Bluesiger Strat-Sound

von Hoetsch, 13.10.16.

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  1. Hoetsch

    Hoetsch Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.10.16   #1
    Hallo,

    ich weiß ich weiß.. elendige Frage: Wie bekomme ich es hin, einen schicken seufzenden Stratsound ala Walter Trout einzustellen?
    Gegeben sind H&K Vollröhre oder auch Marshall Hybrid sowie Effekte Tonelab ect. Strat hat middle/Neck originale Pickups und P90 an der Bridge.

    Vielleicht gibt`s auch einen Tip zur herangehensweise..

    Vielen Dank vorab!

    hoetsch
     
  2. Senchay

    Senchay Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.10.16   #2
    Eigentlich ist das der ganz normale Strat Sound. Bei ihm ist es wie bei vielen Stars, das Geheimnis steckt in den Fingern. Ich weiß, da will man ungerne hören. Aber das es seufzt und schmatzt liegt meistens nicht am Equipment.

    Ich kenne H&K nicht, was mit Marshall Hybrid gemeint ist weiß ich nicht. Also mit meinen Vox geht's auf jeden Fall in die Richtung. Tonelab sollte es auch einigermaßen hin bekommen.

    Leider hab ich es nicht hier in Thailand sonst wäre ich mehr ins Detail gegangen.
     
  3. Günter47

    Günter47 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.10.16   #3
    Spielst du Daheim in Zimmerlautstärke?



    Da ist nicht viel Hardware dahinter. Ne gute Strat...und gute Finger und schon trout das Ganze.
     
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  4. Stratspieler

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    Erstellt: 14.10.16   #4
    Hm, genauere Angaben zu den Amps fehlen jetzt, aber es könnte durchaus sein, dass deren Sounds hier "zu gut" sind. Schmeiß' mal Deine Strat an einen eher "schmierig" klingenden Amp (blöd zu beschreiben, ich weiß!). Tatsächlich könnte vielleicht ein 7ender Blues Deluxe oder ähnlicher Amp (Peavey Delta Blues) hier bei höherem Volume ein ganz anderes, Dir genehmeres Klangbild erzeugen.
     
  5. Hoetsch

    Hoetsch Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.10.16   #5
    Marshall Valvestate VS102 Combo oder Hudges & Kettner Statesman Dual 84EL 40W. Den Marshall betreibe ich mit ner 2 x 12 Box zusätzlich. Überlege gerade das Marshall-Set gegen genannte Typen auszutauschen..
    --- Beiträge zusammengefasst, 14.10.16 ---
    Nun ja Zimmerlautstärke ist ein dehnbarer Begriff.. Im Proberaum definitiv nicht!!
     
  6. Gast 2356

    Gast 2356 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 14.10.16   #6
    Halspickup oder Zwischenposition und Amp Master voll auf, Gain sehr niedrig.
    Das wird laut.....sehr laut, aber nur so gehts, mit echter Endstufenzerre.
    Trifft auch auf SRV, Robin Trower, Popa Chubby und viele andere Blues/Rockhelden zu.
     
  7. Senchay

    Senchay Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.10.16   #7
    Jo, Marshall Valvestate ist suboptimal. Ich hab den 8080er Combo, damit Haut das auch nicht wirklich hin. Ist eher Metal mäßig unterwegs, imo. Zumindest bekomm ich damit guten metal Sound hin.

    Den H&K kenn ich wie gesagt nicht, kann mir aber vorstellen das es das gleiche ist in etwa.

    Also mit dem Fender oder Vox, oder Marshall JTM 45 geht's in die Richtung. Dann ist es auf einmal völlig egal wie man den Amp einstellt, es ertönt der einem so bekannte Sound aus den Lautsprechern.

    Kannst uns ja auf dem laufenden halten :-)

    PS: solange du kein Modeller hast wirst du immer ziemlich weit auf reissen müssen um so dicken Sound zu bekommen.
     
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  8. Hoetsch

    Hoetsch Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.10.16   #8
    Modeller hab ich ja : VOX tonelab. Der H&K ist mal so gesehen (nach meinem Empfinden) schon Richtung VOX oder so.... Aber VOL an Guitar und Amp laut und über GAIN einregeln könnte ich mal testen....
     
  9. emptypockets

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    Erstellt: 14.10.16   #9
    Der gute Walter spielt ja bekanntlich seit ewigen Zeiten Mesa Boogies ab Mark 1 bis heute (?) 5 ohne Effekte. Seine alte Strat war "right of the shelf" (wie er sagt), bis auf die auf die Tatsache, dass er den Tonpoti vom mittleren auf den Steg PU versetzt hat.

    Auf der DVD "Relentless" erzählt er einiges zu seiner Anlage, auch dass er z.B. hin und wieder eine kleine Zusatz - Box von Mesa einsetzt, die eine Art Leslie - Effekt erzeugt.

    Alles andere ist reine Spieltechnik. Ich hatte 'mal das Glück bei einem seiner Konzerte ca. 1,5 bis 2 Meter von ihm entfernt zu stehen und genau zusehen zu können, wie er das so alles macht. Leider hat es wenig Sinn, dass nachmachen zu wollen. Er ist schlicht zu gut!
     
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  10. bagotrix

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    Erstellt: 14.10.16   #10
    Hi,

    mit dem Statesman solltest Du so einen Sound eigentlich durchaus gut hinbekommen. Ich widerspreche dem guten Senchay ja ungern, aber gerade bei Walter Trout finde ich den Ton gar nicht "fett", eher etwas beißend.

    Was ganz interessant ist: WT spielt (entgegen dem gängigen Blueser-Klischee...:D) auf der Strat einen Standard-Satz .009- .042. Kann mir gut vorstellen, dass die niedrige Saitenspannung zu seinem typischen Sound einiges beiträgt. Haut man da ein bisschen mehr rein ("Extra Heavy" Picks hat er auch noch), geben die Saiten ja stark nach, und jeder Ton bekommt in der Anschlagphase quasi ein kleines Bending mit auf den Weg. Dazu kommt noch eine möglichst niedrige Saitenlage, die den Saiten dann noch etwas mehr Nebengeräusche verpasst. Vielleicht ist diese Kombination genau das, was Du mit "Seufzen" meinst, das ist schon ein anderer Ton als zB SRV ihn hatte. Da kamen die Töne knallhart und präzise.

    Trout scheint nach seinen eigenen Aussagen auch mit ganz schön viel Gain zu spielen, vielleicht zum Ausgleich für die dünnen Saiten und relativ schwachen PUs. Außerdem nimmt er die Mitten recht stark raus und dreht die Höhen rein. Das sieht man auf Bildern von seinem Amp, aber er hats auch schon in Interviews losgelassen:

    "Mesa Boogie Mark V. I set it on 45 Watts, 'Extreme' button on, only use Channel 3 and set it for Death Metal! (Hey, please don't tell anybody!)." (musicradar.com)

    Aber in erster Linie denke ich, es ist sein Anschlag in Kombination mit den dünnen Saiten.

    Gruß, bagotrix
     
  11. emptypockets

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    Erstellt: 14.10.16   #11
    Hm, also Du sollt4est nochmal nachsehen, welchen Statesman Du genau hast..... .

    Ich z.B. habe den Statesman Dual EL 84 Combo. Der hat 20 Watt. Es gibt noch den Quad El 84 Combo. Der hat 40 Watt. Dann gibt es u.a. noch den Dual EL 34 Head. Der hat 50 Watt.
    Und auch noch einen 6L6 Combo. Der hat 60 Watt.

    Aber es mag natürlich sein, dass ich nicht alle Varianten kenn.
     
  12. Senchay

    Senchay Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.10.16   #12
    Hehe. Meine Bose Boxen sagen dass der Sound fett ist ;-)

    Hab mir das Video kurz über Hifi Anlage abgespielt, und da Hört sich alles fett an. Sogar uralte Hendrix Sachen strotzen vor Bass. Ich höre WT normal (noch) so gut wie nie, somit hab ich nix im Kopf, was seinen Sound angeht, nur das was ich gerade gehört hatte. Und das war durchaus fett, was wohl scheinbar der Anlage zuzuschreiben ist. Ich geb zu das ich in dem Fall wohl besser kein Urteil abgegeben hätte. ;-
     
  13. stoffl.s

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    Erstellt: 14.10.16   #13
    Den Sound kannst du wahrscheinlich mit jedem vernünftigen Verstärker bekommen. Wie bagotrix schreibt: Mitten raus, Höhen rein, Gain voll auf. Und was mir auch noch auffällt: das Tremolo ist flachgelegt, damit ergibt sich natürlich eine fein niedrige Saitenlage.
    Der Rest kommt wohl aus den Fingern.
     
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  14. Frittentheke

    Frittentheke Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.10.16   #14
    Hallo,

    ich denke mal das ist eine 80er oder 90er Strat – eher mittenbetont. Es ist eine Hardtail. Und ich finde man hört den Boogie sehr deutlich raus. Meiner Ansicht nach hat WT einen sehr harten Anschlag. Das führt in Kombi mit einem Vollröhrenamp zu einer gewissen Kompression.

    Grüße
     
  15. emptypockets

    emptypockets R.I.P.

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    Erstellt: 14.10.16   #15
    Das ist übrigens offensichtlich ein Nachbau seiner alten 73er Stratocaster, keine 80er oder 90er.

    Er hat übrigens keine besonders harten Anschlag, sondern spielt meistens sehr dünne Saiten (9er oder 8er Sätze). Im Gegensatz zum Beispiel zu SRV, der extrem dicke Saiten spielte und offensicshtlich einen mörderisch harten Anschlag hatte.

    Du schreibst das alles so, als wäre das kein Problem und der Sound würde sich ganz logisch ergeben müssen: Hardtail - Strat, harter Anschlag, Vollröhre, Boogie - fertig.

    Würde mich freuen, wenn es so einfach wäre...... . Hast Du schon 'mal versucht, wie Walter Trout zu klingen?
     
  16. stoffl.s

    stoffl.s Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 14.10.16   #16
  17. Frittentheke

    Frittentheke Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.10.16   #17
    Nö, ich will gar nicht so wie jemand anderes klingen.

    Wenn das eine 73er Strat ist, dann ist aber auch klar wo der von mir vermutete Ton herkommt. Relativ große Kopfplatte.

    Und Semour Duncan PUs. Also doch eher mittig und meiner Ansicht nach eher Pickups aus den 80ern oder 90ern – tendenziell Ende 80er.

    Ich sprach nicht von einem mörderisch harten Anschlag, sondern von einem hartem Anschlag.

    Aber ich will hier auch nicht weiter rumlabern, die anderen haben ja sowieso mehr Ahnung.

    Have fun…
     
  18. Günter47

    Günter47 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.10.16   #18
    Die große Kopfplatte ist beim WT Sound so entscheidend, wie die Farbe von Walters Socken.
     
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  19. emptypockets

    emptypockets R.I.P.

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    Erstellt: 14.10.16   #19
    Tja, manchmal ist es tatsächlich so......
     
  20. stoffl.s

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    Erstellt: 14.10.16   #20
    Genau, ich krieg den Sound auch mit meiner 2011er Strat mit kleiner Kopfplatte und Vintage Tremolo hin. Und ich hab 10er Saiten drauf. Dafür spiel ich 1,5er Plektren. Ich würd mal wirklich sagen, der Sound kommt zu einem großen Teil von der Spieltechnik. Und dass es ne Strat ist. Da spielt der Verstärker eigentlich gar keine so extrem große Rolle mehr.
     
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