Peavey Vypyr 30 Effekt-Loop-Modgesucht

Was meinst du mit halber miete?
Ich hab jetz tbei eBay das hier geschossen: http://www.ebay.de/itm/200691163036?ssPageName=STRK:MEWNX:IT&_trksid=p3984.m1439.l2649
Ich werd mich morgen mal ranmachen und schaun, wie viel mA die Vorstufe Richtung Endstufe pustet...evtl. werd ich dann auf nen andeern OP-Amp umsteigen, der mehr bietet. Aber die Grundschaltung und das Prinzip sind inzwischen soweit verstanden :)

In Kurzform:
Schaltbuchsen für Efx-Send und Efx-Return.
Mein Signal wird vor dem Efx-Send abgedämpft, um den Pegal an die Bodentreter anzupassen (messe ich mit dem Oszilloskop).
Nach dem Efx-Return wird das Signal von nem OP-Amp wieder angepustet.
Der OPAmp bekommt seinen Saft aus zwei Spannungsreglern, die am Gleichstrum des Leistungsverstärkers andocken, mit Kondensatoren, um die Spannung zu stabilisieren. Aus 32,5V und -33V mache ich somit +/-18V für meinen OP-Amp.
Der OP-Amp selber bekommt noch nen Trimmpoti um die Verstärkung einzustellen und nen passenden Widerstand.

Aber um sicherzugehen, dass der von mir gekaufte OP-Amp genug Power liefert, mess ich erst nochmal durch, kann sein, dass ich dann nen anderen OP-Amp mit anderen Spannungsreglern nehme ;)
 
Hi,

mach dir nicht soviele Gedanken, das ist simpelste Spannungssteuerung.
Da reicht jeder Wald und Wiesen OP :)

Das Scope sieht doch richtig gut aus. Ich kanns nicht genau erkennen, aber ist das ein Tek mit Einschüben? - zu dem Preis?...wäre ein ziemlicher Treffer!

Grüße,
Schinkn
 
So ganz genau weiß ichs auch noch nicht, was mich bei dem Oszilloskop erwartet. Aber unter der reinen Modellnummer hab ich was von 4-Kanal und 100Mhz gefunden - rein optisch könnte es 4-kanälig sein. Aber ich lass mich da einfach mal überraschen, für meine Zwecke wirds auf jeden Fall reichen :)
Ich hoffe nur, dass die braunsche' Röhre darin noch lange mitmacht, schließlich hat das Gerät rechts unten nen Grünstich - wobei das natürlich auch vom Foto kommen könnte (was aber unwahrscheinlich ist).
Aber Röhrenbildschirme sind ja eigentlich unkaputtbar...
 
Hmmm...wie sieht das denn mit den Tastköpfen aus? Da gibts ja welche, die für verschiedene Bandbreiten angeboten werden.
Und welche, die mit z.B. 10:1 dämpfen. Was muss ich denn beachten, wenn ich mir Tastköpfe für mein Oszilloskop kaufen möchte?
Ich fänds super, wenn ich zwei mit lediglich Krokodilklemmen hätte, dann brauch ich da nichts halten ;)

Das Oszilloskop wird morgen losgeschickt, wär also super, wenn ich jetzt was bestellen könnte, damit ich direkt loslegen kann, wenns da ist, damit nicht nochmal n paar Tage drauf gehn.
Aber wenn man da irgendwas falsch kaufen kann...lass ichs erstmal sein, bis das Oszi da ist.
Oder reichen für einfache Messungen auch einfach Drähte, die ich an dem BNC-Stecker befestige? :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,

prinzipiell reicht ein 1:1 Tastkopf. Je nach Oszi ist die maximale Eingangsspannung aber begrenzt und je nach Anwendung ist das zu messende Signal bzw. die Spannung sehr groß, da muss dann ein 10:1-Teiler dazwischen.

Wenn du nur an Schaltungen unter 100V arbeitest, reicht der 1:1 Tastkopf dicke aus. Aber meist gibts die 10:1/1:1-Umschaltbaren Tastköpfe schon für 20-30€ das reicht dicke für deine Zwecke.

Achja, die Tastköpfe haben ne Kappe mit Klemme, da musst du auch nichts halten ;)

Grüße,
Schinkn
 
Hi,

die Eingangskkapazität liegt an der Bauform. Da ist kein Kondensator drin, sondern die beiden Elektroden haben einfach naturgemäß eine gewisse Kapazität gegeneinander, die Abhängig ist vom Material zwischen den Elektroden, deren Fläche, der Kabellänge etc.

Aber, das kann dir völligst egal sein! - Da du im NF-Bereich unterwegs bist, bis sagen wir max 100kHz, sind diese Eingangskapazitäten absolut vernachlässigbar weil sehr klein.

Jetzt rein subjektiv, besonders gut wirken die Tastköpfe auf mich nicht.
Schau mal lieber bei Reichelt oder Bürklin, da kriegste sicher nen Vellemann für nen Zwanni oder sowas.

Grüße,
Schinkn
 
Hi,

von der mechanischen Verarbeitung sind die Tastköpfe vollkommen ok, auch das Handling.

Bei mir stieg jedoch vor paar Tagen aus dem BNC Stecker eine Flamme auf :eek: :gruebel: Ist wohl der Kompensations Drehko abgebrannt... Und das bei gerade mal 90V und 1:1 Stellung.

Nun muss ich mich auch nach was anderem Umschauen, verwende ungern in der Werkstatt bei Röhrengeschichten meine 350€ 500Mhz Tektronix Tastköpfe :rolleyes:

Gruß
Dirk
 
Nun muss ich mich auch nach was anderem Umschauen, verwende ungern in der Werkstatt bei Röhrengeschichten meine 350€ 500Mhz Tektronix Tastköpfe :rolleyes:

Die Teks können das doch ab, wo ist das Problem? ;)
 
So, mein Oszilloskop is da. Ein Monster - in Größe und Gewicht!
Die Messzeit ist bis 5ns einstellbar.
Ich hab die 100Mhz-Tastköpfe von eBay bestellt, für meine Zwecke werden sie 100%ig ausreichen.

Leider hat das Oszilloskop einen kleinen Transportschaden abbekommen: Die Kunststoffummantelung der Zeitbereichseinstellung hat das Zeitliche gesegnet. Mal schaun, ob ich das kleben oder ersetzen kann. Sobald meine Tastköpfe eintreffen, werd ich das gute Stück erstmal auf Funktion überprüfen.

Hier mal n paar Fotos, ich hoffe, man kann genug erkennen:
http://www.cysign.net/pics/Oszi1.jpg
http://www.cysign.net/pics/Oszi2.jpg
http://www.cysign.net/pics/Oszi3.jpg

Jetzt hab ich allerdings noch überhaut keine Ahnung, wie ich das Gerät einstellen muss ;)
Vor allem die Zeitbereichseinstellung. Ich weiß nicht, ob das zwei Regler oder eher drei sind. Die Plastikkappen und die Achsen des Reglers lassen auf 3 schließen (eins davon der Ring, der scheinbar den Bereich in ms, µs und ns einteilt).
Dann dürfte der nächste Regler den Zeitbereich einstellen und der kleinste vllt. eine Art Feineinstellung darstellen...
 
Zuletzt bearbeitet:
So, die Tastköpfe sind heute angekommen. Aber ich schaffs kein Signal auf den Screen zu zaubern :(
Ich weiß jetzt, dass ich die Zeitbasis für die oberen und unteren beiden Kanäle getrennt voneinander einstellen kann.
Ich weiß, wie ich die Schärfeeinstellungen der Röhre einstelle, wie ich die Zeitbasis auswähle, wie ich den Massbereich auswähle...aber ich bekomme einfach kein Signal angezeigt.
Allerdings weiß ich nicht, was ich als "Betriebsart" am 3. Einschub (über der Zeitbasis) und rechts neben dem Screen auswählen muss.
Außerdem hab ich keine Ahnung, wie/ob ich irgendwas synchronisieren muss (eigentlich ja nicht...). Außer dem Summenzeichen (was dann wohl beide Einschübe bedeutet) kann ich mir unter den Symbolen nicht viel vorstellen.
Theoretisch müsste ich doch beim Anschließen an ne Batterie ein durchgehendes Signal bekommen, eine Linie, oder?
 
Nachdem es mir unmöglich war, aus dem alten Oszilloskop ein Signal raus zu bekommen, hab ich inzwischen das hier auf eBay geschossen und es wurde eben geliefert:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=270882291919 .
Wenn es n paar Stunden hier drin im warmen Zimmer stand, werd ich es nacher mal testen in der Hoffnung, dass ich nun ein Signal rausbekomme.
 
Da is aber einer ungeduldig :D

Ging mit dem DDR-Teil garnix??...hmmm, würd ich mir ja glatt mal angucken kommen, ob du vll. da nicht irgendwas falsch eingestellt hast an den Einschüben.
Sonst hau ma ne PM raus, wenn du da noch Hilfe brauchst :)

Grüße,
Schinkn
 
So, nachdem das Oszilloskop 2 Minuten funktionierte, stieg Rauch auf und es bruzzelte. Da hab ichs dann mal aus gemacht und später auf gemacht.
Da kamen dasnn drei kaputte, an Altersschwäche gestorbene Kondensatoren zum Vorschein:
http://www.cysign.net/pics/Kondensatoren2.jpg
und
http://www.cysign.net/pics/Kondensatoren1.jpg

Ich denke mal, wenn ich die morgen ausgetauscht habe, dürfte das Oszilloskop wieder funktionieren.


Das UdSSR-Dingen hat wunderbar die Daten der Eisnchübe angezeigt. gab aber kein Signal von sich...
 
Dann drück ich mal die Daumen, dass es beim Kondensatortausch bleibt :)

Ist das nur der X2-Typ der da defekt ist?- Sitzt der Netzeingangsseitig?

Grüße,
Schinkn
 
Den X2 hab ich getauscht (der war ja abgefackelt) und noch zwei kleinen 1000pF Kondensatoren (selber Hersteller), die schon poröse Gehäuse hatten und direkt daneben saßen. Als ich die ausgelötet hatte, ist dann auch eins der Gehäuse zerbröselt.

Die alten haben nen Wert von ~1300pF/max. 125V und die neuen ~990pF/max. 400V, obwohl beide mit 1000Pf, bzw. 1nF, gelabelt sind. Sind da so große Schwankungen gängig?

Die Kondensatoren befinden sich in direkt beim Netzeingang. Aber wie die genau geschaltet sind, hab ich mir nicht angeguckt.

Das Oszilloskop funktioniert wieder. Habs mal gut 10 Minuten laufen lassen und damit rumgespielt. Ne relativ hochfrequentes Signal von nem NE555-Baustein konnte ich mir wunderbar anzeigen lassen :)

Allerdings binich mir nicht sicher, ob es mal geeicht werden sollte. Ich hab ne 9V-Blockbatterie mal drangeklemmt und der Wert, den ich ablesen würde, stimmt nicht mit dem Wert überein, den ich vom Multimeter ablesen würde.
Aber ich schau mir das morgen/übermorgen nochmal an, zunächst baue ich grade ne Gitarre um ;)
Will ne Piezo-Bridge passiv drin verschalten...mit zwei Klinkenbuchsen. Mal schaun, welche Potis/Kondensatoren da zum Einsatz kommen...aber das ist eine andere Geschichte.
 
Hi,

das wird eine Art EMV-Filter der Kondensatoren sein.
Ich hoffe, du hast den X2-Typen auch gegen einen X2-Kondensator ersetzt? - Wenn nicht, dann hole das noch nach.

In Sachen Toleranz, das ist Hersteller/Baureihenabhängig. Es gibt durchaus Kondensatoren mit ±20-30%, aber ebenso gibt es auch welche mit ±1%.
Das ist dann halt eine Kosten- und Nutzenfrage.

Aber schön, dass der Hobel wieder läuft, solche alten Dinger sind meist unkaputtbar :)

Grüße,
Schinkn
 
Ja, das X2 ist n X2 geblieben.
No hoffentlich ist es jetzt unkaputtbar ;)
60Mhz Fluke/Philips 2-Kanal sollte vermutlich für alle meine Anwendungen jemals reichen :)
Wenn ich denn jetzt noch rausbekomme, wie ich das präzise ablesen kann, bzw. wie ich es eichen kann...
Aber da ich grade am Gitarrenumbau hänge, komm ich mit dem Amp/Oszilloskop noch nicht weiter. Ich schaffs einfach nicht, ne Piezobridge parallel zu Magnesrpulentonabnehmern einzubauen und zwar so, dass ich die Piezobridge einzeln in Klang und Lautstärke regeln kann. Aber das ist ne andere Geschichte: https://www.musiker-board.de/pickup...dge-wie-sinnvoll-verkabeln-2.html#post5695873
 
So, nachdem meine Platine von gestern eher abdefämpft als verstärkt hat, hab ich das komplette Teil nochmal neu zusammengelötet, wesentlich übersichtlicher.
Hier mal das, was in der Theorie soweit funktionieren könnte:
http://www.cysign.net/pics/vypyr/neu_uebersicht.jpg

Leider...bekomm ich weder ein dedämpftes, noch ein verstärktes Signal. Es kommt gar nichts raus. Aber ich könnte mir vorstellen, dass ich den OP-Amp bei meinem Basteleien gegrillt habe.
Wen meine erste Platine interessiert... oder wer näheres nachlesen möchte: http://www.roboternetz.de/community...ling-Amp-Effektloop/page5?p=537899#post537899

Sobald es was neues gibt, werde ich berichten :)
 
Scoooope ;)
Signal verfolgen und gucken, wo es verloren geht....

Ansonsten, DC-Spannungen messen. Daran sieht man oft schon ob was nicht iO ist.

Grüße,
Schinkn
 

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