Bogen beziehen - so wird's gemacht

von fiddle, 07.08.11.

  1. fiddle

    fiddle Thomann-Streicher-Service HCA

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    Erstellt: 07.08.11   #1
    Hallo alle,

    ich habe wieder mal meine Bögen wüst heruntergeschrubbt und nun geht halt garnix mehr. Heißt: ich muß mich jetzt endlich mal drum kümmern..
    Da dachte ich mir: ha, da halt ich mal mit der Kamera drauf und erklär was dazu. Schließlich bekommt man das ja selten zu sehen, bzw. garnicht.

    Teil 1:

    Zunächst mal einige Werkzeuge, die man für sowas benötigt:

    PICT0003.jpg

    - verschiedene Schnitzer (das ist ein Schnitzmesser)
    - Feilen
    - Feinsäge
    - Binde-Garn (Leinen, sehr stark!)
    - Sekundenkleber
    - Ponal
    - Kamm
    - Spiritus-Brenner

    Materialien: Pferdehaare, Ahornholz, Lindenholz

    Natürlich ist das nicht alles, nur mal das aller gröbste!

    Hier nun die beiden Kandidaten, die durch harte Rockmusik innerhalb weniger Monate derart maltretiert wurden,
    daß man sich verschiedenes dabei denken mag. (hüstel)

    PICT0004.jpg

    Zerlegen:
    Restbehaarung abschneiden und entsorgen. Die Bogenschraube wird herausgedreht, gereinigt und vor dem Wiedereinbau mit Graphit (Bleistift) eingerieben.
    Hier kommt weder Fett noch Öl dran. Frosch abnehmen und zur Seite legen.

    Am Kopf muß nun der Kopfkeil heraus. Wenn das richtig gemacht wurde, ist das keine große Aktion und man kann diesen Keil wieder verwenden.
    Aber es gibt immer so Spezialisten, die hier mit Kleber rumfuhrwerken. (schlimme Worte zerteilen den Raum) Ist einigermaßen klar, daß mich das
    gleiche Spiel am Frosch auch erwartet, oder?
    Keil wird herausgeschnitzt. Man kann auch erst mit nem 4mm Bohrer etwas vorbohren, dann gehts schneller und einfacher.
    Der Kopf-Schacht muß komplett von allen Resten befreit werden. (schmaler Schnitzer)

    PICT0005.jpg
    (hier ist der Ring bereits 2mm weit abgeschoben. Und ja, die Kante am Kopf habe ich venudelt. Um ein Haar wäre wieder ein Schnitzer in
    meinen rechten Oberschenkel versenkt worden..)

    Am Frosch müssen die Haare bündig mit dem Ring abgeschnitten werden, sonst bekommt man den Ring nicht herunter. Hier braucht es eine gewaltige
    Portion Finger-power und wenn das nicht hilft, dann hilft die Hinterzange der Hobelbank. Vorsicht ist geboten - den Frosch kann man auch zerbrechen.
    Wenn der Ring unten ist, kommt der Ringkeil raus. Wegschnitzen ist hier das Mittel.
    Als nächsted muß der Perlmuttschieber heraus. Die Schiene, in der die Stange läuft ist sehr scharfkantig - n Stück dickes Leder schützt die Hände.
    Mit viel Daumenpower plus etwas Spucke und 1-2 markigen Sprüchen sollte der Schieber herausgehen.

    Jetzt kommt man enlich zum Froschkeil. Aber der war ja wieder mit Pattex verklebt, deshalb hätten Blumen vor Scham verwelken mögen,
    wenn sie denn bloß in der Werkstatt gestanden hätten..
    (beim großen Zarquon aber auch.. Möge ihn ein vogonisches Gedicht beim Verrichten seiner Notdurft dahinraffen.)

    So schauts aus wenn der Frosch zerlegt ist.
    PICT0008.jpg

    Und da ich seit geraumer Zeit aus der Übung bin, verplemperte ich fast 1,5 Stunden mit dem Anfertigen von 2 neuen Keilen.
    Diese müssen exakt passen, sonst wird das alles nix.
    Hier noch ein Bild mit den neuen Keilen. Ich bin gespannt, ob die funktionieren, sonst heißt es: das ganze nochmal..

    PICT0009.jpg


    Soweit mal. Morgen wirds fertig in Teil 2. Muß ja auch fertig werden, denn am Di ist Probe.

    cheers, fiddle
     
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  2. Vester

    Vester E-Gitarren Moderator HFU

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    Erstellt: 07.08.11   #2
    Hallo Fiddle,

    wie hast denn das hingekriegt, auf ner singenden Säge mit Zähnen gegeigt hi hi:D
    Finde den Beitrag sehr interessant.

    Du schreibst, nach ein paar Monaten sahen sie so aus. Hm, ich glaube meiner wurde früher alle 10 Jahre neu bespannt (weiß nicht mehr, so lange her) und die "Verluste" kenne ich eigentlich in Haaren/Jahr.
    Was ist deine Erfahrung zur durchschnittlichen Lebensdauer.

    Das erste Foto könnte auch aus dem SAW - Film sein. Der Lappen sieht so blutig aus:)

    Viele Grüße
     
  3. fiddle

    fiddle Threadersteller Thomann-Streicher-Service HCA

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    Erstellt: 07.08.11   #3
    Das geht schon. Die Spielweise in der Band (das ging auch schon mit country los) ist sehr ruppig.
    Das wollte ich anfangs auch nicht glauben. Tja, das ist halt das Resultat von Vollgas spielen.

    Bei Orchester-Profis gilt als Durchschnitt etwa zwischen 3-6 Monaten. Aber nicht weil die Haare davon fliegen,
    sondern weil die Harre ihre Schuppen verlieren - abgespielt werden.

    Stimmt. Gut daß ich daß ich die amputierten Arme vorher noch zur Seite gelegt haben, puhh..
    :D


    cheers, fiddle
     
  4. fiddle

    fiddle Threadersteller Thomann-Streicher-Service HCA

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    Erstellt: 07.08.11   #4
    Teil 2:

    Gestern hatte ich noch was vergessen: Das Anfertigen des Ring-Keils.
    Ein kleines unscheinbares Stück Holz, spielt aber eine bedeutende Rolle für die Formgebung der Haar-Bahn am Frosch.
    Aus einem flachen Stück Linde wird dieser Keil geschnitten und in den Spalt am Ring gedrückt. Die Druckstellen zeigen an,
    wo geschnitten werden muß. Mit diesem Keil kann man die Lage der Haare regulieren: z.B. a) einfach nur gerade,
    b) an den Kanten hochgezogen oder c) asymmetrisch, um z.B. eine krumme Bogenstange wieder gerade zu ziehen.

    Hier sieht man den Linden-Rohling

    PICT0015.jpg

    Der wird anschließend einfach abgesägt.

    Kommen wir zu den Haaren.
    Ich habe hier mongolisches Pferdehaar. Es gibt auch andere Bezugsquellen, aber nach meinem Kentnisstand, sind das
    immernoch die robustesten Haare. Die Viecher haben ein hartes Leben und das scheint der Grund für diese dicken und
    stabilen Haare zu sein.
    So ein Bündel Haare wie hier, kostet übrigens ne Stange Geld.

    PICT0001.jpg

    Übrigens: ihr könnt davon ausgehen, daß jeder Geigenbauer euch nur die beste Haarqualität verpaßt, die im
    Handel zu bekommen ist. Weiß nicht obs das noch gibt, so vorgefertigte Haarbündel, bereits geknotet..
    Das ist reine Publikumsverarsche :D. Damit kann selbst n Profi nix anfangen, hehe.

    Jetzt muß man die richtige Menge vom Strang abgreifen. Hier gibts unterschiedliche Geschmäcker: die einen (wie ich)
    sagen: "ha, ich brauch viel Behaarung, ich hab ja auch viel Umsatz" und die anderen sagen: "ich spiel klassisch und
    brauche einen dünnen Bezug, der präziser und sensibler reagiert und einen etwas klareren Ton hervor bringt."

    Übrigens: dünn beziehen ist was für Experten. (also eh nix für mich..)
    Glaubt ja nicht, nur weil weniger drauf kommt wirds deshalb billiger :D

    Es ist von Vorteil, wenn man einen alten Knoten aufgehoben hat.
    Ich habe mir eine Messlehre gebastelt, mit der ich die Haarmenge für Geige und meine Spielweise angezeichnet habe.

    PICT0002.jpg

    In einer besseren Werkstatt werden nun aus diesem Bündel, die schlechten Haare aussortiert. Das sind Haare, die wellig
    sind, Dicken-Schwankungen aufweisen, oder einfach nur dünne Haare. Halt alles, was irgendwie auffällt.
    Ich war schlicht zu faul dazu. Bei mir kriegen die vermurksten auch ne Chance..

    Immernoch das Bündel in den Fingern, muß da jetzt n Knoten dran: Man nehme nen halben Meter Bindegarn, mach einen
    dicken Hausfrauenknoten ans Ende und fädelt diesen in einen Zahnzwischenraum der unteren Kauleiste ein.
    (ja, ihr habt das schon richtig gelesen :D) Das ist die dritte Hand.

    Hier mal ein Bild dazu. Das andere Fadenende hab ich mit dem Knie gegen die Hobelbank geklemmt.

    PICT0008.jpg

    Ok, Konten drauf, noch ein zweiter, Garn abschneiden, Haare hinter dem Knoten abschneiden.
    Das Ende hinter dem Knoten bekommt man nicht gerade abgeschnitten. Deshalb wird das mit ner Siritus-Lampe abgerbrannt.
    Hmm, lecker. Man muß bis etwa 2 mm an die Wicklung ran (da ist nicht viel Platz, weder oben noch unten).

    PICT0010.jpg
    Eine Spiritusflamme sieht man fast nicht. Deswegen nimmt man ja auch Spiritus. Sieht man die Flamme, dann rußt sie.
    Hier brennt die Flamme, das Haar stinkt, ich sehe durch die Kamera und hab Angst um meine Finger..

    Ok, weiter. Die Verkokelungen mit dem Fingernagel abkratzen, einen Tropfen Sekundenkleber auf ein Brettchen und die
    Haar-Enden da reindrücken, daß der Sekundenkleber zwischen die Haare zum Knoten zieht. Das hält!

    Jetzt muß der Knoten in den Frosch. Der wird quer reingelegt (wie ein querliegendes Fass). Der Dorn einer Feile hilft
    gut beim Fummeln. Wir arbeiten nie mit Feilen, die ein Heft dran haben (Gefühl).

    PICT0011.jpg
    Hier seht ihr den Knoten bereits im Schacht und den Keil davor.

    Dieser keil muß nun über den Knoten in den Schacht gedrückt werden. Das geht nur mit ner Feile, die auf der schmalen
    Seite auch einen Hieb hat. Ganz wichtiges Werkzeug für sowas!

    PICT0012.jpg

    Jetzt gehts recht flott: Haare nach vorne legen, 1x um 180° verdrehen, damit die Haare nicht seitlich in der Schieberbahn
    verklemmen und den Schieber reinfummeln. Haare durch den Ring ziehen.

    PICT0013.jpg

    kurze Pinkelpause..
     
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  5. fiddle

    fiddle Threadersteller Thomann-Streicher-Service HCA

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    Erstellt: 07.08.11   #5
    Teil 3:

    Ring draufschieben. Jetzt kommt der Ringkeil dran. A Muggaseggele (also ein Hauch von Nichts) Ponal-Tropfen
    auf die Keiloberseite und mit nem Kinderhämmerchen reinkloppen. Dabei muß man mit links die Haare so
    fixieren, wie die Haarverteilung nachher sein soll. Ich konnte das nicht knipsen, da ich nur 2 Hände habe,
    aber ich hab was gestellt..

    PICT0016.jpg

    Was am Keil noch übersteht, wird mit nem Schnitzer abgeschnitten. Ich geh bis n halben Millimeter an die Haare
    ran und die restlichen paar Fasern lass ich in Frieden ihr Dasein fristen.

    Frosch fertig.

    Kopf:

    Schüssel, Wasser rein, Haare rein, Frosch nicht.
    Meiner wurde heute 2x getauft auf die Namen: och-nöö und Depp.

    PICT0017.jpg

    Die Haare dürfen ruhig ne halbe Stunde einweichen.

    Jetzt: Stange einspannen, Frosch aufsetzen, Schraube einstecken (reicht, damit der Frosch nicht abhaut).
    Mit einem Kamm mehrmals vom Frosch zum Kopf durchkämmen. Dabei immer mit Zeige- und Ringfinger
    die Haare hinter dem Kamm glattstreichen.

    Jetzt kommt eigentlich der kniffligste Teil, nämlich das Setzen des oberen Knotens. Wenn man hier kein
    Händchen hat, kann man wieder von vorne Anfangen.
    Unter Spannung muß man die Haare 2x Umgreifen, den Knoten einhändig setzen (Garn zwischen den Zähnen)
    und vollenden. Ich hatte hier kleine, unorthodoxe Umwege eingebaut, die ich besser nicht beschreibe :D

    Es hat trotzdem geklappt.

    PICT0018.jpg

    Frosch abnehmen, Knoten wie oben fertigstellen, Frosch wieder drauf, Kämmen, Knoten vorknicken, einsetzen,
    verkeilen und hoffen, daß alles passt.

    Ich habe den Frosch wieder montiert, etwas angespannt, nochmal naß durchgekämmt und die leichten
    Durchhänger durch die Spiritusflamme gezogen.
    Muß sagen, dafür daß ich seit über einem Jahr keinen Bezug mehr gemacht habe, ist das ganz gut geworden.
    (Es gibt immer ein paar Sachen die man besser machen kann..)

    Seht selbst.

    PICT0019.jpg

    und oben

    PICT0020.jpg


    Nachwort:
    Bögen beziehen muß jeder Geigenbauer lernen. Kleine Reparaturen auch, wie z.B. Wickel, Daumenleder, Kopfplatte erneuern, reinigen.
    In großen Läden wie z.B. Machold, Wien werden extra Spezialisten für solche Arbeiten abgestellt. Die können dann auch mehr an
    Reparaturen bzw. sind evt. ausgebildete Bogenmacher.

    Bogenbau und Restauration von sehr wertvollen Bögen ist ne Arbeit fürs zuständige Fachpersonal.

    Ich hoffe, euch hat dieser Bericht gefallen. Die meisten Geigenbauer ziehen sich fürs Bogenbeziehen aufs Wochenende zurück, wo
    garantiert keine Kundschaft aufkreutzt, denn dafür braucht man Ruhe und ne ruhige Hand. Deshalb sieht man als Normalmensch
    nie, was da eigentlich gemacht wird und das ist der Grund für diesen Bericht.


    cheers, fiddle
     
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  6. Vester

    Vester E-Gitarren Moderator HFU

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    Erstellt: 07.08.11   #6
    Hallo Fiddel,

    ein sehr interessanter Bericht und vor allem toll erklärt.
    Meiner wurde damals doch öfters neu bespannt als ich dachte. (halt schon 30Jahre her)

    Ich finde auch schön, dass man den Arbeitsaufwand so gut nachvollziehen kann. Oftmals denkt man bei einem Bogen da nicht drüber nach, ich
    habe meinen auch immer stiefmütterlich behandelt.

    Vielen Dank und
    viele Grüße

    Dein Bericht hat mir sehr gefallen. Das wollte ich unbedingt noch ergänzen!
     
  7. cello und bass

    cello und bass Mod Streicher/HipHop Moderator

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    Erstellt: 07.08.11   #7
    Hi fiddle,

    auch von mir ein Danke für den Bericht - sehr interessant und lehrreich, wie gut, dass es Geigenbauer gibt...

    Kekese gibts keine, denn ich kann dir grad keine geben ;)

    Grüße C&B
     
  8. peter55

    peter55 A-Gitarren, Off- & On-Topic Moderator HFU

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    Erstellt: 08.08.11   #8
    Ich geige zwar selbst nicht (meine Nichte hingegen spielt Geige als Hauptinstrument), finde aber solche detaillierten Berichte interessant. Ich hab noch nie einen (solchen) Frosch von innen gesehen :D
    Sehr interessant beschrieben und gut dokumentiert :great:

    Da C&B nicht darf, werfe ich mal ein paar Kekse in deine Dose ;)
     
  9. Bassstreichler

    Bassstreichler Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 09.08.11   #9
    Hi fiddle!

    Tolle Anleitung und prima Ergänzung zur Beschreibung von Carl Adam, www.geigenbau.com . Manchem Orthodoxen dreht sich wohl beim Anblick von Ponal und Sekundenkleber der Magen um, aber wenn's die Arbeit erleichtert und nicht schadet - warum nicht!

    Grüße

    Thomas
     
  10. Bassstreichler

    Bassstreichler Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 06.10.11   #10
    Hi!

    Nachdem wir jetzt ausreichend Informationen haben wie man einen Bogen neu bezieht, möchte ich noch auf eine Seite verweisen, wo auch der Rest zum Bogenbau anschaulich dargestellt wird: www.gerbeth.at , also wie man mit ein paar Werkzeugen und ein bischen Holz so "ganz einfach" mal eben einen Bogen schnitzt.:D

    Grüße

    Thomas
     
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  11. fiddle

    fiddle Threadersteller Thomann-Streicher-Service HCA

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    Erstellt: 06.10.11   #11
    Hi Thomas,

    tolle Seite! Jedenfalls wird hier klar, daß Bogenmacher ein eigener Beruf ist.


    cheers, fiddle
     
  12. Bassstreichler

    Bassstreichler Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 06.10.11   #12
    Hi fiddle!

    Freut mich wirklich, daß selbst einem Profi wie Dir mein Link gefällt. Sooooo ganz einfach ist das "Bogenschnitzen" ja doch nicht...

    Obwohl ich hier ja noch immer ein "Rookie" bin, werde ich mir mal erlauben, Dir eine Freundschaftsanfrage zu schicken, vielleicht trifft man sich ja mal.

    Und ganz, ganz neu: Ich bin jetzt der Basser in der neuformierten WMB, www.wolfgang-mueller-band.de , noch mehr bei youtube unter dem Stichwort "wodermus". Da wir auch viel "unplugged" machen werden, kommt da wohl mein 4/4 5-Saiter außerhalb von klassischem Amateurorchester und frei improvisierter Musik mal (hoffentlich recht häufig) zum Einsatz.

    Grüße

    Thomas
     
  13. Stipo

    Stipo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.12.11   #13
    sehr schön gemacht, chefe^^
     
  14. Waldkauz

    Waldkauz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.12.11   #14
    Schöner Bericht, danke für die große Mühe, die du dir gemacht hast, fiddle!
    muss ich auch mal versuchen, mein Bogen hats nötig.

    lg
    Waldkauz
     
  15. fiddle

    fiddle Threadersteller Thomann-Streicher-Service HCA

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    Erstellt: 14.12.11   #15
    Ich kann dir aber nicht sagen, wieviele Versuche oder gar Bögen du für einen gelungenen Bezug
    brauchst. Ich persönlich finde: das ist schon: "tricky für Fortgeschrittene".
    Aber bitte.. ich will da keinen von sowas abhalten :D

    cheers, fiddle

    p.s. bitte den letzten Satz in meiner Signatur beachten! (Haftungsausschluß!)
     
  16. Bassstreichler

    Bassstreichler Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 15.12.11   #16
    Hi fiddle!

    Sind Instrumente nicht auch Werkzeuge(?) - zum Musik machen!

    Grüße

    Thomas
     
  17. Dany303

    Dany303 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.01.12   #17
    Wie bekommt man einen Bogen nur so kaputt? Das versteh ich nicht. Irre fest spannen und Dreifachakkorde hauen? :D

    Kann man dich auf youtube sehen, fiddle?
     
  18. Vali

    Vali Vocalmotz Moderator HFU

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    Erstellt: 13.01.12   #18
    Ohoho, das kann ganz schnell gehen, dazu muss man nicht irre fest spannen. Wenn du aber wie ein Irrer fortitissimo schrubst, über alle vier Saiten mit Überzeugung Akkorde haust, weil du zwei Metalgitarristen plätten willst, dann sieht ein Bogen am Ende so aus. Als ich noch Metal "gestrichen" habe und die abgerissenen Bogenhaare aufgesammelt habe, hatte ich nach jeder Probe und Auftritt nen schönen Büschel in der Hand. Und ich bin jetzt echt nicht die Teufelsgeigerin ;)
     
  19. JuST

    JuST Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.01.12   #19
    Hehe, meine güte... der sah ja aus!
    Aber jetzt ist er wieder wie neu. Vielen Dank für den tollen Bericht. Hat mich wirklich interessiert, was dabei passiert. Ich muss meinen Bogen demnächst glaub ich auch mal neu bespannen lassen. Beim GB natürlich. Kann man eigentlich unter einer Luper oder so erkennen, wenn die Bogenhaare kaputt saind?
     
  20. fiddle

    fiddle Threadersteller Thomann-Streicher-Service HCA

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    Erstellt: 15.01.12   #20
    Unter nem Mikroskop könnte man das sehen. Ist aber nicht notwendig.
    Irgendwann greifen die Haare nicht mehr so gut trotz Kolofonium und dann könnte man mal langsam
    dran denken, den Bezug erneuern zu lassen.

    cheers, fiddle
     
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