Behringer DeepMind 12

von DarkStar679, 16.04.17.

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  1. DarkStar679

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  5. murmichel

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    Erstellt: 20.05.17   #5
    Ich bin ja grundsätzlich sehr neugierig, @DarkStar679 . Du hast inzwischen eine ganze Reihe von Demos gepostet, erzähl doch mal was darüber, wie du die gemacht hast und wie lange das gedauert hat. Vielleicht an einem konkreten Beispiel.
     
  6. DarkStar679

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    Erstellt: 20.05.17   #6
    oh, eine interessante frage.
    nehmen wir das letzte stück als beispiel.
    der zeitzähler der DAW sagt 2h 19min bearbeitungsdauer für das stück.

    ich habe so die ersten 15 min damit verbracht, den einleitenden sound zu erfinden, habe dann die modulationen ersonnen, die ich während des spiels nutzen möchte. aftertouch, modwheel und zum ersten mal habe ich dem pitchwheel eine funktion zugeweisen. ich habe die pitchfunktion abgeschaltet und stattdessen das pitchwheel auf filter und verzerrungsgrad geleitet, das modwheel steuert resonanz, filter depth und chorus tiefe.
    dann eine fertiges arpeggio ausgewählt und versucht, wie man das musikalisch nutzen könnte.
    schnell war die tonart gefunden: d-dur mixolydisch.

    nächster schritt war ein klicktrack (einfache drums - kick und snare).
    in diesem fall habe ich kein midi für den DM12 aufgenommen, was ich üblicherweise bei komplexeren stücken mache. dann werden alle meine moves am DM12 als midi aufgezeichnet.
    aber hier habe ich direkt audio aufgenommen und live ohne netz und doppelten boden gespielt.

    nachdem die erste spur gelegt war (und über 4 minuten lang) habe ich über einen zweiten sound nachgedacht. erster versuch war mein lieblings blade runner sound....aber der war mir nicht knuffig genug. ich hatte raumschiff enterpreise im kopf, als ich den sound suchte. da bei startreck immer diese frauenstimme mitsingt, dachte ich, statt frauenstimme, konnte ein theremin diese aufgabe übernehmen, denn ich erinnerte mich einen theremin sound auf dem DM12 mal gesehen zu haben.

    also ausprobiert, paßte ohne große änderungen in den mix. ich habe lediglich note off velocity mit der VCA und VCF relase zeit gekoppelt, damit ich beim spielen entscheiden kann, wie lange das theremin ausklingt.

    nächster schritt war die aufnahme von einem gitarrensolo, aber das habe ich wieder entfernt.....es klang zwar gut, aber ich fand das theremin einfacher besser.

    als letztes kam die drumspur dran. erst mal die sounds. ich nutze ganz selten elektronsiche drums. meist verwende ich natur kits, aber dieses mal mit absicht elektronische drums.
    dann die pattern zusammengestellt, auch 2 fertige pattern aus einem anderen stück übernommen.....speed war schon zu beginn auf 135 bpm festgelegt.

    zum schluß dann mixing, kompression, reverb auf dem masterkanal, EQing - fertig.


    EDIT:
    hab mal die gitarrenversion gerendert, war die erste aufnahme....klingt so
    https://soundcloud.com/darkstar679/ganymed-blues-git/s-AALts

    die gitarre wurde mit dem mustang II verzerrt und zusätzlich mit dem boss CS-3 comprimiert.
    normalerweise spiele ich mehrere fassungen auf gitarre und suche die beste aus.
    ist halt immer so eine sache, wenn man keine strenge melodie verfolgt, sondern frei innerhalb einer tonart improvisiert
     
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  7. Telefunky

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    Erstellt: 20.05.17   #7
    'knuffig' ist echt eine sehr gelungene Umschreibung :D :great:
     
  8. DarkStar679

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    Erstellt: 20.05.17   #8
    wie beschreibt man einen sound, der einerseits wie eine frauenstimme klingt, vertraut sein soll, aber gleichzeitig außerirdisch fremd? :D
     
  9. DarkStar679

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    Erstellt: 03.06.17   #9
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  10. DarkStar679

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