Akkordeon zum lautlosen üben

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Hallo zusammen,

ich habe als Kind 6 Jahre Akkordeon-Unterricht genießen dürfen, diese aber leider aufgrund fehlender Motivation und anderer Prioritäten wenig effizient genutzt.

Jetzt als junger Familienvater in einer Mietwohnung juckt es mich wieder in den Fingern. Nun kann ich nicht ständig durch mein getreller die Kinder wecken und das ganze Haus belästigen.

Deshalb suche ich ein Akkordeon mit dem ich lautlos mit Kopfhörern üben kann.
Wenn ich richtig informiert bin brauche ich dafür ein digitales Akkordeon (außer Roland finde ich da nichts) oder ein Akkordeon mit Stummschaltung und Midi System, oder übersehe ich was?

Ich besitze ein Hohner Concerto III T. Kann man dieses auch dementsprechend preiswert umbauen lassen?

Viele Ansprüche habe ich nicht, da ich einfach nur spielen will ohne jemanden zu stören.

Freue mich auf euren Input und eure Erfahrungswerte.

Danke schonmal

Viele Grüße
Daniel
 
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morino47
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Hallo Daniel,

willkommen an Bord. Dein Wunsch, gelegentlich/ öfter lautlos zu spielen, ist gar nicht so selten - vermute ich mal.

Ich bin dafür zwar nicht der große Fachmann, aber in Kürze folgendes: neben Roland gibt es noch die Bugari Evo als elektronisches Instrument. Auch Midifizierung eines klassischen Akkordeons ist eine Lösung, erfordert aber eine Stummschaltung und - wichtig - die nachgeschaltete Elektronik zur Tongenerierung und -verstärkung. Das geht schnell mal ins Geld. Ich schätze, dass Du bei beiden Lösungen - elektronisches Akkordeon, evt. gebraucht, oder Midifizierung - im niedrigen vierstelligen Euro-Bereich landen wirst.

Ob allerdings bei Deiner Concerto eine Midifizierung sinnvoll ist, wage ich zu bezweifeln. Die Kosten für die Aufrüstung Deiner Concerto plus die nachgeschaltete Gerätschaft übersteigen wahrscheinlich den Marktwert Deiner Concerto.

Also solltest Du Dir zunächst im Klaren werden, ob Du lieber eine elektronische Kiste willst, oder ein midifiziertes klassisches Akkordeon. Neben vielen unterschiedlichen Aspekten solltest Du auch bedenken, dass das Spielgefühl auf einer elektronischen Kiste deutlich verschieden ist von dem auf einem normalen Akkordeon.

Hierzu kannst Du auch mal die Suchfunktion im Forum anwerfen, das Thema hatten wir schon öfter.

Viel Glück beim Überlegen, und viel Spaß beim Akkordeonspiel.

morino47
 
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Anfänger2020
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Hallo Morino47,

Danke dir für die schnelle Antwort, das ist genau das, was ich mir auch gedacht habe bzw. Das was ich selber schon herausgefunden habe. Dachte nur vielleicht hat einer der Tiefer im Thema drin ist noch eine bessere und günstigere Alternative parat.
Also wenn ich mich entscheiden dürfte ohne auf den Preis achten zu müssen würde ich eine Tastensteirische mit stummschaltung und voll Midi nehmen. Aber ich glaube das wird ein Traum bleiben. ;)
 
maxito
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Also wenn ich mich entscheiden dürfte ohne auf den Preis achten zu müssen würde ich eine Tastensteirische mit stummschaltung und voll Midi nehmen. Aber ich glaube das wird ein Traum bleiben. ;)

Hallo Daniel,

Instrumente mit eingebautem "Mute-Schalter" gibt fertig zu kaufen. Nur hab ich die bislang nur bei Oberklasse Akkordeons gesehen - mit entsprechendem Preis.

Deine Concerto ist zunächst mal von der Bauweise her nicht dafür vorgesehen - Das so einzubauen, würde also ein aufwändigeres Projekt - mit entpsrechenden Kosten.

In deinem Fall dürfte m.E die günstigste Alternative sein sich ein elektronisches Instrument dazu zu kaufen. Die gibts ja auch in verschiedenen Größen und unterschiedlicher Ausstattung... und damit auch zu verschiedenen Preisen.
 
suxeedJo
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In deinem Fall dürfte m.E die günstigste Alternative sein sich ein elektronisches Instrument dazu zu kaufen. Die gibts ja auch in verschiedenen Größen und unterschiedlicher Ausstattung... und damit auch zu verschiedenen Preisen.

Hallo zusammen,
das sehe ich genau so wie Maxito. Bei den V-Accordions kommt das halt ein bisschen aufs Budget an. Neu sind die Dinger ja doch recht teuer. Die Gebrauchtpreise sind hier teilweise auch recht hoch. Allerdings stehen überteuerte Instrumente oft wie Blei und man kann ja einem Verkäufer auch mal einen Preisvorschlag machen.

Meine Empfehlung wäre eine FR3X - die ist aus der 2ten Generation und deutlich der FR3 oder FR3S überlegen. Auch vom Spielgefühl. Dafür ist sie noch etwas handlicher wie ein FR7. FR1 oder FR2 wären mir zu klein, da ist man doch zu deutlich eingeschränkt.
Kopfhörer dran und ab dafür...:great:

Gruß, Jochen
 
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Danke für eure Antworten und Tipps. Habe die letzte Zeit diese Richtung auch als die richtige für mich ausgemacht, leider findet man aber auch sehr selten überhaupt gebrauchte. Sind die eher bei musikhändlern vor Ort zu finden oder gibt es spezielle Foren im Internet dafür?
Danke schonmal :)
 
Herbizid
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Ich habe jahrelang und nächtelang auf einer Roland FR1 geübt. Und ich habe niemanden gestört. Man kann übrigens auch ohne Kopfhörer aber beliebig leise spielen. Also für deinen Zweck ist das wohl das ideale Instrument, welches man gebraucht manchmal recht günstig findet. Ich bin heute beim FR4 gelandet, weil es tonlich viel mehr hergibt, aber als Übungsinstrument würde ich das FR1 sehr empfehlen.
 
A
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Hallo,

Danke für die vielen Antworten, das Fr1 habe ich auch öfters überlegt zu kaufen, mich aber immer wieder dagegen entschieden weil es mir einfach zu klein ist.
Habe aber jetzt auf der Plattform Reverb (kennt ihr das?) zugeschlagen. Da war ein Fr 3s für 1300 Euro drin. Habe einfach mal ein Angebot über 800 Euro gemacht, was derjenige angenommen hat.
Ich bin gespannt, ohne Corona hätte ich es wahrscheinlich schon, so muss ich jetzt noch ungeduldig warten...
Was sagt ihr zu meinem Kauf?

Liebe Grüße und bleibt gesund.
 
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Tobias R.
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Habe aber jetzt auf der Plattform Reverb (kennt ihr das?) zugeschlagen. Da war ein Fr 3s für 1300 Euro drin. Habe einfach mal ein Angebot über 800 Euro gemacht, was derjenige angenommen hat.
[...]Was sagt ihr zu meinem Kauf?
Hallo Daniel, ein FR-3s für 800 Euro hört sich gut an. Die Größe ist super, da für vieles 37 Tasten reichen und du mit 120 Bässen die volle Anzahl hast, also links nicht von oben nach unten springen musst. Der Nachfolger, das FR-3X ist zwar noch etwas ausgereifter und man kann im Gegensatz zum FR-3s Klänge nachladen und programmieren, letzteres ist aber auch begrenzt und umständlich. Zudem ist ein FR-3X kaum unter 1500 Euro zu bekommen.

Die Roland Akkordeons sind insgesamt sehr solide, da gibt es auch nach Jahren, ausgenommen von einigen reparierbaren Fehlern beim FR-8X, kaum Ärger.

Lass dich nicht abschrecken, dass sich so ein Roland-Akkordeon im ersten Moment beim Spielen völlig anders anfühlt als ein "echtes", das geht den meisten so. Bevor du da zu schnell aufgibst, frag hier einfach nach.


Viel Spaß mit dem Teil,
Tobias
 
raeton
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Hallo liebe Akkordeonisten,

Ich grabe den Gesprächsfaden hier mal aus, weil er thematisch ganz gut passt: Ich habe als Kind einige Jahre lang Akkordeon gelernt, aber irgendwann zu Klavier und Keyboard gewechselt. Vor Kurzem kam ich dann auf die Idee, wieder mit dem Akkordeonspielen zu Beginnen und bin ziemlich motiviert!

Um zuhause mit Kopfhörern Spielen zu können (Rücksicht auf Nachbarn / spätes Üben), denke ich über ein digitales Akkordeon nach und habe versucht, mich im Forum & restlichen Internet schlau zu Lesen. Aktueller Erkenntnisstand: Ich wäge FR-4x und FR-1x gegeneinander ab. Das FR1-X würde besser in mein Budget passen, aber ich habe Bedenken, dass es mir vom Tasten-/Knopfumfang her etwas zu klein sein könnte; ein bißchen was dazu steht oben ja schon, mich würden diesbezüglich noch weitere Meinungen bzw. Erfahrungen interessieren?!

Weiterhin sind mir die Unterschiede zwischen FR-3x und dem Nachfolger FR-4x bzgl. des Balgverhaltens noch nicht ganz klar. Meint Ihr, der Unterschied (falls vorhanden) ist für ein Übeinstrument für einen Wiedereinsteiger relevant?

Außerdem möchte ich noch erwähnen, dass ich hier im Akkordeon-Forum viele sehr hilfreiche Informationen und Anregungen gefunden habe. Das ist als Unterforen-Keks für Euch alle gemeint :great:
 
BBorgan
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Hallo raeton,
kannst du uns noch deinen Namen verraten? Mein Digitalakkordeonwerdergang: Zunächst hatte ich ein FR3, dann ein FR4 und jetzt bin beim Bugari Evo gelandet. Ein Fr1 habe ich auch siehe unten.
Deine Bedenken bezüglich des Tastenumfangs bei der Pianotastenausführung (FR1) sind berechtigt. Ausserdem ist die Bedienung des Fr1 sehr komplex. Das Display besteht aus nur drei 7 Segmentanzeigen und man muss sich in vielen Menüs und Untermenüs zurechtfinden. Ich selber benutze das FR1 für kleinere mobile Auftritte in Seniorenheimen,da punktet es durch das geringe Gewicht .Auf 8 Userplätzen kann man sich Registrierungen und Klangkombinationen abspeichern. Beim FR3 sind die Einstellungen über die Menüs ähnlich komplex. Das Balgverhalten kann man bei allen V-Akkordeons über einen Drehknopf und über das Menü einstellen. Das erfordert eine Zeit bis man die für sich beste Einstellung gefunden hat. Im FR 4 ist in weiten teilen die Technik des Roland Flaggschiffs FR 8 verbaut, deshalb ist auch die Balgansprache ähnlich. Das Fr 4 hat im Gegensatz zu den kleineren Modellen mehr Regler und Taster im direkten Zugriff auf der Bedienoberfläche das erleichtert sowohl das spielen als auch die Einstellung /Programmierung am Instrument.
Meine Empfehlung ist eindeutig das FR4. Gute gebrauchte Instrumente findest du immer mal wieder bei Mistermusic einem Spezialisten für Digitalakkordeons.

Mit musikalischen Grüßen
Heribert
 
Tobias R.
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Hallo reaton,

bei deiner Recherche hast du dann sicher gelesen, dass es hier einige User gibt, die sehr zufrieden mit dem FR-1/FR-1X sind, teils weil es ihnen schlichtweg reicht, teils, weil es oft zu teuer ist, einfahc upzugraden.

Aus meiner Sicht, als jemand, der vor allem Instrumente mit 41 Tasten spielt, aber kompaktere Gehäuse schätzt, halte ich die FR-3X/-4X eine gelungene Größe von Akkordeon und mindestens für einen sehr guten Kompromiss. Gut ist, dass sie bei einem typischen "96"er-Gehäuse 120 Bässe haben (was bei akustischen Instrumenten leider noch nicht selbstverständlich ist, obwohl die paar Knöpfe und Schieber nicht viel Gewicht ausmachen), denn das erspart jede unnötige Springerei im Bassystem. Mit den 37 Tasten ist fast alles spielbar. Zwar greife ich bei Instrumenten mit 37 Tasten schonmal in Leere, das liegt aber eher daran, dass ich viel 16' Register(kombinationen) oktaviert spiele. Beim Roland hatte ich anfangs, mit seinem Umfang von g bis g'''; mittlerweile finde ich, dass es für mich passend geschnitten ist.
Auch wenn manche sehr genügsam sind oder sein müssen und es zudem Beispiele gibt, bei denen Profis selbst mit einem Mini-Akkordeon beeindrucken, halte ich für das normale, wenn es irgend möglich ist, mindesten 37 Tasten für sinnvoll. Über gute zwei Oktaven zu spielen (ohne wegen der Tönhöhe Register schalten zu müssen), ist nicht unnormal; und da reichen 26 Töne nicht aus.

Dass ich ein FR-3X und kein FR-7X/-8X gekauft habe, lag damals auch an finanziellen Gründen; aber auch jetzt würde ich als Upgrade eher ein FR-4X kaufen, wohl wissend, dass das FR-8X mehr kann und im Preis-Leistungsverhältnis günstiger ist.

Zum Unterschied von FR-3X und FR-4X:
Das FR-4X hatte ich einige Male in der Hand. Es kann alles etwas besser, hat Features vom FR-8X - Klangerzeugung, Klänge, Balgsensor(?) etc. Zudem lassen sich Klänge direkt am Instrument programmieren, beim FR-3X braucht man den etwas umständlichen java-basierten Editor am PC - beim FR-1X allerdings auch. Die internen Lautsprecher sind etwas besser.

Was allerdings das Balgverhalten angeht, wage ich zu bezweifeln, dass die wenige Stufen mehr das Ganze soviel besser machen. Viele Akkordenspieler kämpfen am Anfang mit dem Balg, manche geben auf (denen würde ggf. die dynamische Luftsteuerung beim FR-8X noch helfen), viele gewöhnen sich dran. Mittlerweile würde ich empfehlen, verschiedene Einstellungen von Balgdynamik, Lautstärke und Luftdurchlass gründlich zu testen. Irgendwann merkst du, was für dich passt, ob nun generell oder tagesformabhängig.

M.E. ist das Balgverhalten durchaus förderlich für den Umgang mit einem echten Akkorden, denn man muss lernen, mit Balgspannung zu spielen. Ansonsten suafen die Töne ab oder kläffen los bzw. "pumpen". Wer ein Roland beherrscht, hat gute Chancen anschließend beim akustischen Akkorden den Balg kultivierter zu bedienen, wenn man etwas darauf achtet.

Meine Empfehlung:
Schau nach einem guten gebrauchten FR-3X, am besten vom Händler mit Gewährleistung. Auch wenn es hier und da Probleme mit V-Accordions gibt, ist Roland insgesamt sehr solide, was digitale Instrumente angeht.
Falls es ncoh größer sein darf, gibt es durchaus Schnäppchen bei gebrauchten FR-7X und sogar FR-8X.


Gruß und viel Erfolg bei der Suche und vor allem Spaß beim Spielen,
Tobias

Noch eine Ergänzung, nachdem sich mein Beitrag beim Schreiben mit dem von Heribert überschnitten hat:

Ich habe eben nochmals bei eb*y und eb*y-Kleinanzeigen nachgesehen. Die Preise für FR-3X sind exorbitant hoch. Das einzige, dass m.E. noch gerade vertretbar erscheint, ist von einem Norddeutschen Händlern für 2250 Euro. Man muss bedenken, dass die am Ende neu nur noch knapp 2300 Euro gekostet haben. Meine Schmerzgrenze läge da eher bei 2000 Euro. Gebrauchte FR-4X gehen derzeit bei 2700 Euro los.

Solltest du beim Weihnachtsgewinnspiel hier im Board mitmachen und den 1000 Euro-Gutschein gewinnen, bekämst du ein neues FR-4X für gute 2000 Euro.

Im FR 4 ist in weiten teilen die Technik des Roland Flaggschiffs FR 8 verbaut, deshalb ist auch die Balgansprache ähnlich.
Im Gegensatz zum FR-8X hat das FR-4X nicht die motorisch angesteuerten Klappen, die den Luftdurchlass abhängig von der Anzahl der Tasten und virtuell gewählten Chören sowie Lautstärke regelt. Allerdings nutzen lange nicht alle Besitzer diese ausschaltbare Funktion. Denn der dann geringe Luftverbrauch minimiert die Balgwechsel gewaltig.

Meine Empfehlung ist eindeutig das FR4. Gute gebrauchte Instrumente findest du immer mal wieder bei Mistermusic einem Spezialisten für Digitalakkordeons.
Bei den aktuellen Preisen schließe ich mcih der Empfehlung klar an.

Gruß, Tobias
 
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Doggiebert
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Umbauen zu lassen ist eher was für jemand, der sich auf ein bestimmtes Akkordeon eingeschossen hat und wirklich keinen anderen Typ spielen will, für ne Concerto denke ich nicht lohnend.
Ich hab seit vielen Jahren ein Roland FR-3x, weniger wg. lautlos üben sondern mehr für den Live-Betrieb - d.h. problemlos & rückkopplungsfrei verstärken. Vom Spielgefühl für einen Normalquetscher wie mich völlig in Ordnung. FR1 / FR2 wäre mir persönlich jetzt auch zu eingeschränkt.
Weil du das Thema "Steirische" erwähnt hast - von Roland gibts noch die Alpine Expansion, die habe ich mir in das FR-3x reingeladen, bringt noch ein paar nette Klangerweiterungen mit sich.
 
B-Greifer
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Beim Mitlesen frag ich mich grad:

Sind diese motorisch angesteuerten Klappen beim FR-8X eigentlich 'nur' dazu da, dass es sich gewohnter anfühlt? Oder können auch reine E-Akkordeon-Spieler davon profitieren?
 
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motorisch angesteuerten Klappen beim FR-8X
sind ja für die
reine E-Akkordeon-Spieler
da, weil diese das 8X benutzen.
Die motorische Luftregelung dient zur Simulation des Balgverhaltens eines akustischen Akkordeons. Das heißt mehr Tasten gedrückt, geht auch mehr Luft durch den Balg, ebenso bei einem fetten Voll-Chor Register, das gleiche gilt für Diskant und Bass.
Beim 8X hats halt noch den Vorteil dass dies in vielfältiger Weise eingestellt und abgespeichert werden kann, und das sogar auf einzelne User Programme.
 
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Die motorische Luftregelung dient zur Simulation des Balgverhaltens eines akustischen Akkordeons.
Genau darauf zielte meine Frage. Simuliert man dieses Balgverhalten 'nur', da Spieler das so gewohnt sind, oder hat es einen weiteren Nutzen?

Mit reinen E-Akkordeon-Spielern, meinte ich oben Personen, die nie ein akustisches spielten oder planen zu spielen. Denen könnte das akustische Balgverhalten dann egal sein, oder?

Oder schließt das 8X auch komplett, wenn nix gedrückt wird? Das hätte sicher immer Vorteile.
 
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Genau darauf zielte meine Frage. Simuliert man dieses Balgverhalten 'nur', da Spieler das so gewohnt sind, oder hat es einen weiteren Nutzen

Es ist vorrangig für Umsteiger entworfen.
Wenn man sehr laut spielt ist das auch ok, aber bei leisem Spiel hat mich das Geräusch immer gestört.
Zudem ist stellt der Luftverbrauch ja eine Verkürzung des Balges dar, was natürlich musikalisch und technisch ein Nachteil ist.

Also ich hatte es immer abgestellt.

Nur wenn ich ahnte, dass das Publikum richtig "Ackerei" sehen will, habe ich es eingeschaltet und sogar auf Maximum gestellt.

Nutzen hat es mMn keinen, außer eben beim Wechsel ein gewohnteres Spielgefühl zu vermitteln.
 
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Nur wenn ich ahnte, dass das Publikum richtig "Ackerei" sehen will, habe ich es eingeschaltet und sogar auf Maximum gestellt.
Das ist ja super Kundenservice und Einsatz.:claphands:

Wie ich im Forum hier und da las, hast du ja schon sehr viele E-Modelle durch. Wenn DIR da nix weiter aufgefallen ist, seh ich meine Frage als abschließend beantwortet.

Vielen Dank an dich und @Landes.
 
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Bietet eins der Roland-V-Akkordeons (oder ein anderes?) die Möglichkeit, Helikon-Bässe zu spielen?
 
raeton
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Hallo zusammen,

Eure Antworten finde ich sehr hilfreich, vielen Dank für die Mühe!

Meine Bedenken bzgl. des reduzierten Tasten- und Knopfumfangs scheinen also durchaus realistisch zu sein, bzw. klingt das alles zusammengenommen recht schlüssig. Und bevor ich (doch schon recht viel) Geld für ein FR1x ausgebe und nach kurzer Zeit merke, dass mir etwas fehlt, greife ich dann lieber zum FR4x.
Zudem

kann alles etwas besser
ja auch bedeutet, dass man für mehr Geld auch einen Mehrwert bekäme.

Bei Gebrauchtkäufen von privat bin ich eher skeptisch bis sehr zurückhaltend, und ein gebrauchtes FR3x zum Beinahe-Neupreis bei einem Händler finde ich unangemessen. Dann lieber noch etwas drauflegen und zum gebrauchten FR4x vom Händler greifen.

Die Info mit der FR8'schen Luftklappensteuerung hatte ich bisher noch nirgendwo gefunden - für mich klingt es erstmal interessant, aber Ihr habt ja direkt auch die Gegenargumente geliefert :) Da ich seit vielen Jahren sehr wenig bis gar nicht gespielt habe, könnte ich vermutlich auch direkt ohne diese Klappen starten.

Wer ein Roland beherrscht, hat gute Chancen anschließend beim akustischen Akkorden den Balg kultivierter zu bedienen, wenn man etwas darauf achtet.
...hat etwas für sich.

Oder schließt das 8X auch komplett, wenn nix gedrückt wird? Das hätte sicher immer Vorteile.
Machen Digi-Akkordeons das normalerweise nicht? Sind sie also wie ein undichtes Analoges?!? :oops: Ich hatte bisher angenommen, dass die Tasten und Knöpfe schon ne Art Klappe oder Ventil bedienen?!

Und nun? Ich werde schauen, dass ich spätestens im Weihnachtsurlaub mal zum Probespielen zu einem Händler fahre. Thomann und Mister Music sind leider beide nicht um die Ecke...
 
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