wie ich mein Einsteigerset gefunden habe

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Ralf1801
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Hallo zusammen,

erstmal möchte ich mich kurz vorstellen:
Wie leicht zu erraten ist, heiße ich Ralf. Ich bin > 40 Jahre alt und Gitarrenneuling.
Schon seit meiner Jugend hat mir Gitarrespielen gefallen, aber erst jetzt habe ich mir ein eigenes Equipment zugelegt.

In den letzten Wochen habe ich die ersten Spielversuche auf der Akustikgitarre meines Sohnes gemacht und die ersten Akkorde und das erste Lied (Yesterday) gelernt.

Wie bin ich aber zu meinem Equipment gekommen?
Dazu vielen Dank an die fleissigen Threadbeantworter, die auf die ganzen Newbie-Fragen antworten. Das Lesen hat mir eine Menge gebracht, ohne selbst fragen zu müssen.

Aus den ganzen Antworten war mir schnell klar, dass es ein paar favorisierte Gitarren gibt.
Hier das, was ich so als Anfänger verstanden habe.
Ibanez GRG170DX und Yamaha Pacifica 112 sollte es schon sein. Drunter gibt es (auf dem Papier) nicht viele Alternativen.
Zur Ibanez habe ich mitgenommen, dass die einen Schwerpunkt im Metalbereich hat.
Liegt wahrscheinlich auch an der HSH-Bestückung. Sie sieht auch ein wenig so aus.
Bei der Pacifica habe ich keinen Schwerpunkt bzgl. Stilrichtung erkennen können. Hätte mir auch gut gefallen. Auch optisch.

Aber ich habe den wichtigsten Rat angenommen und habe diverse Läden besucht und ausprobiert. Da gibt es auch günstigere Modelle, die für einen Anfänger geeignet erscheinen.
Wenn man den Verkäufer seines Vertrauens gefunden hat (was sich als schwierig herausgestellt hat), dann lässt man sich ordentlich beraten und probiert die verschiedenen Modelle aus. Auch die "Nonames". Da gibt es immer wieder gute Modelle.
Ich war in 4 Läden und versucht die Meinungen der einzelnen Verkäufer zu bewerten. Nicht immer werden die zu einem selbst passenden Alternativen gezeigt. Manchmal ist auch ein Produkt dabei, bei dem der Verkäufer die beste Marge/Provision hat.
Deshalb ganz wichtig: Meinungen sammeln aber nicht blind darauf vertrauen, sondern kritisch bewerten um eine eigene Meinung zu bilden.

Bei der endgültigen Entscheidung kommt neben den technischen Daten, wie beim Autokauf, natürlich das Bauchgefühl mit ins Spiel.
Bei mir hat das dazu geführt, dass ich bei der Squier Vintage Modified Strat HSS auf Anhieb ein gutes Gefühl hatte.
Die Optik ist eher klassisch. Verarbeitung toll. Hals gerade, Saitenlage gleichmäßig, Bünde schneiden nicht in die Finger. Und vom Sound her trifft sie meine Vorstellung.
Ich werde die Palette von Rock bis Blues spielen wollen. Ein bißchen Heavy darf es auch werden. Das sollte mit HSS alles möglich sein.

Beim Verstärker gibt es viele unterschiedliche Meinungen. Um auf Nummer sicher zu gehen, habe ich mich für Roland entscheiden. Marshall kommt in der Preisklasse bis 100/150 Euro hier im Forum nicht so gut weg. Also für mich als Laie besser Finger weg. Manche gute Empfehlung (z.B VOX) konnte ich nicht probe hören.
Bei anderen Modellen bin ich mir nicht sicher ob ich den ganzen Schnickschnack brauche, oder ob der super Zerre-Effekt für mich wichtig ist.

Selbst am Roland Cube-20x sind für mich fast noch zu viele Knöpfe dran. Bis ich aus den ganzen Schaltern am Verstärker und den 5 Positionen an der Gitarre den für das jeweilige Lied passende Sound gefunden habe, ist der halbe Tag schon vorbei :gruebel:
Gut dass es auf der Rolandseite ein paar Hilfen zu den Sounds unserer Vorbilder gibt.
Den Roland Cube 20x habe ich übrigens gebraucht in der Bucht erstanden. Wenn man Zeit hat, kann man auf das richtige Schnäppchen warten und dann zuschlagen.
Bei Verstärkern habe ich kein Problem gebraucht im Internet zu kaufen. Bei Gitarren würde ich das als Einsteiger wahrscheinlich nie machen.

Ab Sommer werde ich Unterricht nehmen. So ganz alleine will ich mich nicht daran versuchen. Bei vielen mag das gehen. Ich schaffe das ohne den "Termindruck" leider nicht. Dazu kenne ich meinen inneren Schweinehund viel zu gut.

Also dann, let's rock. Ich bin jetzt auch dabei.

cu
Ralf
P.S.: Nicht vergessen. Ich bin Anfänger. Sollte ich was falsch beschrieben haben, dann korrigiert mich bitte.
Und ich habe nur meine Meinung aufgeschrieben. Andere User haben vielleicht andere Meinungen, und das ist auch gut so ;)
 
Eigenschaft
 
Hallo zusammen,


Wie bin ich aber zu meinem Equipment gekommen?
Dazu vielen Dank an die fleissigen Threadbeantworter, die auf die ganzen Newbie-Fragen antworten. Das Lesen hat mir eine Menge gebracht, ohne selbst fragen zu müssen.


Möge sich ein Jeder ein Beispiel nehmen! :great:

Ansonsten kann ich nur sagen, Du hast das Ganze mit Hand und Fuß gemacht und ich wünsche Dir ganz viel Spaß mit deiner Squier Strat und all den Babies, die da noch folgen mögen. :rock:
 
super sache :great:


ich find' es is wichtig, n gescheites einsteigerinstrument (evtl. + amp) zu haben...meine einsteigerklampfe zB war bis vor kurzem (spiele seit 3 1/2 Jahren) immer noch die Hauptgitarre; mittlerweile von der Squier Tele Custom PI 90 abgelöst, aber sie ist echt ne sau starke Gitarre dafür dass sie 1. keine Marke hat und 2. in nem 300€ Set mit nem Marshall MG ( ja :redface: ) war.

und forum durchlesen is immer gut :)
 
[/QUOTE]Hallo zusammen,

erstmal möchte ich mich kurz vorstellen:
Wie leicht zu erraten ist, heiße ich Ralf. Ich bin > 40 Jahre alt und Gitarrenneuling.[/QUOTE]

War echt nicht schwer zu erraten, dass du der Ralf bist. Aber ich hab konsequenterweise auch gleich angenommen, dass du 208 Jahre alt bist :)!

Jetzt aber viel Spaß beim Gitarrespielen!!!!
 
Wahrscheinlich der richtige Weg den du gewählt hast :great:

Vielleicht sollte jeder mal schreiben wie er auf seine erste E-Gitarre gekommen ist ^^
 
Hallo zusammen,

erstmal möchte ich mich kurz vorstellen:
Wie leicht zu erraten ist, heiße ich Ralf. Ich bin > 40 Jahre alt und Gitarrenneuling.
Schon seit meiner Jugend hat mir Gitarrespielen gefallen, aber erst jetzt habe ich mir ein eigenes Equipment zugelegt.
Hi Ralf, schön geschrieben Geschite bzw. guter erfahrungs bericht.
Dazu möcht ich aber noch was sagen:
Wenn man den Verkäufer seines Vertrauens gefunden hat (was sich als schwierig herausgestellt hat),
Das gestalltet sich wirklich schwieriger als man sich vorstellen kann...
Ich war auch in 4 Läden und hab unendlich viel zeug in der hand gehabt, hab Licht und Schatten gesehen (Schatte? Eher totale Finsterniss:D) und hab mich dann einzig und allein auf mein Gehör und mein "Feeling" verlassen.
Der Verkäufer in dem Laden, in dem ich meine Yamaha Pacifica 112V gekauft habe, wollte mir unter allen umständen eine "Ibanze Schlag mich tot, (ich merk mir die Bezeichnungen nie:D)" aus nem Starterset aufquatschen...
Okay, ich hat das ding in der hand, so schlecht war die jetzt auch nicht aber einfach nicht das was ich mir Erhofft hatte.
Nach längerem Probespielen "ibanez GRG 170" vs. "Yamaha Pac. 112V" hab ich mich fürs feeling und für den sound (ermittelt an nem "dicken" Vox irgendwas) der Yamaha entschieden.

Auch bei den Amp's konnt ich nur meinen Ohren Trauen.
Ich war etwas vom Forum auf den Vox DA-5 oder den Roland Micro Cube fixiert...
Der Verkäufer war natürlich auch von der idee mir einen Mini Amp für 109€ zu verkaufen begeistert....
Nunja, das ging solange gut bis ich das ding dann auch wirklich probiert hatte... kein vergleich zum "dicken Vox" an dem ich vorher die Gitarren getestet hatte.
Irgendwann fand ich einen Crate amp, der stand einsam in ner dunklen ecke und ich bin ja so tierlieb:D, also hab ich mal das ding probiert und wow.... der hat mich wirklich vom sound her überzeugen können....
Okay, wie der "dicke Vox" klang er nicht, aber kam vom sound am nächsten zu dem zustand denn ich "Gitarren sound" nennen würde....

Ich hab so mMn für meine angepeiltes Butget das beste für mich heraus geholt.

Okay, mittlerweile würde mich ein Cube15 oder 30 auch sehr intressieren, aber eigentlich nur wegen denn effekten...:rolleyes:

Ich tip des alles nur, weil ich damit zeigen will, auch ohne "ahnung" von E-Gitarre (die ich zum zeitpunkt des kauf's nicht hatte, und auch jetzt nicht umbedingt mehr bekommen habe:D) unbedingt testen sollte und nicht nach "Oh man wat en Geiles Hammer Bild" im Internet bestellen sollte.

Ab Sommer werde ich Unterricht nehmen. So ganz alleine will ich mich nicht daran versuchen. Bei vielen mag das gehen. Ich schaffe das ohne den "Termindruck" leider nicht. Dazu kenne ich meinen inneren Schweinehund viel zu gut.
Eine wirklich gute entscheidung, ich werd auch gleich mit einem "kanidaten" telefonieren, aber auch hier ist die suche genauso schwer wie nach einem "Vertrauenswürdigen Verkäufer's":D
 
Hallo Ralf,

Deine Story klingt ähnlich wie die meine. Ich bin mit meinem 20X Roland auch sehr zufrieden und spiele viel an den Knöpfen rum, um die richtigen Sounds kennenzulernen. Wird sicher auch noch eine Weile dauern.
Das mit den Verkäufern kann ich nur bestätigen, in Hamburg gibts sehr viele Verkäufer, bei den meisten die ich kennengelernt hatte war es das Motto "Guck mal nen Anfänger, der kriegt jetzt den teuersten Ladenhüter angedreht"
Man sollte nur mit erfahrenen Musikern auf die Pirsch geht. Schwierig nur, wenn man keinen kennt.

Bei den Musiklehrern ist es fast dasselbe. Wenn man keinen trifft, der auf "gleicher, oder zum. ähnlicher Wellenlänge" agiert, dann will sich der Spass, und damit auch der Erfolg, nicht so recht einstellen. Ich persönlich probiere grade den dritten Lehrer, ob der zu mir passt. So ganz ohne Lehrer, denk ich, gehts dann doch nicht.

Also weiterhin viel Spass und dranbleiben!
 
Was mich etwas schockiert: Kommt das im Forum wirklich so rüber, als gäbe es nur die Ibanez und die Yamaha als wertige Einsteigergitarren? :confused:

Der "Einsteiger-Markt", wenn man das so nennen will ;), hat in der Preisklasse bis 300,- Euro mittlerweile unzählig gute Modelle zu bieten. Gerade Squier stellt für fast jeden Geschmack etwas zur Verfügung (z.B. Bullet, Classic Vibe, Custom, Custom II P-90, Vintage modified usw.). Da warst du, Ralf, zum Glück nicht voreingenommen und hast deinen eigenen Geschmack entscheiden lassen. :great:

Aber es klingelte durch, was oft die Einschränkung bei dieser Vorgehensweise ist. Nicht jeder hat einen Musikladen in der Nähe, in dem man brauchbare E-Gitarren antesten kann. Unter den Blinden ist der Einäugige bekanntlich der König, soll heißen: Bei einem sehr eingeschränkten Sortiment kann schnell ein falscher Eindruck entstehen, da man die Highlights in der Preisklasse nie zu Gesicht bekommt und damit auch keine Vergleichswerte hat. Der ein oder andere (zu dem auch ich vor zwei Jahren zählte) geht dann leider mit aufgeschwätztem Konsumschrott zur Kasse.

Aus diesem Grund halte ich die Tipps im Forum und auch die Tests in den Gitarrren-Zeitschriften für sehr sinnvoll. Damit wird der Focus auf bestimmte Modelle gelenkt, auf die der Einsteiger den Musikladen ansprechen kann (und auch sollte).

Du hast das zum Glück alles intuitiv richtig gemacht (wie auch Backstein 123) und wirst jetzt hoffentlich viel Spaß bei deinem neuen Hobby haben. :great:

Gruß

Andreas
 
Was mich etwas schockiert: Kommt das im Forum wirklich so rüber, als gäbe es nur die Ibanez und die Yamaha als wertige Einsteigergitarren? :confused:

ja, das kommt so rüber.... (mindestens) die Hälfte ist halt nur nachgeplappert und du wirst lachen, wegen all dieser vielen Empfehlungen war ich auch schon mal kurz davor, eine Pacifica zu empfehlen, obwohl ich von so einem Instrument noch nicht mal in Reichweite war :eek: geschweige denn, es in der Hand zu halten....

schlimm, schlimm, mit diesem Internet ....


... aber die Squier sind im kommen.... zumindest hier im Forum ;)
 
Hallo Ralf,
nein, viel raten kann man Dir nicht, denn Du hast Deinen Einstieg mit Bedacht und Verstand vorbereitet.
Herzlichen Glückwunsch zu diesem schönen Hobby und ganz viel Erfolg.
Dem stereotypen herunterbeten von "IbanezGRG 170" oder "Pacifica" bin ich ebenfalls nicht sehr zugetan. Gerade bei der von Dir beschriebenen Musikrichtung bist Du mit Deiner Squier besser bedient. Auch der Verstärker ist spitze, wobei ich als alter Blueser den blackheart little giant vorziehe. Ist aber Geschmacksache.
Das Vorzeichen vor der 40 heisst "grösser als". Das bin ich auch.
Grüsse
Hajo
 
Hallo Leute,

Wie ihr seht bin ich erst recht frisch ein Mitglied dieses Forums, aber ich muss auch mal meinen Senf dazugeben:
Ich habe mir im August letzten Jahres in den Kopf gesetzt Gitarre spielen zu lernen. Nachdem ich ca. 8 Jahre ein nicht näher zu erwähnendes Instrument in einem Verein gespielt habe musste ich zu Beginn meines Studiums die Musik erstmal an den Nagel hängen, mangels Zeit. Nun habe ich Gott sei Dank wieder etwas Zeit und auch etwas Geld für das Equipment. Also habe ich mich erstmal informiert und bin ziemlich schnell auf dieses wunderbare Forum gestoßen. Viele Meinungen, viele Informationen und für alles was ich wissen wollte gab es schon einen Thread, toll! Da kann ich Paul verstehen, dass er keine neuen Fragen stellen brauchte (ging mir ja auch so!).
Als dann endlich der Tag kam, an dem ich mein "Einsteigerset" kaufen wollte standen auch schon bei mir die "Üblichen Verdächtigen", namentlich Yamaha Pacifica und Ibanez GRG170 als Äxte und irgendein Roland-Cube für die Verstärkung fest. Das war ja das, was hier häufig empfohlen wird.
Also ab in den Laden mit großer Auswahl in Frankfurt. Der freundliche Verkäufer fragte zuerstmal, was ich denn so ausgeben wolle (aha, der will mir das Geld aus der Tasche ziehen). Ich berichtete ihm dann von "meinen" Vorlieben und er drückte mir die Pacifica in die Hand und schnappte sich zusätzlich noch eine Ibanez RG321, danach hat er mir ein bisschen was auf den beiden vorgespielt, über einen Vox AD15VT. Stop, was ist mit dem Roland Cube? Er hat sich auf meinen Wunsch da mal eingestöpselt und was soll ich sagen, irgendwie gefiel mir der Vox besser!
Dann hat der mich alleine in dem Ampraum gelassen und meinte ich soll mal probieren. 1,5 Stunden und eine genervte Freundin später habe ich mich für die Ibanez entschieden. Aber der Amp, da hab ich Mist gebaut. Ich habe mir dann, trotzdem ich vollkommen von dem Vox überzeugt war, einen Line 6 Spider III mit 15 Watt zugelegt. Ich hätte von Anfang auf das von Paul beschriebenen Bauchgefühl hören sollen. Naja, Dummheit bezahlt man immer, in diesem Fall mit Geld, als ich zwei Wochen später den Line 6 gegen den Vox getauscht habe (mit Aufpreis).
Der Punkt ist, ich habe Glück gehabt mit meinem Verkäufer, der mir anscheinend nicht das Geld aus der Tasche ziehen wollte, sondern mir die besseren Alternativen zu meinen Vorstellungen gezeigt hat. Was soll ich sagen, ich bin glücklich dieses Forum gefunden zu haben und ich bin glücklich mit meinem Equipment, besser geht es nicht, denke ich!

Gruß,
Flo
 
Bin zwar nicht mehr ganz so neu hier... habe aber eine ähnliche Geschichte...

zum 26. habe ich von meiner Frau eine A-klampfe bekommen... Sie war Gott-sei-Dank in einem ordentlichen Laden und hat für das wenige Geld ein wirklich nettes Teil bekommen... Ständer, Stimmgerät mit Metronom und ähnliches habe ich mir dann im ersten GAS-Anfall selber besorgt ;-)

Nach viel Umzugsstress und ähnlichem Zeug habe ich vor knapp 3 Monaten mit meinem ersten Gitarrenkurs an der örtlichen VHS in Stuttgart angefanten... und das klappt bisher auf anhieb richtig gut! Hier gehts aber um E-Gitarre... also kurzer Übergang:

Hatte eigentlich vor mich gegen Ende des Jahres in diesem Bereich zu erweitern... und nach recht viel Forum-Lesen und sonstiger Internet-Recherche habe ich letztendlich auf einen Freund gehört, der mir Schecter empfehlen konnte (ich spiel zwar weniger Hartes zeug, aber mit "jeder" kann man ja alles spielen.... hat schon gepasst!), weshalb ich mit letztendlich für die Omen 6 entschieden habe... Da ich genau das Teil welches ich wollte günstig in der Bucht erblickte... schlug ich zu!

Beim Verstärker habe ich ausschliesslich auf das Musiker-Board gehört, und bin... wen wunderts, bei der Micro Cube gelandet... kleines Teil, scheiss laut und nicht ganz so weiss wie meine Omen, aber weiss!

Bin jetzt rundum zufrieden... gönne mir immer noch meine A-Gitarre, und geniesse die restliche Zeit (welche mir meine Frau lässt...) mit "Garantiert E-Gitarre..." (auch hier aufgeschnappt!) und meiner weissen Schecter...

PS: habe mit 28 Jahren angefangen (die zwei Jahre davor habe ich nur mal par Akkorde probiert, wollte aber nichts halbes, deshalb habe ich mich auch nicht zu sehr reingehängt...) Gitarre zu spielen, es dauert zwar bis ich etwas hinkriege... aber wenn es klappt ist es ein erhabenes Gefühl... und ich habe mich noch nie so gut bei einem Hobby gefühlt...
 
Was mich etwas schockiert: Kommt das im Forum wirklich so rüber, als gäbe es nur die Ibanez und die Yamaha als wertige Einsteigergitarren? :confused:

Der "Einsteiger-Markt", wenn man das so nennen will ;), hat in der Preisklasse bis 300,- Euro mittlerweile unzählig gute Modelle zu bieten. Gerade Squier stellt für fast jeden Geschmack etwas zur Verfügung (z.B. Bullet, Classic Vibe, Custom, Custom II P-90, Vintage modified usw.).

Ich habe tatsächlich sehr viel zu Ibanez und Yamaha gefunden. Zu Squier nicht viel.
Manch einer berichtet über die große Qualitätsstreuung bei Squier. Aber es scheint hier im Forum noch nicht soviel Erfahrung wie mit den beiden anderen zu geben.
Der absolut häufigste Tipp ist aber ausprobieren, in die Hand nehmen, anspielen.

Meine Suche hier im Forum habe ich allerdings auf Stratocastermodelle beschränkt. Ich finde die Form einfach klasse.
Es gibt bestimmt noch eine Menge Reviews und Meinungen zu LesPaul, Telecastermodellen usw.
Deshalb wirklich meine Empfehlung an andere Nebiws: Suchen und lesen.
Ich habe über 3 oder 4 Wochen immer wieder abends das Internet rauf und runter gesucht. Mein Frau hat das nur noch mit Kopfschütteln kommentiert.:redface:
Zum Spontankauf ist es einfach zuviel Geld. Und wenn es noch so in den Fingern juckt.

Vielleicht noch kurz was zu meiner Amp-Entscheidung:
Ich hatte ein paar Favoriten. Und da meine Gitarre noch nicht gekauft war, habe ich fast 2 Wochen in der Bucht auf das richtige Schnäppchen gewartet. Geduld zahlt sich aus.:great:

Grüße
Ralf
 
Das ist doch wirklich ein tolles Feedback von einem Musikerboard-Neuling, welches wir uns alle zu Herzen nehmen sollten. :great: Also, nicht immer nur pauschal die Yamaha und Ibanez empfehlen (auch wenn das wirklich richtig gute Gitarren sind), sondern besonders aus eigenen Erfahrungen berichten. Einzelerfahrungen können dann natürlich im Meinungsaustausch relativiert werden. Immerhin entscheidet vom Klang stets der eigene Geschmack und die Verarbeitungsmerkmale sollten deshalb ganz deutlich im Vordergrund stehen (Stichwort Bespielbarkeit und Qualitätsstreuung).

Wobei die Vorgehensweise letztendlich einen mündigen Gitarrenneuling fordert; also jemand der sich schon im Vorfeld sehr intensiv mit dem Thema auseinandersetzen will (wie Ralf). Vielleicht sind die meisten doch besser mit den pauschalen und stark reduzierten Tipps beraten, da sie keine Anregung, sondern fremdbestimmte Entscheidungen suchen? Haben sich aus diesem Grund die beiden Gitarrenmodelle so stark in den Vordergrund des Anfänger-Forums gedrängt?

Gruß

Andreas
 
Ich denke, diese beiden Modelle haben sich durchgesetzt, weil sie auf Grund einer eher engen Qualitätsstreuung einen guten Ruf haben.
Für mich persönlich ist die Qualitätsstreuung -Anspielmöglichkeiten voraus gesetzt!!- völlig irrelevant, weil ich ja im Laden testen kann.
Von daher kann ich getrost auch das ein oder andere Modell als geeignet empfehlen, bei dem man vielleicht(!) nach einer "guten" Gitarre suchen muss, wie z.-B. bei Epiphone oder auch den ESP-LTD´s.
Von daher vielleicht auch der ehemals schlechte "Squier" Ruf.
Es ist halt immer leicht zu sagen "sind ja nur die Billig-Fenders, die taugen nix."
Ich kann aus meiner eigenen Erfahrung z.B. meine ESP-LTD200 Eclipse nur empfehlen, sie ist tadellos verarbeitet und klingt genau so, wie ich mir das vorstelle.
Trotzdem würde ich jedem Einsteiger auch bedenklos sagen: "Ich habe von den Pacificas und den Ibanez GRG bislang nur Gutes gehört."

Ist eben der Unterschied zwischen Erfahrungen und Kenntnissen durch Dritte. :)

Gruß,
René
 
Geht mir eben so wie Everrock, ich habe anscheinend eine gute Epiphone erwischt. Tadellose Verarbeitung (guuut, die Postiknöpfe und das andere Plastik-Klimbim... naja) und die Bespielbarkeit, die ich mir vorstelle. Soll heißen: sie liegt gut in der Hand.

Die Ibanez Gitarren haben mich bislang einfach nicht überzeugt, weil mir bei ihnen die Wärme im Klang fehlt und ich eher Richtung Blues, also zu den klassischen E-Gitarrenklängen tendiere. Über die Pacificas kann ich eigentlich auch nichts schlechtes sagen, habe bereits mehrere angespielt, aber irgendwie haben sie mir keinen "Charme" vermittelt. Da gefielen mir zB die MIM Fenders besser, sie klangen irgendwie authentischer. Aber gut, das ist alles persönlicher Geschmack. Die Gitarren sind auf jeden Fall für Einsteiger zu empfehlen, denn wirkliche Schwächen (in dieser Preisklasse) leisten sie sich nicht.

Aber eine wirklich schöne Anfängerstory!
 

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