Tagebuch eines Drum Schülers

  • Ersteller Transistorkiller
  • Erstellt am
Heute ist ein guter Tag, denn ich habe ein Paket bekommen mit folgendem Inhalt:

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Paiste Signature Line Dark Crisp Hats

Ein netter Mann aus einem anderen Forum hat sie mir für 210 Euro überlassen.
Ich bin glücklich...
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Lustig! Ich hab vor kurzem noch überlegt, ob solche "Übe-Tagebücher" nicht auch was für hier das Forum wären.
Ich kenne das bisher eigentlich nur aus Onlineforen für Sportler, die da ihr Training dokumentieren.

Find ich schön wie du dich reinhängst.
Du musst nur bedenken: In der Theorie verstanden zu haben, worauf es beim Trommeln im einzelnen ankommt, ist leider nicht einmal die halbe Miete. Üben muss man ohne Ende. Da darfst du dich nicht so leicht frustrieren lassen.

Was ich dir außerdem ans Herz lege ist, beim nächsten Besuch beim Fachhändler deines Vertrauens mal die Stöcke "Vic Firth - SD2 Bolero" in die Hand zu nehmen. Mit dem von dir schon erwähnten runden Kopf.
Stickauswahl ist natürlich Geschmacksache, aber das Modell find ich in jeder Hinsicht einfach nur brilliant.
 
Ich hab heute erst ne Kiste mit verschiedenen Sticks bekommen + einem Paar Rods.
Vic Firth Sticks mag ich leider generell nicht besonders. Alle Sticks, die ich mag (bis auf die Copelands), werden von Pro Mark gefertigt.
 
Boah, die Dark Crisp Hats sind so was von lecker. Vor vier Wochen hab' ich sie einmal testgespielt und war hin und weg. Und Du hast sie für 210 Euro gekriegt? Glückwunsch!
 
Dankeschön!
Ich freue mich auch wie ein kleines Kind.
Ich kanns noch immer nicht glauben, wie sie klingen.
Vielleicht schreibe ich ein Review. Ist das okay das bei Gebrauchtwaren?
 
8.01.2013

Finde Deine Lautstärke

Nach zwei Wochen Pause war ich heute endlich wieder zum Unterricht bei Jürgen.
Ich war mir aber sicher, dass ich nicht besonders gut geübt habe, bzw. nicht wirklich Fortschritte mache.
Kurz geschnackt, Sticks und Übungsblätter raus und losgelegt.
"Wow, das ist richtig gut, was Du da machst! Du vergißt zwar in einer Zeile einen bestimmten Schlag aber der Rest ist richtig gut!", sagte Jürgen.
Ich hab mich sehr drüber gefreut und habs beim Vorspielen selber gemerkt, dass ich sehr wohl Fortschritte mache.
Die Leichtigkeit ist zwar noch nicht optimal, aber auf einem sehr guten Weg. Selbst bei mehrmaligem Erhöhen des Tempos klappte alles gut. Den einen Schlag hatte ich vergessen, weil ich falsch gezählt hatte.
Also alles prima? Nein nicht ganz. Meine Übungen beinhalten einige Akzente, die das eine oder andere Mal untergehen, weil ich einfach viel zu laut spiele.
Meine nächsten Übungen sind also wieder die gleichen, nur in mittlerer Lautstärke. Was schwer wird, aber ich hab Bock drauf!
 
Im Moment bin ich bei Up-und Downstrokes auf dem Hi-Hat.
Im Prinzip ist es eine Bewegung wie beim Streichen mit einem Pinsel, also dieses Mr. Miyagi Ding "RAUF und RUNTER".
Dabei habe ich gemerkt, dass ich zu tief sitze. Ich bin 1,82m groß und alles war so tief wie möglich montiert. Bei einer 22er Bassdrum und Toms mit tiefen Kesseln ist das eine ziemliche Herausforderung.
Beim Spielen der Snare hab ich mir sehr oft auf den Oberschenkel geschlagen oder unabsichtlich Rimshots gespielt. Ebenso flog mir meist der rechte Stick davon, weil ich nach einem Fill keinen Platz zwischen linker Hand, Hi-Hat und Snare hatte.
Mein Hocker ist jetzt 10cm höher, ebenso die Snare. Hi-Hat circa 12cm höher, Hängetoms blieben und die Floortom ist der Snare angeglichen.
Und siehe da! Es funktioniert!
Die Sitzhöhe ist also wirklich nicht zu unterschätzen, Freunde.
 
Dienstag, 22.01.2013


Up- and Downstrokes und ein Dreher

Wie immer (;)), war ich gut vorbereitet und hab den Kram gut geübt.
Nur leider.......falsch geübt.
Das Abknicken des Handgelenks beim Upstroke ist bei mir eher ein weiterer vollwertiger Schlag. Soll heissen, dass ich mein Handgelenk permanent geknickt halte und so das Geforderte nicht spielen kann. Nach Videoanalyse konnte ich es selber sehen und gleich auch eindämmen. Junge, Junge is das schwierig.
Der lustige Teil ist aber wieder meine linke Hand. Bei der Analyse hat man (Jürgen) nämlich deutlich gesehen, dass mein Schlag nicht senkrecht kommt, sondern eine Art Kreisbewegung drin ist. Das ist absoluter Stuhlgang, denn nun fange ich erstmal wieder beim Single Stroke Roll an.....
 
kenn ich :p bei mir ist aber alles andersrum ( linkshänder) aber ich hatte ähnliche problemchen :great:
 
Hast Du es denn wegbekommen?
 
Hi,

neue bewegungsabläufe sind immer ungewohnt und man steht erstmal vor solchen übungen wie der ochs vorm berg.
man denkt man bekommt das nie hin. ich glaube das ging jedem so besonders solche dynamik übungen also downstroke upstroke.

aber das ist wichtig für die schlagkontrolle erst durch die dynamik gewinnt das ganze spielen an klang.

ich willdir jetzt nicht reinreden oder stressen, aber mir hat ein übung damals mega viel geholfen.
das waren einfach nur triolen mit dem ersten schlag betont also tap tip tip tap tip tip.
die übung war dann 4/4 mit rechts 4/4 mit links. sicher jeder ist da anders gepolt, aber ich fand das am anfang irgendwie einfacher wieso keine ahnnung. vllt weil man durch die 2 schläge(tipps) sich besser darauf konzentrieren konnte.

die übung wurde dann verändert erstmal wieder die triolen und dann 16tel 1 und + betont eund a unbetont also ungefair so

tap tip tip 4x dann tap tip tap tip 4x dann handwechsel. due übung ging ganz locker obwohl ich vorher richtig probleme hatte.

warum weiß ich nicht, aber durch die triolen habe ich ein gutes feeling zu dem ablauf bekommen und konnte so dann auch
die 16tel spielen. vllt hilft es dir ja auch ist ja ein versuch wert.

lg

DT
 
Danke DT. Solche Übungen wurden mir von Jürgen auch empfohlen und ich werde sie wohl nun auch machen müssen...
 
Dienstag, 29.01.2013

Ich krieg den Bogen raus!

Meine Up- and Downstrokes auf dem Hi-Hat mit der rechten Hand sind nach ständigem Üben richtig gut geworden. Mein Problem war der Arm, den ich willkürlich durch die Luft geschleudert hab. Nachdem ich kapiert hatte, dass den Mister Miyagi nur im Handgelenk brauche, lief es wie von selbst. Damit wäre der erste Bogen schon mal raus und meine Bewegungen sehen sogar gut aus!
Den zweiten Bogen, nämlich links hab ich durch die gute alte 90° Stellung wegbekommen. Mein linker Arm war behindimäßig zu nah am Körper und beim Schlag drehte ich quasi einen Halbkreis, also im Bogen vom Körper weg und beim Hit wieder zum Körper hin. Nachdem ich durch die 90° Stellung den linken Arm nun schon in der Grundstellung vom Körper weg habe, entfällt der Bogen.
Anatomie ist alles, Freunde!
 
Nachdem ich jetzt umgezogen bin und mein Drumkit 40 Kilometer weg steht, spiele ich viel weniger. Das gefällt mir gar nicht.
Im Unterricht hänge ich leider auch hinterher. Üben mit dem Pad ist doch ein wenig öde.
Im Moment spiele ich Up and Downstrokes zu den Ramones und Double und Triple Stroke Rolls zu Alice In Chains.
Am Samstag steht die erste Show an und ich hoffe, dass ich fit genug bin, um ordentlich Gas geben zu können...
 
Die Übungssituation stagniert, deshalb kommt jetzt erstmal ein gebrauchtes E-Drum in die Hütte.
 
Oh, das kenn ich.
Nicht aufgeben, immer am Ball bleiben!!:great:
 
Ich bleibe natürlich weiter am Ball.
Das E-Drumkit steht bereits in meinem Wohnzimmer und ist für meine Zwecke absolut okay.
Es handelt sich um ein Millenium MPS - 100 mit Alesis Modul und zwei Kick Pads. Für nen Hunni völlig in Ordnung.
 
Für 100€ ists echt geschenkt. Ich mag mein E-Drum-Set auch obwohl es das preiswerteste Exemplar mit Mesh-Heads war welches ich finden konnte, 490€. Klar, es kann nicht alles, so hat das Crash nur einen Sound, das Ride nur zwei je nach Anschlagstärke. Aber zum Üben reicht mir das vollkommen aus, und auch später ist fraglich ob man bei Rock- und Pop-Songs kaum wirklich auf feinere Techniken wie im Jazz trifft. Das tolle an E-Drums ist die Einfachheit, einschalten und los gehts, praktisch zu jeder Uhrzeit. Und man bekommt direkt das Metronom oder einen Backing-Track auf die Kopfhörer, das ist bei einem Akustik-Set schon gar nicht so einfach.
 

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