zwei Hörproben ++ Kritik erwünscht

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tobias155
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Hallo liebe Gesangsfreund,

habe mal zwei Songs aufgenommen.
Würde mich freuen, wenn ihr konstruktive Kritik abgeben könntet.

1. Track: "Fairytale Gone Bad" von Sunrise Avenue
https://soundcloud.com/chezzter155/fairytale-gone-bad-cover-cover-2-original-by-sunrise-avenue

2. Track: "Hello" von Adele
--> Ich finde das Lied einfach mega, allerdings im Refrain Probleme dass die hohen Töne "schön" klingen. Bin selbst nicht zufrieden.
Habt ihr Verbesserungsvorschläge?
https://soundcloud.com/chezzter155/hello-cover-original-by-adele
 
Eigenschaft
 
Solange du deine Stimme hinter einem viel zu lauten Playback und einer zusätzlich Hallmauer versteckst, bleibt nicht mehr viel übrig, was man beurteilen kann. Ich habe auch das Gefühl, dass das nicht das erste Mal ist, dass dir sowas inder Art gesagt wird. ;)

Von dem bisschen, was noch raushörbar ist , würde ich sagen, dass es gar nicht so schlecht gesungen ist. Da fehlt es immer mal ein bisschen an Ausdrucksstärke, die Ausprache könnte etwas besser sein und bei den hohen Tönen geht auch die Intonation flöten.

Habt ihr Verbesserungsvorschläge?

Zu Adele:

Als eher tief veranlagter Mann keine Lieder von Adele singen oder zumindest so transponieren, dass alle Töne innerhalb deiner Range singbar sind.

Zu Sunrise Ave.

Das liegt dir schon viel besser. Hinter dem Lärm und dem riiiieesigen Hall klingt an manchen, tieferen Stellen ein kleiner David Gahan durch, was mir im Prinzip vom Timbre gut gefällt. Ich würde in dieser Richtung weitermachen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gefällt mir ganz gut, aber laß bitte dieses Echo weg und mach die Begleitung ein ganzes Stück leiser.
 
@ antipasti: Vielen Dank für deinen Beitrag. Ich weiß natürlich, dass Adele eine der größten Hausnummern ist, die man sich raussuchen kann und das Lied auch hohe Töne fordert. Allgemein ist es eigentlich mein Ziel, auch höhere Sachen sauber singen zu können, singe auch gerne Sachen wie Linkin Park (--> Chester Bennington ist so mein gesangliches Vorbild ;-)) Und der singt ja auch extrem hoch.. Ich muss sagen, dass ich auch besser geworden bin was die hohen Töne angeht, vor 1-2 Jahren (da habe ich mehr oder weniger angefangen mit dem Singen) ... Aber wahrscheinlich stoße ich irgendwo an eine Grenze wo es nicht mehr weitergeht.. In den tiefen Lagen fühle ich mich natürlich viel sicherer..

Falls ich nochmal etwas posten werde, versuche ich, meinen Gesang noch besser zu bearbeiten. Nehme mit Audacity auf. Und ja dann pack ich immer noch "etwas" Hall drauf :D Jetzt beim 2. Hören fällt es mir vor allem bei Sunrise Avenue auch auf, dass zu viel Hall ist und Playback zu laut.

Gefällt mir ganz gut, aber laß bitte dieses Echo weg und mach die Begleitung ein ganzes Stück leiser.
Danke für dein Feedback! Okay. Werde ich berücksichtigen :)
 
Ich kenne deine Hörproben ja nun schon eine Weile. Und da hat sich nicht sooo viel geändert. Wenn du eine Spur höher willst, solltest du Gesangsunterricht nehmen.

Ich bekanntlich nicht der Typ, der zwangsläufig GU empfiehlt. Aber wenn jemand auf der Stelle tritt und in eine Richtung will, die er mit seinen natürlich, durchaus guten Anlagen nicht erreicht, dann ist das der einzige Weg.
 
Abgesehen von dem Hall und dem zu lauten Instrumental (was ja schon mehrfach gesagt wurde ;-)):
ich hab den Eindruck, du singst ziemlich viel durch die Brust, kann das sein? Ich hör da noch sehr viel Unsicherheit und "Kraftlosigkeit" (nimm mir die Ausdrucksweise jetzt bitte nicht übel... ich mein das gar nicht böse, sondern nur konstruktiv! :embarrassed: Mag dir da etwas helfen).
Die Kraft bekommst du unter Umständen eben dadurch, dass du durch den Bauch singst und Gesangsübungen machst. Die Unsicherheit kann dir durch Routine und viel Übung genommen werden. Abgesehen davon musst du noch etwas an der Intonation arbeiten... das kommt aber in der Regel auch mit der Zeit und der Übung :)
An Songs von Adele würde ich mich persönlich aber auch nicht gleich ranwagen... ist ja schon als Frau oft gar nicht so leicht. Probier's ruhig weiter erstmal mit Songs wie "Fairytale gone bad" - bisschen was mit nicht allzu vielen Höhen und Tiefen und Geschnörksel - und versuch daran zu wachsen :) das wird nach und nach schon. Und dann kannst du nach und nach weiter ne Stufe höher gehen :)

hoffe, du nimmst mir das nicht krumm... ich mein's echt nicht böse und weiß auch, das Kritik immer doof ankommen kann...ich mein's aber wirklich ehrlich mit dir.

Liebe Grüße,
Jesse
 
Die Kraft bekommst du unter Umständen eben dadurch, dass du durch den Bauch singst

Könntest du das einem Laien wie mir näher erläutern: wie singt man denn "durch den Bauch"?

Die bekannten Begriffe wie Kopfstimme, Bruststimme, Randstimme, Vollstimme sorgen ja bereits für allerlei Diskussionsstoff. Aber Bauchstimme habe ich noch nie gehört.

Daher; wenn du es wirklich konstruktiv meinst, solltest du das schon erklären können.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ antipast: Zum Gesangsunterricht: Ist mir leider zu teuer zur Zeit, da ich noch studiere. Ich nehme ja auch noch Gitarrenunterricht, das schaffe ich schon nur gerade so (und auch nur dadurch, dass ich noch Nachhilfe in Mathe gebe ^^). Singen tue ich eigentlich immer dann, wenn mal niemand in der Wohnung ist und dann auch einfach mehr nur so zum Spaß... Aber irgendwie möchte man natürlich doch besser werden. Vielleicht nehme ich mir einen Gesangslehrer wenn ich nach dem Studium einen hoffentlich guten Job finde..

@JCMusic: Erstmal vielen Dank für deine Kritik! Ich nehme dir das keineswegs übel, im Gegenteil! Ob ich durch die Brust oder durch den Bauch singe, kann ich gar nicht so genau sagen?! Also Kopfstimme weiß ich schon, was das ist und wie ich sie einsetze, glaube auch zu wissen, was mit "aus dem Bauch" singen gemeint ist.. halt so wie die Opernsänger?! Intonation ist wohl tatsächlich noch ein Problem.. Merke ich ja beim Singen auch oft, dass ich den Ton dann nicht 100 % treffe, vor allem in den höheren Lagen. Muss ich wohl noch weiter üben :D
 
Für mich musst du auch keinen GU nehmen. Sing halt Lieder, die du auch ohne hinkriegst.
 
Also mir persönlich Gefallen die Tiefen Teile bei Hello am besten. Bei den höheren Tönen..wie antipasti auch sagt, lass die Finger von Tönen, die du hinmurksen musst :D . Man hört die Heiserkeit gegen Ende des Songs zwischen dem Hall raus. Wenn Du in diese Bereich willst, musst Du mit Gesangsunterricht oder (zuerst mal) mit Youtubevideos diese Höhen versuchen zu verbessern. Aber ich glaube deine Stimme klingt besser im tieferen Bereich.
Und falls du das selbst gemischt hast, dann kannst du das noch besser.

Aber wie gesagt: Die tiefe Adele klang gut:great:
 
Ich finde du hast eine Schöne Tiefe Stimme .. ich würde die tiefe Stimme meine Meinung nach weiter verbessern. Wähle erstmal songs die Tief sind! Dann würde ich an deiner Intonation arbeiten!.
Wenn du in die hohen gehst dann drückst du sehr viel mit dem Kehlkopf du musst dich lockern weiter entspannen dich fallen lassen.. wenn du so viel drückst dann tut das deiner Stimme nicht gut.. im Youtube gibt es viele Videos ..
Aber macht weiter so einfach!! Üben Üben Üben.. nicht vergessen die Stimme nicht drücken .. das schadet nur.

Liebe Grüße
 
@tobias155 & @antipasti :
mit "Brust-/Bauchstimme" meine ich, ob du deine Luft, die du schnappst, durch die Brust oder durch den Bauch einatmest (siehst du durch die Bewegung: ob dein Bauch bei der Atmung mitschwingt oder die Brust). Singt man durch die Brust, hat man nicht allzu viel Kraft, was zur Folge hat, die Stimme "pressen" zu müssen, was wiederrum auf die Stimmbänder gehen kann und auch nicht sehr angenehm durch den hohen Kraftverbrauch ist.
Zur "Bauchstimme": Man verbindet mit der Bauchstimme natürlich oft auch den Operngesang. Hat damit aber nur bedingt was zutun. Die "Bauchstimme" ist eine Art Grundlage für jeden Sänger :) erinnert dich wahrscheinlich deshalb an Operngesang, weil die Stimme sehr klar und kraftvoll dadurch klingt (liegt an der Kraft, die man durch die Atmung bekommt). Das ist aber auch im allgemeinen Gesang wichtig. Nur solltest du wissen, dass das nicht alles ist, was man damit machen kann.
Stell dir das einfach wie einen Kuchenteig vor (mir fällt grad kein anderes Beispiel ein :embarrassed:): Die Bauchstimme ist der Teig. Welche Zutaten (Vibrato, Facette, Luftdruck,...) du reinpackst, damit es klingt, wie du es möchtest, das bleibt dir überlassen...
Hab hier mal was für dich rausgekramt:



und: weil du ja gesagt hast, dass Gesangsunterricht gerade für dich zu teuer ist: muss gar nicht sein bzw. nicht so häufig. Stöber doch einfach ein wenig durch Youtube. Da gibt es soooo viel Input. Gesangsunterricht würde ich da lediglich als Ergänzung alle paar Wochen mal hinzuziehen, um zu sehen, ob das, was du da machst, auch richtig umgesetzt ist (oft setzt man Sachen ohne Lehrer anders um, als sie eigentlich sein sollten). Und ansonsten eben Songs singen, die dir a) liegen (merkt man daran, ob du dich wohlfühlst und ob sie für dich gut klingen) und die b) nicht zu anstrengend zu singen sind - also: nichts, bei dem du gesanglich jonglieren (hoch, tief, dann wieder schnell hoch, etc.) müsstest :) - solange, bis du an dem Punkt angelangt bist, an dem du sagst, du bist jetzt soweit, eine (!) Stufe höher zu gehen. Und das machst du dann so lange, bis du irgendwann an der Stufe angekommen bist, auf die du möchtest.

Ganz liebe Grüße,
Jesse
 
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Also für jemanden, der einfach nur daheim zum Spaß singt, klingt das schon gut. Besser geht natürlich immer, wie mehr Kontrolle, mehr Energie, mehr Ausdruck und natürlich besseres Recording Know How.

Ich würde an deiner Stelle das mit "Bauchstimme", "Bauch singen" etc. ganz ganz schnell wieder vergessen, ehrlich! Sorry @JCMusic Ich weiß, dass du schon das richtige meinst und ja das was wir hier an Board "Stütze" nennen hat einen großen Stellenwert in der Gesangstechnik.

ABER großes großes ABER ich finde, dass man damit einen Autodidakten nicht weiterbringt! Wenn man sich dafür ernsthaft interessiert, sollte man zumindest für ein paar Stündchen Geld und Zeit zusammenkratzen (oh ja das schafft jeder der will!) und sich das von einem GL zeigen lassen und unter dessen Anleitung kontrollieren lassen, ob man das wirklich verstanden hat und richtig umsetzt.

Meiner Erfahrung nach und der autodidaktisch singender Freunde von mir und wenn man hier im Board etwas mitliest, sieht man dass es bei Autodidakten trotz gut gemeinten Rat der Schuss nach hinten losgeht, weil der Fragende es falsch verstanden hat und so nen Murks macht wie Bauchgymnastik, sich aufpumpen, vollsaugen und und und nur eben nicht stützen. Ergebnis: Man singt schlechter als zuvor.

Deswegen bitte bitte bitte bitte bitte vergiss das mit "Bauchatmen" erst mal und sing einfach nur viel, probier durch Nachahmen und Experimentieren und hab vor allem Geduld. Es ist fast ganz normal, dass man als echter Autodidakt lange lange Zeit braucht (ich sprech von Jahren) bis man sich technisch deutlichst verbessert hat. Die Fortschritte sind eher klein und nur bemerkbar, wenn man sich mal Aufnahmen anhört die mindestens 2 Jahre alt sind, am besten vom selben Song. Dafür lernt man seine Stimme besser kennen und erweitert durchs Ausprobieren seinen musikalischen Horizont. Wenn dir das trotzdem zu mühselig ist, du auf einmal größere Ambitionen bekommst (z.B. als Semipro in ner Band oder gleich Profi) oder dich auf einmal für Technik wie Stütze und Pipapo interessierst, dann sollte es dir wert und Wille genug sein Gesangsunterricht zu nehmen.
 
@Vali : sag sowas nicht... ich hab mir mein "Können" auch nur autodidaktisch beigebracht. Ich hatte jahrelang die falsche Technik. Irgendwann kam ein Wettbewerb mit einer Gesangslehrerin als Jurymitglied. Und die war dann sehr hart zu mir. Dank Ehrgeiz und Übung hab ich dann innerhalb von wenigen Stunden meine Gesangstechnik selbst daheim umgekrempelt. Der Rest war zu dem Zeitpunkt schon relativ gut ausgebaut. Am nächsten Tag des Wettbewerbes war sie geflasht. Und das hat mir bis heute weitergeholfen. Ich mach nun viel größere Sprünge von Jahr zu Jahr.
Ich sag ja deshalb auch: hin und wieder mal in den Gesangsunterricht gehen, um betreut zu werden. Man muss aber nicht jede Woche beim Gesangslehrer antanzen. Es reicht alle paar Wochen mal, um abzuchecken, ob das, was man da lernt, auch richtig ist... manchmal hilft einfach eine gewisse Portion Ehrgeiz und etwas Selbstvertrauen. Ich mag mit der Erfahrung auch keinem schaden, sondern lediglich helfen. Ich wäre damals froh gewesen, mir hätte das jemand gesagt :redface:
 
Ich sag ja auch nicht, dass das falsch ist was du schreibst, meine Liebe. Tipps zu geben finde ich auch sehr lobenswert, aber nicht alles was gut gemeint ist tut auch gut und da wollte ich nur "ja, stimmt, aber" sagen.

Bei solch abstrakten Dingen und abstrakten Formulierungen besteht sogar eine größere Gefahr des Missverständnisses. Der Antwort von tobias155 zufolge, hat er deinen Ratschlag tatsächlich auch nicht verstanden. Und dann wird es nicht besser den abstrakten Begriff auch noch abstrakt und physiologisch sogar falsch zu erklären. Wortwörtlich "durch den Bauch atmen" ist anatomisch unmöglich. Ist es abstrakt gemeint, hilft es auch nicht jedem. Es gibt welche die mit der Vorstellung in den Bauch zu atmen nur Blödsinn machen wie besagte Bauchgymnastik, Vollsaugen, Vollpumpen, etc. und sich deswegen verschlechtern. Die landen dann irgendwann verzweifelt beim GL, weil sie trotz über Technik lesen keine Technik beherrschen. Denen hilft dann auf einmal eher die Vorstellung in den Rücken, in die Flanken, bis zum Beckenboden zu atmen. Physiologischer Hintergrund ist dabei bei allen die Zwerchfellatmung. Aber auch die macht einen nicht besser und macht allein keine Stütze (sonst wär ja auf einmal jeder der Meditation, Yoga, Bogenschießen und Kampfsport machen würde oder ein Blasinstrument spielt automatisch ein guter Sänger), denn dafür braucht es noch Einatemtendenz, Appoggio, Stimmbandschluss, etcpp.. So verwirrt genug? Deswegen entweder paar Mal (muss ja nicht regelmäßig sein wenns ein Problem ist) zu nem Lehrer sich das gescheit zeigen lassen, statt sich Verwirrung anzulesen. Youtubetutorials ersetzen auch keinen Gesangsunterricht. Oder das einfach vergessen und lieber Spaß am Experimentieren, am Ausprobieren, Spielen und Rumtollen haben und das beibehalten wo man merkt dass man dabei besser klingt und sein lassen was schlecht klingt oder sich unangenehm anfühlt.

Es gibt unzählige Leute die supertoll singen und noch nie was von Bauchatmung, Stimmsitz oder sonstiges gehört haben. Ich weiß auch nicht, ob tobias155 auch ein Gesangsschülertyp ist. Er ist ja schon so weit gekommen und wird auch so bestimmt gut weiterkommen bei offensichtlich vorhandener Musikalität, halt nur nicht in einem Jahr auf dem Niveau eines Chester Bennington. Das schaffen so schnell nicht mal welche mit Gesangsunterricht.

Außerdem kann ich mir bei dir JCMusic sehr gut vorstellen, dass du von vornherein schon recht gut singen konntest und wahrscheinlich schon intuitiv die Zwerchfellatmung anwendest, wo dann klitzekleine Tipps schon ausreichen, dass aus einem "recht gut" ein "sehr gut" wird. Bei mir als Fortgeschrittene macht ein Lehrer auch nicht anderes als mir Schlüsselworte zu sagen, aber der sieht und hört mich unmittelbar, bestätigt eine richtige Richtung und stoppt falsche Richtungen sofort. Das können wir hier im Forum nicht leisten. Jemand der sein Leben lang mit Hochatmung rumläuft, kann außerdem nicht mal eben mit dem Zwerchfell betont atmen ohne das je verstanden, gesehen und gespürt zu haben.

Sorry für wieder Romaneschreiben übrigens...
 
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Also mir persönlich Gefallen die Tiefen Teile bei Hello am besten. Bei den höheren Tönen..wie antipasti auch sagt, lass die Finger von Tönen, die du hinmurksen musst :D . Man hört die Heiserkeit gegen Ende des Songs zwischen dem Hall raus. Wenn Du in diese Bereich willst, musst Du mit Gesangsunterricht oder (zuerst mal) mit Youtubevideos diese Höhen versuchen zu verbessern. Aber ich glaube deine Stimme klingt besser im tieferen Bereich.
Und falls du das selbst gemischt hast, dann kannst du das noch besser.

Aber wie gesagt: Die tiefe Adele klang gut:great:

Alles klar. In den tiefen Lagen fühle ich mich auch wohler und sicherer. Nur leider sind alle Sachen, die ich gern höre (Rockbands) und somit auch singe oft sehr hoch.. aber ich gucke mich mal um :). Mit dem Mischen habe ich selbst gemacht, ja, muss mich damit nochmal genauer befassen :D.

Ich finde du hast eine Schöne Tiefe Stimme .. ich würde die tiefe Stimme meine Meinung nach weiter verbessern. Wähle erstmal songs die Tief sind! Dann würde ich an deiner Intonation arbeiten!.
Wenn du in die hohen gehst dann drückst du sehr viel mit dem Kehlkopf du musst dich lockern weiter entspannen dich fallen lassen.. wenn du so viel drückst dann tut das deiner Stimme nicht gut.. im Youtube gibt es viele Videos ..
Aber macht weiter so einfach!! Üben Üben Üben.. nicht vergessen die Stimme nicht drücken .. das schadet nur.

Liebe Grüße

Danke :) Werde ich beachten.

@tobias155 & @antipasti :
mit "Brust-/Bauchstimme" meine ich, ob du deine Luft, die du schnappst, durch die Brust oder durch den Bauch einatmest (siehst du durch die Bewegung: ob dein Bauch bei der Atmung mitschwingt oder die Brust). Singt man durch die Brust, hat man nicht allzu viel Kraft, was zur Folge hat, die Stimme "pressen" zu müssen, was wiederrum auf die Stimmbänder gehen kann und auch nicht sehr angenehm durch den hohen Kraftverbrauch ist.
Zur "Bauchstimme": Man verbindet mit der Bauchstimme natürlich oft auch den Operngesang. Hat damit aber nur bedingt was zutun. Die "Bauchstimme" ist eine Art Grundlage für jeden Sänger :) erinnert dich wahrscheinlich deshalb an Operngesang, weil die Stimme sehr klar und kraftvoll dadurch klingt (liegt an der Kraft, die man durch die Atmung bekommt). Das ist aber auch im allgemeinen Gesang wichtig. Nur solltest du wissen, dass das nicht alles ist, was man damit machen kann.
Stell dir das einfach wie einen Kuchenteig vor (mir fällt grad kein anderes Beispiel ein :embarrassed:): Die Bauchstimme ist der Teig. Welche Zutaten (Vibrato, Facette, Luftdruck,...) du reinpackst, damit es klingt, wie du es möchtest, das bleibt dir überlassen...
Hab hier mal was für dich rausgekramt:



und: weil du ja gesagt hast, dass Gesangsunterricht gerade für dich zu teuer ist: muss gar nicht sein bzw. nicht so häufig. Stöber doch einfach ein wenig durch Youtube. Da gibt es soooo viel Input. Gesangsunterricht würde ich da lediglich als Ergänzung alle paar Wochen mal hinzuziehen, um zu sehen, ob das, was du da machst, auch richtig umgesetzt ist (oft setzt man Sachen ohne Lehrer anders um, als sie eigentlich sein sollten). Und ansonsten eben Songs singen, die dir a) liegen (merkt man daran, ob du dich wohlfühlst und ob sie für dich gut klingen) und die b) nicht zu anstrengend zu singen sind - also: nichts, bei dem du gesanglich jonglieren (hoch, tief, dann wieder schnell hoch, etc.) müsstest :) - solange, bis du an dem Punkt angelangt bist, an dem du sagst, du bist jetzt soweit, eine (!) Stufe höher zu gehen. Und das machst du dann so lange, bis du irgendwann an der Stufe angekommen bist, auf die du möchtest.

Ganz liebe Grüße,
Jesse


Vielen Dank Jesse für die Ratschläge. Das Ding bei mir ist, ich bin neben dem Studium sehr beschäftigt und kann eigentlich nur am Wochenende singen.. Und dann auch nur 1-2 Stunden. In der Stunde singe ich dann einfach das, worauf ich Lust habe.. Damit bin ich in den letzten paar Monaten auch glaube ich ein wenig besser geworden.. Dieses mit Stimme "pressen" hab ich auch schon öfters gehört, dass das schlecht ist.. Aber Rocksänger pressen das doch auch raus, oder nicht? Aber klar, ich werde erstmal versuchen mir tiefere Lieder herauszusuchen. :)

Also für jemanden, der einfach nur daheim zum Spaß singt, klingt das schon gut. Besser geht natürlich immer, wie mehr Kontrolle, mehr Energie, mehr Ausdruck und natürlich besseres Recording Know How.

Ich würde an deiner Stelle das mit "Bauchstimme", "Bauch singen" etc. ganz ganz schnell wieder vergessen, ehrlich! Sorry @JCMusic Ich weiß, dass du schon das richtige meinst und ja das was wir hier an Board "Stütze" nennen hat einen großen Stellenwert in der Gesangstechnik.

ABER großes großes ABER ich finde, dass man damit einen Autodidakten nicht weiterbringt! Wenn man sich dafür ernsthaft interessiert, sollte man zumindest für ein paar Stündchen Geld und Zeit zusammenkratzen (oh ja das schafft jeder der will!) und sich das von einem GL zeigen lassen und unter dessen Anleitung kontrollieren lassen, ob man das wirklich verstanden hat und richtig umsetzt.

Meiner Erfahrung nach und der autodidaktisch singender Freunde von mir und wenn man hier im Board etwas mitliest, sieht man dass es bei Autodidakten trotz gut gemeinten Rat der Schuss nach hinten losgeht, weil der Fragende es falsch verstanden hat und so nen Murks macht wie Bauchgymnastik, sich aufpumpen, vollsaugen und und und nur eben nicht stützen. Ergebnis: Man singt schlechter als zuvor.

Deswegen bitte bitte bitte bitte bitte vergiss das mit "Bauchatmen" erst mal und sing einfach nur viel, probier durch Nachahmen und Experimentieren und hab vor allem Geduld. Es ist fast ganz normal, dass man als echter Autodidakt lange lange Zeit braucht (ich sprech von Jahren) bis man sich technisch deutlichst verbessert hat. Die Fortschritte sind eher klein und nur bemerkbar, wenn man sich mal Aufnahmen anhört die mindestens 2 Jahre alt sind, am besten vom selben Song. Dafür lernt man seine Stimme besser kennen und erweitert durchs Ausprobieren seinen musikalischen Horizont. Wenn dir das trotzdem zu mühselig ist, du auf einmal größere Ambitionen bekommst (z.B. als Semipro in ner Band oder gleich Profi) oder dich auf einmal für Technik wie Stütze und Pipapo interessierst, dann sollte es dir wert und Wille genug sein Gesangsunterricht zu nehmen.

Danke für deinen Kommentar :)
Ich glaube auch, dass Jesse recht hat. Klar sollte man den Spaß an der Sache nicht verlieren, aber die Technik etwas zu lernen ist sicher nicht verkehrt. Merke ich auch selbst oft beim Gitarre spielen ;) Ich werde bei Gelegenheit mal die "Quelle des Wissens" (YouTube) nach TechnikVideos durchforsten.
 
@Vali :
Versteh schon, was du meinst... :redface: Ich glaub aber, dass man sich damit nichts Gutes tut, wenn man an "schlechten Gewohnheiten" festhält, nur weil man Angst hat, etwas falsch zu machen. Man macht ja schon was falsch. Pressen ist ja nicht gerade gut für die Stimme. Aber prinzipiell sag ich auch genauso wie du, dass man sich das erstmal richtig zeigen lassen sollte. Hat nicht jeder dasselbe Verständnis. Und mit Lehrer wird von vornherein erstmal der Fehler in der Sache ausgemerzt :redface:
Ich denk, sowas kommt auch immer auf die Person an... Es gibt Menschen, die verstehen und lernen schneller, und Menschen, die halt etwas mehr Zeit brauchen. Jemand, der ne gute Auffassungsgabe hat, kann glaub auch sehr viel durch YouTube lernen.
Wie auch immer... Ich wünsch dem lieben @tobias155 ganz viel Glück auf seinem weiteren musikalischen Lebensweg. Wird schon alles nach und nach - egal, wie du an die Sache rangehst. :redface: Werd hin und wieder mal in deine Beiträge reinspähen ;)

LG
 
Ach jeh. Vali sagt doch nur, dass du vorsichtig sein sollst mit Beschreibungen wie "sing durch den Bauch". Denn auch, wenn du was richtiges meinst, kann das keiner verstehen, weil das halt eine oberflächliche Anweisung ist.

Das Ergebnis siehst du: Tobias will sich Youtube-Tutorials ansehen. Dort wird die Beschreibung "durch den Bauch" vermutlich nicht mal erwähnt werden.
 
@antipasti : hab ich schon verstanden... Deshalb sag ich ja, er sollte sich das auf jeden Fall auch von einem GL zeigen lassen ;)
 
Ich bin da simpler: Songs singen, die man kann und nicht die, die man gern will. Viel wichtiger als Lehre finde ich, zu erkennen,wo die eigenen Stärken liegen und die auszubauen. Wer braucht einen Kerl, der einen Adele-Song singt? Das ist auf mehreren Ebenen Energieverschwendung.

Soll heißen: Tobias hat ne gute Stimme, die nach den passenden Songs suchen.
 
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