Pro Tools oder Cubase?

Sace
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Hallöle miteinander!

Ich hab mir vor, ein Aufnahme-Equipment anzuschaffen, möchte aber vorher noch ein paar ungeklärte Fragen beantwortet haben, nicht, dass ich einen Schwachsinn oder so kaufe. :)

Und zwar läuft ja die Software Pro-Tools nur mit M-Audio oder Digidesign Hardware, weil die aufeinander abgestimmt sind und es die gleiche Firma ist.

Ich hab gehört, dass, mit der Auslieferung von Pro-Tools, schon 8 GB Plug-Ins dabei sind uvm.
Auch sagt man, es sei viel einfacher zu bedienen, als z.B. Cubase.

1. stimmt das? Ist Pro Tools feiner und einfacher zu bedienen als Cubase? Auch für Anfänger, wie ich einer bin. :)

2. wenn man die Cubase Software kaufen würde, sind da auch schon vorinstallierte Plug-Ins dabei?

Ich möcht nämlich nicht, dass ich mir die ganzen Zusätze, wie Effekte etc. um was weiß ich wieviel € noch dazu kaufen muss. Hätte das gerne in einem gesamten Package.

Das blöde ist halt, dass Pro Tools nur auf English ist, Cubase hingegen auch auf Deutsch.

Bin, wie gesagt, absoluter Anfänger auf dem Gebiet, hab davor mit keiner Software gearbeitet und müsste mich erst mal einarbeiten und mit der Materie vertraut machen.

Was würdet ihr mir empfehlen? Gibt's evtl. auch Leute, die schon beides ausprobiert haben und evtl. ihre Meinung hier reinposten können?

Mir geht's vor allem um:

- gute, übersichtliche Software
- kurze Einarbeitungszeit
- "professionelle" Software, die was kann
- nicht zusätzliche Plug-Ins um 100€ und mehr dazu kaufen müssen
- mal angenommen, ich will etwas rausschneiden, nicht 100 Klicks ausführen, damit ich zum gewünschten Ergebnis komme, sondern, dass es schnell und übersichtlich von statten geht


Danke für eure Anregungen/Ideen.

:)


Edit/Anmerkung: ich möchte mit der Software einerseits an einem Keypad, Musik produzieren, also einspielen, aber auch ein Schlagzeug mit 2 und mehr Micros aufnehmen. :)
 
Eigenschaft
 
Welches Sequenzerprogramm das beste ist, ist Religion.....
Ich persönlich bevorzuge die Struktur von Cubase, habe auch schon mal an ProTools gesessen und gestaunt....
Der am wenigsten verfängliche Tip ist wahrscheinlich der, mittels der abgespeckten Versionen, die Audio-Interfaces beiliegen, dir einen Überblick zu verschaffen.
Welche plugins du später brauchst, und ob dir dazu die Bordmittel ausreichen, ist noch eine ganz andere Frage, die allerdings auch wieder in Richtung Religion geht....
Mir reichen die Bordmittel von Cubase 5 durchaus, was aber nicht heißen muß, daß sie für andere Leute wirklich nicht reichen.
 
Hänge mich mal an das Thema ran, da ich auch vor der Entscheidung stehe. ProTools würde mich schon reizen, aber die Software gibt es ja nicht solo zu kaufen. Nur in Verbindung mit Digidesign Hardware oder als M-Audio Version.

Was mich interessiert ist die Frage, ob man ProTools auch nur in Verbindung mit der o.g. Hardware verwenden kann oder läuft es auch mit anderen Audio Interfaces.

Danke vorab !

Jens
 
protools LE/m-powered, läuft ausschließlich mit digidesign bzw einer auswahl von m-audio interfaces. aber aufpassen, protools LE und protools m-powered sind wieder 2 verschiedene paar schuhe!
 
Ich würde vorschlagen, nach Möglichkeit beide Programme mal kurz oberflächlich kennen zu lernen um zu sehen was einem besser liegt. Einfach von der Handhabung her. Es ist mit Sicherheit ein Stück weit Gewöhnungssache, aber ich persönlich kann zum Beispiel mit Protools nicht sehr gut "Musik machen". Was aber wie gesagt auch an der Gewohnheit liegen kann.
Mit Cubase liegt mir das musikalische mehr, hingegen ich mir damit eine AV-Bearbeitung nur sehr schwer vorstellen kann.
 
Die Einarbeitungszeit ist etwa die gleiche.
Protools LE bzw M-powered ist auf max 48Spuren begrenzt, Du kannst dann noch das "Produktion Toolkit" deazukaufen, dann kommst Du auf 64 Spuren.
Cubase ist nur durch die Rechenpower Deines PC oder Mac begrenzt
 
Hallo,

wo kommst du denn her ?

Ich habe hier Cubase 5, Logic 9, Protools 8, Studio One und Samplitude zur Verfügung, zum testen und anschauen.
Als Audiointerfaces sind Digi003, Digi003 Rack und ein Fireface 400 UC vorhanden. Ein paar andere kenne ich persönlich auch noch.
Man kann das hier sehr schön vergleichen.

Falls du Interesse hast, melde dich.

mfg Guido
 
hey hey
gibt es eigentlich klanglich unterschiede zwischen cubase und protools? also bei gleichen einstellung...
danke lg
 
Wenn du es schaffst, wirklich gleiche Einstellungen zu justieren, dann finden sich bestimmt gerne ein paar Leute für 'nen Blindtest!:D:D:D
 
mal andersrum betrachtet - eine DAW-Software klingt überhaupt nicht - wenn, dann sind das bestenfalls die verwendeten PlugIns...
 
hey,

Ich bin langjähriger Cubase User, habe aber seit ca. 6 Monaten ein Pro Tools M-Powered System mit einem M-Audio 1814 Interface.

Grundsätzlich würde ich mir gut überlegen was du machen willst.

Ich empfinde Cubase als Intuitiver und Einfacher für den Start, gerade was auch Midi angeht.
Das ist aber sicherlich Geschmacksache.

Plugins haben Sie beide sehr viele dabei, obwohl ich hier sagen würde, das die von Pro Tools brauchbarer sind.
Pro Tools liefert zum Beispiel ein sehr gutes Piano mit, und auch eine Schöne Orgel. Kompressor, EQs finde ich bei Pro Tools angenehmer.

Der Nachteil bei Pro Tools liegt für mich klar daran, das du an eine Hardware gebunden bist. D.h. selbst fürs Editieren unterwegs brauchst du ein Interface und nicht nur ein Doogle wie bei Cubase.

Ich würde dir Empfehlen wenn du nur für dich Musik machst, Recordest und Produzierst zu Cubase (Studio 5-würde sehr warscheindlich schon genügen) zu greifen.

Falls du aber auch mit Studio's und anderen Produzenten intensiv zusammenarbeiten wirst, mach dich Schlau was die benutzen (vermutlich ProTools) und entscheide dich für dieses System. (Das war der Grund für mich um zu wechseln).

Hoffe konnte ein wenig helfen.

greetz..
 
Cubase ist nur durch die Rechenpower Deines PC oder Mac begrenzt
Das gilt Cubase Studio oder höher, die Essential Versionen haben ebenfalls eine Spurbegrenzung (64, wenn ich mich nicht irre)

Insgesamt ist die Frage tatsächlich nicht einfach zu beantworten. Kaufst du dir zum Beispiel jetzt Cubase und entsprechende "Allround" Hardware ist der Umstieg später, sofern man das möchte, nur mit großem finanziellen Aufwand verbunden.

Ich persönlich habe in Fremstudios ab und an mit ProTools zu tun und hab nicht sehr lange gebraucht um mich damit zurecht zu finden. Logic hat länger gedauert, aber auch nur, weil ich dagegen eine persönliche Abneigung habe (steh ich einfach auf Kriegsfuß mit). Cubase ist von der Bedienung her vielleicht ein Stück mehr "PC User Freundlich", weil es sehr bekannten Bedienstrukturen nutzt. Die Qualität der hauseigenen PlugIns ist bei beiden Systemen ganz gut, wobei ich auch die EQs und Filter von ProTools als "besser" bewerten würde. Aber nagel mich nicht darauf fest, ich habe ProTools bisher nur in anderen Studios und demnach auch anderen Regieräumen gehört.

Ich denke, ich würde einiges vom finanziellen Background abhängig machen. Ein Cubase System lässt sich weitgefächerter erweitern und aufrüsten, was auch eben für preisgünstigere Lösungen ausschlaggebend ist, die Palette ist einfach größer. Sobald man von den PlugIns in den HighEnd Bereich geht, ist der Soundunterschied zu vernachlässigen.
Mein Studio ist "klein aber mein" und ich mache nicht sehr viel mit anderen Studios zusammen, daher bleibe ich vorerst bei Cubase, bis ich irgendwann eine Radikal-Mach-Alles-Neu - Aktion durchziehe. Bis jetzt war auch die Portabilität kein sonderlich großes Problem, im Zweifelsfalls für mich etwas mehr Arbeit. (Oh Gott wie liebe ich den Batch Export)
 
mal andersrum betrachtet - eine DAW-Software klingt überhaupt nicht - wenn, dann sind das bestenfalls die verwendeten PlugIns...
in der summierung gibt es schon unterschiede, da finde ich das alte logic 7 zB nicht gut, protools klingt da besser und transparenter.
ich kenn sogar einen techniker der sich extra wegen logic einen günstigen analog-summierer angeschafft hat :D

das gute an protools ist, dass die plugins die dabei sind richtig, richtig gut sind. ausser das delay.
 
Mit dem neuen ProTools 8 sind in verbindung mit dem MP-Toolkit bis zu 128 spuren möglich...
 
Auf der www.digidesign.com

Klicke Products an
scroll runter und klicke auf "Find out what’s new in Pro Tools LE and M-Powered 8"
In diesem manual gehst du auf die seite 113

Dort steht das mit PT8 LE in verbindung mit dem PT Kit bis zu 128 spuren möglich sind.
Kostet einfach n arsch viel Geld... aber es ist möglich!
Hab gerad gesehen das es zwei verschieden Kits gibt... natürlich funktioniert dies nur mit dem Complete MP Toolkit, das andere um knapp 1200 € günstigere Kit schafft immerhin 64, denke mal auch genug für den home anwender...
 
Pro Tools würde ich persönlich auf keinen Fall verwenden, weil die MIDI-Editierung zu umständlich ist. Ich mache fast mehr MIDI- als Audio-Aufnahmen und da hat Cubase natürlich die Nase vorn.

Harald
 
also ich würde mir beide Pogramme runterladen, angucken und das was dir besser liegt, kaufen.

Ich bin auch auf der Suche nach einer neuen DAW und werde mir verscheinlich Cubase zu legen. Weil es verbreiteter ist und dadurch auch mehr Inhalte da zu gibt.

Von Sonar 8.5 habe ich mir die Trial gesaugt und fand es auf den ersten Blick auch sehr gut und relativ übersichtlich. Aber ich Muss mich noch mehr damit befassen und vor allem muss ich mir noch Cubase angucken.

Ich schätze zum Schluss kommts auf die Vsts und Plug ins an die am besten zu deinem Musikstiel passen.
 
Ich schätze zum Schluss kommts auf die Vsts und Plug ins an die dabei sind.
Naja, gerade durch die PlugIn-Struktur würde ich sagen, kommt es eben darauf nicht an. Es gibt ja eben viele VSTs da draußen, die kann man sich dann lieber gezielt anschaffen - und stattdessen eine DAW kaufen, die einem von der Bedienung gefällt und von der sonstigen Austattung her reicht.
 

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