Aus heutiger Sicht

von sepia-toned, 16.03.08.

  1. sepia-toned

    sepia-toned Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.03.08   #1
    Hallo allerseits!

    Ich schreib eigentlich in letzter Zeit lieber auf Englisch, aber in dem Fall hats auf Deutsch irgendwie besser gepasst.
    Der Inhalt erklärt sich denk ich mal von selbst.
    Also Kritik und Verbesserungsvorschläge aller Art sind natürlich sehr willkommen :)


    Aus heutiger Sicht

    Zeitgewordener Raum
    Ist es Illusion oder ist es ein Traum?
    Schmerzgewordene Qual
    Ist es nur nicht mehr wichtig oder ist es egal?

    Ich will die Zeit zurückdrehen
    Nochmal zurückgehen
    Gleiches Drehbuch nur andre Perspektive
    Will die Sanduhr umdrehen
    Mich nochmal umsehen
    Aber Reue ist leider keine Alternative

    Wahrgewordene Realität
    Nicht früh genug begriffen und dann war es schon zu spät
    Es ist die Weite, die mich bedrückt
    Denn die Zeit läuft weiter und ich kann nicht zurück

    Ich will die Zeit zurückdrehen
    Nochmal zurückgehen
    Gleiches Drehbuch nur andre Perspektive
    Will die Sanduhr umdrehen
    Mich nochmal umsehen
    Aber Reue ist einfach keine Alternative

    Verstummte Stille entstand
    Ist es Nähe, die nicht da war oder ist es Distanz?
    Ich werde es nie erfahren
    Denn zum Glück ist leider nichts mehr so wie es war

    Ich kann die Zeit nicht zurückdrehen
    Nicht nochmal zurückgehen
    Rückblick ist die einzige Perspektive
    Kann die Sanduhr nicht umdrehen
    Mich nicht nochmal umsehen
    Kann nur einsehen: es gibt keine Alternative
     
  2. StayTuned

    StayTuned Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.03.08   #2
    servus, ich klink mich mal ein ...


    Aus heutiger Sicht

    Zeitgewordener Raum
    Ist es Illusion oder ist es ein Traum? wie unterscheidest du das? eins negativ, eins positiv?
    Schmerzgewordene Qual
    Ist es nur nicht mehr wichtig oder ist es egal? same imho. wenn du solche feinen unterschiede aufgreifst solltest du andeuten wohin es geht. sehe ich hier nicht.

    Ich will die Zeit zurückdrehen
    Nochmal zurückgehen
    Gleiches Drehbuch nur andre Perspektive nice
    Will die Sanduhr umdrehen
    Mich nochmal umsehen
    Aber Reue ist leider keine Alternative alternative zu was?

    Wahrgewordene Realität
    Nicht früh genug begriffen und dann war es schon zu spät "das früh genug" stört mich iwie
    Es ist die Weite, die mich bedrückt
    Denn die Zeit läuft weiter und ich kann nicht zurück

    Ich will die Zeit zurückdrehen
    Nochmal zurückgehen
    Gleiches Drehbuch nur andre Perspektive
    Will die Sanduhr umdrehen
    Mich nochmal umsehen
    Aber Reue ist einfach keine Alternative der satz hat potential imho. mit ner guten umsetzung kann ich mir den ref gut vorstellen. steckt aber arbeit drin.

    Verstummte Stille entstand
    Ist es Nähe, die nicht da war oder ist es Distanz?
    Ich werde es nie erfahren
    Denn zum Glück ist leider nichts mehr so wie es war

    Ich kann die Zeit nicht zurückdrehen
    Nicht nochmal zurückgehen
    Rückblick ist die einzige Perspektive
    Kann die Sanduhr nicht umdrehen
    Mich nicht nochmal umsehen
    Kann nur einsehen: es gibt keine Alternative


    OK finde ich gar nicht schlecht. Nur was mir fehlt ist die Möglichkeit mich rein zu versetzen. Mir fehlt die eigendliche Geschichte die dich dazu bringt "das" zu bereuen. Ein paar kleine Blicke hinter den Vorhang wenn du weisst was ich meine?
     
  3. sepia-toned

    sepia-toned Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.03.08   #3
    Danke für den Kommentar! :)
    Also ich versteh deine Kritik mit dem Hintergrund, aber mir gings eigentlich bei dem Text eher drum das Gefühl darzustellen. So ne Art Momentanaufnahme.
    Um das mal ein bisschen zu erklären:
    Mein Hintergrundgedanke bei dem Text war eigentlich ne zerbrochene Freundschaft. Und das Gefühl danach kennt ja eigentlich jeder. So die Frage "Hab ich was falsch gemacht?" und damit zusammenhängend dann die Idee, dass man sich (wenn man weiß wie das ganze ausgeht) das nochmal anschauen will...wie ein Film, einfach zurückspulen.
    Und die Zeilen mit "Illusion oder Traum" usw sollten eigentlich das Gefühl ausdrücken, dass man nicht mehr unterscheiden kann, bzw dass man durcheinander ist und nicht weiß was passiert. In der zweiten/dritten Strophe löst sich das dann ja auch eher auf, dass man den Unterschied erkennen kann, was ja auch mit der Erkenntnis zusammenhängt, die am Ende des Textes kommt.
    Mit "Reue ist keine Alternative" mein ich: Reue ist keine Alternative zu Akzeptanz. Wenn was vorbei ist, bringts nichts im Nachhinein zu sagen "hätt ich nur...", weil Reue die Situation nicht verändert.

    So weit meine Erklärungen :)

    Gruß, sepia-toned
     
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