Neue Bridgepins für Harley Benton Akustik

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Hi Guitarlunatics,
ich würde an meiner Harley Benton CLV 28 Akustik gerne neue Bridgepins anbringen. Ebenholz- Pins die ich noch rumliegen hatte waren zu dick. Also bei Thomann die Pins aus Knochen bestellt und die passen leider auch nicht, sind auch zu dick und stehen ca. zwei Zentimeter raus.
Das scheint bei Gitarren aus asiatischer Fertigung ein generelles Problem zu sein, dass die Bohrungen anders sind. Gibt es da welche, die ohne größeren Eingriff am Instrument, wie z.B. Vergrößerung der Löcher in der Decke passen ? Klanglich scheint sich, nach allem was man so liest, durch die Verwendung anderer Materialien ja nicht so sehr viel zu verändern, die werksseitigen Pins aus Plastik sind allerdings sehr weich und instabil und das ist beim Saitenwechsel nervig.

Vielen Dank schon mal für Hinweise und ein schönes Wochenende
planet33
 
Eigenschaft
 
Bevor ich die Löcher in der Bridge weite würde ich zunächst die Ebenholz/Knochenpins schleifen und gegebenenfalls kürzen.
 
Servus,

das Problem hatte ich bei meiner Eastman OM2 auch. Habe zwei Stück geschliffen. Einer ist mir leider sofort gebrochen. Gepasst haben dann welche von Taylor. Die sollen laut Verkäufer dünner sein. Aber ob das generell so ist, weiß ich nicht.

Gruß Hermanson
 
Zu beachten ist außer dem Durchmesser auch die Steigung. Guck ggf Mal bei Läden wie Martins Musikkiste; die besorgen u.U. auch Sachen, die sie nicht haben.
 
Salve,
vielen Dank erstmal für die Hinweise. Ich werde mir wohl die Taylor- Pins bestellen, obwohl ich eigentlich keine schwarzen wollte. Da ich sowieso Tuningprobleme mit der Gitarre habe, was- wie ich vermute, nicht an der Qualität der Mechaniken, sondern eher am suboptimal gefeilten Sattel liegt, werde ich demnächst für ein Setup zu meinem Guitardoc gehen und der kann mir dann bzgl. der Pins sicher auch helfen.
Die korrekte Bezeichnung der Gitarre ist natürlich CLA 28 V. Die hat Thomann mittlerweile nicht mehr im Programm, ich hoffe nicht, weil es so viel Probleme mit dem Modell gab.
Saludos
planet335
 
wie ich vermute, nicht an der Qualität der Mechaniken, sondern eher am suboptimal gefeilten Sattel liegt
In den allermeisten Fällen ist bei Problmenem mit dem Halten der Stimmung der Sattel bzw. dessen zu enge Kerben schuld. An den Mechaniken liegt das imho so gut wie nie,
da diese Schneckengewinde von ihrer Natur aus gar nicht "nachgeben" können.
Wenn man bei gut gefeilten Kerben dann auch noch drauf achtet, die Saiten immer von "unten nch oben" zu stimmen, d.h. von zu tief nach korrekt, dann ist die wirkliche
Qualität der Mechaniken zu vernachlässigen. Ich habe in mehr als 45 Jahren nur bei 3 (von über 30) Gitarren die Mechaniken tauschen/erneuern müssen.
 
Da hast du absolut recht, das deckt sich auch mit meinen Erfahrungen. Man erkennt die zu enge Kerbung z.B. daran, dass die Saite nach einem Bending nicht in die korrekte Stimmung zurückkehrt. Außerdem wichtig: Sorgfalt beim Saitenaufziehen (keine Spaghettiteller um die Achsen wickeln) und die Saiten nicht erst zu wechseln, wenn eine gerissen ist.
Leider halten sich aber bestimmte Mythen hartnäckig, die Teileverkäufer freuts natürlich.


planet335
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hai, ist auch meine Erfahrung. Bei den Bridgepins macht jeder, was er will. Festgelegte Masse gibt es bei Taylor (da aber anscheinend nur eine Größe für alle) und bei Martin. Bei Martin haben die Größen sogar feste Nummern nach Baujahren geordnet und offenbar hält sich auch jeder daran. Tipp wäre: Die richtige Nummer von Martin für die eigene Gitarre herausfinden und dann nach dieser Größe Pins kaufen.

Ansonsten hilft wohl nur anpassen per Schleifpapier. Die Pins, nicht die Löcher.

keep on pinnin`
 

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