Keyboard / ePiano Live-Verkabelung für Minimalisten

  • Ersteller Neisgei
  • Erstellt am
Eigentlich ist ja schon alles gesagt worden. Wenn Hybridkabel, dann die Sommercable-Lösung. Das ist was solides mit 3x1,5mm² für die 230V-Versorgung. Von The Sssnake gibts ein billiges mit 3x0,75mm², das käme mir nicht auf die Bühne. Wenn an beiden Enden Schuko-Armaturen dran sind steckt vielleicht einer nochmal ne Steckdosenleiste dran und daran dann die alte 2kW-Lichtanlage...nee du. Und die Version von The Sssnake mit 1,5mm² hat keine separate Ummantelung der 230V-Adern, das ist eigentlich nur was für HAN Modular & Co. und finde ich normativ davon abgesehen sowieso grenzwertig.

Also Fazit: Es bleibt als amtliche Lösung nur das Monolith übrig.

Bezüglich Leitungen mit Kabelbinder zusammenratschen: Finde ich unschön, weil sich das beim Wickeln halt immer störrisch verhält bzw. irgendwie aufspleißt. Ist ja logisch, geht gar nicht anders, sonst müsste sich die aktuell außen liegende Leitung wegen des größeren Radius beim Aufwickeln dehnen können...

Das Thema "Verletzungsgefahr am Kabelbinder" kann man durch bündiges Abzwicken mit einem vernünftigen Elektronikseitenschneider mit planer Schneide (z.B. Knipex 78 03 125) minimieren. War damals mit das Erste, was mir in der Ausbildung eingebläut wurde, die Kollegen danken es einem. ;)
 
Spiralschlauch kann man auch dafür nehmen.
Nicht das ganze kabel damit einwickkeln sondern nur kurze Abschnitte.
 
Ich habe mir die Ausgangsfrage nochmal angesehen und stelle zur Disposition: Wo ist eigentlich deine Grenze für die Zuständigkeit? Ich als Keyboarder habe mir in der Band angewöhnt: Ich baue bis zur Stereo-DI-Box auf - der Rest gehört den Tontechnikern. Im Gegenzug erwarte ich, dass immer Stereo abgenommen wird - was auch immer die Techies dann damit machen. Hättest du damit ein Problem?
 
...und ich nehme an, dass du neben DI-Box, auch einen Netzanschluss in Reichweite Deines Netzgerätes erwartest... Ich machs in der Regel bis zum Keyborad, denn ob ich das eine Instrumentenkabel 1,5m zur DI-Box auch noch mach, ist mir eigentlich egal.

Mir gehts um eine minimalistische Lösung von der DI-Box zum Mixer mit Stereo. Ich habe mein Zwillings-XLR Kabel mit Klett zusammengeheftet mit dem Netzkabel, aber das gibt sich beim Verlegen natürlich nicht automatisch so schön wie ein einzelnes Hybrid-Kabel.

Vielen Dank für die Hinweise für die Stereo-Abnahmen! Das war mir so nicht bekannt und bedeutet, dass ich auf jeden Fall eine Stereo-Lösung machen werde.
 
Das gilt nicht für alle Keyboarder, dass sie Stereo-Abnahme erwarten. Sie haben verschiedene Methoden, mit Mono-PA umzugehen (Mono-Button am Gerät, rechter Kanal allein, Stereo-Weitergabe mit anschließender Summierung). Tendenziell nimmt Stereo vermutlich zu.

Bei meinem Nord Stage klingen die Pianos mono eher saftlos (div. Phasenauslöschungen), diverse Effekte funktionieren von vornherein nicht, das Orgel-Leslie wirkt nicht richtig (verdoppelte Rotorgeschwindigkeit, da bei jedem Durchgang sowohl beim linken wie bei rechten Kanal ein Maximum auftritt). Ich hoffe darum immer auf Stereo-PA, natürlich mit kleinerer Stereo-Breite des Piano (man soll auch links und rechts alles hören). Für einen kleinen Akustik-Einsatz kann man das aber nicht voraussetzen: Es gibt sicherlich Gelegenheiten, wo eine einzige Säule insgesamt besser wirkt (Platzbedarf, optischer Eindruck).

Ich bleibe bei meinem Stereo-Handling, weil ich zumindest fürs Monitoring auf Stereo bestehe (ob nun mit In-Ears oder zwei 8''-Aktivboxen).

Du hast recht: Eine Strom-Dose mit 4 Anschlüssen bekomme ich auch fast immer gelegt. Oder ich lege sie mir eben selbst.
 
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Ja, Nords sind besonders kritisch was Moni betrifft. In einem einzelnen Wedge haben die in meinen Ohren immer furchtbar geklungen.
 

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