Bugera V22, V55 & V55H

Wir haben - zum Teil seit 8 Jahren - einmal im Proberaum und dann, nochmal für Gigs, insgeasmt 2 Mischpulte, 2 Feedback-Destroyer, 4 Virtualizer, 2 Gitarrenamps und 2 Bassamps von Behringer in Betrieb. Bisher ohne einen einzigen Ausfall. :gruebel:
 
Letztendlich kam heraus, dass es wenig Sinn macht, sich so einen Amp zuzulegen, wenn man was Zuverlässiges und Langlebiges

wie soll das denn bei den v22 bzw. v55 gehen. die dinger sind doch gerade mal auf den markt gekommen. vielleicht hat er ja einen schluck...ich mein einen blick in die glaskugel riskiert.
 
Hallo zusammen,

danke für Eure Anmerkungen!

Zwischenzeitlich habe ich im Bugera-User-Thread gelesen und kann wenig entdecken, dass mehr als anderswo über Ausfälle etc. geklagt wird.

Und völlig "richtigerweise" fiel auch mein teurerer Kustom Defender aus (Teuer heiß nicht automatisch auch super zuverlässig, das weiss ich) und über meine chinesische Epiphone ES-335 Dot lasse ich ohnehin absolut nichts kommen, auch wenn ich sie zwischenzeitlich verkauft habe.

Letztendlich schwanke ich also hin und her: zum einen den Amp (mangels Ware in der Nähe, daher kein Test möglich, Shit!) zu ordern und zu testen, dann weiss ich zumindest, woran ich JETZT wäre (spätere Ausfälle etc. kann auch nicht vorhersagen) - oder zum anderen Gelesenem zu glauben.... ;)

Gut, da ich mit meiner vergleichsweise billigen BaCH Les Paul nur positive Erfahrungen mache, sollte ich es also mit dem V55 und einem Check desselben versuchen. Letztendlich gibt es hierzu noch keinen Test und ich meine jetzt weniger den subjektiven Soundcheck, sondern eher Verarbeitung und Aufbau.

:gruebel:

Gruß Michael
 
OK, Nägel mit Köppen. Der Amp ist geordert.

Werde ihn nach Erhalt hinsichtlich seines Aufbaus intensiv beschnarchen (schrieb ich wohl schon einmal ;) ); Bericht wird sicherlich folgen.

Gruß Michael
 
Hallo,

der Amp ist gestern gekommen. Abgesehen von einem auf den ersten Eindruck grundsoliden Aufbau (er hat z.B. schier riesige Transformatoren; diese und der übrige Aufbau machen den Amp zu einem richtigen "Möbel") geht der Amp gleich wieder zum Händler zurück:

Der Tonestack und der Boost-Schalter sind komplett ohne Funktion. Probiert mit zwei verschiedenen Gitarrenarten.
In der Bedienungsanleitung konnte ich nichts davon entdecken, dass z.B. die Klangregelung erst mit Footswitch o.ä. aktiviert wird.

Gruß Michael
 
Einfach nur SCH****!!! Sowas darf einfach nicht passieren, auch nicht bei nem 300 € China Amp. Reine Deko gibt's wesentlich billiger. :bad:

Achte darauf, daß die Versandkosten nicht zu Deinen Lasten gehen - das Teil geht ja nicht wegen Nichtgefallen zurück, sondern ist DEFEKT, und diesen Umstand hast Du nicht zu vertreten!

Jetzt kann man sich natürlich damit zufrieden geben, den Amp zurückzuschicken; allerdings bin ich in dieser Hinsicht ein richtiges A********; ich würde mich mit ner entsprechenden Mail oder telefonisch an den zuständigen Support wenden, und ein Stellungnahme verlangen, wie es dazu kommt, daß ein Artikel offensichtlich ohne sorgfältige Endkontrolle - und dazu gehört nicht nur das Zählen der Knöpfe und die Nachschau, ob im Karton auch ein passender Sticker liegt, sondern auch das Überprüfen ALLER Gerätefunktionen - zur Auslieferung kommt. :mad:

OT:
Gestern morgen kam mein Jet City 20 Head. Auspacken, anklemmen, einschalten und sich wohlfühlen. Alle Regler, Schalter und Anschlüsse funktionieren übrigens. Der geht nicht zurück... :D
 
Hallo,

Einfach nur SCH****!!! Sowas darf einfach nicht passieren, auch nicht bei nem 300 € China Amp. Reine Deko gibt's wesentlich billiger. :bad:

Achte darauf, daß die Versandkosten nicht zu Deinen Lasten gehen - das Teil geht ja nicht wegen Nichtgefallen zurück, sondern ist DEFEKT, und diesen Umstand hast Du nicht zu vertreten!
Jetzt kann man sich natürlich damit zufrieden geben, den Amp zurückzuschicken; allerdings bin ich in dieser Hinsicht ein richtiges A********; ich würde mich mit ner entsprechenden Mail oder telefonisch an den zuständigen Support wenden...


nun ja. Das war gelinde gesagt, nicht gerade DER Einstand, um meine zugegebenermaßen negativen Erwartungen gegen Bugera-Amps gehörig zu korrigieren, nachdem ich eine Zeitlang hin und her geschwankt bin, mir überhaupt so einen Amp zuzulegen. ;)

OK. Mit Retouren habe ich bislang kein Problem gehabt, mal schauen, wie der Music Store mit diesem defekten Amp umgeht. Ich rufe nachher an und werde die Retoure problemlos anleiern; auch beim Music Store wird das, denke ich, klappen. ;)

Support... nun ja. Die großen Musikhändler machen i.d.R. nichts, wenn jemand online was kauft - wage ich jetzt mal aus langjähriger Erfahrung und diversen Streits mit einigen Online-Händlern frech zu behaupten. Karton auf, reinglotzen, ob alles drin ist, zukleben, ab zum Versand. Zeit ist Geld und schliesslich werden viele Jungs dort für lau bezahlt. Kostet viel zuviel Zeit, auch noch was zu prüfen! Gefallen sollte sich allerdings Behringer / Bugera einmal die Frage hisichtlich Qualitätskontrolle, die ich gern an den Music Store weitergeben werde. :mad: ;)

Sehr positiv und absolut lobenswert in Hinsicht Rückgabe und Kontakt ist Thomann - leider haben die (etwa aus gutem Grund???) diese Bugera-Amps nicht. Ein anderer sehr großer Online-Händler (Musik-Schmiedler, oder so ähnlich ;)) sieht mich nur noch aus grosser Ferne, nachdem es mal zu fast anwaltlichem Streit wegen einer Stratrückgabe gekommen war und diesbezüglichen Äüßerungen des dortigen Personals.

Hm, ich werde einen weiteren Amp ordern, dummerweise haben sich meine Randbedingungen zu diesem Amp hinsichtlich eines Test erst einmal verschlechtert, um es einfach mal offen so zu schreiben.

Gruß Michael
 
In Köln brauchste nix zu reklamieren, das geht denen lichtjahreweit am zweitedelsten Körperteil vorbei. Und die Kartons samt Inhalt verschicken die so, wie sie die vom Hersteller/Großhändler/Vertrieb/Importeur bekommen haben.

Wenn, dann moniert man sowas direkt bei Behringer, weil die letztendlich für eine (ggfs auch nicht erfolgte) Endkontrolle verantwortlich sind. Und die sind, WENN sie wirklich so geschäftstüchtig sind, wie sie immer tun, an einer gewissen Kundenpflege bestimmt interessiert.

Bin aber jetzt mal mächtig auf Deinen 2. Versuch gespannt...:gruebel:

Bezüglich Reklamation und Kundendienst hab ich beim großen T übrigens vor über 10 Jahren mal kräftig auf den Putz gehauen, mit Brief an die Geschäftsleitung; und das hat sich tatsächlich gelohnt. :D
 
Hallo,

In Köln brauchste nix zu reklamieren, das geht denen lichtjahreweit am zweitedelsten Körperteil vorbei. Und die Kartons samt Inhalt verschicken die so, wie sie die vom Hersteller/Großhändler/Vertrieb/Importeur bekommen haben.

Wenn, dann moniert man sowas direkt bei Behringer, weil die letztendlich für eine (ggfs auch nicht erfolgte) Endkontrolle verantwortlich sind. Und die sind, WENN sie wirklich so geschäftstüchtig sind, wie sie immer tun, an einer gewissen Kundenpflege bestimmt interessiert.

Bin aber jetzt mal mächtig auf Deinen 2. Versuch gespannt...:gruebel:

die Kölner.... ein offenbar SEHR träger Verein, mit einer Telefonanlage, die noch aus DDR-Zeiten zu stammen scheint: ruft man dort an, so landet man trotz Freizeichens meist im Niemandsland. ;)

Ich verstehe noch nicht wirklich, wie die zu einer so guten Trusted-Shop-Bewertung gekommen sind...

Absolut das Gegenteil zum Thomann! Schade, dass die nicht diese Amps verkaufen.

Nun ja, s' war ja Karneval und möglicherweise müssen sich die Music-Store-Jungs dort erst mal ihren Rausch ausschlafen....

Bezüglich des V55 mit seinen "Deko-Reglern" ist nun ein Herr Buschmann, seines Zeichens Analyst, Technical Quality Assurance von Behringer sehr an diesem Amp interessiert. ;)

Werde berichten.

Gruß Michael
 
Na siehste! ;)
 
Hier auch noch eine Erfahrung mit dem V22.

Ist gerade per UPS gekommen und hat einfach überhaupt nicht funktioniert. Im Leadkanal war mit dem Ohr am Lautsprecher ein Zerrsignal zu erahnen, das weder durch Volume noch durch Master beeinflusst werden konnte. Waren wohl auch Dekoregler:D Im Lead kam gar nix. Effektloop überpatchen hat auch nix geholfen.

Geht jetzt zurück (Rückgabe, nicht Austausch). Satz mit X....

Banjo
 
Also doch: Endkontrolle -> Knöppe zählen. Schade... :(
 
Aber immerhin waren im Karton alle Knöppe sauber ausgerichtet auf 8 Uhr. Das machen sie wirklich sehr ordentlich!

Sorry für den Sarkasmus, bin noch etwas stinkig :(:(:( nach dem gescheiterten GAS-Anfall.

Vielleicht isses ja auch beim Transport passiert, kann mir nicht vorstellen, dass der so aus dem Werk raus gegangen ist, das merkt der taubste Chinese. Spräche aber auch nicht gerade für die Robustheit...

Banjo
 
Habe den V55 Combo nun auch einige Tage zum Test gehabt. Die Eindrücke (Testgitarre Ibanez AR1505 mit V58-Jazz Humbucker, Bright Input):

- Alles ist technisch in Ordnung - fast, deutliches Brummen im Triode-Modus während Standby.
- Die 55 Watt sind leise 55 Watt, ein Laney LC50 (50 Watt) ist locker doppelt so laut - beide an der gleichen Box mit Eminence Governor, 8 Ohm angeschlossen.
- Der interne Lautsprecher erscheint brauchbar. Da er nicht eingespielt ist, ist eine weitere Beurteilung nicht möglich.
- Der Clean-Kanal ist ab Volume ca. 4 und Master ca. 6 nicht mehr clean. Ungenügender Headroom.
- Der Clean-Kanal klingt trocken, eher hart als weich und ohne Glanz. Selbst mit voll aufgedrehtem Treble und Presence kommt kein 'sparkling' Klang auf. Eher ein spröder, knochiger Ton.
- Der Lead-Kanal klingt für meine Ohren besser und in vielen Klangregelungsstellungen brauchbar. Nicht ultrafett, aber sehr angenehm, eher weich. Ein lebendiger, singender Ton ist durchaus möglich.

Ich habe zeitgleich einen gebrauchten Laney LC50 Combo zum Test bekommen, der etwa gleichviel kostet wie der V55 neu. Vergleiche ich den V55 mit dem Laney LC50, dann schneidet der V55 vielleicht noch befriedigend ab, während der Laney in allen Bereichen den erwachseneren und klar besseren Eindruck macht. Laney: Sehr schöner 'sparkling' Clean-Sound, sehr fetter, singender Leadkanal und beides mit getrennter Klangregelung :D. Auch der eingebaute HH Premier Vintage 60 Speaker macht einen guten Eindruck, wobei der Laney an der 1x12"-Eminence-Box nochmal deutlich gewinnt, wie auch der Bugera.

Habe den Laney behalten und den Bugera zurück geschickt. :great:
Als Top für unter 300,- Euro erscheint der Bugera V55 aber keine schlechte Wahl zu sein. :gruebel:
 
... Sowas darf einfach nicht passieren, auch nicht bei nem 300 € China Amp. ....


So was darf passieren, zumal ja keiner weiß, ob der Amp die Fabrik defekt oder nicht defekt verlassen hat. So ein Defekt kann sich ja auch erst auf dem (langem) Weg von China bis zum Endkunden einstellen.

Und wenn man sich anguckt, welche Defekte zuweilen bei deutlich teureren Amps/Gitarren ausgeliefert werden, hat man keinen Grund, nun auf Bugera mit dem Finger zu zeigen.
 
Hallo,

So was darf passieren, zumal ja keiner weiß, ob der Amp die Fabrik defekt oder nicht defekt verlassen hat. So ein Defekt kann sich ja auch erst auf dem (langem) Weg von China bis zum Endkunden einstellen.

Und wenn man sich anguckt, welche Defekte zuweilen bei deutlich teureren Amps/Gitarren ausgeliefert werden, hat man keinen Grund, nun auf Bugera mit dem Finger zu zeigen.

an dieser Stelle zitiere ich mal sinngemäß den Bugera-Vertrieb, der mir mitteilte, dass es offenbar ein ziemliches Problem des Verladens/Transport der Amps ist - man geht wohl recht rüde damit um und hat auf dem langen Transportweg längst noch nicht alles so im Griff, wie man gern hätte. (Bei meinem ersten V55 war es ein nicht gelötetes Potibeinchen des Trebe-Reglers, der den Tonestack und die Boost-Schaltung außer Gefecht setzte - hier also ein Herstellerfehler.) Und angeblich leiden wohl besonders die Röhren unter der rüden Verladementalität...

Whatever, man kann sich nun natürlich hinstellen und deklamieren: Andere können das doch auch und warum nicht auch Bugera... Ansichtssache.

Ich denke, man sollte alle Probleme dem Vertrieb kundtun und nur dann sind die dort informiert. Dann erst wird sich zeigen, ob und wie sie reagieren, und danach erst kann man urteilen, wenn man fragt: "Jungs, was habt ihr gemacht und wie sieht das Ergebnis aus?"

Nur meckern allein bringt nix. Wir sind hier interaktiv im www, testen Produkte zum einen; müssen dann aber auch zum anderen so konsequent sein und dem Hersteller die Testergebnisse mitteilen, damit er eine Chance zum Handeln hat.

Gruß Michael
 
Hi Jungs!

Auch ich hab mir vor ein paar Wochen einen V22 bestellt, der klang und funktionierte bei den ersten 4 Bandproben auch ausgezeichnet, bis er anfing zu britzeln und zu brutzeln... sehr ärgerlich! Ich hab den Amp eingeschckt, bekam ihn nach ca. 2 Wochen wieder zurück, und was soll ich sagen? Er funktioniert einwandfrei, klingt fantastisch (mal ganz abgesehen vom günstigen Preis) hat so gut wie keine Nebengeräusche und er hat noch nicht wieder versagt! Angeblich hatten die V22 und 55er einen Serienfehler die erst beim Kunden aufgefallen sind. Schlecht für uns. Schlecht für Bugera. Aber wenn die Dinger laufen, dann laufen sie wie die Pest! Ich gebe meinen auf keinen Fall wieder her. Ich spiele mit einem ziemlich lauten Drummer und habe bei Clubgigs absolut keine Lautstärkeprobleme mit dem Amp. Wirklich unglaublich! Und ich bin wirklich niemand der keine Ahnung von Amps hätte. Ihr könnt mich ja mal auf www.myspace.com/oliverschroeder besuchen, ich freu mich auf Euch!

Gruß vom OLLI
 

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