Band: Kondensatormikro zum Testen alternativ zum e835 sinnvoll? (bis 100€; jts NX 8.8, T.bone 78 b)

von tommy86, 19.05.20.

?

Welches Mikro (Begründung?)

Diese Umfrage wurde geschlossen: 26.05.20
  1. t.bone 78

    0 Stimme(n)
    0,0%
  2. JTS 8.8

    0 Stimme(n)
    0,0%
  3. es beim e835 belassen

    33,3%
  4. Anderes Mikro

    66,7%
  1. tommy86

    tommy86 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    26.01.08
    Zuletzt hier:
    14.07.20
    Beiträge:
    9
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    10
    Erstellt: 19.05.20   #1
    Hallo zusammen,

    folgende Ausgangssituation:
    Habe jetzt ein paar Mal als zweiter Sänger bei ner Amateur-coverband mitgemacht (Spaß an der Musik steht im Vordergrund, Spielen vor Publikum wünschenswert, wenn ein paar Nummern stehen. Songs von CCR, Turtles, Stones, the Band, ... überwiegend Balladen und gemäßigter langsamer Rock).

    Nun habe ich hier noch einen billigen SM58 Nachbau von Studiomaster rumliegen und der Kauf des Sennheiser e835 ist fest geplant. Geht erstmal darum mich damit im Probenraum zu finden, Erfahrungen zu machen und bei Gefallen ggf. mehr zu investieren. Habe inzwischen auch etwas in den Foren und anderswo rumgelesen. Teureres Mikro wäre möglich, wird aber der Situation m.E. nicht gerecht. Mehrere bestellen und eins behalten ist nicht mein Ding, fällt daher flach.

    Stimmlich bin ich eher bei den Beach Boys oder Beatles beheimatet (Tenor, heller Klang, keine Rockröhre und das wird sich wohl auch nur bedingt ändern, auch wenn ich diese Art von Sänger sehr mag), der erste Sänger ist eher das Gegenteil, wobei er in den Höhen limitiert ist. Rest der Band besteht aus Schlagzeug, Lead- und Rhythmusgitarre. Der Leadgitarrist ist recht versiert und hat auch vom Drumherum grundlegende Kenntnisse (Mischpult, Rückkopplung, so Zeugs halt).


    Jetzt zur Frage:
    findet ihr es sinnvoll, auch mal ein Kondensatormikro zu testen? Dachte z.B. an ein T.bone MB-78 oder JTS NX-8.8 (zu dem man leider kaum Besprechnungen oder Diskussionen findet). Würde mich im Preis bis 100€, max 120€ bewegen wollen, gerne auch darunter. Kann das klanglich sinnvoll sein, ohne das die Technik allzu quer schießt?
     
  2. Basselch

    Basselch MOD Recording HCA Mikrofone Moderator HCA

    Im Board seit:
    30.10.06
    Beiträge:
    11.769
    Ort:
    NRW
    Zustimmungen:
    3.990
    Kekse:
    53.646
    Erstellt: 19.05.20   #2
    Hallo, tommy86,

    ...ja, kann es ;) Da gibt's auch was von Audio Technica:

    [​IMG]

    Audio Technica baut insgesamt wirklich gutes Material, auch im günstigen Bereich. Nachfolgende Angabe ohne Gewähr: Ich habe den Verdacht, das hat dieselbe Kapsel wie das Audio Technica AT2020, welches im "Großmembran"-Sektor so ziemlich als günstigste Art eines qualitativen Einstiegs gilt...

    Das Shure SM86, mit dem ich mehrfach live schon bestens zurechtgekommen bin (habe allerdings eine tiefe Stimme...) liegt dann leider schon wieder außerhalb Deines Budget-Planes...

    Viele Grüße
    Klaus
     
    gefällt mir nicht mehr 1 Person(en) gefällt das
  3. tommy86

    tommy86 Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    26.01.08
    Zuletzt hier:
    14.07.20
    Beiträge:
    9
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    10
    Erstellt: 20.05.20   #3
    Vielen Dank Klaus,

    könntest du mir als Laien kurz den Mehrwert des AT2010 im Vergleich zu dem t.bone aufzeigen?

    Viele Grüße
    Thomas
     
  4. netstalker

    netstalker HCA Funk- und Netzwerktechnik HCA

    Im Board seit:
    29.03.12
    Zuletzt hier:
    14.07.20
    Beiträge:
    5.610
    Ort:
    Franconian Forrest
    Zustimmungen:
    3.611
    Kekse:
    35.712
    Erstellt: 20.05.20   #4
    Kleiner Input von meiner Seite:
    Das JTS NX-8.8 als auch das t.bone haben sich - von Klang und Frequenzbereich recht brauchbar erwiesen, die Rückkopplungsempfindlichkeit ist aber sowohl in den Mitten und Höhen gruselig, hier waren (bei uns auf der Bühne, D&B PA, inEar - also keine Wedges auf der Bühne) massive Eingriffe mit EQ nötig um eine brauchbare Lautstärke zu erreichen (Showband, Country, Tanzmusik).
    Mit der Rückkopplungsfestigkeit des 835 nicht vergleichbar. Das AT kenne ich nicht.

    my 5cent...
     
    gefällt mir nicht mehr 1 Person(en) gefällt das
  5. tommy86

    tommy86 Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    26.01.08
    Zuletzt hier:
    14.07.20
    Beiträge:
    9
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    10
    Erstellt: 20.05.20   #5
    Auch dir vielen Dank, Netstalker. Dann ist bisher das 2010 mein Favorit. Nach erster Recherche soll es da weniger empfindlich sein.

    Frage zur Phantomspeisung: Das t.bone ist da variabel aufgestellt. Brauche ich diese Flexibilität oder sollte ich eigentlich überall 48V Phantomspeisung haben?
     
  6. netstalker

    netstalker HCA Funk- und Netzwerktechnik HCA

    Im Board seit:
    29.03.12
    Zuletzt hier:
    14.07.20
    Beiträge:
    5.610
    Ort:
    Franconian Forrest
    Zustimmungen:
    3.611
    Kekse:
    35.712
    Erstellt: 20.05.20   #6
    In der prof. Bühnen- und Studiotechnik sind 48 V üblich, es gibt auch einige Geräte mit Mikrofoneingängen auf dem Markt, die nur 12 V oder 24 V bereitstellen. Die DIN 61938 sieht Spannungen von 9 bis 48 V vor.
    Auf der Bühne sind 48V Standard, einige (höherwertige Mikros) haben da auch nur 2-4V Toleranz.
    Somit: 48V passt.
     
    gefällt mir nicht mehr 1 Person(en) gefällt das
  7. tommy86

    tommy86 Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    26.01.08
    Zuletzt hier:
    14.07.20
    Beiträge:
    9
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    10
    Erstellt: 20.05.20   #7
    Besten Dank, Netstalker
     
  8. Basselch

    Basselch MOD Recording HCA Mikrofone Moderator HCA

    Im Board seit:
    30.10.06
    Beiträge:
    11.769
    Ort:
    NRW
    Zustimmungen:
    3.990
    Kekse:
    53.646
    Erstellt: 20.05.20   #8
    Hallo, tommy86,

    ...ich kann mich da meinem Kollegen Netstalker anschließen - auf der Bühne oder auch im Probenraum mit nur _halbwegs_ aktuellem Gerät wirst Du kaum je einer Phantomspeisung von weniger als 48 Volt begegnen. In den 90ern hatte ich einige Jahre lang ein Fostex 820-Pult, das gab nur 18 V ab, aus der Neuzeit hatte, soweit ich es erinnere, lediglich mal die erste Serie des Behringer Xenyx 302 (also ein Winz-Pult...) 15 V Phantomspeisung.
    Beim t-bone MB78 kämen auch noch Handgeräusche dazu, die waren bei dem, das ich mal "zwischen" hatte, schon fast extrem.

    Zum AT2010 empfehle ich überdies ein schönes Review aus unserem Review-Bereich: KLICK

    Viele Grüße
    Klaus
     
    gefällt mir nicht mehr 1 Person(en) gefällt das
  9. tommy86

    tommy86 Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    26.01.08
    Zuletzt hier:
    14.07.20
    Beiträge:
    9
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    10
    Erstellt: 21.05.20   #9
    Nochmals danke an alle. Habe jetzt das AT 2010 geordert :)
     
    gefällt mir nicht mehr 1 Person(en) gefällt das
  10. Charvelniklas

    Charvelniklas Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    29.06.07
    Zuletzt hier:
    15.07.20
    Beiträge:
    1.380
    Ort:
    Braunschweig
    Zustimmungen:
    489
    Kekse:
    2.033
    Erstellt: 21.05.20   #10
    Na toll, ich wollte dich eben darin bestärken, weil ich auch eins hab und es für mich das e945 ersetzt hat. :D Berichte mal, wie es aussieht, wenn du es hast. Bis Bands wieder proben dürfen, könnte es zwar je nach Bundesland bzw. Landkreis noch etwas dauern, aber ich wäre neugierig, was andere Leute für Erfahrungen in Sachen Rückkopplungsempfindlichkeit machen. Ich finde es bislang unproblematisch, aber auf lauten Bühnen hab ichs noch nicht eingesetzt.
     
    gefällt mir nicht mehr 1 Person(en) gefällt das
Die Seite wird geladen...

mapping