Bahn-Netzstörung vermeiden durch digitales Amping (z.B. Kemper) ?

von B4ttlexo88, 18.08.19.

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  1. B4ttlexo88

    B4ttlexo88 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.08.19   #1
    Halli hallo liebe Leute

    Seid einiger Zeit spiele ich in neu in einer Band, bei dem sich der Probenraum leider in der Nähe eines Bahngleises befindet.
    Dadurch habe ich zu 99% vom Bahnnetz ein lautes Schrillern auf meiner Fender American Pro Tele.

    Meine Frage ist, ob ich dieses Schrillern verhindern kann, wenn ich statt meinem VOX AC15C1 einen Kemper Amp verwenden würde, da dieser auf Digitaler ebene funktioniert.

    Btw. Noise Gate, Geschirmte Kabel, Kontrolle Abschirmung der E-Gitarre, Test 75m entfernt und anderer Amp (Cube G40 Roland), Netzflilter, Trenntrafo habe ich schon probiert.
    hat alles nichts geholfen.

    Wäre froh wenn jemand weiss ob das helfen würde, und mir Rückmeldung gibt.
    Eine Piezo Gitarre kommt für mich nicht in frage, da unser zweiter E-Gitarrist eine in Betrieb hat, und ich das Ding klangmässig an liebsten in die Tonne kloppen würde.

    Danke an Alle
    Grüsse B...
     
  2. frankpaush

    frankpaush Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.08.19   #2
    eher: Humbucker. Der Amp nimmt ja nur das Signal und die Störungen auf, die er eingespeist bekommt.
     
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  3. Mr.513

    Mr.513 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.08.19   #3
    Ich bin der Meinung, dass das eher an den Pickups, denn am Amp liegt. Ich spiele eine modifizierte Gitarre, bei der die Platine im E-Fach nachträglich gegen normale Verkabelung ausgetauscht wurde, die nun auch sensibler reagiert auf andere Geräte (Notebook) - trotz Nutzung digitaler Technik eines Helix.
    Eine Frage ist, ob das bei Dir nur mit dieser einen Gitarre auftritt oder bei allen.
    Die Feldstärke der Stromleitung einer Bahn ist schon übel. Aufgrund von Aufgrabungen im Zuge von Kampfmittelsondierung liegen zudem auch unter der Erdoberfläche starke Leiter, die z. Bsp. eine Spannung von mehr als 100.000 V aufweisen.
    Aber selbst Leuchtstoffröhren haben schon Störcharakter.
    Ggf. könntest Du im Zuge prozessualer Änderungen den Abstand Deines Amps zur Bahnlinie vergrößern. Soweit ich richtig informiert bin reduziert sich die Feldstärke exponentiell mit jeder zusätzlichen Längeneinheit.
     
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  4. frankpaush

    frankpaush Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.08.19   #4
    ... bei einer Durchschnittswohnung kann das aber bedeuten: kein Ausweg aus dem Feld :D
     
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  5. B4ttlexo88

    B4ttlexo88 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.08.19   #5

    Hab ne zweite E-Gitarre (ESP LTD EC-1000FM) mit Humbucker drinne, die hat leider das Problem auch...
    *Heul*

    --- Beiträge zusammengefasst, 18.08.19, Datum Originalbeitrag: 18.08.19 ---
     
  6. frankpaush

    frankpaush Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.08.19   #6
    ...ja, das kann passieren. Tendenziell sind Humbucker "störungsunempfindlicher", aber leider eben auch keine Wundermittel. Ich befürchte, eine Wohnung in einer derart fiesen Lage kann man dann einfach für verstärkte Musik knicken.
     
  7. Brazolino

    Brazolino Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.08.19   #7
    Ich wohne in einem Haus, wo das auch extrem stark ist. Ich habe auch alles mögliche versucht, aber nichts hat geholfen. Meine aktuelle Lösung ist: Humbucker. Nur soviel Gain wie nötig. Position im Raum suchen, wo's erträglich ist. Noise-Gate (ich benutze den "Guitar Silencer" von Rocktron, der das "Hush" mit einem Gate kombiniert) direkt hinter der Gitarre. Überlegen, irgendwann mal die Wohnung zu wechseln.
     
  8. Campfire

    Campfire Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.08.19   #8
    bei Humbuckern: wichtig ist dass das Kabelfach gut geschirmt ist, ansonsten holt man sich da die Einstreuungen...
     
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  9. noslash

    noslash Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.08.19   #9
    wie macht das der zweite Gitarrist? Habt ihr schon Equipment untereinander ausgetauscht? Um den tatsächlichen Übeltäter zu finden... oder hat er die gleichen Probleme und ist es nur nicht so krass....
     
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  10. B4ttlexo88

    B4ttlexo88 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.08.19   #10

    Er hat eine Gitarre mit Piezo Tonabnehmern und ein Line6 Helix, welche die Digitalen Signale aufnehmen und in ein E-Gitarren ton umwandeln. Dadurch hat er keinen Störeinfluss.


    Ich bin erlich, seine E-Gitarre klingt aber dadurch absolut Schrott, 1. weil er keinen wirklichen AMP hat und 2. Da du den Eigenklang der Gitarre nicht hörst... auch Verzerrung über einen Röhren AMP existiert bei ihm dadurch nicht...

    Man muss aber auch sagen, dass er direkt vom Helix aufs Mischpult geht...

    Ehm wir hatten zu dem auch mal Aushilfe durch andere E-Gitarristen, und diese hatten das Problem auch


    --- Beiträge zusammengefasst, 24.08.19, Datum Originalbeitrag: 24.08.19 ---

    habs schonmal aufgetan, sieht an und für sich gut aus, zu dem ist die Ltd auch nicht wirklich ne billig Gitarre (1000.- aufwärts), deshalb glaub ich nicht, dass die da gebastelt haben :/
     
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  11. tylerhb

    tylerhb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.08.19   #11
    Um auf die Ursprungsfrage zurückzukommen. Ja, der Kemper kann Nebengeräusche schon sehr wirksam unterdrücken. Das Noise Gate in der Eingangssektion würde ich immer auf die Gitarre anpassen, so dass clean und crunch sounds nicht zu sehr abgewürgt werden. Für High Gain Kram kann man sich dann einfach ein zusätzliches Noise Gate in den Kanalweg legen. Aber natürlich hat alles auch irgendwo seine Grenzen. Aber einen Versuch wäre es vielleicht wert.
     
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  12. B4ttlexo88

    B4ttlexo88 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.08.19   #12
    Danke für deine Antwort, ich probiere zumindest mal... zu dem ists die Investition wohl wert, nach dem was ich so gelesen und gehört hab über Kemper AMPs
     
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