Maryslittlelamp

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Nun denn, es ist Wochenende, die kommende Nacht wird noch eine Stunde länger als gewöhnlich, und meine Langeweile ist nach 4 Stunden Schlagzeug spielen und jetzt im Anschluss Becken reinigen noch nicht erschöpft.

Ich bin der Paul, 23 Jahre alt und Student in Dresden.
Schlagzeug spiele ich jetzt seit Februar 2010, von Anfang an mit Lehrer. Anfangen zu musizieren habe ich mit 15/16 mit Gitarre, wo ich auch 3,5 Jahre Unterricht genossen habe. Zu Abiturzeiten hatte ich 2 Bands als Gitarrist, danach ging es dann aber irgendwie nicht mehr so richtig weiter. Ich war unzufrieden weil es keinen Fortschritt mehr gab, ich nicht wusste was ich lernen sollte und mir auch irgendwie viele Grundlagen fehlen. Irgendwann war ich dann so deprimiert dass ich etwas neues von Grund auf erlernen wollte. Was mich dann schließlich zum Schlagzeug geführt hat. Auslöser war wohl ein Konzertbesuch bei einem befreundeten Trommler.

Am Schlagzeug geht es dann doch wieder ordentlich voran, ich übe recht viel dafür dass ich kein Schlagzeug zu hause habe, im Schnitt komme ich auf 12 Stunden pro Woche am Set und dann wohl noch jeden Tag ne Stunde am Pad. Ich schreibe mir die Zeit am Set auf und begrenze damit das Gas was mich als Gitarrist befallen hat. So gibt es für jede Stunde nen Euro in die Equipment-Erweiterungs-Kasse, damit die Kluft zwischen Können und Haben nicht wieder so klafft wie beim Gitarrenkram. Mit dem Zeug was ich so habe bin ich sehr zufrieden. Irgendwann kommt wohl nochmal ein größeres Crash für die linke Seite und Mikros zum aufnehmen.

Seit relativ genau einem Jahr spiele ich in meiner ersten Band - als Schlagzeuger. Zu hören gibts es noch nichts, das wird sich aber in absehbarer Zeit ändern, Richtung ist irgendwas Pop-rockiges. Gitarrist und Bassist sind seit Beginn an dabei, unsere Sängerin jetzt seit ... Juni ungefähr. Vorher waren wir lange Zeit am suchen, und hatten so um die 10 Kandidaten, überwiegend weiblich, die waren aber alle nix, konnten nicht texten oder nicht singen, oder hatten dann doch keine Lust mehr. Wir sind momentan fleißig am Songs schreiben und Proben, der erste Auftritt sollte nicht mehr all zu weit entfernt sein.

Nebenbei habe ich auch noch eine andere Band in der ich Gitarre spiele, da geht es aber nur schleppend vorwärts, was wohl auch dadurch bedingt ist dass ich wesentlich mehr Zeit und Energie ins Schlagzeug stecke.

Musikalisch bewege ich mich überwiegend in der Rock und Metalecke, allerdings kein zu extremes Geknüppel. In letzter Zeit höre ich viel Prog Zeug (Opeth, Porcupine Tree, Katatonia ... ). Je nach Laune auch mal ein wenig Fanta 4 oder elektronisches Zeug.

Equipment:
Snares:
Mapex Black Panther Cherrywood 13" (Remo Ambassador)
Pearl Sensitone Steel 14" Snare (Sidesnare, Evans HD)

Set:
Pearl Vision VBX Clear Birch
22“ Bassdrum (Remo PS3)
10“ TT, 12“ TT, 16" FT (Remo Emperor Coated)

Hardware:
Pearl 900er Hardware
DW 9002 Doppelfussmaschine (ja die braucht man als Anfänger …)

Becken:
Zultan Rockbeat 14" HH, 16", 18" Crash, 20" Ride, 10" Splash, Q 18" China

Sonstiges:
HQ Apprentice Pad, HQ Real Feel Pad
Gewa SPS / Markstein Pro Taschen
3 Drumsticks 5A XL
ein Satz Evans G2 für die Toms wartet

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Eigenschaft
 
Hallo Paul,

vielen Dank für Deinen Beitrag.

Ich finde diesen Gedanken total interessant:

Ich schreibe mir die Zeit am Set auf und begrenze damit das Gas was mich als Gitarrist befallen hat. So gibt es für jede Stunde nen Euro in die Equipment-Erweiterungs-Kasse, damit die Kluft zwischen Können und Haben nicht wieder so klafft .....

Jetzt müsste man nur noch das genaue durchschnittliche Mischungsverhältnis berechnen und könnte diesen Gedanken auf viele viele Equipmentfragen Threads übertragen :)

Die Schlussfolgerung wieviel muss ich ausgeben --> Gegenfrage wieviel spielst Du .... die hat was.

Bei mir wär das Mischungsverhältnis ungefähr bei 1,50€. Ich beschäftige mich wöchentlich ungefähr 20 Std mit der Musik (Da ist Unterricht, Übezeit und Auftritte mit drin)
und investiere pro Jahr ca 1500€ neu. Wobei dabei auch Instrumente rein für meinen Unterricht in der Musikschule mit drin sind.


Grüße Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde den Gedanken mit der Equipmentkasse auch ziemlich gut! Eine zusätzliche Motivation zum Üben ;).

Übrigens entdecke ich sehr viele Parallelen zu mir. Auch ich habe anfangs Gitarre gespielt und auch bei mir war irgendwann kein Fortschritt mehr erkennbar … Das lag teilweise auch daran, dass mit der Band nichts mehr voran ging und meine Motivation im Keller war. Es ist zwar vielleicht nicht der beste Weg, bei einem Tief gleich das Instrument zu wechseln, aber ich habs genauso gemacht und bereue es defintiv nicht :D!

Dein Set trifft genau meinen Geschmack - ich steh auf Natur-Optik. Find ich auch bei Gitarren sehr edel.
 
Ja und das System funktioniert so auch, (mehr oder weniger) ich hab jetzt seit ich letzten September damit angefangen habe 630 Stunden gespielt. Die letzte Anschaffung waren jetzt die Schlagzeugtaschen, die sind allerdings noch nicht ganz "abgespielt". Ansonsten kamen nach dem Grundset China, Splash und Black Panther plus Stative als Erweiterungen dazu.
Verschleißteile wie Sticks und Felle zähle ich aber nicht mit rein...

@Jule: die Parallelen sind mir auch schon aufgefallen bei dem was ich von dir bisher so mitbekommen habe. Es kommt ja auch noch der gleiche Gitarrengeschmack und der gleiche Schlagzeuglehrer dazu :D
 
Und der gleiche Wohnort und am Ende noch die gleiche Uni?! :D
 
Es gibt ja nur die TU, der Rest sind ja Hochschulen, also wird es wohl so sein.
 
Schön, noch jemand mit einem VBX in Birke natur und einer 13" Black Panther....:great:
 
Ich habe mir in letzter Zeit Aufnahmekram zugelegt, da wir unsere ersten Demos aufnehmen wollen. Da wären 2 Rode NT5 als Overhead, ein Beyerdynamic Opus 99 für die Bass und ein Sennheiser e 604 an der Snare. Ob letzteres bleibt ist noch fraglich, da es mir irgendwie zu weit in die Trommel hineinragt und das Kabel sehr weit in Richtung des Crashbeckens steht. Vielleicht tausche ich da gegen ein Opus 88 (irgendwas muss man ja immer an Neuanschaffungen im Kopf haben.....). Angeschlossen ist alles an einem Focusrite Saffire Pro 40.
 
Weil heute der erste richtige Frühlingstag war und nach der letzten Klausur mal ne Pause brauchte, hab ich mich mal in den dunklen, kalten Proberaum zurückgezogen und meinem Schlagzeug neue Sommerfelle verpasst :D
Die altem Remo waren jetzt 2 Jahre drauf, klangen aber eigentlich noch recht ordentlich, sahen aber schon ne ganze Weile ziemlich fertig aus. Aber da mir letzte Woche das Snarefell gerissen ist hab ich jetzt auch die Toms neu befellt. Außerdem war ich neugierig wie die klaren G2 klingen die seit nem halben Jahr bei mir rumliegen. Wenn sie nicht wesentlich besser klingen als die coated Version kommen der Optik wegen beim nächsten Mal wieder coated Felle drauf. Aber man muss ja auch mal etwas anderes probieren.
Die Resos hab ich mit G1 bestückt. Vorher waren dort die Werksfelle von Pearl drauf. Auf der Snare hab ich jetzt ein Genera Dry, da werde ich nächstes Mal wohl wieder auf ein etwas weniger gedämpftes Fell zurückgreifen.
Morgen geht es dann ans Stimmen der Toms, ich bin mal gespannt wie lange ich da wieder brauche bis mit der Sound gefällt und wie mir die neuen Felle dann gefallen.
Bei der Black Panther bin ich recht schnell zu einem schönen Sound gekommen. Mit der Pearl Snare und einem Evans HD wird es aber bei jedem Stimmversuch schlimmer, bis es dann am Ende wieder so ist wie ich es vorher hatte....

Anhang anzeigen 209317
 
Zuletzt bearbeitet:
*Sabber* Da bekommt man schon alleine von der Optik her Lust auf Zultans:D. Geiles Set, gelies Finish, geiles Blech, geile Felle, geiler Aufbau, geile Snare, geile DoFuMa... (und so würd es jz Stunden so weitergehn :D).
Nein im Ernst, jedes einzelne Teil fügt sich zu einem sehr guten Gesamtbild.
Das Einzige was ich verändern würde, wäre die Bass wieder virgin zu machen und die Toms an die Beckenständer zu packen, des ist aber Geschmackssache ;).

Gruß Jan :)
 
danke dir, ich bin auch sehr zufrieden mit dem Set :)

Ja in dem Licht sehen die Becken schon sehr schick aus, mit mehr Licht sieht man dann aber doch jede Menge Fingerpatscher drauf :redface:

Das Bedürfnis die Toms von der Bass zu nehmen überkommt mich auch etwa jedes halbe Jahr wieder. Aber wenn ich die beiden dann an nen Beckenständer packe und weiter nach links nehme bin ich doch bisher immer nicht so zufrieden gewesen und hab es dann nach kurzer Zeit wieder zurückgebaut. Irgendwie kriege ich das nie so ergonomisch hin wie ich das gerne hätte. Vielleicht lege ich mir da mal nen extra Tomständer zu. Vielleicht wechsel ich aber auch immer zu früh wieder zurück bevor ich mich an den neuen Aufbau gewöhnt habe...

Gruß
Paul
 
Lösung wäre ein Doppeltomständer, oder sich an den Aufbau zu gewöhnen :D
 

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