Deathcore Riffs und Songstruktur

von Malnou, 07.02.19.

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  1. Malnou

    Malnou Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.02.19   #1
    Aloha Leute,
    Ich hoffe das wurde nicht schonmal gefragt, aber ich möchte in einiger Zeit mal in ner Band spielen (von Deathcore bis Melo Death)
    und hab dafür nen Songtext geschrieben, der Song geht in die Gesellschaftskritische Richtung, geht in dem Fall um Überkonsum, Massentierhaltung und missachtung von Lebewesen, die Lyrics sind etwas übertrieben und sind das resultat von einem Metalhead u. 18, der von allem genervt ist und zu viel politischen Grindcore gehört hat. Ich hab das nach längerem Überlegen ins E Gitarren Forum gepackt, da ich an meiner Gitarre komponieren würde.
    Nun das Problem ist, das ich zwar viel Deathcore u. Ä gehört habe, aber keine Ahnung hab, welche Akkorde man benutzen kann, welche Skalen häufig sind und wie man Riffs macht, die an Infant Annihilator inspieriert sind.
    Bitte nur begründete Kritik.
     
  2. crazy-iwan

    crazy-iwan Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 07.02.19   #2
    Was genau ist Deine Fragestellung? :confused:
     
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  3. glombi

    glombi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.02.19   #3
    - Welche Akkorde und Skalen finden im Death-Core üblicherweise Verwendung?
    - Was ist das Besondere (Struktur, Rhythmik) an Death-Core Riffs?
    - Was ist bei Beidem zu beachten, wenn ein Komposition nach Annihilator klingen soll?

    Just a guess...
    --- Beiträge zusammengefasst, 07.02.19, Datum Originalbeitrag: 07.02.19 ---
    Das ist in einem Forum ein wahrscheinlich ebenso unrealistischer (wenn auch verständlicher) Wunsch, wie die Erwartung, dass Eingangsfragen klar formuliert und richtig oder zumindest sorgfältig geschrieben werden...
     
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  4. benny barony

    benny barony Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.02.19   #4
    Begründete Kritik (?): Annihilator ist keine Deathcore Band. ;) Die waren auch nicht gemeint.

    Ansonsten: Anhören, Nachspielen, Analysieren. Viel mehr kann man mMn nicht raten. Zu Skalen spuckt die SuFu vermutlich was aus, ich hab gerade nix im Kopf. Aber das Thema taucht nicht zum ersten Mal auf.
     
  5. Jakari

    Jakari Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.02.19   #5
    Von Akkorden kann beim Deathcore ja nun nicht wirklich die Rede sein.
    Das sind eher verfremdete, überdistortionierte PowerChords.

    Ich würde allgemein, egal welche Musikrichtung nun jemand einschlagen will, nahelegen, sich Musiktheoretische GRUNDLAGEN anzulernen, ggf. bei/mit einem Gitarrenlehrer zu reden; und sich dann hinzusetzen, und herumexperimentieren.

    Irgendwelche Theorien hier nun in getippter Form zu geben, sei es "Skalen" usw, bringt Dir garnichts, wenn Du es nicht verstehst.


    Und Wo da nun begründete Kritik....... was auch immer....
    Ohne Input, nix Output.
    Du hast garkeine Grundlage gegeben, irgendetwas kritisieren zu können.
    Ein aussagender Eingangstext, mit dem man auch etwas anfangen kann, wäre zB ein guter Anfang.
     
  6. glombi

    glombi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.02.19   #6
    Sorry, hatte das "Infant" übersehen. Kenne mich im Metal auch überhaupt nicht. Deshalb bin ich überhaupt hier reingestolpert. Ich hatte gehofft ein paar griffige Erklärungen für die ganzen Abgrenzung in Sub-Genres zu erhalten, die sich mir als Außenstehendem sonst einfach nicht erschließen...
     
  7. benny barony

    benny barony Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.02.19   #7
    Das geht teilweise auch Insidern so. ;) Hier eine findige Orientierungshilfe:
    60f67af4640f3a2cf3f4cb01baca5116.jpg

    Hierzu mal schnell was rausgesucht, aber "die Patentlösung" ist da auch nicht bei:

    Tonarten für Deathcore
    Theoretische Frage zum Deathcore
    DEATHCORE!? bloß wie?

    Gleiche Frage, Thema Metacore: Typische Metalcore Skalen?
     
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  8. Jakari

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    Erstellt: 07.02.19   #8
    Erklärung:
    Weil einzelne Bands (moderner Zeit, also ab den Mitte 90ern) dann angefangen haben, die ganzen ehem. "Genres" also, Heavy, Speed, Trash, Death etcpp..... zu zerpflücken, und sich selbst irgendwelche erfundenen Musikstile für ihren Krach haben einfallen lassen, was dann Nachfolger /Trittbrettfahrer übernahmen. Oder eben auch Crossover Bands dann immer mehr aufkamen.

    Und, freilich auch die Business-Welt ordentlich mit drin rum gerührt hat.

    Eigentlich völliger Nonsens und ein Zerreissen in Fragmente, die es so nicht gibt/gab.
     
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  9. GordonF

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    Erstellt: 07.02.19   #9
    Also ich bin jemand, der die feine Untergliederung von Genres und Subgenres gut findet.
    Wenn ich auf der Suche nach neuer Musik bin und konkrete Vorstellungen habe, was ich finden möchte, dann kann ich gezielt nach eben diesem Subgenre suchen (und ich habe oft seehr konkrete Vorstellungen).
    Ich will mir nich 29 Thrash Metal Bands anhören müssen, bis endlich mal was kommt, was mir gefällt.

    Und zum Thema:
    Einfach mal anfangen, den Infant Annihilator Kram nachzuspielen (https://www.ultimate-guitar.com/artist/infant_annihilator_44172) und dann gucken, was du davon für dich rausziehen kannst.
    Da bekommst du recht schnell ein Gefühl dafür, was da rein passt und was nicht.
     
  10. Jakari

    Jakari Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.02.19   #10
    Bis zu einem gewissen Maß mag das ja noch ok sein.
    Aber: Man kanns freilich auch übertreiben mit Sub-sub-sub Genres und teilweise schon fast (unfreiwillig)komischen Selbsttitulierungen der eigenen Musik(richtung).

    Kram wie "apokalyptic melodic Deathcore Grind Metal" oder "misanthropic suicide Avantgard Progressiv Speed-Core" usw usf sind dann doch a bisserl "strange".
     
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  11. GordonF

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    Erstellt: 07.02.19   #11
    Für dich sind sie halt strange.
    Mir helfen sie.
     
  12. cosmodog

    cosmodog Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.02.19   #12
    Du meinst, es fällt Dir leichter, etwas einzuordnen, wenn Du irgendeine Schublade hast, in die es passt?

    :rolleyes:

    Wenn ich Musik höre, ist mir das Genre (geschweige denn, das „Subgenre“) eigentlich total egal. Entweder es berührt mich in irgendeiner Form oder eben nicht. Das kann meinetwegen erdiger Thrashmetal sein, kompliziertester Fusionjazz, ein bloßer Singer/Songwriter-Song oder ein Drei-Akkorde-Middlefinger-Punkrock.

    Wenn ich nach einem speziellen Sound (im Stil von...) suche, gucke ich meistens, welche Musiker mitspielen und in welchen Bands/Projekten die noch beteiligt sind. Oder auf welchen (Vertriebs-) Labels die Sachen veröffentlicht wurden.

    Wie gesagt: Welche lustigen Subgenres sich die Bands zuschreiben, spielt für mich eigentlich keine Rolle.

    Sorry für OT!
     
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  13. startom

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    Erstellt: 09.02.19   #13
    Back to topic....sonst artet auch dieser Thread in Firlefanz aus.
    Akkorde kannst du natürlich alle verwenden, nur nicht in Dreiklang-Vollausprägung, denn das matscht bei zu hoher Verzerrung. Die Akkorde, oder sprechen wir besser von der Tonart, sollte ja eigentlich vom Range des Gesangs definiert werden.

    Die Skalen, die im Metal häufig verwendet werden, kann man leider auch nicht einfach aus der Schublade ziehen. Das kommt je nach Stimmung drauf an. Ich persönlich würde als Grundlage eine harmonische Moll-Tonleiter wählen und je nach Bedarf etwas anpassen. Kleiner Tipp eines grossen Metal-Fans, der ich bin: Bau ein paar chromatische Läufe mit ein an den richtigen Stellen. Das wirkt dann so herrlich dissonant.

    Und zum Schluss das Wichtigste: Kopier deine Lieblingssongs und Riffs gnadenlos und analysiere diese. Warum genau klingt Riff XYZ in deinen Ohren so toll? Warum ist jetzt dieser Soloteil so spannend? Als Grundlage, um das auch analysieren und verstehen zu können, wären ein paar Harmonielehre-Basics nicht schlecht. Setz dich mal damit etwas auseinander.
     
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  14. GordonF

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    Erstellt: 10.02.19   #14
    Nee umgekehrt.
    Angenommen, ich fahre jetzt total auf blackened slamming deathcore ab und mögchte dazu mehr Bands finden, die sowas machen.
    Wenn ich jetzt nach "death metal" goolge darf ich mir erst mal 200 Bands anhören, die mich gerade gar nicht interessieren.
    Wenn ich aber nach "blackened slamming deathcore" google, hab ich auf anhieb mehrere Bands gefunden, bei denen sich das zumindest das Reinhören lohnt.

    Im Restaurant will man ja auch in etwa wissen, um was es sich bei den einzelnen Gerichte handelt.
    Wenn hinter der Nummer 17 einfach nur "Ein Fleischgericht" steht, wäre das den meisten wohl auch zu ungenau.
     
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  15. cosmodog

    cosmodog Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.02.19   #15
    Wenn auf der Speisekarte "Blackened Slammed Meat" stünde, müsste ich aber auch erstmal fragen, was da so drin ist.

    :D:D:D
     
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  16. Malnou

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    Erstellt: 12.02.19   #16
    Ist gut, ich hab auch nur Deathcore gesagt, weil ich weiß wie man zB nen Thrash Metal Song macht. Ist jetzt auch nicht so, dass ich sage der Song ist nicht >100% Deathcore, das kann ich nicht spielen, nur für die Lyrics die ich geschrieben hatte hatte ich was in Richtung Deathcore machen wollen und da ich KA hab, wie ich das mach hab ich um ungefähre Tipps gebeten, hätte ich metal gesagt hätte das alles von Black Sabbath, Bathory bis Born of Osiris sein können.
    Wollte nur wissen, wie ich eventuell einfach was hörbares schrammeln kann, weiß jetzt, dass ich sicherlich erstmal besser im Gitarre spielen, Grunzen, Kreischen und Singen werden muss.
     
  17. Bassyst

    Bassyst Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.02.19   #17
    Falls der Threadersteller bereits Gitarre spielen kann:
    Guitar Pro besorgen (Tux Guitar geht auch) und mal nach Gitarrentabs von Bands suchen, die das gewünschte Konzept bereits meisterlich umsetzen. Nach spätestens 5 Songs kriegt man mit, welche Harmonien/Skalen/Parts man selber für eine Komposition verwenden kann. Bei der Musikrichtung geht auch viel Athmosphäre über den Sound, bestimmte Harmonien sind gar nicht mal so wichtig.

    Außerdem lebt guter Deathcore immer vom Drummer. Der muss quasi Marathon im Sprint können.
     
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  18. GordonF

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    Erstellt: 12.02.19   #18
    Nicht zwangsläufig.
    Klar...willst du Infant Annihilator oder Born of Orisis style spielen, dann sollten schnelle Sweeps gut sitzen.
    Kannst ja auch erstmal mit Suicide Silence Songs anfangen. Das Zeug ist nicht so schwierig.

    Und Gesang...naja...wenn man den Bogen raus hat, ist es ganz easy.
    Ich finde die supertiefen false chord Deathcore growls leichter als zum Beispiel Metallica Gesang.
    Wie so oft kommt es drauf an, was man halt am meisten geübt hat.
     
  19. Malnou

    Malnou Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.02.19   #19
    Jo, ich hab rst vor kurzem angefangen Gitarre zu spielen, hab auch Unterricht, aber der ist sehr Technikbezogen und ich muss erstmal Übungen zum abdämpfen etc. machen, da ich bis dahin keine Unterrichtserfahrung hatte kann ich nicht sagen, wie ich so zu meinem Stil komme, beim Gesag so ähnlich, da mein Gitarrenlehrer auch Stimmbildner und Gesangslehrer was auch imner ist hab ich da mit der Stimmbildung begonnen, habt ihr tipps, wie ich den Gesang neben den Vokalübungen verbessern kann? Weil im Metal hat der nicht so viel Erfahrung und Gutturals macht er schonmal gar nicht, sowas wie Metalunterricht gibt's nicht bei mir in der Nähe, nur ne Modern Music School, bei der ich eine Probestunde Gitarre hatte und, da man da einfach was vorgespielt bekommen hat und es ohne Technik nachspielen sollte hab ich die für nicht richtig gesehen
    Und wann kann man mit Gutturals anfangen,
    bin nämlich noch keine 16 und nicht durch den Stimmbruch.
     
  20. benny barony

    benny barony Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.02.19   #20
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