Hilfe zu Korg PA4x

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Hallo Musikfreunde, ich bin neu hier und mir fehlt leider die Erfahrung am Korg PA4X. Ich benötige Hilfe für meine Setliste (Songtitel, die soll jedoch ohne Begleitung sein)
Im Prinzip benötige ich für meine Setliste die passenden Sounds für den jeweiligen Songtitel. Wenn möglich mehrere Sounds zum schnellen Wechsel (Piano/Orgel/ Bläser/Guitar etc.
Ist es möglich ? Ähnlich wie im Stylemodus vier oder noch mehr? Vielen Dank vorab Gruß oelle
 
Hallo Musikfreunde, ich bin neu hier und mir fehlt leider die Erfahrung am Korg PA4X. Ich benötige Hilfe für meine Setliste (Songtitel, die soll jedoch ohne Begleitung sein)
Im Prinzip benötige ich für meine Setliste die passenden Sounds für den jeweiligen Songtitel. Wenn möglich mehrere Sounds zum schnellen Wechsel (Piano/Orgel/ Bläser/Guitar etc.
Ist es möglich ? Ähnlich wie im Stylemodus vier oder noch mehr? Vielen Dank vorab Gruß oelle
Hallo,
wenn "Songtitel, die soll jedoch ohne Begleitung sein" so zu verstehen ist, daß du weder Styles noch Midis oder MP3-Files als Background benötigst, dann kannst du dafür das Songbook entweder im Style- oder auch im Song-Modus verwenden.

Für einen der beiden Modi muß man sich bei einem Songbook-Eintrag (Sb-Entry) entscheiden, denn bei Aufruf eines Sb-Entries wird im Styleplay-Mode automatisch der eingetragene Style, bzw im Songplay-Mode automatisch ein ev. eingetragenes MIDI- bzw MP3-File geladen.

Sonst gibt es betreffend Songbook keine wesentlichen Unterschiede - in beiden Fällen werden bei Anwahl des Sb-Entries alle Parameter (Sounds, MasterTranspose usw) automatisch aufgerufen, wobei pro Pro Sb-Entry vier Soundeinstellungen (und Pads) zum schnellen Wechsel so gespeichert werden können, wie du das offensichtlich vom Stylemodus kennst.

In der Setliste werden Sb-Entries nach Songtitel organisiert, sodaß damit pro Songtitel auch mehrere Sb-Entries in die Setliste eingetragen werden können, womit auch 8, 12, 16 und mehrere Soundeinstellungen pro Song zum schnellen Zugriff verwendbar sind.

Nachdem damit die Einstellungen nicht direkt in der Setlist, sondern in den Sb-Entries gespeichert sind, müssen bevorzugte Soundeinstellungen nicht für jeden Song separat erstellt werden, sondern können durch Zuweisung von Sb-Entries auf die Setlist mehrfach verwendet und kombiniert werden.
 
Hallo,
wenn "Songtitel, die soll jedoch ohne Begleitung sein" so zu verstehen ist, daß du weder Styles noch Midis oder MP3-Files als Background benötigst, dann kannst du dafür das Songbook entweder im Style- oder auch im Song-Modus verwenden.

Für einen der beiden Modi muß man sich bei einem Songbook-Eintrag (Sb-Entry) entscheiden, denn bei Aufruf eines Sb-Entries wird im Styleplay-Mode automatisch der eingetragene Style, bzw im Songplay-Mode automatisch ein ev. eingetragenes MIDI- bzw MP3-File geladen.

Sonst gibt es betreffend Songbook keine wesentlichen Unterschiede - in beiden Fällen werden bei Anwahl des Sb-Entries alle Parameter (Sounds, MasterTranspose usw) automatisch aufgerufen, wobei pro Pro Sb-Entry vier Soundeinstellungen (und Pads) zum schnellen Wechsel so gespeichert werden können, wie du das offensichtlich vom Stylemodus kennst.

In der Setliste werden Sb-Entries nach Songtitel organisiert, sodaß damit pro Songtitel auch mehrere Sb-Entries in die Setliste eingetragen werden können, womit auch 8, 12, 16 und mehrere Soundeinstellungen pro Song zum schnellen Zugriff verwendbar sind.

Nachdem damit die Einstellungen nicht direkt in der Setlist, sondern in den Sb-Entries gespeichert sind, müssen bevorzugte Soundeinstellungen nicht für jeden Song separat erstellt werden, sondern können durch Zuweisung von Sb-Entries auf die Setlist mehrfach verwendet und kombiniert werden.
 
Vielen Dank für deine schnelle Antwort, aber der Korg bleibt mir weiterhin ein Rätsel. Aber genau wie du beschrieben hast möchte ich keine Begleitung sondern nur verschiedene Sounds für den jeweiligen Songtitel. Leider verstehe ich den genauen Schrittablauf bei dem Korg nicht. Diesbezüglich hab ich auch schon bei Youtube gesucht aber nichts passendes für mich gefunden. Bei meinem alten Yamaha war es anders, da hab ich mir eine Registration erstellt mit der Bezeichnung "z.B. Test". Diese konnte ich dann für jeden Eintrag nutzen , Sounds ändern und unter neuen Namen abspeichern. Das muss doch irgendwie gehen, oder?
LG oelle
 
Vielen Dank für deine schnelle Antwort, aber der Korg bleibt mir weiterhin ein Rätsel. Aber genau wie du beschrieben hast möchte ich keine Begleitung sondern nur verschiedene Sounds für den jeweiligen Songtitel. Leider verstehe ich den genauen Schrittablauf bei dem Korg nicht. Diesbezüglich hab ich auch schon bei Youtube gesucht aber nichts passendes für mich gefunden. Bei meinem alten Yamaha war es anders, da hab ich mir eine Registration erstellt mit der Bezeichnung "z.B. Test". Diese konnte ich dann für jeden Eintrag nutzen , Sounds ändern und unter neuen Namen abspeichern. Das muss doch irgendwie gehen, oder?
LG oelle
Hallo oelle,
geht auch mit Korg, aber fast jedem, der Yamaha-gewohnt ist, erscheint das Registriersystem von Korg zunächst etwas kompliziert. Für die gleichen Prozeduren/Parameter werden nicht nur unterschiedliche Namen verwendet, sondern es gibt auch mehrere Möglichkeiten, wie man Registrierungen - die sich bei Korg Keyboard-Sets nennen - speichern kann.

Wenn du mit Korg ein Keyboard-Set (Kbd-Set) mit "Test" erstellst und speicherst, kannst du dieses ebenfalls für jeden Eintrag verwenden.

Nach der "MediaStructur" (Manual Seite 961) sind Kbd-Sets in elf werkseitigen bzw elf User-Banken mit jeweils 48 Kbd-Sets gespeichert (Bank01 - 11.prf bzw User01 - 11.prf). Mit einem USB-Stick ("Direct Access") um weitere 11 Prf-Bänke erweitert, kann man aus einem Vorrat von 1.584 Kbd-Sets schöpfen (die Bezeichnung PRF ist ein Überbleibsel von Vorläufermodellen, als man die KbdSets noch Performances nannte).

Die Einträge können ebenfalls - mit geänderten Parametern, Namen, Sounds, Effekten usw für Styles, Songbook-Einträge/Setlisten verwendet werden, bzw direkt aus der KbdSet-Library benutzt werden. Im letzten Fall ist der Direktzugriff durch "AutoSelect" mit den 12 Tasten der KbdSet-Library möglich.
Diese Tasten werden auf - wie weiter unten beschrieben - auch dann verwendet, wenn man mit der SetList im Tile-View arbeitet!

Man kann - muß aber nicht - die KbdSets für Styles/Songbook/Setlist verwenden, sondern kann jeweils vier KbdSets pro Style/Sb-Entry auch ohne Vorlage - dann eben zeitaufwendiger - erstellen. In Vorläufermodellen nannte man diese KbdSets#1-4 mit STS1-4 (SingleTouchSettings).

Da gab es die berechtigte Kritik von Yamaha-Usern, denen der direkte Zugriff auf acht Registrierungen der Memory-Registration fehlte. Vergessen wurde dabei, daß jeweils eine andere Memory-Bank ausgewählt werden mußte, sobald man für einen Song andere acht Registrations benötigte

Seit dem Pa4x/1000/700 ist man mE durch die SetList von Korg den Registration-Memories überlegen. Voraussetzung ist die entsprechend organisierte Speicherung der KbdSets, aber das sollte funktionieren, sobald man die etwas geänderten Vorgangsweisen beim Editieren der KbdSets kennengelernt hat. Wie auf Abbildung des Manuals auf Seite 121 (SetList, TileView) ersichtlich, hat man dann aber über die 12 Tasten der KbdSet-Library und den jeweils 4 Tasten unter dem Display (Keyboard Set 1 - 4) bis zu 48 unterschiedliche KbdSets/Registrations im Direktzugriff (pro Song erweiterbar über Prev/Next).
*
Wenn ein KbdSet "Test" erstellt wird - und für unterschiedliche Einträge genutzt werden soll - wird es in einer KbdSet-Bank gespeichert.
Wird dieses KbdSet im Song-XY benötigt, dann kopiert/speichert man es (bei Bedarf in abgewandelter Form) im Sb-Entry des Songs-XY - das gleiche KbdSet wird ev wieder mit einigen geänderten Parametern im Sb-Entry des Songs-AB gespeichert (wenn es auch dort oder sonstwo ebenfalls benötigt wird).

Damit bleibt das KbdSet "Test" in der KbdSet-Bank weiterhin unverändert für wahlfreie Direktzugriffe solange erhalten, solange es nicht gelöscht/überschrieben wird - über das Songbook wird "Test" von Song-XY und Song-AB in geänderter Form und mit geändertem Namen benutzt.
 
Hallo oelle,
geht auch mit Korg, aber fast jedem, der Yamaha-gewohnt ist, erscheint das Registriersystem von Korg zunächst etwas kompliziert. Für die gleichen Prozeduren/Parameter werden nicht nur unterschiedliche Namen verwendet, sondern es gibt auch mehrere Möglichkeiten, wie man Registrierungen - die sich bei Korg Keyboard-Sets nennen - speichern kann.

Wenn du mit Korg ein Keyboard-Set (Kbd-Set) mit "Test" erstellst und speicherst, kannst du dieses ebenfalls für jeden Eintrag verwenden.

Nach der "MediaStructur" (Manual Seite 961) sind Kbd-Sets in elf werkseitigen bzw elf User-Banken mit jeweils 48 Kbd-Sets gespeichert (Bank01 - 11.prf bzw User01 - 11.prf). Mit einem USB-Stick ("Direct Access") um weitere 11 Prf-Bänke erweitert, kann man aus einem Vorrat von 1.584 Kbd-Sets schöpfen (die Bezeichnung PRF ist ein Überbleibsel von Vorläufermodellen, als man die KbdSets noch Performances nannte).

Die Einträge können ebenfalls - mit geänderten Parametern, Namen, Sounds, Effekten usw für Styles, Songbook-Einträge/Setlisten verwendet werden, bzw direkt aus der KbdSet-Library benutzt werden. Im letzten Fall ist der Direktzugriff durch "AutoSelect" mit den 12 Tasten der KbdSet-Library möglich.
Diese Tasten werden auf - wie weiter unten beschrieben - auch dann verwendet, wenn man mit der SetList im Tile-View arbeitet!

Man kann - muß aber nicht - die KbdSets für Styles/Songbook/Setlist verwenden, sondern kann jeweils vier KbdSets pro Style/Sb-Entry auch ohne Vorlage - dann eben zeitaufwendiger - erstellen. In Vorläufermodellen nannte man diese KbdSets#1-4 mit STS1-4 (SingleTouchSettings).

Da gab es die berechtigte Kritik von Yamaha-Usern, denen der direkte Zugriff auf acht Registrierungen der Memory-Registration fehlte. Vergessen wurde dabei, daß jeweils eine andere Memory-Bank ausgewählt werden mußte, sobald man für einen Song andere acht Registrations benötigte

Seit dem Pa4x/1000/700 ist man mE durch die SetList von Korg den Registration-Memories überlegen. Voraussetzung ist die entsprechend organisierte Speicherung der KbdSets, aber das sollte funktionieren, sobald man die etwas geänderten Vorgangsweisen beim Editieren der KbdSets kennengelernt hat. Wie auf Abbildung des Manuals auf Seite 121 (SetList, TileView) ersichtlich, hat man dann aber über die 12 Tasten der KbdSet-Library und den jeweils 4 Tasten unter dem Display (Keyboard Set 1 - 4) bis zu 48 unterschiedliche KbdSets/Registrations im Direktzugriff (pro Song erweiterbar über Prev/Next).
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Wenn ein KbdSet "Test" erstellt wird - und für unterschiedliche Einträge genutzt werden soll - wird es in einer KbdSet-Bank gespeichert.
Wird dieses KbdSet im Song-XY benötigt, dann kopiert/speichert man es (bei Bedarf in abgewandelter Form) im Sb-Entry des Songs-XY - das gleiche KbdSet wird ev wieder mit einigen geänderten Parametern im Sb-Entry des Songs-AB gespeichert (wenn es auch dort oder sonstwo ebenfalls benötigt wird).

Damit bleibt das KbdSet "Test" in der KbdSet-Bank weiterhin unverändert für wahlfreie Direktzugriffe solange erhalten, solange es nicht gelöscht/überschrieben wird - über das Songbook wird "Test" von Song-XY und Song-AB in geänderter Form und mit geändertem Namen benutzt.
 
Hallo Siebenhirter,
vielen Dank für die ausführliche Erklärung. Leider war das Begleitbuch zum Korg PA4X nicht dabei (Gebrauchtkauf) aber ich habe mir das Praxisbuch bestellt.
Der Korg ist meiner Meinung viel Komplexer als der Yamaha. Ich werde versuchen mich da etwas einzuarbeiten. Man muss aber die Wege erst einmal verstehen.
Ich bin da leider nicht ganz so fit. Ich glaube mein Fehler war, ich habe am PC mit dem Editor einen Styles als Grundlage verwendet und mit neuen Titelnamen
gespeichert. Anschließend wollte ich die neue Setliste im Keyboard einladen und dann zu jedem Song die benötigten Sounds einstellen. Das hat nicht funktioniert.
Ich habe aber jetzt verstanden, dass nur im Songbook im Keyboard Veränderungen vorgenommen und gespeichert werden könnenIst doch richtig, oder?.
Ein spezielles Musikprogramm wie Cubase etc. habe ich nicht.
LG oelle
 
... werde versuchen mich da etwas einzuarbeiten. Man muss aber die Wege erst einmal verstehen .... bin da leider nicht ganz so fit
Hallo oelle,
wird schon werden - und zum Einarbeiten gibt es auch das Manual (Pa4x/UserManual englisch) und eine Schnellstartanleitung (Pa4x/Schnellstart deutsch) zum Download unter:

https://www.korg.com/us/support/download/product/0/516/

In der Schnellstartanleitung findet man ab Seite 36 wie die Sounds für Registrierungen gespeichert sind und mit dem jeweiligen Style oder Song verknüpft sind. Ab Seite 112 wird die Verwendung des Songbooks beschrieben usw.

*
Weiters gibt es auf bonedo.de eine Workshop-Reihe mit hilfreiche Tipps zum Umgang mit dem Pa4X:

https://www.bonedo.de/artikel/workshop-korg-pa4x-serie-os-20-3-songbook-die-schaltzentrale/

https://www.bonedo.de/artikel/workshop-korg-pa4x-serie-os-20/
 
Hallo oelle,
wird schon werden - und zum Einarbeiten gibt es auch das Manual (Pa4x/UserManual englisch) und eine Schnellstartanleitung (Pa4x/Schnellstart deutsch) zum Download unter:

https://www.korg.com/us/support/download/product/0/516/

In der Schnellstartanleitung findet man ab Seite 36 wie die Sounds für Registrierungen gespeichert sind und mit dem jeweiligen Style oder Song verknüpft sind. Ab Seite 112 wird die Verwendung des Songbooks beschrieben usw.

*
Weiters gibt es auf bonedo.de eine Workshop-Reihe mit hilfreiche Tipps zum Umgang mit dem Pa4X:

https://www.bonedo.de/artikel/workshop-korg-pa4x-serie-os-20-3-songbook-die-schaltzentrale/

https://www.bonedo.de/artikel/workshop-korg-pa4x-serie-os-20/
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Hallo siebenhirter,
vielen Dank für die vielen Infos, Links etc.
Ich werde jetzt erstmal dieses Thema bearbeiten und dann so nach und nach weitere Kapitel in Angriff nehmen.
Ich hoffe ich darf mich dann nochmal wieder melden.
Nochmals Danke
Gruß oelle :m_key:
 

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