Pop-Rock-Songs mit anspruchsvollen Keyboards (Schülerband mit Jugend-Musiziert-Pianistin an den Keyboards)

  • Ersteller Hanseat
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Hafengeburtstag... Schülerband... Es muss ja nicht die perfekte Covershow werden. Ich schlag mal Guns 'N Roses "November Rain" vor. Eine Interpretation wagen finde ich sinniger als den Versuch eine 1:1 Kopie hinzulegen. Wenn die Pianistin nur nach Noten spielen kann, könnte man auch um ein klassisches Stück herum eine Rock Nummer stricken... nur so ein Gedanke.
 
Wenn die Pianistin nur nach Noten spielen kann, könnte man auch um ein klassisches Stück herum eine Rock Nummer stricken... nur so ein Gedanke.

Die beiden großen Ängste der Pianisten:
- Spielen nach Noten
- Spielen ohne Noten

Im Ernst:
Ich empfehle immer, das andere zu üben, wenn man das eine schon kann.

Grüße
Omega Minus
 
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Frage: Wieviele Musiker-Board-Foristen braucht man, um eine Glühbirne zu wechseln?
Antwort: N+1

N, die einem sagen, dass man vorher besser Glasbläser gelernt hätte + am Ende macht man's doch selbst.

:rolleyes:
 
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Und was genau ist an deinem Beitrag ein konstruktiver Tip für die Schülerband? :gruebel:

Gruß Claus
 
Wir haben uns auf die Suche nach Songs gemacht, die den Fähigkeiten der Musikerinnen und Musiker Raum zur Entfaltung geben und bei denen die Pianistin nicht nur ein paar Akkorde greifen muss (sie braucht aber in jedem Fall Noten).

So gut wie jeder Song gibt den Musikerinnen Raum zur Entfaltung.
Es ist ein großer Fehlschluss, zu denken, dass man bei Akkordsymbolen "nur ein paar Akkorde greifen muss"!

Mein Vorschlag:

- die Band sollte Songs spielen, die ihr gefallen. Das heißt, sie sollen sie sich selbst raussuchen. Denn dann ist die Motivation am größten.
- mach der Pianistin Mut, sich mit dem Spielen nach Leadsheets vertraut zu machen. In der Band geht es nicht drum, besonders virtuos zu spielen, sondern das, was für den Gesamtklang am förderlichsten ist.

Da lernt sie definitiv mehr fürs musikalische Leben, als wenn sie Noten bekommt und die runterspielt.

Wenn man dann Harmonien spielen kann, ist immer noch genug Luft nach oben, indem man ein Solo kriegt, Reharmonisation betreibt, Spaß auf der Bühne mit den anderen Musikern hat (und nicht an Noten klebt oder nur auf die Tasten starrt) oder auch pianistisch die Akkorde in zu immer komplexerer Begleitung (--> comping) entwickelt. Wenn sie unterfordert ist, stellt ihr ein zweites Keyboard hin mit Bläsersounds oder Orgel.

Das sagt Dir einer, der bis Mitte 20 auch fast nur nach Noten spielen konnte und sich in keine Band reingetraut hat. ;)
Es mag erstmal frustrierend sein, sich wie ein Anfänger zu fühlen, aber es eröffnen sich damit viele Möglichkeiten zum Musizieren, an die man als "Klassiker" sonst nicht rankommt.

--
Wenn Ihr dennoch Vorschläge braucht - guckt einfach mal bei anderen "Party" oder Rockbands, viele haben Titellisten im Netz.
oder halt solche Oldie-Hits wie
Sweet home alabama
Tom Petty Into the great wild u.a.
fast alles von den Beatles,
viele Stones-Songs
Amy Winehouse, oder wenns deutsch sein darf, Ärzte, Keimzeit, Westernhagen usw. usf.
oder halt andere Stile wie Raggae, Funk, ... da gibt es überall best of Playlisten, die man sich mal durchhören kann.

Am besten: Macht Euch eine Liste mit Songs, jeder kreuzt an, was er mag, und die wo alle oder fast alle ein x haben, die spielt ihr.
 
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Na der Song vom Album mit dem Glühbirnencover

Weitere Vorschläge von mir:

One of us
Save tonight
This is the live
Wonderwall
Wire to wire

Sweet home Alabama
Knocking on heaven's door
Mad world
Geh davon aus (Söhne Mannheims, nur C D Em %)

Was mit Rap: Where is the love F C Dm B
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Ach so, und der Anspruch ist:

Weniger ist mehr.

Easy listening ist es erst dann, wenn es gut gespielt ist (Helge Schneider)
 
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Vielleicht wäre es ein Ansatz, die Sache von hinten aufzurollen:

Welche Nummern wurden weswegen abgelehnt, und von wem?
 
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Ich suche Songs für eine tolle Schülerband.
Was genau zeichnet die Band denn musikalisch aus? Du bist ja mehr auf das spieltechnische Niveau eingegangen?
Bislang waren wir noch nicht erfolgreich (die wenigen Ideen gefielen der Band leider nicht).
Von wem kamen die Ideen denn? Von dir? Hat jeder sich eingebracht? Wer hat abgelehnt? Mit welcher Begründung wurde abgelehnt?
Das "Pop-Rock" im Titel ist nur als grober Anhaltspunkt gedacht. Stilistisch kommt alles infrage.
Ich denke schon, dass es vorab wichtig wäre eine gemeinsame Richtung zu identifizieren, in die es musikalisch gehen könnte oder soll. Zumindest eine gemeinsame Schnittmenge, mit der jeder der Musiker leben könnte. So ist das doch nur ein Stochern in Nebel?!

Gruß,
glombi
 
Da möchte ich doch ein wenig Hoffnung verbreiten, dass es nicht ganz so krass sein muss.
Siehe Pink Floyd: da hat der „schwache“ Bassist Waters den Rest der Truppe auch nicht aufgehalten oder vom Weg abgebracht... :D
Und die Beatles waren in der Besetzung mit Stu Sutcliff und Pete Best auch nicht wirklich völlig ausgewogen besetzt. Ein bisschen Erfolg hatten sie trotzdem (und für den Spaß, sorgte Preludin).
 
@Hanseat - absolut richtig was Glombi sagt. Ich würde eine Musikrichtung identifizieren und dann eine gute Coverband anhören und daraus dann Stücke aussuchen.

Z.B. ei der Martin Miller Session Band ist der Keyboarder (Marius Leicht) schon ziemlich am arbeiten:

Z.B. 80er:

View: https://www.youtube.com/watch?v=RFK97GUkp-s

z.B. 70er:

View: https://www.youtube.com/watch?v=rbPiy19MPSQ

Aktuelleren Kram hört man hier, da ist auch was geboten:


View: https://www.youtube.com/watch?v=l3bRjrlouD8

Ciao,
Stefan
 
Vielleicht wäre es ein Ansatz, die Sache von hinten aufzurollen:

Welche Nummern wurden weswegen abgelehnt, und von wem?
Vermutlich der zielführendste Weg betreffend Ideensammlung.
Bei gefühlt 90% der bisherigen Vorschläge kann ich mir nur schwer vorstellen, dass eine so junge Band da echte Motivation entwickelt... :evil:
 
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Drum sag ich ja:
Am besten: Macht Euch eine Liste mit Songs, jeder kreuzt an, was er mag, und die wo alle oder fast alle ein x haben, die spielt ihr.
Irgendwie hat doch jeder heutzutage mindestens eine Playlist am laufen, oder nicht?
 
Meine Klavierschüler im Abialter haben bei der Schulband sich ganz viel old-schoolkram rausgesucht.

Man muss also nicht zwingend den neuesten krassen Shit nachspielen.

Denn wozu sonst "Band", im Prinzip ist das Konzept schon oldschool, denn David Guetta stellt seinen Laptop mit Ableton live oder ä. auf und stellt vllt noch 'n DJ Pult dazu.

Aber bitte, es gibt auch tolle Akustikversionen von dua Lipa.
 
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Ein Klassiker: Perfekt Day (various a. - version).
Die Keyboarderin kann das Orchester aus ihren Fingern gebären, der Bass ist simpel und singen muss man nicht unbedingt können.
 
21 guns (vs heart of gold)

Ein Kompliment

When September ends

Boulevard of broken dreams

Rob Thomas - little wonders G D Am C

Talking bout a revolution

No woman no cry

So lonely

With or without you

Still haven't found
 
Zuletzt bearbeitet:
Also eine Schülerband, bei der spielerisch (nur) die Keyboarderin soweit ist, in Cover von Pink Floyd, Toto, Van Halen, U 2, Yes und Billy Joel zu schicken ist schon mutig. :juhuu:
 
Bassist ist eher Anfänger, Drums und Gitarren sind schon fortgeschrittener. Keyboarderin hat einen klassischen Hintergrund. Da seh ich jetzt nicht das Problem sich an den aufgezählten Sachen zu versuchen. Ob da nun EVH oder Lukather Solos schon perfekt geliefert werden...? Aber muss ja vielleicht auch nicht.
 
Und wo isser nun, der TE?
 
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Vielleicht abgeschreckt, weil in so manchen Beiträgen ein gewisser Perfektionismus aufscheint, als ob es die Absicht gewesen wäre, dass die Band möglichst bald ins anspruchsvolle Cover-Geschäft einsteigen möchte?

Dabei war ausdrücklich von einer "Schülerband" die Rede. Eine Schülerband ist in erster Linie ein pädagogisches Projekt, wo es auch um das Lernen geht. Mit ambitionierten Schülerinnen und Schülern kann das ganze im Laufe der Zeit eine beachtliche Qualität erreichen - Beispiele dafür kenne ich nicht wenige, und ich war so manches mal hin und weg gerissen von dem tollen Sound, den solche ambitionierten Schülerbands präsentierten. Immer wieder auch tolle Sängerinnen und Sänger dabei!
Aber das ganze muss sich entwickeln und muss entsprechend angeleitet werden, was ich dem TE voll und ganz zutraue.

Alles von vorne herein an der Pianistin fest zu machen könnte fatal sein, wenn sie sich mehr als "Virtuosin" denn als sensible Musikerin am Klavier/Keyboard erweist. Dann würde sie geneigt sein, mit ihrer Virtuosität die anderen an die Wand zu spielen (wobei ich dabei keine Absicht unterstelle, aber so etwas kann sich schnell verselbstständigen*).
Aber wenn sie sensibel, neugierig ist und gut hören kann, dann wird sie sich gerne auf eine konstruktive Rolle an den Keys einlassen, wo sie im Team mit den anderen Teil eines überzeugenden Gesamtsounds wird.

*)
Ich hatte vor vielen Jahren die - wie sich herausstellen sollte zweifelhafte - Gelegenheit, mit einem klassisch ausgebildeten Pianisten in einer Art ad hoc-Band im Anschluss an ein klassisch ausgerichtetes Konzert einige Jazz-Standards zu spielen. Der Pianist war ein formidabler "Tastenlöwe", ein wahrer Virtuose mit einer beeindruckenden Technik. Die klassischen Stücke hat er natürlich nach den vorgegebenen Noten gespielt, aber bei den Standards, die aus den Lead-Sheets gespielt wurden, war er außer Rand und Band. Tatsächlich konnte er die Akkordsymbole gut entziffern, was die meisten Klassiker nicht können - immerhin. Aber mit seinen extremen Läufen und Girlanden hat er die Stücke schließlich so überfrachtet, dass es nicht mehr schön war. Und vor allem gar nicht groovte.
Aber ohne "Groove" machen Jazz-Nummern keinen Sinn.
 
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