Hackbrett - ein paar Fragen

  • Ersteller Mozartkugel
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Hier gibt es Stricknadelkästen in verschiedenen Größen.
http://www.aumueller-korbwaren.com/website/index.php/stricknadelkaesten.html
Der Link ist das erstbeste Beispiel, das mir in die Quere kam.

Vielleicht tut es auch eine Pralinenschachtel?
Oder das Papprohr von der Küchenrolle? Oder von der Backpapier-Rolle. Die ist länger.
Weiche Rollen kann man platt drücken.



Zwei Röhren aufeinander geklebt ergeben getrennte Fächer für jeden "Löffel". Wenn die platt gedrückten Röhren nicht flächig sondern nur mit einem schmalen Streifen Kleber verbunden sind, kann man sie wie eine Zieharmonika auseinander ziehen und dadurch die Röhren öffnen.

Statt kleben geht auch tackern > hier Klorollen > Weihnachtsbaum-Adventskalender - gleiches Prinzip nur viel mehr kurze Rollen



Ganz andere Idee: eine Rolltasche. (wie für Besteck, Stricknadeln, Werkzeug ...)

Du hast die Qual der Wahl. ;)

Gruß
Lisa
 
Hm. Kaffeedose? Ist vielleicht ein bisserl dick für ein Paar, aber es werden ja ganz von alleine mehr :engel: Oder Du kaufst eine Papprolle für Zeichnungen und schneidest die entprechend ab.
 
sollte möglichst dünn sein, weil die Dose ins Seitenfach meiner Hackbretttasche kommt.
 
Sieh dich mal beim Fotozubehör für Taschen für Stative um.
 
Doch Pralinenschachtel? Es gibt ja so flache, gerade mal 1-2cm hoch.
Bei uns gab es an Karneval Weinbrandbohnen. Die sind in so einer langen, schmalen, flachen Schachtel.


Wenn Du nicht willst, dass die "Loffel" drin rum fliegen, nimmst Du eine andere Pappe und etwas Wäschegummi und ziehst das Gummiband mit langem Vorstich ...
attachment.php

Quelle: http://www.hobbyschneiderin.net/content.php?134-die-Wichtigsten-Handstiche

... durch die Pappe. Die Stiche müssen so lang und das Gummiband so lose sein, dass die Löffel durchgesteckt werden können.

Die so präparierte Pappe kannst Du natürlich auch in ein gepolstertes Briefcouvert stecken.

Gruß
Lisa
 
werde als nächstes mal 3-4 verschiedene Schlägel bestellen mit unterschiedlichen Formen (Kopfbreite, Gewicht, Griff), also auch einen Santoor und einen "Dulcimer" Schlägel. Mit Dulcimer meine ich so was wie hier... http://manufacturing.dustystrings.com/files/4713/6131/1048/thumb-hd-hammers.jpg

Gerne würde ich auch einen Salterio Schlägel testen, hab aber leider nur einen Händler in Österreich gefunden der 70,- Euro + Versand verlangt... das ist mir dann doch etwas zu teuer.

Aktuell hab ich einen recht leichten und schmalen Schlägel mit Carbonstange. Bin mal gespannt, mit welchen ich am besten zurecht kommen werde.
 
Die Schlägel sind ja die reinsten Kunstwerke! :great:

Viel Erfolg und lass uns weiter an Deinen Fortschritten teilhaben! :)
 
hab schon mehrere Videos mit Zymbalspielern gesehen z.B. dieses hier...



Wieso wird eigentlich oft im wahrsten Sinne des Wortes drauf rum gehackt? Die Zymbals sind ja auch chromatisch gestimmt, sprich Lieder wie in diesem Beispiel "Love Story" und "Ballade Pour Adeline" könnte man doch auch original getreu nachspielen.

Was meint ihr?
 
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hab jetzt von Boccherini Menuet gelernt, also bis zur Mitte. Finde die Melodie wunderschön, danach kommt ein bisschen rum Geplänkel. Muss ich mir noch überlegen, ob sich der Aufwand lohnt, weil es ist zugegebenermaßen auch etwas schwieriger. :D



Übe jetzt von Bach Air, klingt auch wunderschön aufm Hackbrett. Kann ich jedem Einsteiger von Anfang an empfehlen, ist wirklich nicht allzu schwer zu spielen und klingt wie gesagt einfach herrlich.

 
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e´´ a´´ e´´ h´´ e´´ g´´ a´´

e´´ c´´´ e´´ d´´´ e´´ h´´ c´´´ e´´ h´´

Das wars im Prinzip... für diese 2 Zeilen, die sich ständig wiederholen, gab es einen Oskar. Wer kennt die Melodie? :D
 
Ich spiele es aufm Hackbrett, deshalb dachte ich es ist hier richtig. Hab jetzt nochmal Amélie in Angriff genommen, also den schnellen Teil. Puh, ist schon eine Herausforderung. :)

Problem ist jetzt nicht unbedingt die Geschwindigkeit an sich, aber die vereinzelt weiten Abstände zwischen den Tönen sind tricky. Hab dieses Video entdeckt, Sie spielt es etwas langsamer als das Original. Bei mir klappt es eigentlich auch ganz gut, jetzt werde ich aber nach und nach die Taktzahl erhöhen. Hier das Video, klingt schön aufm Hackbrett, oder?

 
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Das klingt wirklich schön. :)

die vereinzelt weiten Abstände zwischen den Tönen sind tricky

Hilfst Du Dir am Anfang mit untergelegten Markierungen? Oder wie machst Du das?
Woran erkennst Du wo welche Töne sind? Sind die Stege beschriftet?

Gruß
Lisa
 
Von den Tönen her kenne ich jede Position am Hackbrett, weiß also z.B. wo c´´ ist usw. Je weiter entfernt 2 Töne voneinander sind, desto schwieriger wird das schnelle Spielen (finde ich zumindest). Ich glaube da hilft einfach nur konsequentes üben bis die Bewegungsabläufe sitzen.

Menuet von Boccherini z.B. hat auch zwischen drin mal sehr schnelle Passagen, aber die zu schlagenden Saiten sind direkt übereinander, also kein Problem.
 
Je weiter entfernt 2 Töne voneinander sind, desto schwieriger wird das schnelle Spielen (finde ich zumindest).
Vorbereiten. Das finde ich übrigens einen der Vorteile bei Stehen - man ist beweglicher :)
 
was meinst du mit vorbereiten? Noch ergänzend... bei Amélie sind es immer 3 Töne dich sich schnell wiederholen d.h. ist muss 2 Töne mit einer Hand sehr schnell schlagen.
 
was meinst du mit vorbereiten?
Ich kenne Hackbrett normal so, das man eigentlich immer die rechte und linke Hand abwechselt. Die, die man gerade gespielt hat, bewegt sich schon in Richtung des übernächsten Tons während die andere den nächsten Ton spielt. Das meine ich mit Vorbereiten. Ich habe gerade erstaunt gesehen, dass das Mädchen zwei Töne hintereinander mit einer Hand schlägt. Das kenne ich so nicht, bin aber nie so richtig ins Hackbrett-spielen eingestiegen; vielleicht ist es eine Technik, die ich nur nicht kenne.
 
Spiele gerade dieses Lied nach...



Hier kommt der herrliche Klang eines Hackbretts so richtig schön zur Geltung... dieser sphärische Klang, einfach super :great:

EDIT: Wow, Part 2 ist auch total cool... unbedingt anhören.
 
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