11 jahre Drummer und nchts erreicht...

Nubbi
Nubbi
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Es klingt traurig ich weiß ;)
Es schaut so aus, ich spiele jetzt seit 11 Jahren und bin ziemlich frustiert .Ich habe über viele Jahre einen Lehrer gehabt, aber der hat mir nicht viel beigebracht, ergo hab ich ihn gefeuert und habe praktisch keine Technik , habe eine falsche Stockhaltung und der Groove fehlt erstrecht.
Es soll sich also alles ändern! Ich habe mir diverse videos bei Youtube angeschaut zum Thema Stockhaltung und versuch sie mir anzugehwöhnen,was wirklich schwer ist. Jetzt kommt der Technik teil und ich denke es ist absolut nicht verkehrt sich Rudiments draufzuscheffeln. Die Frage wäre :Welche Rudiments wären essentiel wichtig?Welche Rudiments soll ich mir also anschauen um Fortschritte zu bemerken. Und vorallem wie übe ich richtig? Hat vielleicht jemand ein Wie werd ich fit in 2 Monaten Programm? ^^
Klar langsam anfangen und die Geschwindigkeit steigern, in welchen Schritten 5bpm 10 pbm?Ich habe mir gedacht, dass ich eventuell auf eine Oberfläche(wie ein Kissen) übe mit wenig Rebound, damit wirklich nur mein Handgelenk arbeitet.
Helft einer armen geschundenen Drummerseele , nicht das er noch den spaß am Drummen verliert.
Ich wünsch euch noch ne schönen Tag,
Nubbi
 
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11 Jahre und du kannst praktisch nix willst du uns sagen?

Ich würde behaupten dass man sich doch in dieser Zeit gewisse Techniken selbst aneignet oder?
Oder hast du 11 jhre lang immer dur den selben Beat gespielt?

Was hast du denn die 11 Jhre lang gemacht? (Um mal nicht OT zu werden und vlt zu helfen)
Hast du Songs nachgespielt, Beats ausgedacht, andern Drummern zugeschaut?
Das mit ner falschen Stick-Haltung kann ich ja noch nachvollziehen, dass man sich sowas mal fix falsch angewöhnt.

Sry wenn das jetzt so offensiv rüberkommen aber was du da beschreibst ist doch schon sehr fragwürdig.

No offense, sry.

Mal sehen was andere dazu sagen.

Gruß Pat

Edith: wuhuu 300er
 
Also ich kann evtl auch was zu dem thema sagen:
Ich hatte anfangs auch nicht die besten lehrer, technik war kein thema : der erste lehrer hat mir 1,5 Jahre verschiedenste Rythmen beigebracht, um in einer band zu spielen. die zweite lehrerin hat mich 2,5 Jahre nur nach noten spielen lassen, solos, snarestücke,...
dann erst habe ich meinen jetztigen lehrer bekommen, der viel auf koordination/technik/groove setzt. Anfangs war ich auch genau so deprie wie du, weil ich aufmal merkte was ich nicht kann und teilweise simpelste Sachen für meinen lehrer nicht überzeugend rüberbringen konnte.....jetzt 4 Jahre später fand ich die lehrer am anfang nicht schlecht....sie haben mir das beigebracht, was sie als wichtig finden....der erste ist und war ein solider drummer, der mal hier mal da spielt.....er muss viele unterschiedliche rythmen drauf haben, time haben,.....die zweite hat klassisches schlagzeug studiert, warum ich da wenig technik gemacht habe, weiß ich nicht, aber noten lesen war wohl wichtiger;).......und den rest lern ich jetzt.....

nun zu dir;)....11 Jahre sind zwar eine lange zeit, aber trozdem denke ich, dass dein lehrer ein solider, guter drummer ist, und dir das beigebracht hat, was für ihn wichtig ist. Aus meiner erfahrung gibt es wenig Lehrer die einem alles wie Groove,Technik,Noten,Koordination,Timing, Selbstbewusst spielen, beibringen. Sie bringen einem das bei, was aus ihrer Erfahrung am wichtigsten ist. Den Rest bekommt man durch Banderfahrung.
Gute Lehrer gehen auf die Interressen den Schülers ein, und leiten in den unterricht in die richtung wie der schüler es will. Wenn der Schüler aber nichts sagt, ziehen sie ihr programm durch. Schlechte lehrer sind meistens auch gute drummer, die ihre erfahrung nur nicht so gut auf den Schüler rüberbringen können.
Ob dein Lehrer schlecht oder gut war, weiß ich nicht, aber dass die 11 Jahre für die Katz sind, glaub ich nicht. Trozdem kann ich dich verstehen, wenn du depri bist, weil deine technik nicht gut ist....Ich bin in das thema auch erst nach 4 Jahren spielen eingestiegen und fand das schon hart......da denkt man oft, was man den vorher gelernt hat...ich kenn das.

Muss jetzt ein ende finden;)
Drummerle
 
Hi,

wenn ein haus kein richtiges fundament hat wird es früher oder später umfallen und genau das ist deine situation.

ok aber was ist das fundament, darüber wird schon ewige zeiten gestritten und von 10 drummer oder drumlehrer gibt es auch 10 verschiedene meinungen zu diesem thema. dabei ist es eigentlich ganz einfach. was kommt auf einen zu alsmusiker allgemein oder im speziellen als drummer. erstmal ist die technik sehr wichtig, ohne technik kann ich mich selbst nicht verwirklichen bzw. kann meine ideen nicht auf das set übertragen. zur technik gehört für mich gute hände und füsse
sowie gute unabhängigkeit bzw. gute koordination.

was wird von einem drummer noch verlangt.

rhythmus und taktgefühl, timekeeping, je nachdem auch ein gewisses grundwissen von musktheorie wie notenkenntnisse
taktarten etc.

gut jetzt haben wir einen plan nur wie kommt man dahin. zum glück lässt sich vieles miteinander verbindenund man schlägt gleich mehrere fliegen mit einer klappe.

wenn du noch kein metronom hast besorg dir eins für knappe 13 mücken gibt es schon gute sachen die auch subdivision
zählen. also die noten zwischen den beats. so wie ich deinem beitrag verstanden habe hast du erstmal die schnauze voll von leherern, trotzdem sind lehrer immernoch die beste methode was zu lernen wenn der lehrer gut ist.
im gegensatz zu @drummerle bin ich der meinung ein guter lehrer kann dir alles beibringen, weil man das einfach alles können muss um ein guter drummer zu sein.

eine andere gute methode ist mit videos zu lernen, die kannst du auch als material benutzen neben einem lehrer.

nahe legen will ich dir 2-3 videos

der ultimative technik video ist jojo mayers the secret weapon of the modern drummer. darüber brauch man nicht zu erzählen. da geht es nur um handtechniken die sehr gut erklärt werden. was man davon anwenden will kann man ja selbst entscheiden.

der nächste video ist von benny greb the language of drumming, er stellt in diesem video ein system vor was so einfach wie genial ist und einem wirklich hilft ein spieltechnisches fundament zu entwickeln auf dem man weiter aufbauen kann.
durch dieses system bekommt man die grundlagen für alle rudiments und natürlich auch fürs set. durch die
die übungen entstehen kombinationen wie auch später beim grooven gebraucht werden:)

es gibt zu den beispielen auch die noten als pdf file und man kann das system später selbst immer weiterführen.
übt man das fleißig mit metronom lernt man ein gefühl für rhythmus takt und timing zu entwickeln und nebenbei
auch lernt man auch noch grundkenntnisse der musiktheaorie.

also back to the roots;), aber mach dir nichts draus selbst bekannte drummer wie dave weckl haben ihr spiel nochmal nach etlichen jahren verändert. es hört sich auch nach viel an, aber wie gesagt fließt soviel zusammen, so dass man
schnell fortschritte in allem spürt. klar erfolgserlebnisse spornen noch mehr an aber mach nicht den 2. schritt vor dem ersten. schön langsam.

LG

DT




 
Die Frage ist, ob du dir ohne Lehrer deine falsche Technik nicht falsch abgewöhnst. Ich finde es erstaunlich (vielleicht auch erschreckend), dass du nach 11 Jahren am Set so wenig kannst. 95% hier sind keine Profis und können nach dieser Zeit schon wesentlich mehr. Was zwangsläufig zu Frage führt, was du kannst. Es wäre hilfreich, wenn du grob (konkreter als im Eingangspost) umreißen könntest, was du schon gelernt hast und welche Ziele du hast.
Bitte versteh mich nicht falsch, ich will dich nicht niedermachen, eher ein aufwecken, Tipp: einen neuen Lehrer suchen. Selbst wenn ich oder auch wer anders hier Empfehlungen zu Videos oder Büchern ausspricht wird dir ein Profi an der Seite viel mehr bringen. Rudiments rauf und runter, Takte üben ist schön und gut, aber ein Lehrer sieht deine Fehler und korrigiert, was du selber meistens übersiehst. Nebenbei sollte ein Lehrer auch immer Motivator und vielleicht auch Vorantreiber sein.
Also, Kopf hoch, und neuen Lehrer suchen!
 
Wenn du dir nen neuen Lehrer suchst achte einfach das es ein gescheiter ist.
Z.b. von einer richtigen Schlagzeugschule wie z.B. Drummers Focus.
Hab bei einem Lehrer vom Drummers Focus selbst nach 8 Jahren Technik nochmal
neu gelernt und es war Klasse. Kanns sehr empfehlen
 
Es klingt traurig ich weiß ;)
Es schaut so aus, ich spiele jetzt seit 11 Jahren und bin ziemlich frustiert. Ich habe über viele Jahre einen Lehrer gehabt, aber der hat mir nicht viel beigebracht, ergo hab ich ihn gefeuert und habe praktisch keine Technik , habe eine falsche Stockhaltung und der Groove fehlt erstrecht.
Ich verstehe deine Situation, manchmal darf man ja ruhig im Selbstmitleid schwelgen.:D
Aber dann sollte man vielleicht auch mal nüchtern überlegen, warum man jetzt genau unzufrieden ist. Das liegt doch in deinem Fall (und ich kenne das gut genug) daran das du Erwartungen hattest, die enttäuscht wurden. Zunächst mal: Jahreszahlen sagen überhaupt nix über irgendein Können aus. Ich spiele jetzt knapp 20 Jahre lang, und ich kenne Leute die 4 Jahre spielen und in vielen Bereichen besser sind. Ein noch besseres Beispiel, weil es den einzig wichtigen Aspekt betont: ich kenne einen Schlagzeuger, der durch den obligatorischen Pianounterrricht an der Jazzakademie so begeistert von dem Instrument war, das er auf Piano umgestiegen ist und nach 2 Jahren Profipianist wurde, obwohl er davor überhaupt kein Klavier spielen konnte. Der hat natürlich Tag und Nacht Piano gespielt und war darüber hinaus recht talentiert.

Der wichtige Punkt wenn man etwas erreichen will ist, wie oft man wirklich spielt und darüber hinaus was man spielt. Wenn man denselben Rhythmus 11 Jahre lang spielt, kann man diesen eventuell gut. Das heisst dann aber nicht, dass man ein toller Schlagzeuger ist. Und wenn du nach 11 Jahren fragst wie das denn mit Rudiments aussieht, dann muss das nichts Schlimmes sein. Ein Punkschlagzeuger zum Beispiel braucht keine Rudiments, die er zudem als reine Marketingerfindung der kapitalistisch-spießigen Education-Industrie geißelt. Will man aber Steve Gadd-Rhythmen nachspielen, kommt man ohne Rudiments nicht aus. Also mach dir selbst einfach klar was du überhaupt können willst, und dann wie du das erreichen kannst.

Videos sind natürlich schön und gut (ich selbst schaue mir vieles an), aber manchmal ensteht ja der Eindruck man würde sich da etwas anschauen und dann könnte man irgendwas. Das passiert jedoch nur sehr selten und eher dann wenn man schon fortgeschritten ist und sein Spiel optimiert, die Basics sind pure Arbeit. Also vielleicht den Tipp von drumtheater beherzigen und zur Benny Greb DVD greifen, oder auch The New Breed von Gary Chester aufschlagen und das Metronom anmachen, da hat man gute Systeme die vor allem das Rhythmusgefühl trainieren.
 
hast du denn eine band?

wenn nicht such dir n paar kumpels oder auch fremde (üb ers internet) und rein in ne band. es gibt nichts motivierenderes als ein lied mal mit der ganzen abnd zu spielen als nur mit dem mp3 player. und nichts motviviert mehr zum üben als zu wissen das in einer woche probe/auftritt oder ähnliches ist.

ich war von anfang an in einer band, wir waren alle mies, aber haben uns alle gegenseitig gepusht und sind aneinander gewachsen, sodass ich mir im grunde autodidaktisch genug beigebracht habe um so ziemlich alles (außer jazz, da ich es nie gespielt habe) aus dem ff passabel begleiten zu können.

also band suchen und los gehts :D
 
Hi,

hier geht es nicht um ein motivationproblem sondern um selbstzweifel, was sich natürlich auf die motivation auswirkt,
liegt aber etwas tiefer. den selbstzweifel wird man durch das zusammenspielen als eine band nicht wegbekommen
im gegenteil es kann sich noch verschlechtern, weil die praxis das bestätigen wird woran er zweifelt.
eine band brauch jemand der über dem level der anderen steht und ahnung hat, sonst fährt man die karre laufen in den dreck und weiß noch nicht mal warum.


natürlich ist ein guter lehrer der beste weg, darüber muss man nicht diskutieren. die genannten videos sind aber so gut dass sie den lehrer zwar nicht ersetzen aber eine gute alternative oder ergänzung sind. und sorry bei dem benny greb video kann man nicht viel falsch machen, die kontrolle übernimmt das metronom.

bei technischen sachen sieht es natürlich anders aus aber es geht auch zwar langsamer als mit einem lehrer aber es geht .ich habe nichts gegen lehrer, sie sind ganz oben ich will nur alternativen aufzeigen wenn man erstmal von lehrer nichts wissen will weil man das vertrauen in sie verloren hat.

@De-loused es muss ja nicht die videos oder new breed sein, new breed ist dann der nächste schritt , wenn man zu faul ist sich das system von benny greb selbst weiter zu führen.

LG

DT
 
Erstmal vielen Dank Leute für die Antworten :) .
@Paddy ich hab mich da oben etwas zu drastisch ausgedrückt. Natürlich kann ich einige dinge nach so einer langen Zeit. Ich denke nur, dass ich mehr können sollte,sprich ich viel höhere erwartungen an mich setze.Ich beschreibe mich als erweiterter Anfänger.

Mein Drummeraltag schaut so aus, dass ich mich tgleich ab 3 Uhr an die Kiste schmeisse und zur Musik trommle. Stilistisch setz ich mich da nirgendwo fest, ich spiel einfach zu Songs die ich gut finde. Ich höre selber sehr viel Musik und höre vorallem den Drummern zu. Ich interesssiere mich viel für die Drummerszene und les hier auch still und heimlich schon länger mit. Das interesse ist also erstmals sehr groß am Schlagzeug spielen. Ich bin auch kreativ , ich habe Fills im Kopf nur leider fällt es mir eben schwer diese Umzusetzen und da denk ich eben, dass das Fehlen der korrekten Stockhaltung und das fehlen von Standarts wie Rudiments , definitiv die Blockade ist. ein kleines Beispiel : Wirbeln! Ich bekomm Wirbel hin so ists nicht, nur er ist eben "gepressst" und nicht locker flockig durch ne x stroke roll oder Doubble.
D.h. ich bin irgendwo zum stilstand gekommen und komme nicht mehr weiter. Ich denke ich muss eben das Problem an der Wurzel anpacken und von Grundauf die Geschichte neu lernen.

@Drumtheater:Ich habe ein Metronom , ich habe nur nie damit geübt , weil mir u.a auch nie gezeigt wurde wie man damit richtig arbeitet. Klar ich weiß, dass man langsam anfangen soll um gescheit das Timing zu schulen, aber wie schauen die schritte aus, in was für bpm abständen muss ich das Metronom schneller stellen?Trotzdem Danke für die DVD Tipps ich hab sie mir notiert. :)

@schmatzi : Ich hatte in den Jugenjahren einen Lehrer der mit mir ein wenig auf der Snare geübt hat. Leider kam sowas wie Stockhaltung nicht vor,Iin der Art: Einen Knüppel jeweils in die linke und rechten Hand das reicht! ;) Damals hats mich nicht gestört, weil ich so schnell wie es ging an die Kiste wollte.
Mein Lehrer war selber kein wirklich guter, er konnte was er spielen musste für den Musikverein( dem ich auch angehöre). Der Lehrer, der mittlerweile dann mein Drumkollege wurde, im Musikverein, verstarb dann leider plötzlich.So kam ich dann an einen anderen Drummerkollegen, der wirklich gut ist, leider war der Unterricht dann nicht regelmäßig (aufgrund seines studiums) sodass ich nur wirklich Basics am Drumset bekommen habe. Ich kann ne paar Grooves von verschiedenen Stilen und diverse Fills. es ging darum schnell fit zu werden für das Orchester , damit der Platz besetzt wurde von dem Kollegne der verstorben war. Irgendwann brach der Unterricht dann ganz ab. Ich kann also diverse Grooves,Fills und ich behersche die Theorie wie Notenlesen.

@sanderdrummer ich komme aus einem Kaff und es ist schwer jemand neues zu finden, andere seits werde ich in 2 wochen umziehen zwecks Studium und da werd ich mir definitiv ne Teacher suchen, leider erst später da ich sicher am anfang noch kein Geld haben werde (Miete, Essen etc)

@Robster auch hier wie gesagt, ich werde bald in einer Großstadt sein und werde mir da was suchen, hier findet sich leider kein geeigneter Musiker , da die 3- 4 bands die es hier gibt immer den gleichen 3 Akkord Assi Punk spielen wollen oder aber den Enter Sandman, Killing in the name of "Metal ".

Ich hoffe ich mach euch klar, dass ich durchaus gewillt bin zu lernen und die rest Motivation auch vorhanden ist. Ich denke eben,dass ich jetzt nicht um die Technik herum kommen werde oder was meint ihr?
Um weitere antworten würd ich mich freuen :)
LG
 
Erstmal vielen Dank Leute für die Antworten :) .

@Drumtheater:Ich habe ein Metronom , ich habe nur nie damit geübt , weil mir u.a auch nie gezeigt wurde wie man damit richtig arbeitet. Klar ich weiß, dass man langsam anfangen soll um gescheit das Timing zu schulen, aber wie schauen die schritte aus, in was für bpm abständen muss ich das Metronom schneller stellen?Trotzdem Danke für die DVD Tipps ich hab sie mir notiert. :)

Hi,

um mit dem metronom zu arbeiten brauchst du erstmal garnicht viel eigentlich nur das metronom deine hände und
deinen kopf. du kannst ad bei dem schönen wetter auch draußen machen.
OK, stell das metronom am anfang auf 50bpm, wenn dein metronom auch subdivision kann kannst du 60-70bpm
probieren. versuch auf die klicks zu zählen, 1 2 3 4 1234 1234etc. wir gehen malvom4/4 takt aus.

wenn du die klicks beim zählen triffst und ud absolut sicher bist, dann kannst du dazu schnippen oder klatschen
oder mit den füssen stampfen. nach einer gewissen zeit kannst du den beat schon fühlen unddu hast keine probs
reinzukommen und mit dem metronom zu spielen dann stell das metronom auf 8tel bei subdivisions oder auf das
doppelte tempo. also 100bpm. du zählst aber 1+ 2+ 3+ 4+ alles wieder auf den klick. eigentlich bist du
noch im 50bpm aber du zählst 2 schläge pro beat also 8tel. noten.
wenn du das zählen kannst dann kannst du versuchen die 1 2 34 zu klatschen wenn du das kannst dann die + klatschen.
next stepdie triolen stell das metronoms auf 190bpm. zählen 1+e 2+e 3+e oder 1 trip let oder 1ta ta
dann wie bei den 8tel noten 1234 klatschen dann auf + kltschen dann die 3 te note klatschen.

dann 4x 1/16 metronom auf 200bpm als 4fache geschwindigkeit denn jetzt spielst du pro beat 4x1/16tel.
1e+a oder 1e+te. erst zählen dann klatschen .

wenn du sicher !!!! in diesen übungen bist dann kannst du versuchen alles zusammen zu spielen
also metronom 50pbm 4 x1/4, 4 x2/8 4x triolen 4x 4x1/16, zä
hlen und klatschen.

wenn du es auf den klick zählen kannst dann kannst du es auch am set oder snare spielen. am anfang ist es schon ok
die micrtotime also die noten zwischen den beats mit metronom zu spielen damit du ein gefühl dafür bekommst .
später sollte das metronom nur noch die beats zählen.

viel spass beim üben und take it easy, seh das metronom nicht als deinen feind sondern als so eine art stützräder;)

LG

DT



zählen kltschen subdivision klatschen oder
 
ein weiterer tip zum üben mit metronom am set.......wenn ich am set sitze und nach klick spiele, hör ich mehr vom µ-timing, wenn der klick auf dem off-beat läuft. wenn man auf dem klick die base oder snare spielt, hört man nur noch wenig vom klick, und ob er im µ-timing passt. Also muss evtl. nicht bei jedem so sein, aber ich übe nur noch so (ist evtl schwieriger reinzukommen, aber geht)
(also bei 4/4: 1 klick 2 klick 3 klick 4 klick)
eine weitere gute möglichkeit fürs Timing zu üben(allerdings mit einem einfachen metronom schwer zu realisieren) ist folgende:
man braucht einen drumcomputer, oder ähliches PC Programm (ist evtl nicht so genau):
man nehme an du kannst bei tempo 60(viertel) gut und genau mitklatschen, gehst du mit dem tempo auf 15 (dann hast du nur noch den ersten schlag vom takt) klatscht aber weiter viertel. versuche das tempo (60) zu fühlen, und immer auf 1 mit dem klick zu sein.
hier endet aber schon das metronom mit dem was es kann (wenn man überhaupt 15bpm einstellen kann) aber 7,5 geht nicht :D
wenn man dann einen drumcomputer oder ein programm hat, kann man das erweitern, dass nur noch alle 2 takte der klick kommt usw.
muss halt nicht unbedingt im tempo 60 sein, aber
umso langsahmer = umso größere Pause zwischen den schlägen= umso schwerer.

ich hab mir (aufgrund einfacher programierkenntnisse) selber son programm geschrieben......aber sonst gibts bestimmt freeware im inet:)

drummerle
 
Hi,
hey, schmeiß ihm doch nicht solche begriffe wie microtiming(µ-timing) um die ohren ohne diese zu erklären.
denn Microtiming kann man schnell mit microtime verwechseln, besonders wenn man sich mit diesem thema noch nicht auskennt.


LG

DT
 
Hallo Nubbi
Das hast du ganz richtig erkannt. Um ein guter zu werden bedarf es auch viel Technik. Je mehr der 40 Rudiments du beherrschst, desto variabler kannst du spielen.
Wie du am eigenen Leib erfahren hast, wird ein Schüler nur so gut wie sein Lehrer. Einen guten zu finden ist nicht leicht. Ist der Lehrer schlecht... das merkt man nach sehr kurzer Zeit. Frage immer nach einer Kostprobe seines Könnens. z.B. versch. Rudiments, Beats, Fills u.s.w. Achte bei Ihm auf Technik z.B. Fingercontrol, Möller. Wenn er auch noch einen Half-Time Shuffle hinkriegt, sollte er es drauf haben.
Da du bereits 11 Jahre spielst, ist es sehr schwer zu beurteilen wo deine Schwächen liegen, bzw. deine Stärken. Ferndiagnosen sind da nicht machbar. Man selber sieht sich meist anders.
An Motivation scheint es dir ja nicht zu Mangeln. Fit in 2 Monaten halte ich für ausgeschlossen, eher Fit in 2 Jahren:D. Das ist ungefähr die Zeit, die meine Schüler brauchen um sich nicht mehr verstecken zu müssen.:D
Den Ausführungen von DT für das Metronom kann man nichts mehr hinzufügen.

Bleib am Ball ( Drum ) PearlDR
 
Hey Nubbi

uiii, hab gerade dein Problem gelesen. Is schon hart, nach 11 Jahren. :) Sorry, aber hast du dafür Geld bezahlt?
In der Regel, sind z.B. meine Schüler nach ca. 2-5 Jahren Fit(soll nicht heißen das ich extrem gut bin:)). Sprich Rudimentar sowie den gesamten Set aber auch Orchesterbereich.
Wichtigeste Regel überhaupt! Rudiments bis zum abkotzen: Singles, Doubles, Tripples und natürlich ganz Wichtig Parraddidles. Um einige zu nennen.
Bei den Doubles die 2 betonen, hilft extrem zum TOP Wirbel. Füße wie Hände. BMP ca. 60 - 240!
Zudem viel hören, gucken und Spielen, Spielen, Spielen!!!
Achso: Fingertechnik sehr wichtig, lass deine Handgelenke spielen (die sind meisst Steif) und halt die Sticks ordentlich fest (nicht erdrücken), so bekommst du Tempo!
Dann wirds was! :)

Viel Erfolg!
 
Zum Thema Füsse möcht ich Steve Smith´s DVD "Drumming technique..." empfehlen. Der stellt da vier verschiedene Techniken vor, die Dich in der Summe sehr flexibel machen. Es ist sehr anstrengend zu versuchen alles mit einer Griffhaltung (Hände) und alles mit einer Schlagtechnik (Füsse) spielen zu wollen. Es gibt Situationen, da eignet sich dies besser, in einer anderen wäre ne andere Variante besser.

Also, mach Deinen "Werkzeugkasten" voll ;-)

PS: Bei der DVD von Smith solltest Du etwas Englisch können, er spricht aber sehr deutlich und die Wortwahl ist auch nicht kompliziert...
 

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