Erste Singversuche - Bitte um Kritik

meggel
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Hallo zusammen,

ich hab mich jetzt mit 20 Jahren zum ersten mal ans Singen gewagt. Ich habe zuvor immer Angst gehabt zu singen und mich ned getraut, aber jetzt ĂŒberwind ich mal den inneren Schweinehund, irgendwann muss ichs ja mal versuchen. Hab mich am Anfang mal an Jack Johnsons neuen Song "I Got You" herangetraut. Gesang und Gitarre hab ich gleichzeitig aufgenommen.
Jetzt interessiert mich brennend eure Meinung, denn ich hab noch keine außer die meiner Eltern und ob die Subjektiv ist wag ich zu bezweifeln.. Ich will einfach nur wissen wies ankommt, wenns schlecht rĂŒberkommt dann sagts bitte direkt, dann wieß ich wie ich dran bin ;)


https://soundcloud.com/marstel16/jack-johnson-i-got-you-cover

Gruß Markus
 
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MĂŒĂŸte mir zum Vergleich das Original anhören-hab ich jetzt aber bewußt nicht gemacht!
Also nach meiner Meinung auf jeden Fall ausbaufÀhig!Talent ist da!
Stimme klingt angenehm und Du singst mit GefĂŒhl und bist musikalisch!
Daß Dir als AnfĂ€nger da einige Töne danebengehen ist völlig normal;)...und es ist nicht so arg, bei der"Trefferquote" bin ich zuversichtlich, daß Du schnell große Fortschritte erzielen kannst!
Ganz objektiv höre ich eine typische AnfÀngerstimme mit ganz typischen AnfÀngerfehlern:

Atemanbindung
Intonation
Höhe noch nicht erschlossen(und da denke ich ist noch einiges drin!Ich glaube, daß Du bei der Nummer eher in den tiefen Bereichen schon an Deiner Grenze nach unten kratzt!Nach oben ist noch Luft!!)

Wenn Du's Dir leisten kannst nimm Unterricht!Das wÀre der schnellste und sicherste Weg:D

PS: Übrigens ist es fĂŒr einen GesangsanfĂ€nger irre schwer dazu auch noch gleichzeitig ein Instrument zu spielen-also Hut ab!!!
Hast Du nÀmlich gut hinbekommen!
 
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kommt gut an - ich find's auch leicht groovy mit der Begleitung :great:
die angesprochenen 'SchwÀchen' sind nicht allzu dominant
(etwas Selbstvertrauen und Routine dĂŒrften das sehr schnell verbessern, mit Unterricht vermutlich in null-komma-nix)

cheers, Tom
 
Danke fĂŒr euer Feedback, das gibt mir ja doch etwas Hoffnung :) fĂŒr Gesangsunterricht bin gerade leider zu knapp bei Kasse, ich schau halt zur Zeit vor allem YouTube Videos zu singtechniken an, mal schauen obs das bringt...
Gruß Markus
 
relaxte, schöne Stimmfarbe - nice Gitarrenbegleitung - weiter singen: wird gut
 
Das erste was mir da in den Sinn kommt ist Jack Johnsen... zwar nicht direkt vergleichbar.. aber ich finde es hat sowas von dem "beine-baumeln-lassen-Style".. sehr ruhig und mehr erzÀhlend in der Sprechstimme gesungen. Da muss in meinem Ohr auch nicht jeder ton sitzen. Im Gesamteindruck sehr stimmig!

...ich schau halt zur Zeit vor allem YouTube Videos zu singtechniken an, mal schauen obs das bringt...
Gruß Markus
Aiai... da wirste nur allgemeinen Kram mitbekommen... hab ich auch ungeheuer viel gemacht.. gesungen gesungen gesungen. Nach 1 1/2 Jahren habe ich dann die ersten Unterrichtsstunden genommen und musste feststellen, dass ich mir tlw. falsche techniken angewöhnt habe, auf die mich leider kein video hingewiesen hat.. schwer wieder rauszubekommen. Sowieso hilft dir qualifizierter Gesangsunterricht ĂŒberhaupt erstmal dabei das Instrument "die Stimme" richtig zu verstehen und dir bewusst zu machen!
Gruß
 
Das erste was mir da in den Sinn kommt ist Jack Johnsen... zwar nicht direkt vergleichbar

Nicht vergleichbar? Tipp: Lies mal den Threadtitel, den Text zur Hörprobe oder die URL zur Soundcloud-Datei... ;)

sweetlizzard schrieb:
Ganz objektiv höre ich eine typische AnfÀngerstimme mit ganz typischen AnfÀngerfehlern:

Ich finde, das ist verglichen mit anderen AnfÀnger-Hörproben hier schon eine deutliche Spur besser.
 
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sweetlizzart hat schon sehr detailliert und fundiert geantwortet. Dazu noch: Das Pfeifen wĂŒrde ich lassen oder krĂ€ftig ĂŒben. Und wenn das Handwerkszeug, vor allem Atmen und Intonation (ich denke auch, dass Deine Untergrenze noch zu festigen und die Obergrenze noch auszudehnen ist), besser ist, bleibt noch am Ausdruck zu arbeiten.

PrĂ€dikat: schon jetzt nicht ĂŒbel und sehr ausbaufĂ€hig (meiner Meinung nach)
 
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Ich finde, das ist verglichen mit anderen AnfÀnger-Hörproben hier schon eine deutliche Spur besser.

Das "typische AnfÀngerstimme/AnfÀngerfehler" war auch ganz sicher nicht bös gemeint;)
Ich habe ja den Gesang auch mal grundsÀtzlich als sehr angenehm und musikalisch bewertet!
Ich stimme Dir also absolut zu-aber es ist eben trotz allem Talent hörbar, daß da Defizite in den Basics bestehen, die ihn limitieren.
Ganz besonders wenn er in die Höhen geht, man hört, daß die grundsĂ€tzlich da sind und geil klingen könnten, aber da klemmts derzeit noch weil noch nicht richtig erschlossen, und ganz besonders fĂŒr die Höhen die Atemanbindung fehlt (was m.M. nach auch insgesamt einen Teil der Intonationsprobleme verursacht).
Und das sind nun mal genau DIE FettnÀpfchen, in die nahezu jeder AnfÀnger fast zwangslÀufig tappt.
Deshalb spreche ich das an-er will ja besser werden;)
Wenn an den o.g. Punkten zielgerichtet gearbeitet wird, wird das m.M. nach richtig gut, am Talent hab ich keine Zweifel!
Er bringt schon ne ganze Menge mit-aber Unterricht wÀre hier schon sinnvoller weil deutlich schneller und ohne Umwege auf'm Punkt;)...
 
sweetlizzard,

ich habe dich schon verstanden und das war auch kein Widerspruch. Nun wird aber diese grobe Zusammenfassung: "Angenehme Stimme, aber typische AnfÀngerfehler, Intonation ... usw" hier sehr hÀufig verwendet. Ich wollte lediglich ein wenig differenzieren, dass es auch bei AnfÀngern deutliche Niveau-Unterschiede gibt - und diese ist eine der Besseren.

sweetlizzard schrieb:
aber Unterricht wÀre hier schon sinnvoller weil deutlich schneller und ohne Umwege auf'm Punkt

Hier dagegen muss ich naturgemĂ€ĂŸ widersprechen: Kann, muss aber nicht. Unterrichtserfolg ist auch immer eine Typfrage. Mir hat es nur wenig gebracht. Das war nicht die Schuld des Lehrers. Ich fand halt Übungen stinklangweilig und verlor schnell meine Konzentration und Lust.
 
Nun wird aber diese grobe Zusammenfassung: "Angenehme Stimme, aber typische AnfÀngerfehler, Intonation ... usw" hier sehr hÀufig verwendet.

Diese gebetsmĂŒhlenartige Wiederholung lĂ€ĂŸt sich leider nicht vermeiden wenn's nun mal so ist-und die meisten, die hier posten sind halt AnfĂ€nger-so what?


Hier dagegen muss ich naturgemĂ€ĂŸ widersprechen: Kann, muss aber nicht. Unterrichtserfolg ist auch immer eine Typfrage. Mir hat es nur wenig gebracht. Das war nicht die Schuld des Lehrers. Ich fand halt Übungen stinklangweilig und verlor schnell meine Konzentration und Lust.

Dein Einwand ist berechtigt:gruebel:
Bei Sachen wie Atemanbindung und Höhen erschließen bewegt man sich im Alleingang allerdings auf dĂŒnnem Eis....wenn jemand schon so viel Grundtalent mitbringt wĂ€r es schade drum, wenn er sich irgendeinen Mist angewöhnt, da finde ich ne gewisse Kontrolle durch einen Lehrer schon sinnvoll-aber man kann natĂŒrlich bei der Lehrerwahl auch "in die Tonne" greifen-insofern verstehe ich Dich gut:D
 
ich schau halt zur Zeit vor allem YouTube Videos zu singtechniken an, mal schauen obs das bringt...

Hab ich das zitiert und vergessen was dazu zu schreiben:

Meine Meinung ist, dass es das nicht bringt. Wenn man Gitarre, Bass oder ein anderes Instrument so lernen will, mag das mehr oder weniger funktionieren, weil man sich selbst relativ objektiv (da bis Du bei Deinem Anfangsposting "etwas durcheinander" gekommen ;)) hören kann und auch noch ganz gut alle Aspekte erfassen kann. Beim Singen halte ich das fĂŒr ungleich schwieriger bis nicht wirklich möglich. Auch dass man "alles" findet, worum man sich kĂŒmmern sollte, halte ich fĂŒr ausgeschlossen.

Es ist in meinen Augen (und ich bin hautpsĂ€chlich Keyboarder und Gitarrist, also kein von sich gnadenlos ĂŒberzeugter SĂ€nger, der seine Kunst als die höchste ansieht) bei nichts so wichtig wie beim Gesang, dass Du angeleitet und beobachtet wirst und immer erforderliches und passende Feedback bekommst. Ich glaube, dass man gerade beim Gesang mit falscher Herangehensweise mehr kaputt als gut machen kann. Lieber alle zwei Wochen mal, oder eine 10er Karte oder sowas schenken lassen, als selbst herumzudocktern.
 
Diese gebetsmĂŒhlenartige Wiederholung lĂ€ĂŸt sich leider nicht vermeiden wenn's nun mal so ist-und die meisten, die hier posten sind halt AnfĂ€nger-so what?

Das sehe ich halt anders. Wenn hier jeder eine individuelle Hörprobe von sich postest, hat er auch ein Recht darauf, dass sie individuell bewertet werden. Nicht alle AnfÀnger beginnen auf dem gleichen Niveau.

Beispiel: Meggel stöbert jetzt aus Langeweile hier im Hörpobenforum und findet weitere - deutlich schlechtere - Hörproben, bei denen dieselbe Beurteilung zu lesen ist. Er wird denken: Singe ich wirklich genauso? Das fÀnde ich falsch.

Trotzdem hast du natĂŒrlich recht, dass seine Höhen ziemlich wackeln. Störender als die technischen Aspekte finde ich aber die englische Aussprache

Sachen wie Atemanbindung und Höhen erschließen bewegt man sich im Alleingang allerdings auf dĂŒnnem Eis....

Ich will keine erneute Grundsatzdiskussion lostreten, sondern einfach ein paar Fakten nennen:

  • Pop/Contemporary-GU orientiert sich an SĂ€ngern, die ohne GU ausgekommen sind. Pop/Contemporary-GU ist ein relativ neuer Bereich, der seit etwa 10-15 Jahren boomt. Pop- und Rockmusik gibt es aber bereits seit 60 Jahren. Als ich zwischen 15-25 Jahre alt war, gab es offiziell keinen GU fĂŒr Rock/PopsĂ€nger. Wer GlĂŒck hatte, kannte jemanden, der einem privat etwas zeigt.
  • Es gibt SĂ€nger, die gut klingen, ohne eine Ahnung von Atemanbindung zu haben
  • Es gibt SĂ€nger, die nicht die oberste Grenze ihrer theoretisch möglichen Range erreichen mĂŒssen, um ihre musikalische Idee adĂ€quat umzusetzen.
  • Es gibt schlechte oder unpassende Gesangslehrer
  • Es gibt hier im Forum ausreichende Beispiele von Leuten mit mehrjĂ€hrigem Gesangsunterricht und Chorerfahrung, die trotzdem noch klingen wie blutige AnfĂ€nger.
  • Es gibt Menschen, die Unterricht doof finden und schlimmstenfalls die Lust am Singen verlieren.
  • Es gibt Menschen, die sich keinen Unterricht leisten können.
  • Es gibt zu diesem Thema bereits diesen FAQ-Post. ;)

Am Ende muss es jeder selbst wissen und/oder ausprobieren. Aber zu behaupten "Mit GU geht es auf jeden Fall besser und schneller" ist lediglich eine persönliche Meinung, vermutlich beruhend auf eigener Erfahrung, die jedem ungenommen sei. Eine Garantie gibt es dafĂŒr aber nicht.

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Störender (...) finde ich aber die englische Aussprache

Auch dem schließe ich mich an (hatte ich bei meinen Stellungnahmen vergessen).

Ich finde diese Hörproben und das Einsammeln von Meinungen dazu insgesamt sehr gut, weil jeder dann fĂŒr sich herausfinden kann, ob er weitermachen will oder nicht. Durch die Kommentare kann man dann noch etwas sensibilisiert werden fĂŒr bestimmte Baustellen.

Das was wir hier haben udn bieten ist - sag ich jetzt mal so - auf jeden Fall besser, schon mal weil menschlicher, als ein Kommentar von DSDS Juroren :D
 
oha, hab grad kurz reingeschaut und hab auf einmal die ganzen Antworten gesehen :O

Also zuerst mal, es freut mich dass bei mir doch ein gewisses Talent beim singen vorhanden zu sein scheint, auch wenn ich natĂŒrlich noch einiges ĂŒben muss....

Zum Thema Gesangsunterricht. Hab auf Youtube einen sehr guten Kanal gefunden: http://www.youtube.com/user/SylviaLeeGesang
Da werden zum Beispiel Übungen zur richtigen Atmung und StĂŒtze gezeigt. Mir persönlich hat das schon sehr geholfen, schon alleine weil man in Zukunft verstĂ€rkt auf diese Dinge achtet.


Trotzdem hast du natĂŒrlich recht, dass seine Höhen ziemlich wackeln. Störender als die technischen Aspekte finde ich aber die englische Aussprache

Das hab ich fast schon befĂŒrchtet, ich hab mir ĂŒberlegt ob ichs oben reinschreiben soll, aber habs dann doch gelassen und auf die Reaktionen gewartet. Das Problem liegt vermutlich daran, dass ich ein Urechter Schwabe bin und so meine Probleme mit deutlicher Aussprache hab. Und Englisch sprechen war zugegebnermaßen auch nie wirklich meine StĂ€rke :/

Gruß Markus
 
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Hab grade gesehen, daß ich mit meinem "Statement" bißchen hinterherhinke, wollte das aber noch loswerden-danach gerne back to Topic;)

....
Beispiel: Meggel stöbert jetzt aus Langeweile hier im Hörpobenforum und findet weitere - deutlich schlechtere - Hörproben, bei denen dieselbe Beurteilung zu lesen ist. Er wird denken: Singe ich wirklich genauso? Das fÀnde ich falsch.

OK-von der Seite hab ichs noch nicht betrachtet, da muß ich wohl mal in mich gehen und mir kĂŒnftig mehr MĂŒhe geben, daß es sofort differenzierter rĂŒberkommt.
Ich neige leider dazu gerade bei Leuten wo ich Talent höre besonders kritisch zu sein*lach*....(was aber nicht bös gemeint ist, sondern ich wĂŒrd mir halt fĂŒr die wĂŒnschen, daß die Ihre Chancen bestmöglich nutzen. Als ich angefangen habe gabs sowas wie Internet noch nicht.......wie viele Umwege hĂ€tte ich mir sparen können.....)
Da ich aber bei weniger talentierten Leuten eher vorsichtiger formuliere klingt dann das Geschriebene oftmals wirklich sehr Ă€hnlich....:gruebel:,muß ich mir mal Gedanken zu machen...


Ich will keine erneute Grundsatzdiskussion lostreten, sondern einfach ein paar Fakten nennen:
  • Pop/Contemporary-GU orientiert sich an SĂ€ngern, die ohne GU ausgekommen sind. Pop/Contemporary-GU ist ein relativ neuer Bereich, der seit etwa 10-15 Jahren boomt. Pop- und Rockmusik gibt es aber bereits seit 60 Jahren. Als ich zwischen 15-25 Jahre alt war, gab es offiziell keinen GU fĂŒr Rock/PopsĂ€nger. Wer GlĂŒck hatte, kannte jemanden, der einem privat etwas zeigt.
  • Was heute oft vergessen/verschwiegen wird, viele dieser Stars hatten durchaus Möglichkeiten ihre Stimme schon in jungen Jahren zu trainieren(ob Kirchenchor oder sonstiges in der Art,oder ob Papa/Mama/Tante schon SĂ€nger waren,ĂŒber Gesangsausbildungen reden die oft einfach nicht so viel).Grade die aus Amiland.....
    Ne Janis Joplin hat z.B. als Kind im Kirchenchor angefangen, auch Freddy Mercury! Ob der eine oder andere dann noch an irgendeiner Musikschule war oder diese auch abgeschlossen hat ist wurscht, aber ein gewisses Maß an Stimmbildung bezĂŒglich Basics haben sehr viele schon abbekommen.Sie hatten aber eben auch Talent und Stimme und die Art wie sie dann tatsĂ€chlich gesungen und sich von anderen abgehoben haben war mehr eine Frage der Persönlichkeit und Attitude als der Gesangstechnik(bzw. eine Kombination dessen), das setzt sich dann halt durch!
    Bei den richtig guten Leuten war auch meist schon frĂŒh erkennbar, daß eben genau dieses Talent da ist und die haben ihren Weg gefunden.
    Heute meinen aber viele, daß sie das auch mal eben so aus dem Ärmel schĂŒtteln können(dank Casting-Shows & Co. auch viele die das eben nicht können), auch wenn genau diese ganzen Roots in der frĂŒheren Entwicklung fehlen.
  • Es gibt SĂ€nger, die gut klingen, ohne eine Ahnung von Atemanbindung zu haben
  • Zum GlĂŒck muß man das nicht jedem erst beibringen*lach*.....gibt durchaus Leute die das mit der Atmung intuitiv schon von alleine gut machen
  • Es gibt SĂ€nger, die nicht die oberste Grenze ihrer theoretisch möglichen Range erreichen mĂŒssen, um ihre musikalische Idee adĂ€quat umzusetzen.
  • Auch ich bin absolut nicht immer fĂŒr "höher-schneller-weiter" in inflationĂ€rer Form, aber man sollte zumindest mal grundsĂ€tzlich lernen, sein Potenzial auszuschöpfen.
  • Es gibt schlechte oder unpassende Gesangslehrer
  • Es gibt hier im Forum ausreichende Beispiele von Leuten mit mehrjĂ€hrigem Gesangsunterricht und Chorerfahrung, die trotzdem noch klingen wie blutige AnfĂ€nger.
  • Talent ist halt ungerecht verteilt, auch die Ă€ußeren EinflĂŒsse (also mit was man aufwĂ€chst).....man kann Technik lernen aber die persönliche Stimme ist nunmal irgendwo limitiert und der persönliche Ausdruck spiegelt die gesamte Persönlichkeit wieder und ist nur in Grenzen zu beeinflussen(sofern ĂŒberhaupt sinnvoll).
  • Es gibt Menschen, die Unterricht doof finden und schlimmstenfalls die Lust am Singen verlieren.
  • Es gibt Menschen, die sich keinen Unterricht leisten können.
  • Es gibt zu diesem Thema bereits diesen FAQ-Post. ;)
  • Ich mag das jetzt auch nicht weiter ausdiskutieren-Du hast das da ganz gut zusammengefasst:great:

Am Ende muss es jeder selbst wissen und/oder ausprobieren. Aber zu behaupten "mit GU geht es auf jeden Fall besser und schneller" ist lediglich eine persönliche Meinung, vermutlich beruhend auf eigener Erfahrung, die jedem ungenommen sei. Eine Garantie gibt es dafĂŒr aber nicht.

Ich bin nicht durchgÀngig dieser Meinung-aber durchaus wenn es um ganz klar definierbare technische Defizite geht, die man evtl. schnell bei geeigneter Anleitung in den Griff kriegen kann.
Im Grunde denke ich gar nicht so viel anders als Du........auch ich bin ne absolute "Bauch-Musikerin" (denke also weniger technisch orientiert) und hab mir das meiste umstĂ€ndehalber selbst ĂŒber die Jahre angeeignet (und da ist auch nicht alles Gold was glĂ€nzt....) und ich lerne heute noch stĂ€ndig dazu. Und daß es auch schlechte GL gibt oder einfach die "falschen" fĂŒr eine Person/Situation/Anforderung ist unstrittig;)....muß man selber rausfinden womit man klar kommt....

Sodele-das waren meine 5 Cents dazu-widmen wir uns lieber wieder meggel:D
 
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Grade die aus Amiland.....

HauptsĂ€chlich dort. Bei den EuropĂ€ischen Rock/Popmusikern (zB Beatles etc), die maßgebend die Popmusik beeinflusst haben, gilt das eher weniger.

Es ging mir auch nicht darum, speziell deine Aussage zu widerlegen oder um ein Rechthaben. Praktisch kommt hier aber in jedem zweiten Thread von irgendjemandem die Empfehlung, man sollte - oder muss - GU nehmen. Ich selbst schreibe das ja auch ab und zu. Es nervt mich halt nur zwischendurch, dass vergessen wird, dass Musikmachen fĂŒr den einen oder anderen auch ein Ventil und eine Alternative vom bzw. zum gesteuerten, akademischen Betrieb sein kann oder sogar unbdedingt sein sollte. Und zwar gerade heutzutage, wo noch schneller und noch viel mehr ausgebildet und standardisiert wird, ist es mMn unerlĂ€sslich, dass junge Leute sich eine Nische beibehalten, in der sie experimentieren und machen können, wozu sie Lust haben. Auch wenns am Anfang mal scheiße klingt.
 
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Der GU gibt einem allenfalls das technische Werkzeug in die Hand, aus der Stimme mehr Facetten rauszuholen-der Rest ist Geschmackssache und Persönlichkeit/Attitude.
Das Schwierigste fĂŒr einen SĂ€nger ist m.M. nach herauszufinden, wo man sich wirklich wohlfĂŒhlt, was stilistisch zu einem paßt und sowohl die Stimme bestmöglich prĂ€sentiert als auch zur Person stimmig ist und authentisch rĂŒberkommt.
Insofern bin ich da ganz bei Dir-experimentieren und sich und seine Stimme ganz individuell zu entdecken und auch seine Persönlichkeit zu entwickeln ist Grundlage fĂŒr alles.
GU ist fĂŒr mich nicht unbedingt dazu da,vorzugeben wie etwas klingen soll und etwas zu standardisieren, sondern Know-How zu bekommen, damit man mehr Ausdrucksmöglichkeiten zur VerfĂŒgung hat.

Um jetzt die "Kurve" zu meggel zu kriegen-da ist eigentlich schon ganz viel vorhanden-bißchen kontrollierte Arbeit an der Atmung und gezielt Randstimme und Mix wĂŒrde ihn schnell auf ne andere Ebene "katapultieren" und sicherer machen und ihm dadurch mehr Ausdrucksmöglichkeiten geben. Das muß ja nicht zwingend in jahrelangen GU ausarten;)....aber bißchen Input wĂŒrde da glaube ich auf sehr fruchtbaren Boden fallen:D
 
sweetlizzard,

das sind die Argumente, die selbst hier seit Jahren runterbete. Aber ich beginne immer mehr, daran zu zweifeln.

Denn ich glaube, dass ich mir nicht nur einbilde, dass junge SĂ€nger heute ĂŒberwiegend technisch auf einem höheren Niveau singen, aber auch austauschbarer klingen und nur noch durch "Typen" oder persönliche Ideale unterscheidbar sind (Screamer, Boygroup-Typ, Softi, Piepserin, Belterin usw). Weniger durch Charakteristika in der Stimme.

Und um die Kurve zu meggel zu kriegen: Mach einfach weiter, wie du Lust hast - aber in Deutsch :)
 
Lieber sweetlizzard, ob Dein Statement GU nicht unbedingt, eher nicht oder vielleicht besser doch, aber wenn dann oder nur fĂŒr, na muss aber nicht mit Ende in "Bisschen glauben fruchtbar" könnte jetzt ein wenig verwirrend auf den meggel wirken. So ein gedankliches AbwĂ€gen ist fĂŒr den zu beratenden nicht gerade erleichternd, wie ich auch aus meiner anwaltlichen TĂ€tigkeit weiß - faktisch u.U. mit Bedingen o.Ă€. verknĂŒpft hilf am meisten. Entscheiden muss sich meggel eh selbst.

Ich finde, dass man gerade beim Singen einen Beobachter braucht, der eben feststellen kann, fĂŒr was sich ein Kandidat eignet und wo die Fehler liegen, und der dann auch qualifiziert anleiten kann. youtubes sind dann halt recht zufallsgesteuert und ein feedback können sie auch nicht liefern.

- - - Aktualisiert - - -

Und um die Kurve zu meggel zu kriegen: Mach einfach weiter - aber in Deutsch :)

Warum nicht in schwÀbisch (mit kölsch und verschiedenen (anderen/bezogen auf schwÀbisch) bayrischen Mundarten hat's ja bei anderen auch geklappt mit Erfolgen ;)
(nicht sooo ernst gemeint)
 

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