[PA] Der Neuanschaffungs/Berichte Thread

  • Ersteller Rockopa
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Danke für die Vorschläge, aber mit so Knickdingsen bin ich eher vorsichtig. Wie gesagt, so eine Box wiegt ca 22kg. Es kommt durchaus vor, dass ich mit der Box höher hinaus muss, dafür nehme ich dann z.B. Lichtstative im Stil des Manfrotto 087NW mit TV-Zapfen-Adapter. Die haben die passende Traglast und sind entsprechend breitbeinig, aber dennoch fühlt sich das Konstrukt nicht so an, als möchte ich die Box „aus ihrer Mitte” neigen. Es ist ein Grenzfall, Lifte wären zu übertrieben, normale Stative kämen nicht hoch genug, und vor allem zu schwankend.

Gestern hatte ich so einen Fall, leider hab ich meine Kamera vergessen, die FOH-Position hätte sonst drüben im passenden Fred für Erheiterung sorgen können: Bloß nix neben oder hinter dem Publikum! Kleine Mehrzweckhalle. Also Vantec12a weit nach oben und das vorne entstehende Loch mit Frontfills (K8.2) stopfen. Ein leichte Neigung der Tops hätte die letzten Prozent rausgekitzelt, aber es war auch so schon gut.

Für eine Box wie die K8.2 könnte ich mir so nen Neigedings noch vorstellen, die ist wohl leicht genug. Da fühle ich mich in normalen Höhen auch mit den den Alustativen von Gravity noch wohl.
 
Es ist halt immer eine Frage wie du das Dreibein ausrichtest. Wenn ein Bein gerade nach vorne steht, dann macht die etwas nach vorne verlagerte Box genau gar nichts aus. Wenn du allerdings ein Bein gerade nach hinten stellst, die anderen beiden aber nach links bzw rechts vorne, dann wirds heikel. Mechanik und Kippmomente sollte man sich ein bisschen drauf bringen ;) und, nicht zu vergessen, das Stativ soll immer senkrecht nach oben zeigen.
Und überhaupt hilft eine Beschwerung der Stativbeine auch enorm, das Konstrukt stabiler werden zu lassen.
 
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Ich habe mir die auf 5 Grad fixierte Version von Gravity 2022 "neu angeschafft" (um beim Thema zu bleiben 😉 )


Die verwende ich in Kombination mit den JBL EON 615 bzw. EON 712 und normalen Gravity-Dreibeinstativen sehr regelmäßig und habe dabei absolut keine Probleme.
 
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Ich denke ich beisse dennoch lieber in den Apfel mit niedrigstem Ph-Wert und kaufe die überteuerten Bügel von DAS, die kann ich dann auch fliegen lassen damit, eben auch mit garantiert zentraler Belastung nach unten an der Traverse. Muss ich halt drauf sparen. Und so schnell kommt mir auch keine Front Truss zugeflogen. Aber im Sommer steht schon was an, wo das nötig sein könnte.

Vielleicht würde mir eine Zwischenlösung auch eher passen, wenn sie unten nen TV-Zapfen hätte… Adapter auf Adapter und 22kg druff in 3m Höhe, nunja.
 
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Nachdem der Test im Proberaum mit dem Turbosound TFX-122M-AN (siehe #1308) gut funktionierte, habe ich mir auch für die restlichen Positionen welche nachbestellt. Das hat allerdings etwas gedauert, weil da irgendwas mit dem Bestands-Verwaltungs-System aus dem Ruder gelaufen sein dürfte.
Aber letztendlich sind die jetzt da und werden sicherlich für gute Laune im Proberaum sorgen.

Und bitte, komme mir jetzt keiner mit Inear und so weiter. Wir sind eine Oldschool Band und brauchen keine Stöpsel im Ohr.

Ach und weil ich gerade beim bestellen war, habe ich mir noch drei (eines hatte ich ja schon) von denen da besorgt

Ach und ich konnte keinerlei Geruch ausmachen. Dürfte wohl vor einiger Zeit nur ein Ausreißer in der Fertigung gewesen sein.
 
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Meins riecht leider immer noch. Nach 3 Monaten. Außerdem habe ich gestern mal eine Aufnahme gemacht (neues Lied für's Trio, um es den Kollegen vorzustellen) und da hatte ich es verwendet für die Orientierungsspur. Später habe ich den Gesang nochmals mit dem LCT440 Großmembraner, mit dem e945 und dem AT2010 einfach noch einmal aufgenommen. Klar, das LCT440 klingt am besten mit der besten Auflösung, e945 und AT2010 klingen auch gut, beide leicht anders, aber das SE V7 wirkt dagegen belegt, obwohl ich das mit der frischesten Stimme aufgenommen habe. Vielleicht mache ich noch spaßeshalber eine Aufnahme mit dem SM58 für die breite Abdeckung. Alle Kandidaten flat, nur Low Cut bei 82 Hz.
Zum SE V7 wird es ein Review geben und da werde ich Soundbeispiele einstellen.
 
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Wenn Du die Aufnahme mit einem Neumann TLM 102 oder 103 machst, dann wirst Du auf einmal das LCT440 vom Frequenzgang her total verbogen finden. Und dann machst Du die Aufnahme mit einem Brauner Panthera und fragst Dich, wie Du jemals so ein popeliges TLM102 nutzen konntest. That's the way the cookie crumbles. Und der Keks hört nie auf zu bröseln…

Ich würde trotzdem kein LCT440 live für Beschallung nutzen. Ich habs schon versucht. :geek:
 
Bei uns sind im PA Bereich zwei verstellbare "Dildos" eingetroffen.

Topo :cool:
 
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Ich würde trotzdem kein LCT440 live für Beschallung nutzen.
Hab ich weder gemacht noch vor. Es handelt sich ja um Aufnahmen, hier nur eine Kurzdemo für meine Kollegen, die ich etwas "missbraucht" oder "aufgebohrt" habe, um die Mikros zu vergleichen.
Wenn ich den Klang eines Mikrofons bewerten will, dann brauche ich eine Aufnahme, damit ich sozusagen "von außen" zuhöre. Sonst kommt eher das "wie wohl fühle ich mich mit dem Klang, den ich vom Monitor bekomme (und da ist die eigene Stimmwahrnehmung gemischt mit dem Monitorsignal)
 
Als Luxus-Overheads denkbar, wie die Neumann TLM auch – aber eben doch eher bei lauten gefährlichen Drummern, und naja… in Stockreichweite hänge ich dann doch lieber die günstigeren AT4041.
 
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Meine aktuelle Neuanschaffung, grade noch rechtzeitig zum Gig gestern eingetroffen:


Dimmbare Rackbeleuchtung, Spannungsfilter mit Anzeige für Spannung und Strom, acht geschützte Kaltgeräteanschlüsse auf der Rückseite liefern bis zu 10 Ampere (insgesamt, nicht pro Stück) und sind gemeinschaftlich schaltbar, ein ungefilterter Anschluss auf der Frontplatte. Als Zubehör kommen vier Kaltgerätekabel mit und eine kleine LED-Lampe, die am kurzen Schwanenhals auf eine rückseitige USB-Buchse gesteckt wird. Damit kriegt man ein dunkles Rack ein wenig erhellt. Praktische Sache, da hat der Hersteller mal mitgedacht!



Und drei hiervon:



Das ganze habe ich in ein vorhandenes 2HE-Rack eingebaut und als zentrale Stromversorgung für den Bühnenstrom eingesetzt. Die Band spielt mit Silent Stage, da gehen nur Vorstufen und ein E-Drumset in die PA, die aus einem alten RCF 705 Subwoofer und zwei ART 310a besteht.
Ausserdem war die Location gestern echt klein (ein Lokal, und mit Tischen und Stühlen waren das vielleicht 40 PAX), da lief die PA auf Standgas. Der Kontrollblick aufs Display des Power Conditioners zeigt 1,7 bis 1,9 Ampere, also max. 450 Watt, die da insgesamt gezogen wurden. Bei größeren Shows kommt die PA aber eher nicht an den Conditioner.

Die Band sagte, sie hätten weniger Störgeräusche auf dem IEM gehabt, also insgesamt war der Sound wohl etwas sauberer. Mit Publikum im Saal ist der Unterschied über PA dann allerdings nicht mehr aufgefallen.
 
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Nicht so offensichtlicher Nachteil dieser Steckerleisten in einem Rack: Man kriegt nur Kabel mit graden Schukosteckern rein. Die abgeknickten Schukos, die ich überwiegend nutze, werden entweder vom Aluprofil am Caserand auf zu großem Abstand gehalten, man bekommt den Stecker also nicht wirklich gesteckt; oder das Kabel ragt dann über das Anzeigefeld auf dem Power Conditioner. Vielleicht schraube ich die Steckerleiste auf die Rückseite des 2 HE Racks, und da in die Mitte - das könnte besser passen.
 
Ich hab 2 Stück übereinander in einem 2HE Rack, und letztendlich verstöpselt man das immer so beknackt mit den Winkelsteckern, dass man von den 18 Steckdosen eher so die Hälfte nutzen kann. Im anderen Rack habe ich eine Steckdosenleiste über einer 1HE hohen A&H AR84 Stagebox, da würgt's dann zwischen den XLR-Steckern durch… hatte schon Lust, alle Kombikabel abzuschneiden und gerade Schukos dranzumachen, dann aber wieder keine Lust mehr auf die tatsächliche Umsetzung. … Und dann noch ein paar Steckernetzteile dazu und fertig ist die :poop:.
 
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Da mich abgeknickte Schuko-Stecker wirklich wahnsinnig nerven - die Gründe wurden genannt - habe ich hier eine ganze Kiste davon:


Powercon-Kabel konfektioniere ich immer selbst, auch hier nur mit geraden Steckern. Räumt die Verkabelung für wenig Geld nachhaltig auf.

Abgesehen davon sind die 5m Kabel extrem praktisch und sparen mir viele kaskadierte Mehrfachsteckdosen.
 
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Ja, von denen habe ich für meine eigene PA auch zunehmend mehr, aber da es nur um den Bühnenstrom ging, ist die Band da mit ihren eigenen Kabeln angekommen. Ich habe noch ein paar Mehrfachsteckdosen mit graden Steckern drangeklemmt, die ich in aller Eile aus meinem Bestand zusammengesucht hatte.
 
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