Carlsbro Cobra Bassamp geht/geht nicht.....schwächelt. Habt Ihr einen Tipp?

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Luke97
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Hallo zusammen!

Ich bin als aktives Mitglied neu im Forum und möchte mich kurz vorstellen:

ich bin 51 Jahre und spiele seit meinem 14. Lebensjahr Bass und insbesondere Gitarre.
Mein Fokus liegt im Bereich Indierock. Haupwerkzeug: Les Pauls Std., ES 345 und ein alter Orange OR 120.
Ich spiele ber auch gerne u.a. meine Fender Tele und Slick P90 (absolute Empfehlung! Hab ich gebraucht mit Koffer zuletzt für 180,- gekauft).

Zuletzt habe ich meinen alten Carlsbro Cobra Transistor Bassamp mal wieder angeschlossen. Mein erster Amp und wirklich ordenltiche Qualität und Kalng für damals 1000,-.
Da die Poti geknarzt haben, hab ich ihn aufgemacht und mit Kontaktspray und wiederholtem Drehen Abhilfe geschaffen.
Etwas zeitgleich habe ich (zum ersten Mal) den Effektweg ausprobiert und einen Tretmine eingeschliffen. Dabei hab ich einmel die Richtung vertauscht.

In jedem Fall ist es jetzt so, dass der Amp nach ca. 5 Minuten Spielen keinen Ton mehr von sich gibt. Nach etwas Warten geht er wieder, aber wieder nur für kurze Zeit.
Mir fällt (glaube ich) auf, dass die Dynamik des Gainreglers sich mitunter auch verändert hat (das war vorher lauter)

Habt Ihr einen Vorschlag, was ich tun soll/kann.
Kann das der Poti sein? Wenn ja, wie messe ich das? Und wie finde ich raus, welchen ich als Ersatz bestelle?

Vielen Dank für Eure Tipps und einen schönen Sonntag!

Heiko
 
nur eine wilde Vermutung, die in einem meiner Amps manchmal passiert:

Der FX Loop schaltet das direkte Durschleifen vom pre amp zur Endstufe ab. Das geschieht mechanisch wenn Du ein Kabel in den "send" steckst.
Diese Buchsen können mit der Zeit korrodieren und schalten dann dieses Durchschleifen aus obwohl Du nichts im FX Loop hast.

Was Abhilfe schaffen kann:
einfach ein paar mal Kabel rein und wieder raus in den "Send".
Zur Not ein Patchkabel vom Send in den Return.
Dauerhafte Lösung: die Buchsen vom FX Loop überprüfen und ggf. reinigen.

wie gesagt, ich habe einen Amp, der zu diesem Problem neigt und das oben genannte hilft.
 
Solche Fehler sucht man mit Kältespray.
(Sofern es nicht auf klopfen reagiert)
Halbleiter sind die Hauptverdächtigen.

Willkommen im Forum.

Eine andere Vermutung ist ein Haarriss am Gainregler oder der Platine.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für die Tipps!!!! (y)

Gerade konnte ich eine halbe Stunde ohne Probleme spielen. Strange...

Werde das mit den Buchsen gleich mal machen

@HIFI-KILLER: kannst Du mir das bitte näher erklären!? Was sollte da wie auf Klpfen oder Kältespray reagieren?

:)
 
Wenn der Fehler erst nach einiger Zeit auf tritt und nicht wie ein normaler Wackelkontakt auf klopfen reagiert wird ein themperatur Fehler vermutet.
Läuft das defekte Bauteil warm schaltet es ab. Kühlt es ab schaltet es wieder ein.
 
Ja, klingt nach einem thermischen Problem.
Könnten aber evtl auch bei so einem alten Gerät defekte Elkos sein. Hier würde ich zuerst mal eine Sichtprüfung vornehmen. Häufig, aber natürlich nicht immer, erkannt man sie am aufgeplatzten oder aufgewölbten "Deckel".
Mal abgesehen von defekten Elkos macht es bei dem Alter vermutlich eh Sinn einen kompletten Cap-Job durchzuführen, sprich die Elkos tauschen... Ist nicht teuer, wenn man selber löten kann
 
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Ja , defekte Elko können auch heiß werden.

Haarrisse können auch auf Temperatur reagieren.
Risse in lötungen können das auch.
Zufälliges kann auf die falsche Fährte führen.
Auf jeden Fall ist sowas relativ zeitintensiv.
 
okay!
Ich befürchte fast, ich hab 2 Probleme:
das thermische klingt sehr nachvollziehbar. Ich schau mal bei Gelegenheit in die Kiste!
Löten kann ich. Das Problem wird eher sein, die (defekten" Bauteile zu identifizieren. Aber eins nach dem Anderen.

Die Effektschleife macht in jedem Fall ärger! Klinke ein paar mal rein und raus und ich kann mitunter den Fehler provozieren. Mittels Verbindungskabel ist (erstmal) alles tiptop.

Komme leider erst Mittwoch wieder dazu, länger zu spielen. Dann geb ich aber gerne nochmal ein Feedback.
 
OK die Klinke Putzen
Wenn das nicht hilft,
Lötungen und Platine an der Buchse prüfen.
 

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