Basedrum Technik damit der Beater nicht auf dem Fell aufliegt !?

von MatsStriker, 05.05.08.

  1. MatsStriker

    MatsStriker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.05.08   #1
    Hi!

    Ich habe voriges monat ein neues Set (SONOR delite 13/18/24) gekauft und will mir jetzt eine Technik anlernen, damit der Beater nach einem Kick auf das Basedrumfell, das Fell nicht mehr berührt .
    Sodass der Beater während dem Spielen nie auf dem Basedrumfell aufliegt.

    Denn wenn ich die Basedrum lockerer spanne verliert sie den "direkten" Sound.


    Nur weiß ich nicht wie ich das Pedal einstellen soll und meinen Fuß richtig stelle/bewege. Da ich mit den jetzigen Spielweise zwar das Fell nach nach einem Kick nicht berühre, aber nach kurzer Spielzeit verspannungen und Krämpfe im Bein kriege :(


    vll. habt ja ihr ein paar Tips für mich :great:



    mfg MaTs
     
  2. Red-Guitar

    Red-Guitar Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.05.08   #2
    Dann musst du einfach nur den Fuß nicht auf das Pedal drücken, sondern "locker" lassen. Dann liegt der Beater nicht auf dem BASSdrumfell. Das ist IMHO die einzige Möglichkeit. Ansonsten kannst du auch deinen Fuß quasi "wegnehmen". Also dann ein stück zurückstellen, so dass du nicht mehr auf dem Pedal stehst, was aber IHMO zu umständlich ist.

    mfG,
    Red-Guitar
     
  3. Quirrel

    Quirrel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.05.08   #3
    Hmm wie colin bailey in seinem Buch schreibt spielt er heel down und nimmt immer sofort den beater vom fell egal wie viel schläge oder wie schnell er spielt. Die Technik is eben heel down und du musst einfach darauf achten dass du deinen Fuß im Knöchel locker hast und da nicht irgendwie verkrampfst was weiß ich und einfach ganz locker spielen. Damit kann man auch laut spielen und hohe Tempi sind eigentlich auch kein problem (vll nicht so laut wie Heel up). Colin bailey spielt dabei mit seinem rechten fuß zumindest mindestens so schnell wie manch ein death metal drummer wenn nicht schneller, gibt auch ein tolles buch von ihm, nennt sich bass drum control, und is auch um eingies übersichtlicher als mein post, der wie ich bemerke zwar wesentlich viele kommas besitzt, aber gewisses punktdefizit, vor allem in diesem satz, aufweißt :screwy:

    Edith meinte grad, dass man bass nich base schreibt ;D ,^^
     
  4. chriseinziger

    chriseinziger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.05.08   #4
    Hi!
    Ein Kollege von mir hat mir die folgende Technik gezeigt, die ich persönlich sehr gut finde.
    Dabei spielt man mit dem Fuß immer etwa in der Mitte des Pedals und lässt ihn wenn man ihn nicht benutzt wie beim Heel-Down auf dem Pedal (bei dieser Technik ist die Ferse dann etwas hinter dem Pedalende). Hat zur Folge: der Fuß kann sich zwischen den Schlägen entspannen und der Beater liegt nicht mehr andauernd auf dem Fell auf. Ich brauchte dazu etwas Übung um beim Wechsel aus dem "Ruhrzustand" nicht immer direkt mehrere Anschläge zu machen, aber ich bin mittlerweile von dieser Technik überzeugt.

    Gruß

    Christian
     
  5. kride20

    kride20 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.05.08   #5
    "Constant release" ist das Zauberwort, was ja nix anderes wie "durchgehende Freigabe" bedeutet, und genau das willst Du ja.

    Heel down: Zuschlagen und sofort wieder den Fuß zurückziehen.
    Heel up: Genau so;-)
    Full foot: Der Schlag wird aus dem Bein raus gemacht, also Bein hoch, dann von der Zehenspitze zur Ferse hin abrollen und den Schlag ausführen.
    ACHTUNG: Beim Wiederhochnehmen des beines darauf achten, daß Du beim "Hochfahren" nicht schon einen Schlag ausführst.

    Doppelschläge, oder gar durchgehendes Spielen:

    Startposition wie bei "Heel down": Pedal locker: Ferse liegt auf. Dann aus dem Fuß heraus zuschlagen und das Bein nach oben ziehen. Zum Einstudieren löse Dich mit dem Fuß kurz vom Pedal(das erübrigt sich dann mit zunehmender Übung)...dann das ganze rückwärts(siehe "Full foot") => 2. Schlag, dann: Wieder von vorne oder: Fertig;-)

    Ferneres Ziel ist es, immer mit dem Pedal in Kontakt bleiben, um die Kontrolle zu haben, aber das ergibt sich. Übe das Ganze ruhig erst mal übertrieben mit "Ablösen" vom Pedal ;-)

    P.S. Es heißt Bassdrum ;-))))
     
  6. Haensi

    Haensi Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 06.05.08   #6
  7. MatsStriker

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    Erstellt: 06.05.08   #7
    danke für die zahlreichen tips ! :)

    hab jetzt schon einiges herumprobiert

    und ich habe selten BASSdrum gelesen oder geschrieben.
    Immer nur mündlich "genannt" und gespielt, wo man keinen unterschied merkt ob es jetzt base oder bassdrum heißt
    Darum ist mir der Rechtschreibfehler unterlaufen ;)


    ich werde noch an einer Lösung suchen (Fellspannung und Pedaleinstellungen) damit es keinen ungewollten Flam auf der Basedrum gibt und ich ev. wieder "Heel Up" spielen kann. Da ich anders nur schwer einen solch präzisen Kick schaffe.
    Und aus einer sonor delite bassdrum wird der doch irgendwie herauszubekommen sein... :rolleyes:
     
  8. schmuggla

    schmuggla Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.05.08   #8
    mal ne frage: warum willst du so spielen?!
     
  9. MatsStriker

    MatsStriker Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.05.08   #9
    weil der Beater nach einem Kick leicht vom Fell wegspringt und eine Ghostnote erzeugt.

    aber ich werde das Fell einmal lockerer spannen, innen ein zusammen-gewickeltes Handtuch hinein legen (siehe Simon Phillips Drum Tuning) und in das hintere Fell ein Loch für's Mikro machen

    mal sehen wie sich die Bassdrum dann anhört :rolleyes:

    denn Heel-Up ist für meine gespielten Musikrichtungen noch immer die beste Techik
     
  10. Limerick

    Limerick helpful and moderate Moderator HFU

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    Erstellt: 08.05.08   #10
    Dass der Beater wieder vom Fell wegspringt ist reine Technik. Da kann auch das Resoloch und die Dämpfung nichts dran ändern. Und Simon Philipps schon gar nicht ;) Das liegt alles an dir. Und nur darum würde ich mir auch nicht das Fell matschig stimmen. Denn dort hast du in meinen Augen die Einbussen von Rebound und Klang, was auch schade ist.
    Feil etwas an der Technik und übe dich in Geduld, dann wird das auch mit den Ghostnotes verschwinden, glaub mir.


    Alles Liebe,

    Limerick
     
  11. schmuggla

    schmuggla Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.05.08   #11
    schätze limerick hat das weitgehend beantwortet und der grund meiner frage sollte somit auch klar sein :)
     
  12. metaljuenger

    metaljuenger Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 11.05.08   #12
    Muss zugeben dasselbe Problem habe ich auch mit meinem E-Drum, allerdings erst seitdem ich ein neues Kickpad habe, davor hatte ich nie solche Probleme...
    Entwickle ich mich zurück oder woran kann das noch liegen?:confused:
     
  13. Limerick

    Limerick helpful and moderate Moderator HFU

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    Erstellt: 11.05.08   #13
    Vielleicht liegts am besseren Rebound im Vergleich zu vorher, oder du musst dich einfach erst daran gewöhnen. Wird wieder verschwinden, ganz bestimmt. Kenne keinen Drummer, der diese Sache - wenn er sie gehabt hätte - nach einiger Zeit nicht in den Griff bekommen hätte. Alles Übung, Routine und Gewöhnung.


    Alles Liebe,

    Limerick
     
  14. MatsStriker

    MatsStriker Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.05.08   #14
    YESS!! :)

    ich hab's heraussen!

    funktioniert so wie von "chriseinziger" und "kride20" beschrieben!

    herausfinden wie dann der fuß macht, was das hirn denkt muss man wie immer selber :)
    üben - üben - üben

    und wie "Limerick" es schon beim e-pad gesagt hat liegt es am besseren rebound


    aber jetzt funzts schon ziemlich gut - und dass ohne das ich was am fell und pedal verstellt habe :rolleyes:

    danke leutZ !! :great:
     
  15. planet_groove

    planet_groove Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.06.08   #15
    Ja, falls du den Beater wieder vom Fell sofort lösen willst, ist das die richtige Technik für dich. Noch ein Vorteil den Beater freizugeben ist das die Bass freier und knackiger klingt.Kride20 hat das Ganze aber sehr gut erklärt. Falls du es sehr genau wissen willst, Steve Smith´s DVD klärt alle Fragen. Hier ein Ausschnitt der die Funktionsweise der Technik gut zeigt.

    http://de.youtube.com/watch?v=Wqj3p8rF4ew

    Das was Quirrel schreibt, hört sich auch nach constant release an.

    so long
     
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