstag machen :) Freu mich schon...
 
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Hallo zusammen, heute wollt ich ja meine GS-Mini abholen fahren, aber das Einsteiger Video von Horst Keller (30 Tage Kurs) geht ja auch auf die Saitenstärke ein.
Nun ist es so, dass die Mini ja serienmäßig mit .13er Saiten bestückt ist, und Anfängern ja eher Richtung .11er geraten wird.

Ich weiß, dass die Mini eine kürzere Mensur hat, aber bei Google findet man zu .12er Saiten oder noch dünner eher negative Meinungen.

Soll ich eventuell nochmal woanders hinfahren und dort was ausprobieren? Oder würdet ihr die .13er Saiten auch einen Anfänger empfehlen?

Bin etwas verunsichert...
 
Worauf zu achten ist: dass der Sattel ordentlich gefeilt ist. Damit die Saiten dort nicht zu hoch liegen und du dich totdrückst, um Akkorde zu greifen**. Dann sollten auch dickere Saiten gehen. Die brauchen halt eventuell etwas mehr Eingewöhnung. Und wenn du absolut damit nicht zurechtkommst, kannst du ja immer noch auf dünnere Saiten wechseln - die Saiten sind ja auf der Gitarre zwar an-, aber nicht festgeschraubt ;)
Am Anfang ist "ins Spielen zu kommen" am wichtigsten. Da ist nicht ganz so voller und toller Sound (und mehr ists bei dünneren Saiten nicht) wohl erst mal zu verschmerzen.

Das find ich wirklich am wichtigsten: Nicht so viele Gedanken machen, anfangen zu spielen!


** Kleiner Tipp: Direkt einen Kapodaster mitkaufen. Wenn du den im ersten oder zweiten Bund draufspannst, hast du die niedrigste mögliche Saitenlage.
 
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Soll ich eventuell nochmal woanders hinfahren und dort was ausprobieren?
nein,
Oder würdet ihr die .13er Saiten auch einen Anfänger empfehlen?
13er haben den Vorteil, daß sie voller klingen, aber den Nachteil, das gerade Anfänger, bei denen sich noch keine Hornhaut auf
den Fingerkuppen gebildet hat, schnell ein bißchen Schmerzen bekommen und dann die Lust verlieren könnten:rolleyes:.
Ich hab auf meinen akustischen 11er von D`Addario drauf. Ist wohl auch dem geschuldet, das ich auch als E-Gitarrist mit 9er oder 10er spiele,
und die Stärke von daher gewohnt bin.
Sind dir die Saiten zu stark, tu einfach dünnere drauf, dann lernst du gleichzeitig auch, wie man Saiten wechselt.
(sollte man von Zeit zu Zeit eh tun)
 
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Bitte bei der GS Mini die kürzere Mensur berücksichtigen (13er entsprechen hier in etwa 12er auf normaler Mensur). Ich bin mir nicht sicher, ob dort 11er vernünftig funktionieren. Meine GS Mini mit 13er Saiten wird im Moment wohl auch von 12 - 14 jährigen gespielt, ohne große Probleme.
Einfach nochmal für eine Stunde testen, vielleicht machen Dir die Leute im Laden ja auch mal einen Satz 12er drauf
 
Danke für die schnellen Antworten. Ich glaub ich werde heute trotzdem einfach nochmal ein anderes Musikhaus anfahren, und dort noch ein wenig gustieren.
Zur not hol ich die Mini einfach morgen ab...

Das andere Musikhaus führt unter anderem die Marken Merida, Sigma, Ibanez, Crafter oder Martin, und am Telefon meinte der Herr, sie hätten einiges in der 500€ Kategorie.
 
Als Anfänger sollte man vor allem anfangen, sonst ist man ja ein Nichtanfänger.
 
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Dem fiebere ich natürlich entgegen, aber möchte ungern 500€ in die Hand nehmen, um mir dann das Leben schwer zu machen :biggrinB:
Deswegen schau ich auch schon brav den 30 Tage Einsteigerkurs...
 
Die Mini sieht schon ein bisschen aus wie eine "Kindergitarre". Davon sollte man sich aber nicht täuschen lassen.
Sie klingt kräftiger als man glaubt. ;-) Die spielt sich auch mit dickeren Strippen sehr leicht und angenehm. Das ist gar kein Problem.
Sie hat allerdings auch schon ein recht schmales Hälschen. Muss man mögen.

Die Frage ist doch wie so oft: "Was möchte ich und was suche ich?" Wie soll es denn klingen?
Von daher ist es sicher gut sich einige unterschiedliche Modelle anzuschauen und anzuhören. Wenn man selbst noch nicht spielt, dann ruhig auch mal etwas vorspielen lassen.

Eine Grand Auditorium halte ich (ganz persönlich) bei normaler Körpergröße übrigens für eine recht angenehme Größe. Taylor hat aber zwischen der Mini z.B. auch andere kleinere Größen. Da gibt es z.B. die GT Serie, die auch eine kürzeren Mensur hat, aber auch schon wieder ein Stückchen größer ist. Ist dann aber auch eine andere Preisklasse. Muss auch nicht unbedingt sein. Da gibt es ja schon auch einige Alternativen in der Preisklasse um die 500,00 EUR.

Wenn man die Gitarre jetzt z.B. nicht unbedingt mit in den Flieger nehmen möchte, dann macht das auch keinen ganz so großen Unterschied wenn sie ein kleines bisschen größer ist als eine "Mini". Danach würde ich auch sicher keine Gitarre auswählen, es sei denn, ich suche ganz gezielt eine Reisegitarre.

Das Ding soll doch in erster Linie gut klingen und sich natürlich auch angenehm spielen lassen. Da gibt es schon einiges auf was man achten kann. Korpusgröße allgemein, Halsbreite, Halsprofil und klanglich gibt es natürlich auch einiges. "Klangfarbe", Lautstärke, Ansprache/Dynamik, Bespielbarkeit, etc.. Wobei einiges halt wirklich schwer zu beurteilen ist wenn man gerade beginnt und das selbt nur schwer einschätzen und bewerten kann. Ein Freund mit entsprechender Erfahrung, oder auch ein (guter) Verkäufer ist da natürlich sicher eine Hilfe. Letztere sind jedoch äußerst schwer zu finden. Was ich da schon alles beobachten durfte. ;-)
 
Bei der Anfrage für Gitarren im Preisbereich 200-300€ gebe ich meinen Senf erst gar nicht dazu, da ich in dem Segment wenig Erfahrungen habe und sie auch nicht empfehlen würde.

Bei den letzten Threads dieser Art hat sich allerdings herausgestellt, dass das Budget, nach dem Besuch eines Musikhändlers, schnell nach oben korrigiert wurde. Ich denke, dass lokale Händler diese sehr günstigen Gitarren erst gar nicht anbieten, da die Marge für sie zu niedrig ist.

Allerdings erschließen sich einem bei 500€ ganz andere Möglichkeiten, die ich nicht links liegen lassen würde - ungeachtet dessen, dass die GS Mini sicherlich eine gute und schöne Gitarre ist.

Mein Tipp wäre: schau Dich um, teste was Du in die Finger bekommst und Dich interessiert! Vor allem Sigma und die günstigen Martins liegen auf Augenhöhe mit der kleinen Taylor - probier es einfach aus.
Ich glaub ich werde heute trotzdem einfach nochmal ein anderes Musikhaus anfahren, und dort noch ein wenig gustieren.
Zur not hol ich die Mini einfach morgen ab...
:great: - so würde ich das auch machen - zumal Du jetzt ja weißt, was Du für 500€ woanders bekommst.

Viel Erfolg beim Suchen (und Finden).

LG, Anderl
 
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Also GA mit kurzer Mensur wäre sicher für den Anfang ein Vorteil für mich...
Dünnerer Saiten ebenfalls, was ich bisher herausgefunden habe.

Der dünnere Hals ist dann aber wieder sowas, was ich als Anfänger nicht einschätzen kann. Störts mich, werde ich mich natürlich drüber ärgern.
Ebenso, über dickere Saiten, wenn ich mir damit schwer tue...

Ibanez hat ja einen guten Ruf, und Yamaha ebenso. Vielleicht hör ich mich da noch ein wenig ein. Ein paar Tag auf oder ab sind jetzt auch nicht mehr das Problem...
Den Klang kann ich ja für mich einschätzen, da hab ich den Unterschied zwischen einer 1000€ Taylor und eine 300€ Gitarre sehr wohl wahrgenommen.

Die Mini hat mich halt durch das Klangbild beindruckt. Und der Preis von 500€ für einen Taylor mit Tasche wäre auch sehr fair.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Bei der Anfrage für Gitarren im Preisbereich 200-300€ gebe ich meinen Senf erst gar nicht dazu, da ich in dem Segment wenig Erfahrungen habe und sie auch nicht empfehlen würde.

Bei den letzten Threads dieser Art hat sich allerdings herausgestellt, dass das Budget, nach dem Besuch eines Musikhändlers, schnell nach oben korrigiert wurde. Ich denke, dass lokale Händler diese sehr günstigen Gitarren erst gar nicht anbieten, da die Marge für sie zu niedrig ist.

Allerdings erschließen sich einem bei 500€ ganz andere Möglichkeiten, die ich nicht links liegen lassen würde - ungeachtet dessen, dass die GS Mini sicherlich eine gute und schöne Gitarre ist.

Mein Tipp wäre: schau Dich um, teste was Du in die Finger bekommst und Dich interessiert! Vor allem Sigma und die günstigen Martins liegen auf Augenhöhe mit der kleinen Taylor - probier es einfach aus.

:great: - so würde ich das auch machen - zumal Du jetzt ja weißt, was Du für 500€ woanders bekommst.

Viel Erfolg beim Suchen (und Finden).

LG, Anderl

Ich hätt das Thema ja gern angepasst, aber es lässt sich leider nicht auf 500€ korrigieren :)

Mir ist immer wichtig, dass Preis/Leistung passt. Von daher, möchte ich eben was gutes für dein Einstieg, aber noch kein Profigerät um 1000€ und mehr...
 
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Ibanez hat ja einen guten Ruf
Nei-en, jedenfalls nicht (mehr) bei unverstärkten akustischen Gitarren (das war mal bis in die 80er). Wobei das wiederum nix zu sagen hat, die Jon Gomm hat mir gut gefallen und es gibt einige Fans auch der neuen akustischen Ibanezzen. Ich habe kaum noch neue gespielt, aber der Ruf ist nicht mehr mit dem der 70er und 80er vergleichbar. Dennoch: Ausprobieren.
Ich hätt das Thema ja gern angepasst, aber es lässt sich leider nicht auf 500€ korrigieren :)
Mir ist immer wichtig, dass Preis/Leistung passt. Von daher, möchte ich eben was gutes für dein Einstieg, aber noch kein Profigerät um 1000€ und mehr...
Meine meistgespielte Steelstring ist eine gebrauchte Seagull S6, für 250€ aus der Bucht. Trotz Lowden, Gurian, Ovation, Levin und anderen zu Hause. Es ist nicht "DIE" beste, ist ist aber so gut (vor allem auch bespielbar), dass es eine "ordentlich gute für alles" ist.
Um es bis 500€ noch schwerer zu machen: Guild. (Gehört jetzt auch zu Y, bleiben aber eigenständige Instrumente)
 
Leider ist bei der Preisklasse sie Serienstreuung groß. Kein Instrument ist wie das andere. Daher wäre es geschickt, Du hättest jemanden dabei, der sich auskennt. Alternativ soll Dir der Verkäufer etwas vorspielen - das ist dessen Job und die meisten machen das gerne.
Unser geschätzter Board-Kollege @Bassturmator empfiehlt ja gerne, dass man am Besten Geld für die Optimierung einer neuen Gitarre (Sattelkerben, Stegeinlage, Halskrümmung) beim Gitarrenbauer einplanen sollte - da hat er nicht Unrecht.

Marken in der Preisklasse, die ich immer anspielen würde: Stanford, Duke, Sigma, Martin, Recording King
Marken, die ich weniger empfehlen kann: Fender und Ibanez.

aber der Ruf ist nicht mehr mit dem der 70er und 80er vergleichbar.
Auch meine 79er Ibanez (M-340) - meine erste neu erworbene Steelstring - würde ich heute keinem Anfänger weiterempfehlen. ;)
Der dünnere Hals ist dann aber wieder sowas, was ich als Anfänger nicht einschätzen kann. Störts mich, werde ich mich natürlich drüber ärgern.
Über den "dünnen" Hals wirst Du Dich als Anfänger immer ärgern - egal, wie breit der ist! :D
Aber daran gewöhnt man sich. Picker spielen gerne 45er Sattelbreiten, aber 43 ist auch OK.

Wichtig ist, dass Dir die Gitarre gefällt. Nicht nur der Klang, sondern auch Optik, Haptik und auch der Geruch muss passen, so dass man Lust hat, darauf zu spielen.
 
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Es gibt halt einige Dinge, die einem wichtiger werden oder wichtig sind, wenn man erst mal etwas spielen kann.
Das hängt auch wirklich von individuellen Vorlieben, ab oder auch davon, "wie" man spielt.

Meine Frau spielt ja auch ein bisschen Gitarre und glaube mal, wir haben manchmal ganz unterschiedliche Vorstellung davon wie eine Gitarre klingen soll. ;-)

@DerAnderl hat das schon gut beschieben. Ich sehe das recht ähnlich.
Wenn man einen Laden findet der der die hat, dann kann man auch mal auf die Gitarren von Sire/Larry Carlton schauen. War eine echte Überraschung für mich. Baton Rouge hatte auf dere letzten Messe auch ein paar Gitarren dabei, die gar nicht mal übel waren und auch preislich noch sehr im Rahmen lagen. Auch von Cort gibt es Modelle, die man sicherlich mal ausprobieren kann.
 
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