Frequenzen Tonleiter bei a 432 Hz

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Wir sollten uns am besten in 11 Jahren, also 2035, hier wieder besprechen.
Ich fordere einen innerhalb der Boardsoftware implementierten MB-Kalender mit Erinnerungsfunktion, wie soll man sich das sonst so lange merken?
 
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Solche wichtigen Dinge habe ich im Kopf.
 
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Respekt 👍
Was ich in 11 Jahren noch im Kopf haben werde und wie die Konsistenz der schwindenden grauen Masse aussehen wird, vermag ich nicht zu beurteilen 😉
 
Sei mal nicht so pessimistisch ;) dafür wird's schon noch reichen.
 
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... braucht ihr nicht in eure Kalender eintragen. Wenn auf etwas Verlass ist, dann darauf, dass die Jünger diese 432-Unsinns ihren magischen Zyklen folgend diesen Quatsch hier in schöner Regelmäßigkeit aus der Versenkung holen und das Forum an den "Sonnenton" und seine Frequenz-Geschwister erinnern. Im Übrigen auch, wenn es draußen Bindfäden regnet - vielleicht sogar gerade dann, denn wenn man in seinem stillen Kämmerlein hocken muss, treibt die Langeweile gerne besonders große Blüten.
 
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... und kann man nicht Vorstellungen anderer Menschen einfach mit Respekt begegnen, anstatt diese als Quatsch und Unsinn abzuwerten?
Ich jedenfalls würde niemanden vertrauen, der von seinen eigenen Vorstellungen eine derart hohe Meinung hat, daß er meint, von seinem abweichendes Denken als Unsinn bezeichnen zu können...
 
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... und kann man nicht Vorstellungen anderer Menschen einfach mit Respekt begegnen, anstatt diese als Quatsch und Unsinn abzuwerten?
Ich jedenfalls würde niemanden vertrauen, der von seinen eigenen Vorstellungen eine derart hohe Meinung hat, daß er meint, von seinem abweichendes Denken als Unsinn bezeichnen zu können...
Es ist eine Unsitte unserer Zeit, jedem sein Bauchgefühl zuzugestehen. Wenn jemand behauptet, der Mond sei aus Marzipan, dann bringt er dafür besser Belege oder es ist Bullshit. Wie man Vermutungen gut belegt, dazu haben wir über Jahrhunderte sinnvolle Regeln entwickelt. Wer fordert, abweichendes Denken ohne Belege zu akzeptieren, der will einfach nur faul, dass man seinen Unsinn akzeptiert, ohne dass er seine Bringschuld bedienen kann.
 
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Zumal es auch im 432-Umfeld völlig widersprüchliche Aussagen gibt.
Die wenigsten können die Zahl 432 in irgendeiner Weise herleiten, und diejenigen, die es tun, tun es sehr unterschiedlich. Da habe ich schon die haarsträubendsten Konstrukte gefunden ... :bang:

Ich habe selten ein Thema gesehen, das solch merkwürdige Triebe trieb.
Und die Denktiefe war meist nicht sonderlich groß. Meine eigene Abneigung bei diesem Thema hat also nichts mit abweichender Meinung zu tun ;)
 
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... und kann man nicht Vorstellungen anderer Menschen einfach mit Respekt begegnen, anstatt diese als Quatsch und Unsinn abzuwerten?
Ich jedenfalls würde niemanden vertrauen, der von seinen eigenen Vorstellungen eine derart hohe Meinung hat, daß er meint, von seinem abweichendes Denken als Unsinn bezeichnen zu können...
Kann man, muss man aber nicht.
Und man stelle sich vor, es gibt tatsächlich verdammt viel Quatsch und Unsinn auf dieser Welt. Es ist keine Abwertung, sowas auch so zu bezeichnen, es war ja nie "wertig".
Wer nur fordert, alles hat doch seine Daseinsberechtigung, egal wie sinnlos oder gar nachweislich falsch es ist unterstreicht dadurch doch nur seine eigene Inkompetenz - und seine Ignoranz jenen gegenüber, die Kompetenz besitzen. Da muss man doch eigentlich schon eine sehr hohe Meinung von den eigenen Vorstellungen haben, wenn das alleine ausreicht, anderen mangels Argumenten die Moralapostelkeule hin zu halten. Empfehle mal den Begriff "Projektion" zu googlen....
 
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kann man nicht Vorstellungen anderer Menschen einfach mit Respekt begegnen
Grundsätzlich ja, und ich denke, das tun wir hier auch.

Ich jedenfalls würde niemanden vertrauen, der von seinen eigenen Vorstellungen eine derart hohe Meinung hat
Man kann über alle Theorien diskutieren erstmal.
Zur klassischen, x-mal bewährten Wissenschaftstheorie gehört aber auch, dass sich Dinge falsifizieren lassen. Wer also eine Theorie aufstellt, muss auch in der Lage sein, diese als falsch zu akzeptieren, wenn die Fakten gegen die Theorie sprechen.

abweichendes Denken als Unsinn bezeichnen zu können
Wie würdest Du denn solche Aussagen bezeichnen wie zB
"Was ist Hertz? ... Alles hat eine Frequenz, aber Hertz wird in der Praxis verwendet, wenn es um die Messung von Dingen geht, die mehr als nur eine Frequenz haben."
"Einige Theoretiker glauben, dass 440 Hz entwickelt wurde, um Angst, Krankheit und Unterdrückung zu stimulieren. Diese aufgezwungene Frequenz wurde 1940 in den USA als Standardfrequenz eingeführt."
Quelle

Behauptungen, die den belegten und bewährten Sachverhalten entgegenstehen, sollten belegbar sein, um eine sinnvolle Aussage zu ergeben.
Ohne Sinn kann man das dann eben als Unsinn bezeichnen.

Dass da auch die ein oder andere humorvolle Formulierung dabei ist, sollte man dann aushalten können.

Wer in 432 Hz stimmen will, kann das tun, völlig ok; wer findet, dass das schöner klingt, alles gut für mich. Die Beweisversuche für die "tieferen Wahrheiten" sind aber bis jetzt nicht überzeugend.
 
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... und kann man nicht Vorstellungen anderer Menschen einfach mit Respekt begegnen, anstatt diese als Quatsch und Unsinn abzuwerten?
Ich jedenfalls würde niemanden vertrauen, der von seinen eigenen Vorstellungen eine derart hohe Meinung hat, daß er meint, von seinem abweichendes Denken als Unsinn bezeichnen zu können...
Da das auf mich gemünzt war, möchte ich darauf auch direkt antworten.
Ich gebe zu, dass ich in diesem Beitrag die ´Contenance´, die ich mich üblicherweise bemühe zu wahren, auch wenn ich an Postings und Äußerungen deutliche Kritik übe, nicht gewahrt habe, sondern hier recht derb das 432-Hz-Thema abqualifiziert habe.

Das hat aber seinen Grund darin, dass es mir nicht anders möglich ist, als diese ganze 432-Hz und "Sonnenton"-Thematik als Unsinn zu bezeichnen. Es gibt auch Grenzen der Toleranz und auch Grenzen des Respekts, und bei einer derart üblen Pseudo-Esoterik aus der untersten Schublade wie hier sind bei mir diese Grenzen überschritten.
Außer dem völlig subjektiven und diffusen "Bauchgefühl" haben die Verfechter dieser Theorie nicht das Geringste an Beweisen, absolut nichts substantielles aufzubieten, was auch nur das kleinste Detail dieser Theorie untermauern könnte. Treten aber dabei oft und immer wieder mit dem Brustton der größten Überzeugung auf, dass nur ihre Sichtweise und ihre Theorie die `Wahrheit` sei und alle anderen fehlgeleitet. Nur mit dem Fundament in dem "Sonnenton" sei das gute menschliche Maß und die schöne Musik möglich usw.
Anderen, die sozusagen "normal" denken und handeln werden mitunter sogar die größten Vorwürfe gemacht bis hin zur Unterstellung bösartiger und krimineller Handlungen (siehe den Post #31 von @opa_albin mit dem Zitat zu "Angst, Krankheit und Unterdrückung").

Dem kann und will ich nur in aller Deutlichkeit und ganz energisch widersprechen! Wenn etwas objektiv "Unsinn" ist, will ich es auch als solchen bezeichnen.

Es gibt über die ganze Musikgeschichte hinweg nicht den geringsten Beweis, dass eine Grundstimmung für A=432 Hz zu irgendeiner Zeit und an irgendeinem Ort jemals eine nennenswerte Rolle gespielt hat, wenn überhaupt.
Alte, historische Stimmungen lassen sich ganz gut vor allem mit original erhaltenen Blasinstrumenten und Orgelpfeifen nachweisen, einfach anhand deren Längen (bei Orgelpfeifen war es seit jeher üblich den Tonbuchstaben auf die Pfeife zu gravieren). Auch bei historischen anderen Tasten- und auch bei den Saiteninstrumenten kann man in gewissem Umfang nachweisen, auf welchen Tonhöhen sie stimmbar waren. So besitze ich eine Kopie eines historischen Spinetts, dass ich tunlichst nicht auf A=440 Hz oder gar höher stimme, sondern besser um A=430-435 Hz. Denn durch die höhere Saitenspannung bei höherer Stimmung würde sich das Instrument komplett verziehen und letztlich sogar kaputt gehen.
Es lassen sich also ganz gut die Stimmfrequenzen erforschen, wie sie in der Vergangenheit üblich waren, bevor der Stimmton A=440 Hz normiert wurde. Und da findet sich eine enorme Spannbreite irgendwo zwischen 415 und 450 Hz (wobei man auch noch gelegentlich die Unterschiede zwischen Chor- und Orchesterstimmung antreffen konnte, die sich an ein und demselben Ort deutlich unterscheiden konnte).
Im Grunde lässt sich hinsichtlich der Stimmfrequenz historisch also kaum mehr als ein ´gepflegtes Chaos´ nachweisen. Aber schön musiziert und die Menschen mit ihrer Musik anrühren konnten die Musiker ganz offensichtlich, daran gibt es nichts zu zweifeln.

Ich gebe daher zu bedenken, wer hier ohne "Respekt" auftritt. Ist nicht der respektlos Dutzenden und Aberdutzenden Musikergenerationen gegenüber, wenn er behauptet, nur 432 Hz sei die richtige, weil "natürliche" Stimmfrequenz? Dann haben die praktisch alle an der menschlichen Natur vorbei musiziert.
Ich empfinde genau das als Anmaßung!
 
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Es lassen sich also ganz gut die Stimmfrequenzen erforschen, wie sie in der Vergangenheit üblich waren, bevor der Stimmton A=440 Hz normiert wurde. Und da findet sich eine enorme Spannbreite irgendwo zwischen 415 und 450 Hz

Die Spannweite ist wesentlich größer:
Die Orgel in Dornum ist gestimmt auf a' = 479 Hz.
Man hat auch Stimmgabeln mit 390Hz gefunden.
:)

Grüße
Omega Minus
 
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... und kann man nicht Vorstellungen anderer Menschen einfach mit Respekt begegnen, anstatt diese als Quatsch und Unsinn abzuwerten?
Naja, solche "Vorstellungen" fallen nach allen Prüfungen der Annahme in die gleiche Kategorie esoterischer Annahmen, von denen keine jemals eine Spur von emprischer Evidenz vorweisen konnte.

Die Diskussion erinnert mich in ihrer Regelmäigkeit an "...und täglich grüßt das Murmeltier", hat aber anders als der Film noch nie neue Einsichten beschert.
Es bleibt, wie es ist, die Tatsachen sprechen im Gegensatz zum Glauben an die Bedeutung einer "432 Hz" Frequenz eine andere und eindeutige Sprache.
Falls jemand nachforschen möchte: Kirchenorgeln und andere Instrumente mit einem a' von 376,3 bis 570,7 Hz :eek2:

Gruß Claus
 
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Dazu passend Brandolinis Gesetz:
„Das Widerlegen von Schwachsinn erfordert eine Größenordnung mehr Energie als dessen Produktion.“
 
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da liegt aber 432 (fast) genau in der Mitte! :ROFLMAO: :rofl: :ROFLMAO:
Stimmt! Aber auf Empfehlung des Cembalobauers, einem guten Freunds von mir, habe ich mich dann an der unteren Grenze orientiert und stimme das Spinett normalerweise auf A=430 Hz. Das gibt im Klang auch eine schöne Mischung aus sonorer Grundtönigkeit und schöner, aber nicht übertriebener Brillanz. Da bin ich ganz Ohrmensch und Pragmatiker. Ich unterstelle mich dabei keinerlei Zwang, als den ich diese pseudo-esoterische Definition und Festlegung empfinde.

Wenn man sich im Übrigen näher mit den Vorgehens- und Denkweisen im Alltag der Menschen in historischer Zeit beschäftigt, wird man bis ins 19. Jahrhundert hinein ganz entgegen vieler oberflächlicher Vorurteile, wo z.B. häufig allzu simpel und pauschal eine naive Frömmigkeit und weltfremde Ausrichtung auf das Jenseits unterstellt wird, einen sehr ausgeprägten Pragmatismus und eine enorme Bodenständigkeit und Realitätsbezogenheit feststellen*.
Fast ist man geneigt, unseren bequemen und übersättigten Überflussgesellschaften einen Hang zu billiger und Realitäts-abgewandter Esoterik zu unterstellen. Einem mehr als diffusen "Bauchgefühl" als "Unsitte" wie es ähnlich @Murenius in Post #28 so treffend formuliert hat.


Die Spannweite ist wesentlich größer:
Die Orgel in Dornum ist gestimmt auf a' = 479 Hz.
Man hat auch Stimmgabeln mit 390Hz gefunden.

Falls jemand nachforschen möchte: Kirchenorgeln mit einem a' von 376,3 bis 570,7 Hz :eek2:
Dolmetsch Online - Music Theory Online - Pitch, Temperament & Timbre
Danke für diese Ergänzungen! In meinem Post habe ich mich nur auf die Schnelle ohne weitere Recherchen auf die Spanne bezogen zu der ich mich an eindeutige Quellen erinnern konnte.

*)
Eine Empfehlung dazu ist für mich u.a. das Buch "Wir konnten auch anders - eine kurze Geschichte der Nachhaltigkeit" der Mittelalter-Forscherin und Professorin für mittelalterliche Geschichte Annette Kehnel.
 
Falls jemand nachforschen möchte: Kirchenorgeln und andere Instrumente mit einem a' von 376,3 bis 570,7 Hz :eek2:

Danke, genau diese Tabelle suchte ich. :)

... und kann man nicht Vorstellungen anderer Menschen einfach mit Respekt begegnen, anstatt diese als Quatsch und Unsinn abzuwerten?

Ich bin jetzt der Meinung und habe die Vorstellung, Du musst mir als Sklave zu Diensten sein incl. Deiner Nachkommen. Würdest Du dieser Meinung mit Respekt begenen und wann fängst Du endlich an für mich zu arbeiten? Im Keller ist noch Schmutzwäsche!

Grüße
Omega Minus
 
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Das Widerlegen von Schwachsinn erfordert eine Größenordnung mehr Energie als dessen Produktion
Kannte ich noch nicht, leuchtet aber sofort ein. Schon die Anzahl von Antworten auf den 432 Hz-Post zeigt, dass das offensichtlich stimmt
 
--- anstatt diese als Quatsch und Unsinn abzuwerten?
Du könntest hier aber auch einen Versuch unternehmen, den Quatsch-Vorwurf zu entkräften, indem Du das "Konzept" dieses Gedankenganges
hier nochmal - in gebotener Kürze und komprimiert - darlegst.

Mich zumindest würde das interessieren, denn ich bin einer von denen, die das ganze rein intuitiv für Quatsch halten, ohne dass ich mich übertrieben
viel mit der Thematik befasst hätte. Einfach, weil ich noch nie auf ein halbwegs passables Argument gestossen bin, das für dieses Gedankengebäude spräche.

LG
Thomas
 
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