Beidseitiger Inlaydruck für Jewelcases (Duplexdruck)

von EvolutionVII, 16.07.10.

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  1. EvolutionVII

    EvolutionVII Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 16.07.10   #1
    Ich weiß nicht, ob die Frage schonmal gestellt wurde, per Boardsuche konnte ich leider keinen passenden Thread oder gar Subforum finden.

    Ich möchte für ein Jewelcases ein Booklet drucken, das aus 4 bedruckten Flächen besteht. Die originalen Maße + 2mm Beschnitt auf allen Seiten habe ich von hier: http://www.brennfabrik.de/Grafik/spezifikationen/Covercard.pdf

    Ich habe also auf einer Seite genau mittig das Cover und die erste innere Seite, auf der Rückseite die Seite, die man sieht, wenn die Hülle geöffnet wird und die zweite innere Seite.
    Beim Testausdruck bei mir zu Hause hat sich gezeigt, dass selbst bei Zentrierung die Bilder nie genau hintereinander liegen und ich selbst mit 2mm schon wenig Spielraum habe. Bei normalem Papier kann ich wenigstens noch erkennen, wo ich auf der Rückseite etwas beschneiden werde, aber bei doppelseitig glänzendem Photopapier werd ich das nicht mehr sehen.

    Gibt es da einen Trick, wie die Rückseite exakt wie die Vorderseite gedruckt wird?
    Ich denke, es gibt da beim Einziehen des Papiers schon Ungenauigkeiten.

    Wenn ihr euch das ganze grafisch nicht so ganz vorstellen könnt, oder ich mich unverständlich ausgedrückt habe, poste ich gerne die Platzierungs-Bilder auf einer A4 Seite.

    DANKE!
     
  2. Gast 23432

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    Erstellt: 16.07.10   #2
    Ja, das Problem kenne ich, allerdings besteht bei mir der Versatz aus nur einem Millimeter und das auch nur in der waagerechten (Längs) Seite. Eine mir bekannte Druckerei rechnet sogar mit 3 mm Versatz, da bist Du mit 2 mm schon ganz gut :).

    Ich mache das mit Avery Zweckform Design, bei dem Programm ist eine Funktion: Drucker justieren dabei, trotzdem ich das gemacht habe, ist der Unterschied immer gleich.
    Ich habe auch mit unterschiedlichen Papierarten (außer Photo) und Papierstärken das gleiche Ergebnis, inzwischen weiß ich darum und kann damit leben... :)
     
  3. EvolutionVII

    EvolutionVII Threadersteller Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 16.07.10   #3
    In einer Woche ist die CD Release Show und bis dahin muss ich wenigstens 50 schaffen.
    Problem ist, dass der verwendete Farblaserdrucker nicht bei mir steht. Der Versatz ist ziemlich ähnlich gewesen, ich werd wohl eine Photoseite dem Testdruck opfern und Versatz ausmessen.
    Vielleicht bekomm ichs ja dann genauer hin :D
    Danke!
     
  4. Gast 23432

    Gast 23432 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.07.10   #4
    Bei Design Pro (Freeware) sieht die Vorlage für CD-Einleger so aus:
     

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  5. EvolutionVII

    EvolutionVII Threadersteller Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 17.07.10   #5
    Danke, so ähnlich siehts bei mir ja auch aus, aber die Position auf dem A4 Blatt lässt sich im Template ja nicht erkennen. Am Rand drucken ist noch schlimmer, da geht auch viel verloren.
     
  6. Gast 23432

    Gast 23432 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.07.10   #6
    Nein, jedenfalls nicht exakt. Es sollte in beiden Ebenen zentriert sein, aber der Versatz...:cool:

    Oben und unten ist bei mir sehr genau, da gibt es keine mit dem bloßen Auge erkennbaren Abweichungen, nur llinks und rechts, da muß ich immer 1-2 mm Reserve dazu geben. Wenn ich meine Blätter (Normalpapier, 120g, beidseitig bedruckbar) gegen das Licht halte, sehe ich leicht, welche Seite ich zum Schneiden nehmen muß. Bei Dir (dickeres Potopapier) wird das wohl nicht gehen, Du schriebst das ja schon.

    Bleibt nur eins: ausprobieren, wenn Du auf der falschen Seite schneidest, hast Du wenigstens den Vorteil, nicht zu viel weggeschnitten zu haben. Nach dem ersten Blatt weißt Du, welches die richtige Seite zu Kantenschneiden ist und drehst Dir den Stapel entsprechend rum.

    Und dann immer so:

    1. Schnitt rechte Kante
    2. Blatt wenden, Schnitt "linke" Kante
    3. kann ich keinen Tipp geben, da es bei mir wurscht ist, auf welcher Seite ich die obere und die untere Kante schneide, das paßt bei mir schon.

    Interessanter wird die Sache noch, wenn man (so wie ich oft) mehrseitige Booklets macht...da muß jedes Blatt ein wenig kleiner als das vorige werden, sonst ragen die Kanten nach dem Heften und Falten von innen nach außen vor :eek:


    Edit:
    Klar dadurch ist der Knick des Blattes auch nicht ganz genau mit dem grafisch gewünschten Knick identisch, wobei das bei mir selten wirklich störend ist. Man kann die Gundgestaltung ja so machen, daß sie durchgehend ist, da fällt das überhaupt nicht auf ;).