Amp aus den USA

von osterchrisi, 18.08.05.

  1. osterchrisi

    osterchrisi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.08.05   #1
    hi!

    Ich hab gerade einen Sunn aus dem Staaten importiert und auch schon braF alle Artikel dazu in der sufu rausgesucht, allerdings ist es nirgendwo zu einer einstimmigen Einigung hinsichtlich folgenden Punktes gekommen:

    Ist es jetzt möglich das Gerät so umzubauen, dass ich zum Betrieb keinen externen Spannungswandler benötige, d.h. einfach wie gewohnt ein Kaltgerätekabel hinten einstecke und das andere Ende ins Stromnetz? Und wie teuer käme so ein Umbau?

    Vielen Dank!
     
  2. Fischi

    Fischi Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 18.08.05   #2
    kommt ganz darauf an.

    viele modelle haben einen spannugsschalter. den musst du einfach nur auf das deutsche netz einstellen und gut ist. bei den amps, die das nicht haben, hast du zwei möglichkeiten.

    1.) nen externen spannungswandler (günstige methode)
    2.) nen neuen trafo einbauen lassen ( wo du mit mindestens 200€ dabei bist für material und technikerkosten )
     
  3. Bierschinken

    Bierschinken Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 18.08.05   #3
    Je nachdem wie viel Platz im Innenraum des Amp ist könntest du den Spannungswandler an dieInnenwand schrauben. Dann siehts aus wie´n stinknormaler Amp und du musst den Spannungswandler nich noch extra mitschleppen.
     
  4. osterchrisi

    osterchrisi Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.08.05   #4
    aha. gute idee eigentlich.
    bei mir is hinten kein spannungsschalter dran. ich hätte eher an die lösung gedacht, dass ich den amp in ein rack einbaue, wo der spannungswandler auch reingeschraubt ist.

    ach, und tut mir leid, jetzt find ich den anderen thread nicht mehr, aber: wie ist das dann genau mit der Frequenz, also den 50Hz bzw. 60Hz? wandelt das der wandler mit, oder brauch ich ein teureres gerät, wie z.b. einen von pollin (mw 500 z.b.)?

    vielen dank nochmal, ich bin ohnehin dabei einen thread über usa-import zu schreiben, wenn alles fertig ist...
     
  5. Bierschinken

    Bierschinken Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 18.08.05   #5
    Das mit der Frequenz sollte kein Problem sein da sollte sich der Spannungswandler drum kümmern.


    Aber frag mal den TAD.
    Der iss nett kompetent und hat auch günstige Spannungswandler....
     
  6. Killigrew

    Killigrew Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.08.05   #6
    Manche Amp haben nen Trafo der 110V und 230V kann obwohl der Amp keinen Schalter hat.
    Da muss man dann im inneren nur Kabel umlöten oder stecken und schupp du wupp läuft der Amp mit 230V ;)
    Musst halt mal reingucken, bei export Modellen ist das meistens der Fall, bei Geräten aus den USA seltener aber vieleicht hast du ja Glück :D

    cu :)
     
  7. Earforce

    Earforce Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.08.05   #7
    Welcher Amp ist das denn? Sag mal das Modell, dann könnte man mal nach Plänen bzw. nach einem passenden 230V-Trafo schauen. Sooo brutal teuer muss das nicht werden...
     
  8. osterchrisi

    osterchrisi Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.08.05   #8
    Ein Sunn Model T, allerdings ein neuer, also quasi ein Fender Sunn Model T.
    Pläne könnte es unter Umständen wirklich wo geben, würde das hier jemandem weiterhelfen? Ich hab von so was nämlich keine Ahnung...
     
  9. sw_

    sw_ Registrierter Benutzer

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  10. osterchrisi

    osterchrisi Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.08.05   #10
    nein, leider nicht.
    sunn ist von fender gekauft worden, dann (ich glaub 2001) allerdings nicht mehr weitergeführt worden. bevor fender sunn gekauft hat war der "model t" glaub ich nämlich ein bass-amp, ich bin mir aber nicht sicher.
    jedenfalls ist der "model t" den ich hab ein anderer. mit anderem frontpanel, ...

    danke trotzdem!

    //edit
    1. photo: alter sunn (der hat 5 eingänge! 2 clean 2 brite und ein "both", vgl. auch mit dem schematic, falls schwer zu erkennen auf dem photo)
    2. photo: neuer sunn (ein eingang)
     

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  11. Tibor

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    Erstellt: 20.08.05   #11
    Model T - Gitarrenamp 100Watt 4x6L6GC in der Endstufe...
    Model 300T - Bassamp 300Watt 4xKT88 in der Endstufe...

    zwei Amps in total verschiedener Ausstattung.... bitte nicht verwechseln es sei denn man braucht als Gitarrist 300Watt und nen 9Band EQ... :great:
     
  12. ZeLilFish

    ZeLilFish Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.06.06   #12
    Hatte das schon in nem anderen (aber eben nicht ganz so passenden) Thread erwähnt, deshalb hier nochmal die Frage zum SUNN 300T.

    Also im offiziellen Manual steht folgendes:

    POWER REQUIREMENTS:
    100V AC, 50/60 Hz 900W
    120V AC, 60 Hz, 900W
    230V AC, 50 Hz, 900W
    240V AC, 50 Hz, 900W


    Heißt das, dass's dem Teil egal ist ob ich's in den USA oder Europa einstöpsle? Ist der Amp wirklich OHNE WEITERES (also löten z.B., einen Umschalter gibt es nämlich nicht) multispannungsfähig?
     
  13. maccaldres

    maccaldres Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.06.06   #13
    die frequenz ist scheiß egal!

    da hinter dem trafo ja eh die wechselspannung zur gleichspannung gemacht und da die schwingungen gefiltert werden
     
  14. Kramerama

    Kramerama Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.06.06   #14
    A:
    Viele Amps haben Trafos mit verschiedenen Anschlüssen, so daß nicht die gesammte Wickelung benutzt werden muß falls die Spannung höher sind.
    Je höher die Spannung umso weniger Wickelungen brauch ich um die gleiche Induktion auf die Sekundärseite des Trafos rüberzuschicken.
    Das SChaltbild hat sich leider nicht öffnen lassen. Was möglich ist daß Du mit nem guten Ohmmeter das Ding durchmisst. Wenn das Ding jetzt auf 110V steht dann sollte der Anschluß vom Netz den Doppelten widerstand haben wie der auf den Du gehen willst - da dürften dann auch 2 direkt nebeneinander ähnlich sein und sich nur im mOhm Bereich unterscheiden.
    Also nimm wirklich ein Gutes Ohmmeter mit Nullpunktverstellung nud immer die gleiche Messmethodik.
    Dann kannste die Dinger einfach dahingehend Löten und fertig. Bei meinem Marshall geht das auch so. So ein Wahlschalter ist letztendlich nichts anderes wie ein Schalter der die Eingangsspannung dorthinleitet wo sie am Trafo hinpasst.
    B:
    Ein Spannungswandler macht das nicht - das ist nich so einfach die Frequenz zu ändern - da müßte man erst gleichrichten und wieder Wechselrichten - Da wir jedoch ohnehin das Signal gleichrichten (mit nem Rectifier) iss es Scheißegal ob das 50 oder 60 Hz sind. Nur wenn die Heizung mit AC läuft brummts halt in ner anderen Frequenz....
    Aber auch nur wenn es vorher schon gebrummt hat.
    Sowas mit der Frequenz macht nur Probleme wenn die Netzfrequenz zur errechnung von irgendeinem Timingschmarrn benutzt wird (Billige Wecker -bessere Wecker haben ein Schwingquarz- oder Motoren oder Pumpen)
     
  15. OneStone

    OneStone HCA Röhrenamps HCA

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    Erstellt: 27.06.06   #15
    Dass die Frequenz egal ist, das ist schlicht FALSCH
    Falls der Amp einen eng dimensionierten Netztrafo hat, was oft der Fall ist, dann kann der abbrennen!

    Grund dafür ist die fehlende Induktivität der Primärwicklung, da diese auf die höhere Frequenz von 60Hz gewickelt ist.

    MfG OneStone
     
  16. void

    void Registrierter Benutzer

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