(A-Gitarre) Das "beste" Pickup-System für Recording einer Steelstring

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Hallo zusammen,

ich brauche Tipps von Leuten, die Erfahrung mit Pickup-Systemen im Studio haben. Ich bin der "klassische" Singer-Songwriter, der Westerngitarre spielt und dazu singt.

Welches Pickup-System klingt eurer Meinung nach am "besten" im Studio? Für mich klingen gute Pickups immer möglichst natürlich. Ich freue mich sehr über Tipps - das nötige Kleingeld habe bereits zusammengespart :)

Das sind die Optionen, die ich bisher gefunden habe:
https://www.thomann.de/de/seymour_duncan_ssa6_mag_mic.htm
https://www.thomann.de/de/lrbaggs_anthem.htm
https://www.thomann.de/de/lrbaggs_lyric_microphone.htm

Danke und ganz viele Grüße
DrWhodiwho

P.S. ich spiele eine Yamaha FS5
 
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Welches Pickup-System klingt eurer Meinung nach am "besten" im Studio?

Eigentlich sind doch externe Kondensator-Mikros die klassische Studio-Variante. Oder täusche ich mich da?
Nachfrage zum Verständis: Sollen die Aufnahmen im Heimstudio erfolgen, wo aus Platzgründen und Mikrofonmangel ein interner Pick-Up halt praktischer wäre?

Letztlich ist das 'beste' Pickup-Systemen immer Geschmackssache, d.h. eigentlich müsste man den Klang deiner Gitarre und deine Wunschklangvorstellung kennen und dann die drei ausgewählten austesten, welche deinen Wunschklang am besten wiedergeben. Ist natürlich schon eine Preisklasse, wo man eben nicht mal schnell nebenbei drei verschiedene Systeme austestet.
Ich würde wohl versuchen, einen Gitarrenbauer zu finden, der alle drei Systeme kennt und dich aus Erfahrung beraten kann.

Find ich zwar durchaus interessant, einen puristisches Pick-Up-System ohne Klangregelung zu bauen, mir würde da gefühlt wohl etwas Flexibilität fehlen.
D.h. entweder es passt oder es passt nicht, und wenn es nicht passt, halt Saiten wechseln bis es passt... , oder ?
Aber da fehlt mir auch zugegeben in dieser Preisklasse die Erfahrung .
 
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SlowGin
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Wenn/dann sind im Studio ja schon eher gute Mikrofone angesagt. Wobei man das Signal eines Pickup ja einfach mal mit aufnehmen kann und das vielleicht doch später noch mit verwurstet.

Als Pickup Systeme verwende ich je nach Gitarre und dem jeweiligen Zweck auch unterschiedliche. Das Anthem mit Piezo und Mikrofon benutzte ich aber auch immer gern.
 
Primut
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Das Anthem mit Piezo und Mikrofon benutzte ich aber auch immer gern.

Und der Piezo ist klanglich so gut abgeglichen, dass er nicht zu spitz klingt?
Bei welcher GItarre mit welchen Saiten benutzt du den?
 
SlowGin
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Das Anthem System habe ich in meiner J-45 und in meiner BSG J27. Saiten sind 12er Elixir PB. Ich verwende meist ca. 70 - 80 % Piezo und halt das Mikro. In meiner Santa Cruz hatte ich das auch. Da bin ich insgesamt recht zufrieden. Der Batteriewechsel nervt wohl etwas. Ich glaube das baue ich mal um auf Akku mit einer kleinen unauffälligen Ladebuchse. In der Larrivee D10 habe ich ein Fishman Rare Earth mit Mikro. Passt da auch gut. Die Maton hat halt das eigene AP5 Pro. Meine Carbon/Fiber (Reise) Gitarre hat ein passives System, ähnlich wie ein K&K pure mini. Super unkompliziert und quasi unkaputtbar. In einer meiner Nylons läuft ein Fishman mit Piezo/Mikro. So hat halt alles irgendwie seinen Sinn und Zweck. Ich hatte aber auch schon so einige andere Systeme ausprobiert.
 
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Ah, besten Dank für die Info. (y)
 
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Das Anthem ist ein sehr gutes System wenn es fachgerecht eingebaut wird, dann aber meiner Meinung nach das beste mir bekannte für normale Spieltechniken, also strumming und picking und so.

Wobei man das Signal eines Pickup ja einfach mal mit aufnehmen kann und das vielleicht doch später noch mit verwurstet.

Hab ich auch mal gedacht und auch praktiziert, aber letztlich doch die Mikrofonspuren benutzt.

Daher meine Empfehlung im Studio lieber ein zwei Mikrofone zu benutzen und das tolle Anthem für Live-Anwendungen benutzen wenn Mikrofonabnahme nicht möglich ist.

*
 
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Hallo zusammen,

erstmal Danke für eure Antworten :)

Nachfrage zum Verständis: Sollen die Aufnahmen im Heimstudio erfolgen, wo aus Platzgründen und Mikrofonmangel ein interner Pick-Up halt praktischer wäre?

Ich habe ein (mittlerweile) passables Heimstudio inkl. einer kleinen Auswahl an Mikrofonen. Mein "Problem" ist leider, dass meine Gitarre im Verhältnis zu meiner Stimme einfach zu leise ist. Die Gitarre ist leise, da ich eigentlich immer nur zupfe und das auch noch "nur" mit meinen Fingerkuppen. Lange Nägel oder künstliche Nägel sind bei mir leider nicht möglich :( Das Lautstärkeverhältnis liegt natürlich auch an weiteren Faktoren, wie z.B. der Komposition meiner Songs: wenn ich gefühlvoll zupfe, aber dennoch stellenweise emotional-laut singen möchte, geht die Gitarre eben unter.

Das Resultat im Studio ist immer, dass die Stimme alles schluckt. Egal ob ich mit zwei Mikrofonen oder einem aufnehme. Egal ob mit Kondensator oder mit dynamischen Mikrofon. In meiner zweiten Gitarre habe ich einen L.R. Baggs M1 Activ (https://www.thomann.de/gb/lrbaggs_m1_activ_soundhole_pickup.htm) und jede Aufnahme hört sich mit diesem Signal besser an, als mit einem Mikrofon / zwei Mikrofonen.

Das Signal der Gitarre selbst, klingt mit dem M1A aber noch verbesserungswürdig - daher meine Frage. Mit meinem Latein bei der Mikrofonierung bin ich leider am Ende...
 
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Im allgemeinen würde ich davon ausgehen, dass im "Studio" Gitarre und Gesang getrennt aufgenommen werden, damit man sie im Nachhinein getrennt abmischen kann. Dann kannst du die Lautstärke getrennt regeln für den richtigen Mix, und gefühlvolles Zupfen und emotional-lauter Gesang passen dann vielleicht sogar zusammen.
Andererseits stellt sich für mich beim Lesen deiner Beschreibung die Frage, wie du deine Songs live performst, falls du das tust. Wenn dein Gesang die Gitarre wirklich so stark übertönt, dürfte es ja auch live nicht ganz so einfach, das rüberzubringen.

Ich würde an deiner Stelle für Aufnahmen auf jeden Fall Mikros benutzen und versuchen, Gesang und Begleitung so anzugleichen, dass die Balance irgendwie passt. Aber natürlich kann man es auch anders machen, der Anthem als Pickup wurde ja schon empfohlen, mit dem kann man sicher auch was schönes hinkriegen.
 
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Guten Morgen,

Andererseits stellt sich für mich beim Lesen deiner Beschreibung die Frage, wie du deine Songs live performst, falls du das tust. Wenn dein Gesang die Gitarre wirklich so stark übertönt, dürfte es ja auch live nicht ganz so einfach, das rüberzubringen.

Du meinst live+unverstärkt, oder? Da ist es dann tatsächlich so, dass meine Stimme einfach den Gesang übertönt. Wenn ich live + verstärkt spiele, ist es natürlich recht einfach mit Mikrofon und L.R. Baggs M1A die richtige Balance einzustellen.

Im allgemeinen würde ich davon ausgehen, dass im "Studio" Gitarre und Gesang getrennt aufgenommen werden, damit man sie im Nachhinein getrennt abmischen kann.

Da geht leider zu viel von der Performance verloren - viele Singer Songwriter bevorzugen es beides zusammen aufzunehmen. Allein durch die Schwankungen im Tempo wird die Aufnahme nahbarer und menschlicher.

Ich glaube das DPA 4099 könnte eine Lösung sein: https://www.thomann.de/de/dpa_d_vote_core_4099_guitar.htm
 
bemoll
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So ganz verstehe ich das Problem nicht:
es geht doch um Aufnahmen im Studio; da ist -wie schon erwähnt- der Standard je ein Mic für Stimme und Gitarre. (Natürlich gibt es noch andere Verfahren, die sich je nach Raum ebenfalls sehr gut eignen: MS und Blumlein Technik)
Ob nun gleichzeitig oder nacheinander aufgenommen ist sicherlich Gefühlssache und kein technisches Problem. Lautstärkeunterschiede werden bei gleichzeitiger Aufnahme durch Einpegeln ausgeglichen, gleichwohl kann es ratsam sein, Stimme und Gesang auf separate Spuren und beide auf eine Stereospur zu routen. Das erhöht die Flexibiltät in der Nachbearbeitung.
und ja, das dpa 4099 ist ein klasse Mikrofon , das nehme ich aber eher für LIVE und klingt bei meiner Konzertgitarre sehr, sehr gut; von Neumann gibt es neuerdings ein ähnliches Mikrofon.
 
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Das Bleeding ist einfach zu stark und erschwert dann wieder die Nachbearbeitung - egal wie ich die beiden Mikrofone einpegel. Dass hätte ich vielleicht vorher noch beschreiben können.

Natürlich kann ich auch ein normales Mikrofon so nah an der Gitarre positionieren, wie es z.B. mit dem DPA möglich wäre, aber sobald man sich auch nur ein bisschen bewegt ist die Einstellung für die Katz.

Meinst du das hier? Neumann MCM 114 https://www.thomann.de/de/neumann_mcm_114_set_guitar.htm Auch ganz interessant... Danke

Das Neumann hat eine Nierencharakteristik und das DPA eine Superniere. Vielleicht sollte ich mir beide Systeme mal bestellen :)
 
Tremar
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Erst die Gitarre aufnehmen, den Track dann (wenn explizit gewünscht eben so unperfekt, wie er ist) auf die Ohren und den Gesang aufnehmen. Alles andere muss doch an den Problemen kranken, die du beschreibst. Workaround vielleicht: Amp in Nebenraum abnehmen.
 
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bemoll
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Beim dpa ist die Befestigung sehr filigran…..damit muss man vorsichtig umgehen. Könnte Neumann besser gelöst haben, aber ich bleib beimdpa. Das könntest Du auch für Aufnahmen verwenden, Übersprechungen wird es dann so gut wie keine geben.
 
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Erst die Gitarre aufnehmen, den Track dann (wenn explizit gewünscht eben so unperfekt, wie er ist) auf die Ohren und den Gesang aufnehmen. Alles andere muss doch an den Problemen kranken, die du beschreibst. Workaround vielleicht: Amp in Nebenraum abnehmen.

Danke für deinen Input - ich habe hier auch schon einmal ausführlich über die gleichzeitige vs. getrennte Aufnahme von Gitarre und Gesang diskutiert -> https://www.musiker-board.de/threads/singer-songwriter-recording.688649/#post-8727287 Wenn man die Gitarre zuerst aufnimmt, kann man die Dynamik nicht so gut steuern wie man es während einer gleichzeitigen Aufnahme könnte. Jede Performance ist ein bisschen anders. Hat man z.B. einen Songabschnitt den man in diesem Moment stark "fühlt", singt man automatisch lauter und nimmt die Gitarre so mit, dass sich diese gut ergänzt (z.B. durch lauteres Picking, oder Picking das ein bisschen vor oder hinter dem Takt liegt etc.). Wann solche Songabschnitte einen besonders packen, lässt sich schwer vorraussagen, weshalb bei einer Solo-Gitarrenspur viel Gefühl verloren gehen kann. Ich hoffe ich konnte erklären, was ich meine :p

Beim dpa ist die Befestigung sehr filigran…..damit muss man vorsichtig umgehen. Könnte Neumann besser gelöst haben, aber ich bleib beimdpa. Das könntest Du auch für Aufnahmen verwenden, Übersprechungen wird es dann so gut wie keine geben.

Danke für deinen Erfahrungsbericht. Hast du selber das DPA? An einer Gitarre? Singst du während einer Aufnahme oder hast andere Quellen in der Nähe die bleeden könnten?
 
Primut
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Ah, ok, dann hab ich dein Problem verstanden.

Trotzdem noch eine Nachfrage:

Das Resultat im Studio ist immer, dass die Stimme alles schluckt. Egal ob ich mit zwei Mikrofonen oder einem aufnehme. Egal ob mit Kondensator oder mit dynamischen Mikrofon.

Welche Kondensator-Mics hast du verwendet und wie dicht standen sie an der Gitarre bzw. wie war der Abstand Gitarre / Mic?

Ich denke, tendenziell könnten in dieser Situation nur Kondensator-Kleinmembraner mit Superniere (als externe Mics) funktionieren , die zudem recht dicht an der Gitarre stehen sollten. Die Sache dabei ist, dass der Klang sich ja erst im Raum entfaltet und ein Stück weiter weg von der Gitarre besser klingt. Daher unbedingt 2 Mikrofone verwenden, die Position müsstest du ein wenig ausprobieren welche am besten klingt.

Das DPA und das Neumann haben halt den Vorteil, dass sie sich sehr dicht am Instrument befinden und damit das Bleeding verringern. Bei Superniere sollte das Bleeding im Vergleich zur Niere nochmals ein wenig geringer sein, aber ob das bei den geringen Abständen zur Gitarre noch relevant ist, kann ich nicht beurteilen.
Dafür sollte die Niere theoretisch den etwas volleren Klang liefern. Ich würde daher auch beide austesten, zumal ja auch die mechanische Befestigung / das Handling nicht unwesentlich ist und ebenfalls verglichen werden muss..
 
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Hast du selber das DPA? An einer Gitarre? Singst du während einer Aufnahme oder hast andere Quellen in der Nähe die bleeden könnten?
-Öhm, das hatte ich bereits erwähnt (s.o.): ja, habe ich und zwar an einer (exquisiten) Konzertgitarre. Das benutze ich jedoch nur, wenn ich bei einem Streichquartett oder im Orchester lautstarkemäßig mithalten will, ohne permanent Forte Anschlag zu spielen, das ist auf Dauer zu anstrengend. :)
Aber auch hier hängt es stark von der Gesamtakustik ab, es geht auch manchmal komplett „unplugged“.
Einstreuungen, also „bleeds“ hab ich noch nicht feststellen können und Rückkopplungen gibt es bislang nur bei falscher Aufstellung der Box…das lässt sich aber schnell korrigieren :cool:
Für Aufnahmen hab ich es jedoch noch nicht verwendet, da ist Kleinmembran oder Bändchen plus einigermaßen guter Raum für mich schöner.
Singen: das überlass ich denen, die es können :D
 
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Wenn es denn eine Aufnahme mit einen Pickup-System sein muss/soll, dann schau dir doch vielleicht auch mal den ToneDexter an.
Ich habe das Ding selbst noch nicht selbst probieren können, kenne aber persönlich Musiker die das getan haben und recht begeistert sind. Aufnahmen damit habe ich aber schon gehört und das war schon wirklich verblüffend nah am Mikro.
https://www.bonedo.de/artikel/audio-sprockets-tonedexter-test/

Das in Verbindung mit (z.B.) dem Anthem-System könnte ja vielleicht spanned für dich sein? Wird übrigens auch durchaus längst in der Live spielenden Zunft eingesetzt um möglichst nah an den Klang eines guten Mikros zu kommen. Damit hast du auch ein unproblematisches Signal, dass du dir dann auch noch gut auf den Kopfhörer schicken kannst.

Mit einem Kemper-Amp geht auch so einiges. Vielleicht hat ja ein befreundeter Musiker einen?
Das Signal über ein Profile einer L.A. Baggs Venue DI in Verbindung mit einem Anthem in der Gitarre klingt z.B. auch schon ganz ordentlich.
Wenn auch nicht wie eine gute Studioaufnahme mit guten Mikros. Gibt es von Bert Meulendijk.

Noch eine Kemper-Alternative
https://www.acousticprofile.com/de/
Das scheint mir recht dicht am Prinzip des ToneDexters zu liegen. Wollte ich auch schon mal machen lassen, bin ich aber noch nicht zu gekommen. Da werden auch individuelle Profils für die mit echten Mikros afgenommene Gitarren/Pickup-Kombination erstellt.
 
DrWhodiwho
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Welche Kondensator-Mics hast du verwendet und wie dicht standen sie an der Gitarre bzw. wie war der Abstand Gitarre / Mic?

Ein SE8 an der Gitarre https://www.thomann.de/de/se_electronics_se8.htm und ein AT4047 für die Stimme https://www.thomann.de/de/audio_technica_at4047sv.htm

Die Positionierung ist natürlich immer wieder unterschiedlich. Meist jedoch auf den 14. Bund und von oben ein bisschen Richtung Schallloch gerichtet. Die Gitarre klingt am besten, wenn man dem Mikro ein bisschen Raum zum atmen gibt und es vielleicht 20-40cm weit weg stellt. Natürlich hatte ich das SE8 auch schon näher an der Gitarre, aber dann habe ich folgendes Problem:

Natürlich kann ich auch ein normales Mikrofon so nah an der Gitarre positionieren, wie es z.B. mit dem DPA möglich wäre, aber sobald man sich auch nur ein bisschen bewegt ist die Einstellung für die Katz.

Ich habe mir das DPA gerade bestellt und kann am Donnerstag wahrscheinlich schon das erste Feedback geben :)

Danke auch an dich @SlowGin. Ich kannte noch keinen deiner Lösungsansätze - mal sehen welche Erfahrungen ich mit dem DPA mache
 
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