(A-Git) Wiedereinstieg - Das Drama

Sianne
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Hallo Zusammen,
ich hoffe, ich mache jetzt nicht dasselbe Thema zum 1000sten Mal auf >.<
Also, folgendes:
Ich habe wie so viele Millenials so 2005-2009 Gitarre gespielt, habe meine Klampfen tatsächlich noch. Irgendwann zwischendurch kam der Bass dazu, den habe ich auch soweit im Griff.
Nun will man die Gitarren natürlich nicht verstauben lassen. Nach ein wenig rumprobieren stellte ich beim Wiedereinstieg fest:
Drama Nr. 1:
Das Rhythmusgefühl ist futsch. Mit dem Bass habe ich die Ruhe und Selbstsicherheit im Kopf vor mich hinzuzählen, bei der Gitarre nur bedingt. Fingerpicking (Meist Klassik-Stücke) funktioniert gut, allerdings tue ich mich mit Ab-/Auf-/Wechselschlag total schwer. Mein Anspruch ist nicht der große Rockstar zu werden, aber so ein paar Lagerfeuer-Evergreens würde ich schon gerne (wieder) zum besten geben können. Aktuell beschränkt es sich auf:

* * *
Hier bitte Songtext einfügen,
* * * *
wie es halt in Songbooks so ist.
* *
Klingt wie Scheisse,
* *
Absolut nicht smooth.

*=Ein einzelner Abschlag des jeweiligen Akkords

Brauche erklären, dass sich das scheisse anhört? Wahrscheinlich nicht. Habt ihr ein paar Tips?

Drama Nr. 2:
Barré-Griffe. Die habe ich schlicht fast immer vermieden weil sie mir schwer fallen. Ich verkrampfe meine Hände total und greife dadurch schlicht unsauber. Es fängt ja schon beim F an und zieht sich das ganze Griffbrett durch.
Gibt es da ein zwei Kniffe, mit denen ich mich immer weiter daran gewöhne? Vielleicht Übergangslösungen?

Ich nutze meine Übungszeit aktuell eher halbherzig, weil der Bass einfach mehr Erfolge und mehr Komfortzone hat und ich schlicht frustriert bin. I know, üben, üben, üben ist er Schlüsselsatz, aber wenn man technisch irgendwie nicht weiter kommt, ist blöd.
Eine Musikschule ist für mich dank Wechselschichten und viel spontan einspringen leider keine Option. Equip sind 2 Lagerfeuer-Nylonsaiter und eine E.

Liebe Grüße
 
Barré-Griffe. Die habe ich schlicht fast immer vermieden weil sie mir schwer fallen. Ich verkrampfe meine Hände total
Eigentlich sind sie nur am Anfang schwer. Wenn du sie immer vermeidest, hört der Anfang natürlich nie auf ;-)
Mit dem Bass habe ich die Ruhe und Selbstsicherheit im Kopf vor mich hinzuzählen, bei der Gitarre nur bedingt.
weil der Bass einfach mehr Erfolge und mehr Komfortzone hat
Vielleicht bist du ja der geborene Bassist.
 
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Vielleicht bist du ja der geborene Bassist.
Hehe, Danke für die Blumen, aber ein Bass allein macht kein hübsches Lagerfeuergeträller :( (Oder falls doch, sind meine Fähigkeiten noch lange nicht soweit)

Aber im Ernst, grad mit den Schlägen (ob ab, auf oder wechsel) ist das einfach, naja, lahm. Oft hilft es mir, ein zwei Lieder einfach zu machen die -sorry- jeder Depp hinkriegen sollte und dann so den Damm zu brechen.
Also frage ich mal anders: Welchen Lagerfeuersong kriegt jeder Idiot hin?
 
Ich spiele beides leidenschaftlich gerne. Der Umstieg vom Bassspiel auf Gitarre fällt mir schwerer als umgekehrt. Bassspiel bringt mir aber viel fürs Gitarrenspiel in Sachen Timing.
Vielleicht mal den Bass beiseitelegen und sich nur auf die A-Gitte konzentrieren. Das ist schon ein bisschen was anderes von der Kraft und Spielhaltung, der Finger ...
Barre mag ich auch nicht so gerne, zumindest für längere Rhythm-Sachen, das nervt irgendwie und schmerzt auch.
Muss man halt üben, die Barre-Griffe um Kraft/Gewöhnung zu bekommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Welchen Lagerfeuersong kriegt jeder Idiot hin?
Stand by me.
Sorry für Bassist, natürlich bist du Bassistin (und sicher keine Idiotin), hatte nicht auf das Foto geschaut.

Barre mag ich auch nicht so gerne, zumindest für längere Rhythm-Sachen, das nervt irgendwie und schmerzt auch.
Muss man halt üben, die Barre-Griffe um Kraft zu bekommen.
Es ist wirklich weniger schlimm als man denkt. Ziemlich schnell kommen die einem ganz normal vor und die Hand tut nicht mehr weh. Den wichtigsten Barré-Griff, den in E-Dur (-Moll)-Form, kann man auch anders greifen, nämlich mit dem Daumen über das Griffbrett, so kann man sich auch mitten im Song mal entlasten.
Für Barré-Griffe auf der Akustikgitarre braucht man mehr Kraft, vielleicht wäre es eine Option, zum Üben eine E-Gitarre zu nehmen.
 
Den Tipp mit der E-Gitarre kann ich mal probieren, danke.
Muss nur meine Bassisten-Wurstfinger an das schlanke Ding gewöhnen, bei der E ist eben alles ein wenig feiner als bei der A.

Und zum Beitrag vorher: Er, Sie, Es---- Alles bürgerliche Begriffe, also geschenkt :hat:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Knockin' on heavens door wäre auch einer der älteren und ziemlich einfachen Lagerfeuersongs (G , , , | D , , , | Am , , , | , , , , | G , , , | D , , , | C , , , | , , , , |)
 
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Einfache Lagerfeuer Songs?
Das Netz ist doch voller Vorschläge. ;-)

Horse With No Name, Lady In Black, etc., werden z.B. auch heute noch immer gern genommen. ;-)

Es gibt aber auch durchaus Unterricht, ohne sich gleich an einer Musikschule anmelden zu müssen. Auch stundenweise.

Da kannst versuchen dich weiterhin da durchzukämpfen, oder vielleicht doch mal ein wenig Zeit für eine gelegentliche Trainerstunde nach Absprache zu investieren. Vielleicht gibt es ja auch jemand im Bekanntenkreis, der/die dir bei den Basics ein bisschen helfen kann?

Vielleicht kommt ja auch hier jemand aus deiner Nähe?

Barré-Griffe werden mit der richtigen Technik sehr viel einfacher. ;-)
 
@SlowGin
Die konkreten Vorschläge sind hilfreich, im Netz gibt es einfach.... ZU viele. Da fällt es schwer zu selektieren.

Hast du vielleicht eine schöne Anleitung, ggf. Ein Youtubevideo das du empfehlen kannst damit die Technik stimmt? Ich hoffe immernoch dass ich schlicht was falsch mache und es deswegen so schwierig ist. Also zum Punkt Barré.
 
Jack Black sagte zwar "One is all you need", aber hier gilt durchaus "Four is all you need".


View: https://youtu.be/5pidokakU4I

Vier Akkorde und Du kannst Abende am Lagerfeuer füllen!
Und dann heißt es wohl einfach nur, dranbleiben und eher langsam als zu schnell machen. Fortschritt kommt durch stetige Übung.
 
Bei so viel Gedanken bleibt für die Musik keine Zeit mehr! Da sind Hopfen und Malz verloren! Lagerfeuer und Idiot in einem Satz gebrauchen? Wozu? Um Sympathie zu wecken? Für den Reim: "Die Musik ist tot!"?
Starte mit Em=022000 und einem Metronom.
Schiebe das auf Gm=355333 bzw. x55333.
Und, wenn du Gm kannst:
Am(add9)=x07500.
Das "add9" ist die offene b-Saite. Welche der Saiten die b-Saite ist, zeigt dir das Stimmgerät.
Aber der allerwichtigste Akkord, um die Freude zu finden, ist
E7=076750
Also E7 in der V. Lage. "V." ist eine römische Schreibweise für "fünfter". Voll durchhauen! Lass es scheppern.

Nebenher kannst du auch üben:
Am C D F Am C E E
Am C D F Am E Am E
Dazu stellst du das Metronom auf 6/8. Bitte auf der Eins nur die jeweilige Bass-Saite und ansonsten nie mehr als 4 oder 5 Saiten klingen lassen!
 
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