Justin Chancellor von Tool

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das sind hauptsächlich:
stahlsaiten,
harter plekanschlag
ziemlich nah am hals gespielt
sehr hart
und ein wenig "high-passdistortion"

klar der rest auch, aber das sind so die entscheidensten dinger
 
EDE-WOLF schrieb:
das sind hauptsächlich:
stahlsaiten,
harter plekanschlag
sehr hart
Paul D'Amour hat auch so ähnlich hart gespielt mit voller Wucht. (Chancellor hat sich ein wenig von D'Amour inspirieren lassen ;))
 
Also einen solchen Stil kann man nur bei Tool ausleben. Den Sound finde ich eigendständig, ich selbst tue aber alles um nicht so zu klingen. Es ist halt schon nett was er spielt vor allem spielt er sauber mit guter Ausdauer, was für Basser extrem wichtig ist. Nur ist er für mich kein Wundermusiker oder Vorbild, er macht das was er macht gut, interessieren würde mich ob er auch ein bisschen mehr kann, abseits von Tool, da habe ich noch nix von ihm gehört-
 
Ich habe ihn bei Rock im Park live gesehen und war sehr angetan von ihm - er bringt alle seine Basslines auch live genauso tight! Das ist schon wirklicher stark, was er da den ganzen Auftritt über abliefert :). Interessant an ihm ist auch, wie er es immer wieder schafft verschiedenste Effekte gewinnbringend einzubinden (und damit eindrucksvoll widerlegt das Effekte fürn Bass reine Spielerei sind :D).
 
EDE-WOLF schrieb:
das sind hauptsächlich:
stahlsaiten,
harter plekanschlag
ziemlich nah am hals gespielt
sehr hart
und ein wenig "high-passdistortion"

klar der rest auch, aber das sind so die entscheidensten dinger

das sind sicher alles wichtige faktoren (die distorstion verwendet er - vive - nicht immer, im studio hat er diesmal viel rumprobiert mit joe barresi, sagt er im bass player interview). und er hat noch einen haufen andere effekte drauf, chorus, flanger und konsorten ...

aber ohne wal kommst du IMHO trotzdem nicht ran an seinen sound. die wal-elektronik ist zu speziell. der sound schneidet im live.-mix durch alles durch. aber ich lass mich gern davon überzeugen, dass das mit einem anderen ruder auch möglich ist ...
 
Bass Boss schrieb:
interessieren würde mich ob er auch ein bisschen mehr kann, abseits von Tool, da habe ich noch nix von ihm gehört-

Er war bei Peach, einer englischen Avantgarde-Rockband, die mit Tool getourt hat (Justin stammt aus Kent, UK). Als Paul D'Amour ausgestiegen ist, hat Maynard ihn gefragt, ob er nicht bei Tool einsteigen will. Peach hatte sich damals schon aufgelöst. Er spielte bei Peach nur Musicman Stingrays. Die waren ihm aber zu wenig schnittig, vor allem bei den schnelleren Songs sei der Sound "verschwunden", sagt er im Bass-Guitar-Interview. Den Wal hat ihm dann (Gitarrist) Ken Andrews von Failure empfohlen. Der Failure-Bassist Greg Edwards hat ihm schlielich seien Wal zum Testen wärend der Preproduction-Phase von Aenima geborgt. Er hat draufhin sofort einen bestellt (damals ging das ja noch, heute nicht mehr).

PS.: Für die Distorstion nimmt er überigens den ProCo Turbo Rat, lese ich gerade.

Weitere Effekte (laut seinem Bass Tech Dan Druff in Bass Guitar):

Digitech Bass Whammy
SansAmp pedal
Boss Chorus
Boss Bass Flanger
Boss Digital Delay
Boss GEB7 EQ

"a vintage wah pedal for The Pot - and a few beers and tequila bottles were also involved" :D das glaub ich gern. bei den listening-sessions für das jüngste album im februar in münchen war er so angedudelt, dass er am nächsten morgen keine interviews geben wollte/konnte ... :D
 
naja ne elektronik in nem bass ist nichts anderes als ein EQ so besonders sind sie auch nicht!

ganz ehrlich ;)

wenn dann liegts eher am bass selbst!
 
EDE-WOLF schrieb:
naja ne elektronik in nem bass ist nichts anderes als ein EQ so besonders sind sie auch nicht!

das erstere ist richtig, das zweitere meiner meinung nach gar nicht. keine eq-einstellung ist so wie bei einem wal. und die pick-ups extrafette magneten und die spulen sind handgewickelt. ich zumindest habe bisher noch nichts in nder hand gehabt, was so "heiß" war wie ein wal-bass. pete stevens ist von beruf elektroniker (der verstorbene ian waller war der holzbaumeister). der mann wusste schon was er tut. er verkauft auch seine pick ups an niemanden anderen ...
 
ahso klar die pickups sind noch ne andere sache ich sprach jetzt rein von der klangregelung! und die kan SOOOO besonders nicht sein!!
 
EDE-WOLF schrieb:
ahso klar die pickups sind noch ne andere sache ich sprach jetzt rein von der klangregelung! und die kan SOOOO besonders nicht sein!!

vor gar nicht allzu langer zeit hätte ich dir sagen können: probiers doch mal im laden aus. :D das geht jetzt halt nicht mehr, weil keine neuen mehr in den läden herum stehen (was vermutlich den mythos um wal noch ein bissl mythischer macht ;)) aber: wenn du mal die chance haben solltest, einen wal zu spielen, du wirst sehen, das ist unpackbar, was du mit den eqs in verbindung mit diesen pups, wohlgemerkt, machen kannst. :eek: ich habs selbst nicht ganz geglaubt, bis ich dann einen ausprobieren hab dürfen.
 
jo also angespielt hab ich in der tat noch keinen, würde mcih auch überraschen lassen :)


ich will wal-bässen auch gar nicht ihre einzigartigkeit streitig machen :)
 
EDE-WOLF schrieb:
jo also angespielt hab ich in der tat noch keinen, würde mcih auch überraschen lassen :)


ich will wal-bässen auch gar nicht ihre einzigartigkeit streitig machen :)

Ich frag mich ob man mit WALs dann auch verschiedene individuelle Sounds hinbekommt oder ob die Elektronik und Hölzer da wenig SPielraum lassen
 
Bass Boss schrieb:
Ich frag mich ob man mit WALs dann auch verschiedene individuelle Sounds hinbekommt oder ob die Elektronik und Hölzer da wenig SPielraum lassen
Wals können dinge, die du dir nicht vorstellen kannst ... hört sich jetzt blöd an, is aber so ... ich kenne einen typen, der seinen wal loswerden will (um viel zu viel geld), weil das gerät zu VIEL kann (er ist blues-musiker) ...
 
Für linkshänder, die gern fretless spielen: http://cgi.ebay.de/WAL-FRETLESS-LEFTHAND-4-STRING-EXCELLENT-CONDITION_W0QQitemZ7420412355QQcategoryZ114468QQssPageNameZWDVWQQrdZ1QQcmdZViewItem :D

Und hier was zur Elektronik:

All Wal basses come with two Wal
proprietory flat response,
humbucking pick-ups moulded in
black ABS with three point, spring-
mounted, height adjustment (left).
These pick-ups each contain
four/five/six indidvidual string-
matched pick-ups, thus virtually
eliminating imbalances, crosstalk,
and intermodulation. Naturally, the
pole pieces are adjustable too.
The printed circuit electronic
modules use high-stability, closest
tolerance components and graphite
wiper pots with push/pull gold
contact switches. All controls are
designed for ultra-low noise,
interference, and distortion-free
performance. They are powered by a
single 9-volt battery (consumption is
less then 1 mA.).
Balanced D.I. and transformer
isolation provides clean, reliable and safe
studio or stage mixer feed without the
need for and external D.I. box. Once in
use, the standard 1/4" jack output
switches on the guitars electronics. Pick-
ups, P.C. modules, and output sockets are
all interconnected via shakeproof,
polarized connecters for easy removal and
replacement. All cavaties are screened
against external electrical interference.
 
Justins Wals:

2 24-fret 4-string with birdseye maple facings and chrome hardware.
1 24-fret 4-string with birdseye maple facings, greenburst finish.
1 Mach II 4-string with American walnut facings and chrome hardware.
 
D
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Cervin
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  • Grund: Bezugspost gelöscht

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