Filme, die man unbedingt gesehen haben muss!!!

Der Witz an den Ip Man Filmen ist ja, dass die zumindest teilweise biographisch sind. An den Filmen war unter anderem auch der Sohn von Ip Man, Ip Chun, beteiligt (Spielt z.B. in Ip Man Zero den Lehrer während der Universitätszeit).

Klar ist vieles bewusst überzeichnet worden, aber an vielen Stellen steckt schon etwas Wahrheit hinter. So ist z.B. dieses Überlegenheitsgefühl von Europäern gegenüber Chinesen etwas, was aus dieser Zeit und auch früher (um die Jahrhundertwende) durchaus immer wieder berichtet wurde.

Ich persönlich mag die Ip Man Filme schon deshalb, weil ein größtenteils authentisches Wing Chun gezeigt wird. Als Maßstab dient mir da mein eigenes Training in Wing Chun. Klar greifen auch diese Filme auf die Martial Arts typischen Übertreibungen zurück, aber an vielen Stellen kann man dort sehr authentische Techniken sehen, die auch im realen Leben so gelehrt werden. Gerade dort, wo es um Ausbildung geht, zeigt der Film typische Formen des Wing Chun. Auch die Kettenfauststöße werden im Film sinnvoll und authentisch gezeigt. Das bietet längt nicht jeder Martial Arts Film!
 
Aber Asia-Martial-Arts-Produktionen sind ja gerade bekannt dafür, auf wenig technische Hilfsmittel zurückzugreifen.

:) Die Geschichte ist mir wohlbekannt. Meine Eltern haben damals ihrem kleinen Sohnling mit der VHS Kassette "My Stunts" von Jackie Chan die größte Freude gemacht. ^^

Da erzählt Jackie in Person davon. Er bezieht sich da aber eher auf digitale Effekte. Da stimmt das auch alles.

Aber der Einsatz von Drähten, um Sprungkicks zu erhöhen ist damit nicht gemeint. Und gerade diese Drahtarbeit gefällt mir gar nicht. Das ist aber auch Geschmackssache. Ich hätte lieber einen unspektakulären Kick ohne Draht als einen mit.

Auch wie die Drähte eingesetzt werden, um Trefferwirkungen zu zeigen ist oft suboptimal. Wenn einer mit nem Kick auf die Brust getroffen weg, dann ziehen sie mit dem Draht die Füße weg und das sieht falsch aus, weil die Füße eigentlich nach vorn fliegen müssten.

Das wird zwar alles mittlerweile besser und sowohl in Ost als auch West besser, aber meine persönliche Einschätzung ist, dass im Moment der Westen die Nase vorn hat. :)

Um dann gleich wieder zu sagen: Danke für den Tip "Bangkok Knockout". Und ich merke mal wieder, dass ich einfach nicht up to date bin. :D

Ich persönlich mag die Ip Man Filme schon deshalb, weil ein größtenteils authentisches Wing Chun gezeigt wird. Als Maßstab dient mir da mein eigenes Training in Wing Chun. Klar greifen auch diese Filme auf die Martial Arts typischen Übertreibungen zurück, aber an vielen Stellen kann man dort sehr authentische Techniken sehen, die auch im realen Leben so gelehrt werden. Gerade dort, wo es um Ausbildung geht, zeigt der Film typische Formen des Wing Chun. Auch die Kettenfauststöße werden im Film sinnvoll und authentisch gezeigt. Das bietet längt nicht jeder Martial Arts Film!

Findest Du echt? Ich hab mir zwar bis jetzt nur Ausschnitte angeschaut, aber da sah es nicht so aus, als ob "größtenteils" Wing Chun gezeigt wird.

Für mich sahen die Kämpfe eher so aus wie, "Ausgangsstellung mit Wu Sau etc - Wing Chun", Gegner greift an "bäm bäm bäm - irgendwas", dann als Abschluss "Kettenfauststoß - Wing Chun", dann wieder "bäm bäm bäm - irgendwas", dann "Kettenfauststoß - Wing Chun", dann wieder irgendwas. :) :D

Also mir kams beim Drüberschauen bei Youtube eher so vor, als würden nur sporadisch mal WC Techniken eingebaut, aber konsequent kam es mir überhaupt nicht vor.
 
Findest Du echt? Ich hab mir zwar bis jetzt nur Ausschnitte angeschaut, aber da sah es nicht so aus, als ob "größtenteils" Wing Chun gezeigt wird.

Für mich sahen die Kämpfe eher so aus wie, "Ausgangsstellung mit Wu Sau etc - Wing Chun", Gegner greift an "bäm bäm bäm - irgendwas", dann als Abschluss "Kettenfauststoß - Wing Chun", dann wieder "bäm bäm bäm - irgendwas", dann "Kettenfauststoß - Wing Chun", dann wieder irgendwas. :) :D

Also mir kams beim Drüberschauen bei Youtube eher so vor, als würden nur sporadisch mal WC Techniken eingebaut, aber konsequent kam es mir überhaupt nicht vor.

Sicherlich nicht nur reinstes Wing Chun..aber schon viel. Nicht umsonst war Ip Chun Berater für die Kampftechniken. Die Sache ist letztlich auch immer, was "reines" Wing Chun ist. Yip Man selbst hatte ja, je nach Quelle 2-3 verschiedene Lehrer. Heute besteht das Wing Chun ja auch aus mehreren Stilen.

Also die gezeigten Formen in den Filmen sind auf jeden Fall als Wing Chun erkennbar. Das ist Siu Nim Tao und andere Formen. Man erkennt schon ein Paar Sachen aus dem Wing Chun. Die vielen eher niedrigen Tritte, die recht minimalistisch sind, auch Dinge aus dem Stand und die kleinen Drehungen um ein paar Grad findet man sehr oft im Wing Chun. Auch vieles was man in den Bewegungsübungen Chi Sao (klebrige Hände) lernt. Das ja sehr viel im WT genutzt wird. Auch diese Distanz ist recht typisch für WT. Wenig große Distanz. Wenig hohe oder weite Tritte. Letztlich kommen die Kettenfausstöße ja auch gar nicht soo oft im Film vor. Aber sie sind halt am einfachsten zu identifizieren, da sie in anderen Kung Fu Stilen auch nur selten vorkommen. Letztlich zeigen die Choreos dort auf jeden Fall die grundlegenden Überlegungen des Wing Chun auch ganz ordentlich finde ich. Letztlich findest du wohl aber in den meisten Kung Fu Stilen auch Techniken die so ähnlich auch in anderen Stilen oder sogar Kampfsportarten zu finden sind. So wie die Art der Waffen in den Kampfstilen. So findet sich der Langstock, der auch in Ip Man zu sehen ist im Kung Fu und auch im Taijiquan.

Wenn ich mir die Ip Man Filme so anschaue entdecke ich dort schon einiges aus dem Training wieder. Von daher find ich die Choreos ganz gelungen. Mal von den typischen Übertreibungen abgesehen...aber die findet man in nahezu allen Martial Arts Filmen und sie halten sich größtenteils im Rahmen.
 
Sicherlich nicht nur reinstes Wing Chun..aber schon viel. Nicht umsonst war Ip Chun Berater für die Kampftechniken. Die Sache ist letztlich auch immer, was "reines" Wing Chun ist...

Hi Booster, danke für die Antwort! :)

Ich würde auch gern detaillierter mit dir darüber reden á la "Bei den Ausschnitten, die ich gesehen habe, wurden die Kettenfauststöße immer als Abschluss einer Kombination gebracht, während ich es von Wing Chun'lern eher so kenne, dass sie mit dem Kettenfauststößen eine Kombination einleiten und ich keine Chance hatte, abzuwehren." :) :D

Aber leider wäre das wohl zu sehr off-topic.

Insgesamt sehe ich es sowieso so wie Du, und bin bestimmt der Allerletzte, der einen Film und seine Choreo schlecht findet, weil es nicht "authentisch" ist. So lange es gut rüberkommt, finde ich es sogar gut, wenn der Filmemacher frei interpretiert. Und Du kannst es als Wing Chunler sowieso besser einschätzen, wieviel Wing Chun tatsächlich drin ist, obwohl ich jetzt auch nicht unwissend bin. Siu Nim Tao und Chi Sao kann ich zumindest beides erkennen. :)

Als Ergebnis unserer Unterhaltung hab ich eh nur eine Konsequenz: Ich hol mir den Film aus der Videothek und schau ihn mir ganz an, anstelle von Schnipselchen bei Youtube. :)
Ich freu mich schon auf das Triumvirat aus The Raid Redemption, Ip Man und Bangkok Knockout.

Gruhuß

P.s.: Ich finds lustig, dass Du Chi Sao mit klebrige Hände übersetzt...ich kannte das nur als klebende Hände. ^^
 
"Children of the night, what music they make"

Wow, gerade Bela Lugosis Dracula gesehen und hab jede Sekunde genossen. Hab generell ein Swet Spot für so alte Schinken entwickelt. Natürlich nicht mehr gruselig aus heute sicht, blablabla, aber das Gefühl den Film zu sehen ist schon sau geil. Lugosi ist einfach der Hammer als Dracula. Wer sich drauf einlassen kann hat nen netten Trip vor sich!

"I will leave you now"
 
Wo wir bei Martial Arts Filmen waren. Gerade Chocolate geschaut und sehr begeistert.

Ein Film von Prachya Pinkaew der ja auch die Ong Bak Reihe gemacht hat. Die Kampfszenen sind damit auch auf dem gleichen Niveau und in Sachen Gegner, Schauplätze und Techniken ähnlich kreativ und schon deswegen ist der Streifen empfehlenswert wenn man denn drauf steht.
Was das ganze noch ein wenig ungewöhnlich macht ist dass der Hauptcharakter eine junge Frau mit autistischer Störung ist (Yanin Vismitananda, muss mir unbedingt noch mehr Filme mit ihr anschauen). Dieser Teil der Geschichte ist auch wirklich sehr schön und ruhig erzählt und auch super gespielt.

Die Backstory gerät dagegen leider etwas cheesy und leider fallen hohle Nebencharaktere wirklich auf wenn die Hauptcharaktere gut auserzählt sind.


Der Film ist auch etwas selbstreferenziell, zum Beispiel wenn die Protagonistin sich Bewegungen von Tony Jaa von einer VHS Kopie von Ong Bak abschaut und danach im Kampf seinen Stil, aber auch seine typische Mimik und Gestik imitiert.

Alles in allem, wenn man über ein paar cheesige Momente hinwegsehen kann ist das einfach mal ein richtig guter Martial Arts Film der etwas aus der Rolle fällt und eine schöne Kombination aus hohem Tempo und ruhiger, wirklich gut gespielter Charakterdarstellung ist.

Und wo wir hier öfter bei dem Film Hannah das Thema hatten dass es ja unglaubwürdig aussieht wenn ein schmächtiges Mädchen haufenweise Schläger verhaut - hier sieht man mal wie es richtig gemacht wird. ;)
 
Naja... :)
Ich fands da auch zum Teil geil, zum Teil...irgendwie schwach. Meine jetzt aber eher die Power hinter ihren Schlägen, also ihre reine aufgewendete Körperkraft, als das Gefühl, sie wär von der Statur zu schmächtig.
 
hab grad Absolute Giganten gesehen. Ist zwar mit 1 Stunde und 10 Minuten leider etwas kurz, aber der hat irgendwas!
 
Ip Man 2

War in der Videothek, um mir Bangkok Knockout, Chocolate und Ip Man zu holen. Leider hatten sie keinen Einzigen der Filme da. So bin ich nur mit "The Wrestler" und "Ip Man 2" rausgegangen.

Also die gezeigten Formen in den Filmen sind auf jeden Fall als Wing Chun erkennbar.

Booster, ich nehm alles zurück. es zeigt sich wieder, dass man Martial Arts Filme nicht nach Youtube Ausschnitten beurteilen kann. :)

Wing Chun ist da eigentlich immer erkennbar. Nicht nur einzelne Techniken, sondern auch die Schlagwirkung des Fauststoßes haben sie gut umgesetzt. Schon ganz am Anfang als er dem einen auf die Nase haut. Den schlägts nicht ewig weit nach hinten, wie bei nem "normalen" Fauststoß. Fand ich echt super umgesetzt.
Aber auch sonst war eigentlich alles drin. Auch das Besetzen der Zentrallinie war immer erkennbar. Oder auch geil, die Zeitlupe, in der man seinen Wu Sao federn sieht. Sogar Kettenfauststoß gegen Kettenfaustsoß, was ja jeder aus m Training kennt. (Aua meine Arme). :D

Also die haben Wing Chun wirklich super umgesetzt. :great:

Also Ip Man 2: Für alle Wing Chun Fans und -Interessierten ein Muss, für Martial Arts Fans ein Sollte und für sonstige Filmschauer ein Könnte -man gesehen haben. :)

Ich hab allerdings nach 30 Sekunden auf Chinesisch mit deutschen Untertiteln umgeschaltet, weil mich die Synchro genervt hat.
 
Komme gerade zum zweiten mal aus Young Adult und kann ihn auch an dieser Stelle nur empfehlen.
Freue mich schon aufs dritte Mal. :D

Oh man, Oh man. Ich muss was sagen, auch wenn dieses Statement leider (!!) in den anderen Film Thread müsste: Young Adults war eine riesen Enttäuschung. Bis auf Patton Osswalt hat mir nischt gefallen. Der Plot war einfach nur komisch. (Ich krieg Mail von nem Ex, dass er ein Baby hat, ok fahr ich zu ihm und versuch seine EHe aufzubrechen, weil er mich doch noch liebt und ich ihn ja auch. Achso.) Charlize Theron hat mich permanent nur aufgeregt mit ihrem Blick. Teilweise hat s mich fast zur Wut getrieben. Das Pacing war einschläfernd. Ich hab mich zu Großteilen einfach nur zu tode gelangweilit. Vielleicht ist das auch einfach nicht meine Sorte Film, aber ich fand ihn, ganz, ganz mies.... leider! Hatte echt hohe Erwartung. Zong.
 
Ziemlich Beste Freunde ohne wenn und aber! :great: Ich hab den Film absolut genossen :) Wunderbar! :)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 4 Benutzer
Ich hab gerade Waking Life gesehen und das ist so ein unglaublicher Film!
Es ist wirklich kein normaler Film. Es gibt keine Action oder eine Geschichte in dem Sinne. Man bekommt einfach viele Unterhaltungen und Information verpackt in Bilder vorgetragen, was aber nicht schlimm ist, denn diese Unterhaltungen sind richtig interessant. Erst gegen Ende des Films zeigt sich dann aber, dass es doch eine Geschichte gibt, eine eigentliche Handlung. Die ganzen Gespräche über Träume und Wirklichkeit, über die der Protagonist mit den Leuten geredet hat, geben immer ein paar Hinweise auf die Geschichte und am Ende wird sie dann aufgelöst.

Das tolle daran ist aber, dass die Geschichte nicht einfach nur Fiktion ist, nicht irgendeine erfundene Handlung zur Unterhaltung - zumindest nicht ausschließlich -, sondern etwas Wirkliches (ich will jetzt nicht sagen, was und den Film versauen ^^) beschreibt und einen zum Nachdenken anregt. Es ist aber nicht z.B. irgendwas gesellschaftskritisches, über das man nachdenken soll, sondern einfach etwas Schönes im Leben, das eigentlich jeder erleben soll.


Waking Life ist wahrscheinlich nichts für jeden, das auf keinen Fall. Aber wer sich für Träume und Wirklichkeit und sowas faszinieren lässt und dem wenig Handlung und Action in dem Sinn nichts ausmacht, für den ist der Film auf jeden Fall zu empfehlen :great:
 
Oh man, Oh man. Ich muss was sagen, auch wenn dieses Statement leider (!!) in den anderen Film Thread müsste: Young Adults war eine riesen Enttäuschung. Bis auf Patton Osswalt hat mir nischt gefallen. Der Plot war einfach nur komisch. (Ich krieg Mail von nem Ex, dass er ein Baby hat, ok fahr ich zu ihm und versuch seine EHe aufzubrechen, weil er mich doch noch liebt und ich ihn ja auch. Achso.) Charlize Theron hat mich permanent nur aufgeregt mit ihrem Blick. Teilweise hat s mich fast zur Wut getrieben. Das Pacing war einschläfernd. Ich hab mich zu Großteilen einfach nur zu tode gelangweilit. Vielleicht ist das auch einfach nicht meine Sorte Film, aber ich fand ihn, ganz, ganz mies.... leider! Hatte echt hohe Erwartung. Zong.

Also ich fands geil, wie der erzählt wurde. Ich mag auch einfach dieses Antihelden-Zeug. Und wenn der Antiheld n 37-jähriger Teenager ist, ist es obendrein nocht recht lustig.
Fands einfach gut, wie es erst einfach lustig war, wie fertig und asi sie dauernd ist. Später fragt man sich dann irgendwann, woher das kommt, dass sie mit solcher Ausdauer ihr Vorhaben verfolgt....und dann kommt halt irgendwann der Schlussakt, ne? :D

Fands auch geil, wie - nicht zuletzt dank Jason Reitmans unscheinbarer, aber sauguter Inszenierung - man auch die Nebencharaktere, die zum Teil nur sehr kurz vorkamen, richtig kennenlernt. Zum Beispiel, wie man in diesen zwei kurzen Szenen in ihrem alten Zuhause so viel über ihre Eltern und die Beziehung zwischen ihnen und ihr erfährt.
Ich kenne nicht allzu viele Filme, die mir so reale, gut geformte und gleichzeitig seltsame und ungewöhnliche Figuren bieten.

Und das Pacing fand ich eigentlich alles andere als lahm. Rasant nun nicht, aber als ich beim zweiten Mal gucke micht ertappt habe, wie ich versucht habe, ein paar Sachen zu analysieren oder mir zu ein paar Details Gedanken zu machen, habe ich festgestellt, dass der Film einem dann fast davonrennt, weil immer gleich das nächste passiert.
Weil man auch keine einzige Zeile verpassen will. Zumindest ging das mir so. Diese Missverständnisse in den Dialogen zwischen ihr und Buddy fand ich einfach so genial...




Waking Life ist wahrscheinlich nichts für jeden, das auf keinen Fall. Aber wer sich für Träume und Wirklichkeit und sowas faszinieren lässt und dem wenig Handlung und Action in dem Sinn nichts ausmacht, für den ist der Film auf jeden Fall zu empfehlen :great:
Ich empfehle den immer, wenn jemand behauptet, Inception würde sich mit der Natur des Träumens beschäftigen. :)
 
Joa, wie gesagt, wahrscheinlich einfach nicht meine Sorte Film und ich hatte mir vielleicht auch was anderes vorgestellt. Wortgewandter, spritziger, so hab ich mich 90 Minuten ziemlich gelangweilt. Passiert.

Hab mir dann noch Eden Lake angesehen. Guter Horrorstreifen. Hat einige wirklich üble Szenen. Der Plot ist zwar hin und wieder recht sinnbefreit, aber der Film geht trotzdem gut ab.
 
Hab mir dann noch Eden Lake angesehen. Guter Horrorstreifen. Hat einige wirklich üble Szenen. Der Plot ist zwar hin und wieder recht sinnbefreit, aber der Film geht trotzdem gut ab.

Ich hab so einen derben Hass nach dem Film geschoben. Heftiger Film, guter Film, hat mich aber wie gesagt fürchterlich aggressiv gemacht.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Gegen was genau? Mir war das Ende ein wenig zu komisch, als das sich da irgendwas aufbauen konnte. Ich musste kräftig Schlucken bei einer Szene. Dürfte klar sein welche. Info: Frau rennt weg, Feuer. Sollte keinem was verraten, der ihn nicht gesehen hat. Die war schon sehr hart.
 
Gegen was genau? Mir war das Ende ein wenig zu komisch, als das sich da irgendwas aufbauen konnte. Ich musste kräftig Schlucken bei einer Szene. Dürfte klar sein welche. Info: Frau rennt weg, Feuer. Sollte keinem was verraten, der ihn nicht gesehen hat. Die war schon sehr hart.

Einfach nur gegen die Kiddies und die Ungerechtigkeiten. Fürchterbar ;)
Der Film ist allgemein eine Ansammlung von Härten.
Aber verdammt gut gespielt.
 
Das ist wahr. Der Film ist vor allem verdammt gut inszeniert. So gut, dass man dem das Ganze einfach abkauft, obwohl es alles so krass klischeegetrieben und unrealistisch ist. Zumindest hat mich letzteres anfangs so gut wie gar nicht gestört und ich fands einfach richtig spannend.
Allerdings wurde mir das spätestens ab der Stelle mit dem Müllcontainer zu viel. Davor waren es alle immer so Sachen, die den Plot vorangetrieben haben. Manchmal haben die Kids sie gleich entdeckt, manchmal nicht, manchmal laufen Sie sofort hinterher, manchmal nicht, manchmal finden sie sie einfach so...aber es ist halt was passiert. Aber sowas...
Ist ja schön, dass einem bei dem Film unwohl sein soll, aber keinen einzigen befriedigenden Moment zu haben....:/

Irgendwie war mir das auch zu durchgängig unangenehm, als dass ich ihn wirklich gut finden kann.
War auch gut aggro danach.

Ich glaube, wenn das Inhaltliche etwas plausibler und durchdachter gewesen wäre, würde ich den deutlich besser finden.


Und, gerade gelesen:
http://www.hollywoodreporter.com/ne...-297043?utm_source=dlvr.it&utm_medium=twitter
Cool, neuer De Palma mit Statham. :eek:
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Hm, warum war nur mir der nicht so unangenehm? Ist was falsch mit mir, dass mich solch ein Terrorfilm nicht berührt? Und warum ist da eine Axt in meiner Hand? :D

Danke an meine Uni dafür, dass ich in nächster Zeit viele Ballerfilme gucken werde um einfach nur meine Wut zu kanalisieren. Angefangen mit Total Recall und Der City Hai, kommen jetzt wohl noch ein paar Lundgren und Van Damme Streifen. Halt richtiges Akademiker Kino. "Womit hast du ihn bisher gefüttert?", "Blondinen", "Na dann hat er ja noch Hunger". :D
 
Naja, die beiden Hauptfiguren waren halt nur so von Schlechtigkeit umgeben. Und ihre Reaktionen darauf waren, so nachvollziehbar es auch war, nicht gerade zivilisiert. Und sie sind einfach andauernd gescheitert. Es war halt nichts wirklich genießbares dran, und es war auch nicht realitätsnah genug um einem das Gefühl zu geben, man wäre tatsächlich Zeuge menschlicher Abründe, so wie bei Straw Dogs zB. Da hat man ja noch unterschiedliche Charaktere, von denen keiner derjenige ist, mit dem man sich identizifieren will, aber man kann ihre Handlungen verstehen bzw. sieht einen Menschen darin und kein sadistisches Tier. Und man könnte da auch nicht mit dem Finger zeigen und eine einzelne Quelle der Schlechtigkeit ausmachen oder so. Oder irgendjemandem die Schuld geben.

Das war hoffentlich allgemein genug, spoiler heavy wird es im Folgenden:
Eden Lake fing ja auch schon etwas belehrend an, besonders angesichts der Radioprogramme die am Anfang zu hören waren. Abgesehen von den Protagonisten gab es ja nur unmenschliche Psychopathen, die den Ton angegeben und solche, die nichts dagegen unternommen, sondern mitgemacht haben. Dadurch wurde ja einfach das Schlechte oder Böse verkörpert. Und das wollte man einfach nur totprügeln, weil es so unmenschlich war wie ein wildgewordenes Monster. Fand ich irgendwie belastend. Mir war gegen Ende auch ein bisschen schlecht.

Und bei den Hauptfiguren war es ja eigentlich immer das notwendige Übel. Oder ein Unfall. Aber sie konnten rein gar nichts ausrichten, was meist an irgendwelchen Zufällen lag.
Es wurden trotzdem irgendwie immer nur möglichst abstoßende Dinge gezeigt, was ich angesichts des fehlenden Authentizitätsgefühls solange okay fand, wie es wirklich spannend war und nicht zu sehr übertrieben wurde.
Find ich auf Dauer nicht sehenswert, sowas.
 

Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben