PC für Homerecording und evtl. Mastern gesucht

  • Ersteller DescendingAngel
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Dann schauen wir mal: Die günstigste liegt bei 300.-. Da werden wir, um die 800.- nicht zu überschreiten, wohl ein wenig bei den anderen Komponenten abspecken müssen.
Also langsamere CPU, kleineres Netzteil, schlechteres Board, weniger RAM, windigeres Gehäuse, Datensicherheit ist sowieso Schwachsinn.
Dank dem schlechteren Gehäuse und den lauteren Lüftern wird es wieder nix mit dem Mastering, aber Hauptsache es steckt eine SSD drin.

Falls du dir obigen Vorschlag für 800€ (wohlgemerkt inklusive SSD) mal angeschaut hättest würdest du sehen, dass sämtliche Komponenten für eine Audioworkstation in einem Heimstudio leistungemäßig völlig ausreichend sind. Ebenfalls wurde auf ein solides Gehäuse und ein passendes, leises Kühlkonzept, sogar durch Auswahl eines Mainboards mit bekannt guter Lüftersteuerung, geachtet.

Außerdem sind SSDs bei weitem nicht mehr so teuer wie ihnen der Ruf nachhängt. Sinnvolle Modelle beginnen schon ab 20€, wie etwa dieses hier:
http://www.hardwareversand.de/Solid-State-Disk/150392/Transcend+512+MB++S-ATA+Flash+Module+H.article

Ich habe diese SSD in meinem Notebook verbaut und das Betriebssystem sowie die DAW darauf installiert. Die gefühlte Performance ist so enorm gestiegen, dass ich mindestens doppelt so schnell aufnehme.
 
> In welchen Universum kostet denn eine SSD 300 Euro und wozu sollte man so viel dafür ausgeben?

Wenn du schon so fragst: In diesem Universum: http://www.computeruniverse.net/gro...172_lowerlimit|10000933&group=30001381&order=[POP]%2C%20 %2C%20[VKB]%2C%20[N1]%2C%20[N2]&newProgram=False&newDays=30&previews=False&props_mastergroup=False&props_groupfilter=30001381&o=[VKB]%2C%20[N1]%2C%20[N2] Ok, ich war zu pessimistisch mit meinen 300.- Die günstigste kostet 268,90 Dabei habe ich alles unter 512GB weggefiltert, weil ich das für eine DAW auf Dauer als zu klein empfinde. Allerdings könnte eine kleinere SSD Sinn machen, wenn sie nicht die einzige Platte im System ist. Dann wird es halt ein wenig tricky, alles so zu installieren, daß das Zeug was oft geladen werden muß - also Plugins, Samples, Libraries, oft genutzte Programme und Bibliotheken, Teile des Betriebssystems - auf die SSD kommt, und schon macht das auch Sinn. Aber einfach wird das nicht, vor allem nicht mit so winzigen SSDs von 256GB oder kleiner. Alleine die Native Instruments Collection liegt schon über 300GB. Die Vienna Symphonic Library liegt (je nach dem, wie viel man lizensiert hat) im Terabytebereich. Omnisphere und Stylus RMX zusammen bei etwa 300GB. BFD über 200GB. Und so weiter und so fort. Leute, ich habe nicht grundsätzlich was gegen SSDs - ganz im Gegenteil. Im Jahr 1999 habe ich z.B. dem ECRC (großer Provider) in London empfohlen, SSDs zu kaufen, um ihre Mails zu handeln - die haben ganz schön geschluckt, weil SSDs damals noch richtig Geld kosteten und ich Plattenplatz im Terabytebereich angefordert habe; es ging um 6-stellige Pfund Beträge. Sie haben das Geld ausgegeben, und das Mailsystem hat die geforderten Specs erfüllt. In meinem Mac, den ich auf der Bühne dabei habe, steckt auch eine SSD - zwecks mechanischer Robustheit, und ich benutze das Ding auch zum Videoschneiden (braucht auch vernünftigen IO). Da ich auf der Bühne aber Omnisphere und Stylus RMX benutze (gesteuert von Ableton), war die 256GB SSD bereits nach wenigen Wochen zu klein. Aber eine SSD muss Sinn machen, und das tut sie in einem eng budgetierten DAW System imho nicht - denn was man da (Stand Jan. 2014) einbauen könnte, um im Budget zu bleiben, ist eigentlich zu klein; deswegen mein Rat, das System zuerst mit Focus auf Rechenleistung und Ausfallsicherheit zu bauen, mit magnetischen Platten (2TB ~ 130.- für richtig schnelle Platten), und eine SSD dann einzubauen, wenn es sich lohnt, und man genügend Geld hat, eine vernünftig große zu erwerben. Am Ende des kommenden Sommers wird es ein halbes Terabyte unter 200.- geben und ein Terabyte unter 300.-. > Letzter Versuch: Erkläre doch bitte einmal, wozu ein Router eine Festplatte braucht und was ein Router überhaupt ist. Das würde mich als "Laien" wirklich brennend interessieren! Gern, weil Du es bist (normalerweise kostet das richtig Geld; deswegen versuche ich mich auch auf einen Satz pro Frage zu bechränken): Ein Router ist ein Computer, der mehrere Netzwerkinterfaces besitzt, und anhand von Routingtabellen (im Hauptspeicher des Routers befindliche Topologieinformationen über das Netzwerk) Netzwerkpakete zwischen seinen Netzwerkinterfaces weiterleitet. Router werden verwendet, um Netzwerke miteinander zu verbinden. Eine Festplatte (bzw. ein bootbares Medium welches er für eine Festplatte hält) braucht er, um beim Start sein Betriebssystem, die für seine Initialisierung und Konfiguration benötigten Hilfsprogramme und Konfigurationsdateien und die im Betrieb aktiven Programme (Webserver für Webinterface, Logging-Daemon, Kommandointerpreter für Remotezugriff, ...) zu laden. Theoretisch könnte man auch besagte Routinginformationen (und andere veränderliche Information, wie Zugangsdaten, Konfiguration etc) auf derselben Platte speichern; da man dann aber die betreffenden Dateisysteme nicht mehr read-only betreiben kann, haben viele Router noch einen zweiten beschreibbaren Speicherort, in denen der Betreiber derartige Information ablegen kann (meist in Form irgendwelcher Non-volatile-Speicherchips, sei es CFCard, SDCard oder verlöteter Speicher). Tja - jetzt waren es doch vier Sätze für zwei Fragen. Vor allem hoffe ich sehr, daß du zeitnah einen Fachmann findest, der diese Sätze versteht und sie dir erklären kann ;-) Schwanzaa: Sorry, NEIN. Ich fange jetzt nicht auch noch an, mit Leuten zu diskutieren, die 512MB (Fünfhundertzwölf MEGAByte!!) SSDs für sinnvoll erachten und in DAWs verbauen. Gute Nacht allerseits! [URL="https://www.musiker-board.de/member.php?u=235093"][B][COLOR=#3e3e3e] [/COLOR][/B][/URL]
 
Gut, anscheinend war das nicht deutlich genug, von daher jetzt auch noch mal für dich ohne, nennen wir es humoristische, um nicht zu sagen sarkastische, Stilmittel:

Meiner Meinung nach ist eine SSD mit relativ geringer Kapazität (ich würde jetzt mal 250 GB empfehlen, erhältlich für 150€) für einen Homerecording-Rechner in Kombination mit konventionellem Festplattenspeicher optimal.
Die SSD dient als Speicher für Betriebssystem, Software, die wichtigsten Samples, sowie als Arbeitsverzeichnis für die aktuellen Projekte. Dafür ist die Kapazität völlig ausreichend.

Fertige Projekte kommen auf die Magnetplatte (und natürlich auf ein externes Backupmedium). Ebenso die Vienna Symphonic Library, welche unser Hobbymischer selbstverständlich, neben andern Terabyte- und Geldschweren Libraries, besitzt.
 
Schwanzaa: Jetzt wo Du es sagst... ich Depp, natürlich ist mir schlicht der Sarkasmus entgangen :D
Kein vernünftiger Mensch wird ernsthaft eine DAW auf eine 512MB Platte packen, wenn er nicht vorher die CPU aus den Innereien von Oma's Küchenradio zusammengelötet hat ;)

Und beim Rest deines Beitrages sind wir uns in etwa einig.. je kleiner die SSD, desto mehr tricky ist die Installation, aber ja.
Weil die SSD Preise sind ja grad im freien Fall... wenn man jetzt ne kleine kauft, kann man mit wachsenden Ansprüchen und evtl dazukommender Software später noch ne SSD dazukaufen.
Ich hab meine neue DAW grad ohne SSD gebaut (ist trotzdem schneller als man Kaffee machen kann), und wenn die Preise für 2TB SSD unter 300.- sind, bekommt sie vielleicht mal eine. Also vielleicht nächstes Jahr.
Nennt mich paraniod, aber Datensicherheit war mir viel wichtiger. Habe allerdings im Leben noch nie eine Session oder auch nur einen Track verloren - weder auf Computer, noch früher auf Band.
RAID plus Backup rulez einfach im Studio.

So long & schönen Tag!
 
Exakt.

Eine SSD mit 128 GB als Sytemplatte reicht völlig aus.

EDIT: Hab eine Seite übersehen, lol.
 

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