Knapp 2 Jahre und Tiefpunkt der Motivation ist da!

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Ich spiele nun knapp 2 Jahre mit Unterricht. Hab eigentlich einiges gelernt, gerade was Theorie und vorallem Rythmik und mitzählen angeht. Nun nage ich aber schon seit einer Ewigkeit daran, etwas schneller als 100 BPM zu spielen, vorallem Sechzehntel, Achtel sind nicht das Problem.

Ich habe jetzt eine Band gefunden die alle auch etwa auf meinem Niveau spielen und bin wieder Top motiviert. Dennoch habe ich das Problem, dass ich teilweise einfache Sachen einfach nicht auf Originalspeed herbringe und das bereits nach 2 Jahren üben.

Mir geht es jetzt um den Interlude von Pursuit of the Vikings - da wo die langen Sechzehntelpassagen kommen direkt nach dem ersten Refrainlauf. Ich kriegs auf 100 BPM her ohne Probleme, wenn ich aber bis 130 BPM (128 hat der Song) gehe, dann werden die Strokes unregelmäsig oder ich verkrampfe. Nach 2 Jahren hab ich mir gedacht muss das doch locker von der Hand gehen - Sechzehntel bei 130 BPM.

Auch ist es so dass ich mir meist bei Bendings mit dem Kleinen Finger (ich bende mit Ring und Mittelfinger - da ist die Kraft und leg dann einfach den Kleinen auf den nächsten Bund) will nicht so richtig, egal wie oft ich es probiere.

Songmäsig ists bei mir auch so dass ich ständig irgendwas neues Anfange und das alte einfach liegen lasse - vielleicht bin ich gerade jetzt so motiviert weil das mit der Band nicht mehr so geht. Amon Amarth - Pursuit of Vikings find ich eigentlich gar nicht so schwer und werde ich auf jeden Fall zu Ende lernen und auch weiter daran kauen bis er wirklich von Anfang bis Ende perfekt ist.

Dennoch hab ich mir teilweise aus Frust an irgendwelchen Sachen gedacht komm, lass es bleiben und gar nicht mehr gespielt bis auf die 40 Minuten Unterricht pro Woche die ich hatte, jetzt geht es Dank Band wieder etwas aufwärts und ich möchte meine Zeit die ich fürs Gitarrenspiel habe so sinnvoll wie möglich nutzen, so dass ich sowie die ganze Band am meisten vorwärtskomme. Ich möchte da auf jeden Fall die Geschwindigkeit etwas ausbauen aber auch die Bendings verbessern. Kennt ihr da Tracks die wir covern könnten im Death Metal Bereich wo in etwa auf dem Niveau sind von Pursuit of Vikings...? Habt ihr Tips was mich weiterbringt - einfach spielen, spielen, spielen, einen Song covern und erst dann einen neuen wenn er perfekt sitzt oder doch lieber gezielt Übungen für Techniken?

Sorry für meinen Heulthread aber etwas frustrierend ist es schon wenn man nach zwei Jahren so rumgurkt wie ich wenn ich hier so lese was andere nach zwei Jahren so spielen können ;)

EDIT: Noch dazu kommt erschwerend, dass ich bald mal Standard B-Tuning auf die Ibanez GRG 170 will. Nun - meine 10er Strings sollten das noch verkraften schätze ich - aber ich muss auf alle Fälle das lästige Tremolo fixieren lassen damit sie stimmstabil ist. Gibts dazu ne Anleitung mit dem Holzklotz etc.?
 
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Zum Hauptteil: Üben :rolleyes: ist leider die einzige Lösung. Zum "wie" gibts hier im Forum schon viele Threads, einfach mal etwas stöbern!
Zum Edit: Standard-B ist weit runter (!) gestimmt, da werden die Saiten höchstens anfangen zu schlabbern. Die Stimmstabilität bleibt dann auch besser erhalten als auf E, ich weiss bloß nicht, ob es dann Probleme mit der Position des Tremolos gibt - spiele keine Ibanez Gitarren/ Floyd Rose VIBRATOS...
 
11 Halbtonschritte runter auf allen Saiten. Danke schonmal für deine Antwort :)
Üben -> Speziell mit Metronom den Interlude für Wechselschlaggeschwindigkeit oder lieber neue Riffs oder doch den ganzen Song?
 
Hey,

EDIT: Noch dazu kommt erschwerend, dass ich bald mal Standard B-Tuning auf die Ibanez GRG 170 will. Nun - meine 10er Strings sollten das noch verkraften schätze ich - aber ich muss auf alle Fälle das lästige Tremolo fixieren lassen damit sie stimmstabil ist. Gibts dazu ne Anleitung mit dem Holzklotz etc.?

Du tust einfach noch eine zusätzliche Feder einspannen, dann liegt das Tremolo auf dem Korpus auf, hab ich bei mir auch so funzt super :great:

Also so am rande ich spiele dropped B Stimmung mit 013-056 Saiten und da ist die tiefste Sait fast schon zu locker.
Denke du wirst mit deinem 10er Satz seehr schlabbrig spielen...

Die Geschwindigkeit musst du einfach aufbauen, wichtig ist langsam anfangen, mit Metronom spielen, nicht verkrampfen !
 
Hi

Also meiner Meinung nach überforderst du dich. 130 bpm in 16teln sind nicht unbedingt langsam und mit 2 Jahren Gitarre eigentlich ne sehr gute Leistung.

Also wenn du 100-120 gut hinbekommst ist doch nicht so dramatisch grundsätzlich sollte man sich Lieder aussuchen die einem fordern aber nicht überfordern, was du meines erachtens tust. Sucht euch doch für die Band Songs die euch SASS machen und fieleicht ein wenig langsamer sind, glaub mir wenn du die Schlaghand konsequent trainierst geht s dieses thempo zu irgendwann von selbst. Wie lange dass dauert kann ich dir aber nicht sagen.

Zur info (ok ich bin ein schlechter Gitarrist ;)) mit 130 und 16tel muss ich in der Regel auch üben und kann mir das nicht einfach aus dem Handgelenk schütteln... und ich spiehle über 20 Jahre).

Also mach dir keinen Stress und gehs langsam an Musik soll Spass machen und nicht zum Zwang werden, üben bringt meiner Meinung nach eh nur etwas wenn man locker rangeht.
Hauptsache immer sauber spiehlen nie etwas zusammenwürgen sonnst kommt das Thempo nie.

Gruss Mark

P.S. Tremolo lässt sich ganz einfach blockieren in dem du einen (Läufer passt an meiner Ibanez perfekt) Radiergummi drunnter klemmst hast du dann auch schnell wieder raus.
 
Noch eine kurze Frage, spielst du The Pursuit of Vikings nur mit Downstrokes oder Wechselschlag? :)
 
Also meiner Meinung nach überforderst du dich. 130 bpm in 16teln sind nicht unbedingt langsam und mit 2 Jahren Gitarre eigentlich ne sehr gute Leistung.
ähm reden wir hier von downstrokes oder tremolo-picking? bei zweiterer technik dürfte das eher weniger probleme bereiten...
 
Danke für alle Antworten so weit. 130 BPM in Sechzehntel bei der Rythmik sollte schon machbar sein - es sind ja immer Viertelgruppen von Sechzehntel (also entweder 4 Sechzehntel oder 8 Sechzehntel am Stück) pro Ton - da ists schon überschaubar, man muss lediglich einen konsequenten stabilen Wechselschlag über alle Saiten haben - bei mir kommt das Stocken meist beim Saiten wechseln :D

Und Standard B hast du Recht, von E -> Dis -> D -> Cis -> C -> H.
Ich Doofie habs in die falsche richtung gezählt - also hoch bis B anstatt runter bis B :D

Ich spiele Pursuit of Vikings mit Wechsel und Downstrokes - die Sechzehntelgruppen IMMER mit Wechsel, die Achtel immer mit Downstrokes.

Den Unterschied zu Tremolopicking und Wechselschlag kapier ich trotz intensivem Black Metal hören bis heute noch nicht - ich weiss nur dass Tremolopicking eigentlich schneller Wechselschlag ist, also das selbe? oO
 
Jau ich denke es ist das selbe :D

Aber Wechselschlag bei 130 bpm is nicht so schwer und Saiten wechseln ohne Stocken ist einfach übung ;)
 
Und das B-Tuning mit 13 Strings ist nicht sooo übelst schlabbrig? Verstimmt sichs oft? Welche Gitarre hast du?

Ich spiel den Song nämlich momentan noch in Standard E-Tuning - zum üben reichts - morgen bei der Probe würd ich aber doch gern auf B gehen ;-)
 
Noch eine kurze Frage, spielst du The Pursuit of Vikings nur mit Downstrokes oder Wechselschlag? :)

Hehe,

Also ich behaupte dass jetzt einfach mal dass nach 2 Jahren die Meisten mit dem Lied Mühe haben.

Hm und ja The Pursuit of Vikings könnt ich glaube ich mit Downstroaks spiehlen :D aber üben müsst ichs trotzdem kurz :rolleyes:. Mit 16 etl beherschen meine ich eigentlich eher Sachen, die auch noch eine gewisse Rythmik oder Melodieen beinhalten, dass ist dann doch nicht mehr so wirklich Anfängerniveau. Da gestehe ich auch gerne ein, dass ich auf dem Tehmpo nicht alles ab Blatt spihlen kann :redface:.

Aber ich denke ich hab mich da bisschen unklahr ausgedrückt. Auf alle Fälle würd ich nicht stur auf Thempo üben, dass kommt von selbst. Thempo ist reine Routine und diese erlangt man nur mit fiel spielen.

Gruss Mark

P.S. Ich kenne einige Gitarristen die nach z jahren noch überhaupt keinen vernünftigen Wechselschlag beherschen... Aber dass ist dan ein anderes Thema.
 
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Und das B-Tuning mit 13 Strings ist nicht sooo übelst schlabbrig? Verstimmt sichs oft? Welche Gitarre hast du?

Ich spiel den Song nämlich momentan noch in Standard E-Tuning - zum üben reichts - morgen bei der Probe würd ich aber doch gern auf B gehen ;-)

Würd ich dir aufjedenfall Empfehlen.

Zuerst hatte ich 12-52 für dropped C auf meiner GRG 170, jetzt hab ich auf meiner Schecter C-1 13-56 für Dropped B.
10er sind zumindest für mich viel zu locker ;) musst einfach mal probieren aber ich würde dir für B min. 13er empfehlen.

Wenn du das Tremolo blockierst ist es eigentlich recht stimmstabil muss ich sagen, meine Schecter is noch etwas besser hat aber auch eine feste Brücke, da hält sich die Stimmung locker 1-2 Wochen.
 
Mach dir mal keinen Stress

Sind immerhin 7 Anschläge pro Sekunde.


Das ist nen irres Tempo. Meines erachtens.
 
Also auf 100-110 kann ichs recht sauber spielen. Aber zwischen 110 und 130, man mag es kaum glauben, diese 20 BPM - liegt ein gewaltiger Unterschied.

130 BPM / 60 Sekunden = 2,16 in Vierteln, also *4 für Sechzehntel = 8,5 Schläge pro Sekunde :eek: Da kommt wirklich was zusammen ^^
Ich werd jetzt einfach jeden Tag ein wenig die Stellen üben dann kommt das mit dem Speed schon.
 
Probleme, wenn ich aber bis 130 BPM (128 hat der Song) gehe, dann werden die Strokes unregelmäsig oder ich verkrampfe. Nach 2 Jahren hab ich mir gedacht muss das doch locker von der Hand gehen - Sechzehntel bei 130 BPM.

Das kommt halt drauf an, was du bis her geübt hast. Unterricht klingt nicht nach sonderlich viel Deathmetal :D Das allerwichtigste beim schnellen Wechselschlag, ist, dass du immer wieder bewusst drauf achtest, das ganze locker aus dem Handgelenk kommen zu lassen. Das klappt oft nicht auf anhieb, ich hab damit auch teilweise Probleme, obwohl ich seit ich Gitarre spiele keine Technik so intensiv geübt habe, wie schnellen Wechselschlag.


Kennt ihr da Tracks die wir covern könnten im Death Metal Bereich wo in etwa auf dem Niveau sind von Pursuit of Vikings...? Habt ihr Tips was mich weiterbringt - einfach spielen, spielen, spielen, einen Song covern und erst dann einen neuen wenn er perfekt sitzt oder doch lieber gezielt Übungen für Techniken?

Naja, Amon Amarth ist da doch schonmal ein guter Ansatz, die haben ja fast nur so zeug im Programm :D Außerdem fällt mir spontan noch Behemoth - Chant for Eschaton 2000 ein... Das mit dem gezielt üben ergibt sich doch aber quasi von alleine... die leichten Stellen im Song beherrscht man nach zwei mal durchspielen und die technisch anspruchsvollen Passagen muss man halt dann trainieren. Metronom (oder Backingtrack mit gut hörbaren Drums) ist selbstverständlich IMMER pflicht bei solchen Sachen.
Tipp von mir: Nimm dich beim üben auf. Versuch, ein Lied, an dem du arbeitest, so perfekt wie möglich aufzunehemn. 1. Fördert das den Ehrgeiz, 2. Hast du immer die Kontrolle, was schon so klingt, wie es soll, und was nicht und 3. hast du am Ende quasi eine Trophähe, wenn du das Lied beherrschst und dein eigenes Cover davon hast.


EDIT: Noch dazu kommt erschwerend, dass ich bald mal Standard B-Tuning auf die Ibanez GRG 170 will. Nun - meine 10er Strings sollten das noch verkraften schätze ich.

Vergiss es. Ich hab auf meiner LTD MHB-401 (27"-Mensur !) 13-58er Strings. Die sind ganz ok für Standard-B, auf ner Stratmensur kann man auch ohne Bedenken 60er Stärken für die B-Saite verwenden. Ich persönlich werde mir längerfristig wahrscheinlich auch auf der Bariton noch dickere zulegen, auf meiner Schecter Demon 7 hab ich ne 66er B-Saite.


Hi
Also meiner Meinung nach überforderst du dich. 130 bpm in 16teln sind nicht unbedingt langsam und mit 2 Jahren Gitarre eigentlich ne sehr gute Leistung.

Naja, von überfordern würde ich jetzt nicht reden. Man muss halt seinen Schwerpunkt entsprechend legen, dann macht man da schon recht zügige Fortschritte. Es ist ja an sich nichts technisch anspruchsvolles dabei, man muss halt nur die Motorik des rechten Arms entsprechend trainieren (im Sinn von GEZIELT trainieren).




Also auf 100-110 kann ichs recht sauber spielen. Aber zwischen 110 und 130, man mag es kaum glauben, diese 20 BPM - liegt ein gewaltiger Unterschied.

Glaube ich :D So gehts mir immer bei irgendwelchen Soli. Angenommen das Originaltempo ist 120, dann fange ich bei 60 an und langweil mich. Aber ich mahcs trotzdem, damit ich überhaupt erst mal weiß, welche Bewegungen meine Finger amchen müssen. Dann Steiger ich das bis 90 in Zehnerschritten, dann gehts weiter mit 95, 100. Da bin ich dann meistens beim optimalen Verhältnis von Geschwindigkeit und sauberem Spiel. 105 und 110 gehn dann meistens, wenn ich leichte Unsauberkeiten in Kauf nehme, aber dann ist meistens Sense. Dann schmeists mich meistens komplett und ich find auch keinen Anschluss mehr. Da hilft nur brutals stupides immerwiederabspulen und dabei LANGSAM das Tempo zu steigern.
Du hast natürlich den Vorteil, dass dein Problem dabei, anders als bei mir, nicht die linke Hand ist, die bei jedem Solo was anderes macht, sondern die rechte, die bei schnellen Tremolopickings eigentlich immer das selbe macht, egal bei welchem Lied. Es dürfte dementsprechend relativ egal sein, WAS du übst, wenn du erst mal so schnell schlagen kannst, kannst du es bei jedem Lied.

130 BPM / 60 Sekunden = 2,16 in Vierteln, also *4 für Sechzehntel = 8,5 Schläge pro Sekunde :eek: Da kommt wirklich was zusammen ^^
Ich werd jetzt einfach jeden Tag ein wenig die Stellen üben dann kommt das mit dem Speed schon.

Ich spiel seit Anfang 2009 und lern gerade Amon Amarth - Versus the World. Tempo 130... aber keine 16tel sondern Sextolen. Das macht dann (130/60)*6 = 130/10 = 13 Schläge pro Sekunde. Das ist brutal harte Arbeit für den Arm :D aber, da ich wie gesagt, diese Technik intensiv übe, seit ich spiele, bekomm ichs inzwischen ganz gut hin (werd die nächsten Tage mal ne hörprobe im LTD-Userthread reinstellen, da kannst du ja dann mal reinhörn).


Was meiner Erfahrung nach für schnelles Tremolopicking extrem wichtig ist:

- Das richtige Plektrum! Für so ein Tempo muss es vor allem hart sein, dabei aber nicht zu dick (1-1,2 mm sind je nach Material ganz gut) so griffig, wie irgendwie möglich (sonst verlierst du es mit der Zeit) und es sollte eine möglichst spitze Spitze haben. Meine derzeitigen Favoriten:

https://www.thomann.de/de/pickboy_carbon_nylonpick.htm
https://www.thomann.de/de/dunlop_plektren_jazz_iii_xl_schwarz_6.htm
https://www.thomann.de/de/dunlop_tortex_black_gold_jazz_114_6p.htm

- Wenn du im Stehen spielst, häng die Gitarre nicht zu tief. Je weiter du den Ellenbogen strecken musst, desto schwerer tust du dir. Am leichtesten tust du dir wahrscheinlich im Sitzen.

- Dicke Saiten: oder was eigentlich aussschlaggebender ist, damit aber einhergeht: straff gespannte Saiten. Je lockerer die Saiten sitzen, desto schwammiger wird die ganze Angelegenheit und desto leichter verhakst du dich irgendwo. Übertreibs aber auch nicht, denn sonst brauchst du zu viel Kraft für den Anschlag (probier das ganze mal auf ner Akustikgitarre, da fällt dir der Arm ab).

/Edith hat noch einen Tipp speziell zu Pursuit of Vikings: Versuch das Lied mal mit nem Drop-Tuning zu spielen, da dürftest du dir wesentlich leichter tun.
 
WoW 10thMan, danke für deinen Beitrag - Reno Bewertung ist natürlich direkt raus, solche Postings machen das Forum zu etwas ganz besonderem und das weiss ich zu schätzen!!! :great:

Ich werd in diesem Falle auf 13er Strings umsteigen (müssen). Ich glaube das wird die erste Zeit wieder ein wahnsinns Umstieg und teilweise auch etwas schmerzhaft (stell ich mir jetzt bei so nem Unterschied einfach mal vor).

Ich hab mir mittlerweile das Programm Guitar Speed Trainer organisiert, da kann man einstellen, dass der eigene Lick pro Durchgang um gewisse BPM Anzahl erhöht bzw. verlangsamt wird - damit geh ich jetzt einfach mal von 100 BPM - 130 BPM alles durch, das soll ja für den Lerneffekt am besten sein wenn man in einer einfachen Geschwindigkeit anfängt bis hin zur maximal Geschwindigkeit die beinahe unmöglich scheint.

Droppe Tuning werd ich mir mal ansehen. Was mich aber auf jeden Fall interessieren würde ist wie viel bzw. wie lange du täglich so im Schnitt übst denn für das, dass du erst etwas mehr als ein Jahr spielst scheinst du aber wirklich sehr sehr gute Fortschritte gemacht zu haben :great:

BEHEMOTH - gefällt mir seit Evangelion wieder super gut, wobei ich sagen muss, dass da manche Riffs wirklich um einiges ZU schnell sind (... oder?).

Was das Jammen zu Backingracks bzw. Metronom angeht bin ich gut bedient. Anstatt selber (so wie ichs beim einlernen der Riffs immer mache) mit dem Fuß mitzuzählen hab ich mittlerweile die Gitarren aus Guitar Pro ausgeschaltet, den Speed auf mein Tempo angepasst und spiel den kompletten Song jetzt zu den Drums aus Guitar Pro erfolgreich dazu - was auch höllisch Spaß macht.

Bezüglich der Aufnahme werd ich mir mal überlegen ein Mikrofon zuzulegen. Sobald ich mit den bisherigen Programmen und dem Chinch Stecker arbeite ist das Rauschen einfach zu krass ^^

lG,
Domi
 
Bezüglich der Aufnahme werd ich mir mal überlegen ein Mikrofon zuzulegen. Sobald ich mit den bisherigen Programmen und dem Chinch Stecker arbeite ist das Rauschen einfach zu krass ^^

Sehr sinnvoll ich hab mir auch gerade ein Usb Interface und ein SM 57 bestellt, weil ich auch teilweise noch einige Unsauberheiten habe :cool:

Wenn du dir dann mal ne Aufnahme von dir anhörst merkt man erst wie schlecht es teilweise ist ^^ dann kann man sich diese Stellen nochmal gescheit reinziehen.

Sehr wichtig vorallem ist nicht zu Verkrampfen, das bringt dir nix wenn du nicht schön locker alles spielen kannst, spätestens wenn du anfängst im Stehen schwere sachen zu spielen ;)
 
Es gibt eine Geschwindigkeitsgrenze, die irgendwo zwischen 120-150 BPM liegt.
Egal wie oft man übt, solange die Technik nicht stimmt kommt man da nicht weiter.

Versuch mal, egal wie unsauber, eine Anschlaggeschwindigkeit > 150 BPM zu spielen.
Die dabei verwendete Technik musst dann konsequent geübt werden.
(Handgelenk locker, nicht zu tief eintauchen, Zeigefinger auf einer Linie mit dem Daumen (180°) etc.)

Und Standard B hast du Recht, von E -> Dis -> D -> Cis -> C -> H.
Ich Doofie habs in die falsche richtung gezählt - also hoch bis B anstatt runter bis B :D

Auch in die andere Richtung sind 11 Halbtöne falsch.
 
WoW 10thMan, danke für deinen Beitrag - Reno Bewertung ist natürlich direkt raus, solche Postings machen das Forum zu etwas ganz besonderem und das weiss ich zu schätzen!!! :great:

Kein Problem und danke für den Keks ;)

Ich werd in diesem Falle auf 13er Strings umsteigen (müssen).

Also dass du mich da nicht falsch verstehst, das war vorhin vllt. etwas hart formuliert. Du kannst es auch durchaus erst ma mit nem 12er oder nem heavy bottom 11er Satz versuchen, bloß mit den selben Saiten, mit denen du E-Tuning spielst, wird es wohl nicht gehn. Ich komm einfach mit sehr dicken Saiten besser klar, aber den meisten liegt das eher nicht so :D Du kannst ja auch erst mal testhalber auf D oder C# gehen. Das Problem ist halt, wenn du den Sattel erst mal für die fetten Saiten gekerbt hast, kriegst du die Kerben nicht mehr raus.

Was mich aber auf jeden Fall interessieren würde ist wie viel bzw. wie lange du täglich so im Schnitt übst denn für das, dass du erst etwas mehr als ein Jahr spielst scheinst du aber wirklich sehr sehr gute Fortschritte gemacht zu haben :great:

Ich sags mal so: viel.
Also ich hab jetzt keine festen Übungszeiten, ich schnapp mir halt die Gitarre, wenn ch Zeit und Lust dazu habe.
Am Anfang ging es deswegen etwas zäh voran, da hab ich halt geschaut, dass ich mir ein paar der klassischen Griffe beibringe und hab dann angefangen, einfach ein paar Powerchords rauf und runter zu schrammeln.
Ich war zu dieser Zeit als Sänger in einer Coverband aktiv und wir haben ewig darüber diskutiert, Chant for Eschaton 2000 ins Programm aufzunehmen, was dann letztlich daran gescheitert ist, dass der Gitarrist meinte, er kriegt das nicht hin. Als ich dann selber mit Gitarre angefangen hab, hab ich mir gedacht "so ein Scheiß, an dem Lied is doch außer dem geschrammel absolut nix dran" und hab mich hingehockt und Tempo geübt. Aus heutiger Sicht bedauerlicherweise eigentlich auch fast nur Tempo :D (ich konnte z.B. bis vor ca. nem halben Jahr keine gescheiten Palm Mutes, weil ich nie geübt hatte, an welcher Stelle ich da wie fest aufdrücken muss. Bendings krieg ich immernoch nicht gescheit hin).
So richtig intensiv wurde das dann aber erst, als ich auf die Idee gekommen bin, besagtes Chant for Eschaton 2000 aufzunehmen und unserem Gitarristen (aus der Band war ich da dann schon asugetreten) als Grußkarte zu schicken. Da war ich dann teilweise ganze Wochenenden in meinem Dachboden gehockt und hab den Rest des Hauses mit gefährlichem Halbkönnen bombardiert, bis ich sowas wie ne Aufnahme zusammen hatte (klang aus heutiger Sicht absolut grauenhaft). Danach hab ich mir dann gedacht, warum nich ma bei nem anderen Lied probieren?

Seitdem lern ich eigentlich alle Lieder so grob nah dem Schema: Guitar Pro - Version suchen, paar mal bei geringerem Tempo durchgehen, versuchen ins Gedächtnis zu quetschen und das ganze dann mal aufnehmen. Dafür geht dann meistens son halber Tag drauf (bei einfachen Liedern!)
Die Aufnahme is in der Regel grauenhaft, aber ich hab dann halt ein recht gutes Bild davon, welche Stellen des Songs schon halbwegs nach was klingen, und wo die größten Schwachstellen liegen. In den nächsten paar Tagen sitz ich dann halt je nachdem, wie viel Zeit ich hab (in der Vorlesungszeit unter der Woche normal so ca 1/2 Stunde am Tag, Wochenends und in den Semesterferien können daraus auch mal 3-4 werden) an dem Stück und ich üb die schwierigen Stellen, nehm sie neu auf, dann nochmal zur Kontrolle das ganze Lied, so lange, bis ich mit dem Ergebnis zufrieden bin. Dann jag ich noch den Drumtrack von GuitarPro durch nen Drumcomputer und spiel noch ne Bass- und ne Gesangspur dazu ein und zieh mir das ganze auf den iPod.
Dann hör ich mir im Verlauf der Woche das ganze mehrmals an, auch auf anderen Lautsprechern und in anderen Räumen, spiel hier und da noch weng am Mix.. jedenfalls hab ich dann üblicherweise bis zum Ende der Woche noch ne ganze Reihe von stellen gefunden, die mir immernoch nich gefallen und am Wochenende wird dann alles komplett gelöscht und nochmal ganz von vorne angefangen :D Sonntag abend kann ich das Stück dann meistens halbwegs flüssig.
Wenns klappt nehm ich heute Bass und Vocals für Vesus the World auf, dann stell ichs morgen in den LTD-Userthread.. das wär dann sozusagen die Version, die ich wahrscheinlich bis zum Wochenende wieder gelöscht hab^

BEHEMOTH - gefällt mir seit Evangelion wieder super gut, wobei ich sagen muss, dass da manche Riffs wirklich um einiges ZU schnell sind (... oder?).

Ja also bei der groben Mehrheit von dem Zeug, das die so produzieren, hauts mir auch die Sicherung raus, wennich versuch, das nachzuspielen :D (Schau dir mal Tabs zu "No Sympathy for Fools" an... muahahaha). Ich mein, ich kann weng schneller spielen, aber Anfänger bin ich deswegen trotzdem noch.


Bezüglich der Aufnahme werd ich mir mal überlegen ein Mikrofon zuzulegen. Sobald ich mit den bisherigen Programmen und dem Chinch Stecker arbeite ist das Rauschen einfach zu krass ^^

Ich geh vom Preamp (in meinem Fall ein ENGL e530) direkt in den PC. Wenn dein Amp nen LineOut oder nen parallelen Effektweg hat, is das wahrscheinlich auch die beste Lösung, da nehm ich dann in Reaper auf und verwende Impulsantworten (impulse responses / IRs) als Boxensimulation.
Da musst du halt nicht auf Nebengeräusche beim Aufnehmen achten (PC-Lüfter, vorbeifahrende Autos) und du kannst dir nichts durch ein falsch platziertes Mikro versauen.
 
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