(E-)Konzertgitarre in hochglanz oder seidig matt?

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Hallo zusammen!

Ich hatte mir heute die "Yamaha NTX1 Brown Sunburst" zugelegt und habe gesehen, dass die ohne Ende spiegelt. Auch dachte ich mir, dass diese Gitarre doch sicher schnell verkratzt. Und meine hatte auch schon neu einen Kratzer. Also habe ich sie wieder eingepackt und zurück geschickt.

Wie seht ihr das mit den Hochglanz-Gitarren und evtl. leicht verkratzen? Leider gibt es das Modell nur in Hochglanz. Jetzt weiß ich nicht, was ich tun soll. Denn die Gitarre war schon perfekt; Konzertgitarre, Nylonsaiten & 48er Griffbreite.

Habt ihr einen Rat für mich?
Gibt es solche Konzertgitarren überhaupt noch in Matt.

- - -

Dazu möchte ich noch erwähnen, dass ich aktuell eine Westerngitarre (Yamaha FG700MS) mit Stahlsaiten habe. Und die ist NAT Matt und sieht toll aus. Nur ist mir die Größe "Dreadnaught" (oder wie man das nennt) ein kleiiin wenig zu protzig.
 
Grund: Rechtschreibfehler ...
käptnc
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Meine matte Konzertgitarre fängt mit der Zeitan manchen Stellen zu glänzen an was sich aber mit Stahlwolle beheben lässt.
Was ich gerne empfehle ist die HB HBO850classic hat auch 48mm Sattelbreite ist aber keine richtige Konzertgitarre.
 
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schon neu einen Kratzer. Also habe ich sie wieder eingepackt und zurück geschickt.
Hätte ich auch zurückgeschickt, denn wenn schon Kratzer, dann nur selbst gemacht (und sich darüber geärgert)
Wie seht ihr das mit den Hochglanz-Gitarren und evtl. leicht verkratzen?
Alle Gitarren verkratzen, wenn man nicht aufpasst oder sie etwas grob behandelt. Bei den hochglänzenden fällt ein leichter Kratzer etwas mehr auf als bei den matten, das kann aber in der Regel wieder hinpoliert werden. Tiefe Kratzer fallen immer auf, da ist dann auch nix mehr mit Polieren.
Ob man nun matt oder hochglänzend bevorzugt, ist im Wesentlichen Geschmackssache. Wenn die "Yamaha NTX1 Brown Sunburst" für Dich eigentlich
war, würde ich die (neu, hochglänzend und kratzerfrei gelieferte) halt mit Mesh, Vlies oder schlimmstenfalls superfeiner Stahlwolle per Hand vorsichtig mattieren, wenn's denn unbedingt matt sein muss.
 
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Ich war schon am überlegen, ob ich mir vielleicht die gleiche Gitarre, nur anstatt in "Brown Sunburst" in "NATUR" Farbe bestelle. Die ist zwar logischerweise auch hochglänzend, aber ich könnte mir vorstellen, da fällt es nicht direkt so auf.

Übrigens, finde ich schon, dass es einen großen Unterschied macht ob "Matt" oder "Hochglänzend". Meine aktuelle Westerngitarre "Yamaha FG700MS" ist Matt Natur und hat schon einige Konzerte mitgemacht (ich hatte sie oft als Fahrer zusätzlich für einen Künstler aus Schweden dabei), sieht aber immernoch wie neu aus (und zwar ohne Kratzer). Und ich bin mir ziemlich sicher, dass wäre sie Hochglänzend - ganz sicher schon einige Katzer hätte.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Hätte ich auch zurückgeschickt, denn wenn schon Kratzer, dann nur selbst gemacht (und sich darüber geärgert)
... wie soll ich diese Aussage denn verstehen????
 
mike bols
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ich hatte mir eine westerngitarre in mattschwarz zugelegt. da sah man sofort jeden auch noch so kleinen kratzer.
deshalb lieber wieder hochglanz...
 
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Und meine hatte auch schon neu einen Kratzer. Also habe ich sie wieder eingepackt und zurück geschickt.
Eine perfekte Gitarre hätte ich nicht zurückgeschickt nur wegen eines Kratzers.
 
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ich hatte mir eine westerngitarre in mattschwarz zugelegt. da sah man sofort jeden auch noch so kleinen kratzer.
deshalb lieber wieder hochglanz...
Wenn Matt, hätte ich mir keine in Schwarz zugelegt. Denn bei der Farbe ist es egal ob Matt oder Hochglanz - da sieht man definitiv alles.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Eine perfekte Gitarre hätte ich nicht zurückgeschickt nur wegen eines Kratzers.
Ich hätte die gleiche sowieso neu und ersetzt zugeschickt bekommen. Das ist momentan auch kein Auslaufmodell. Da habe ich für mich gedacht, dann informiere ich mich erstmal, welche Möglichkeiten ich bei einer Konzertgitarre (bis ca. 600 Euro) überhaupt habe.
 
bemoll
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Ich widerspreche zart: Ich hab u.a. die hier in matt schwarz:
https://www.thomann.de/de/ibanez_jsm20_bkl.htm
und bei entsprechender Pflege sieht man nicht alles…….aber hört man alles ;)
Wunderschönes Stück hast du da ...
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Eine perfekte Gitarre hätte ich nicht zurückgeschickt nur wegen eines Kratzers.
Da mich die Gitarre über 400 Euro gekostet hat,
wollte ich auch eine Gitarre die Fehlerfrei ist!
Und nicht "NEU" schon einen Kratzer hat.
 
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... wie soll ich diese Aussage denn verstehen????
Ich meinte damit:
Eine neue Gitarre möchte ich gefälligst ohne Kratzer, eben neu, geliefert bekommen.
Wenn dann Kratzer reinkommen, stammen die von mir, weil mir ein Malheur passiert ist. Und ich ärgere mich sehr über jeden Kratzer, jedes Ding und Dong, und habe "schwerere Fälle" auch schon beim Gitarrenbauer ausbessern / nachlackieren lassen.
 
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Da mich die Gitarre über 400 Euro gekostet hat,
wollte ich auch eine Gitarre die Fehlerfrei ist!
Und nicht "NEU" schon einen Kratzer hat.
So ähnlich dachte ich mir das schon. Aber du wolltest einen Rat, und meiner ist: Kleine Schönheitsfehler nicht überbewerten, wenn der Rest stimmt. Gitarren, die gespielt werden, kriegen sowieso irgendwann Schrammen.
 
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Kleine Schönheitsfehler nicht überbewerten, wenn der Rest stimmt.
Grundsätzlich bin ich auch dieser Meinung, und ich würde bei kleinen Schönheitsfehlern ggf. mit dem Verkäufer über einen Preisnachlass verhandeln.
Nun hat @RedBanan allerdings nicht geschrieben, ob das nun eine kleiner oder doch erheblicher Kratzer war ...
Gitarren, die gespielt werden, kriegen sowieso irgendwann Schrammen.
Ja, irgendwann mal, aber nicht "sowieso" im Sinne von "auf jeden Fall", sondern nur, wenn's dumm läuft - und das muss es ja nicht immer. Manche Wohnzimmerspieler haben jahr(zehnt)elang praktisch unverkratzte Instrumente, und auch ich habe Instrumente, die ich ohne auf den ersten Blick sichtbare Kratzer/Dellen etc. durch 35 Jahre Proberaum und Bühne bekommen habe. Ich war vorsichtig (mit Tendenz pingelig) mit meinen Instrumenten und ... hatte Glück. :)
 
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Ich hätte die gleiche sowieso neu und ersetzt zugeschickt bekommen
Das wäre eine gewesen, die genau so aussieht. Ob sie auch genau so klingt, ist eine andere Frage... In die Richtung verstehe ich ich auch den ersten Beitrag von @Mister Spock
 
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Das wäre eine gewesen, die genau so aussieht. Ob sie auch genau so klingt, ist eine andere Frage... In die Richtung verstehe ich ich auch den ersten Beitrag von @Mister Spock
Die Möglichkeit besteht natürlich auch, wobei für mich eine merkliche Serienstreuung ein Zeichen für schlechte Qualität ist und ein Grund, dieses Modell nicht zu wollen.

Ich meinte aber tatsächlich, dass ich bei einer kleinen optischen Macke nicht pingelig wäre, wenn die Gitarre mir sonst gefällt. Meine Gitarren haben alle verkratzte Decken vom Plektrum und auch hier und da Spuren von Remplern, das bleibt nicht aus.
 
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Nicht so viel Kopf machen und einfach spielen. Kleine Kratzer gehören dazu. ;-)
Wenn man das so gar nicht aushalten kann, dann kann man kleinere Kratzer auch rauspolieren,

Wenn es doch mal irgendwann "matt" sein soll, dann ist das für jeden Gitarrenbauer kein großes Ding.
Sollte auch nicht die Welt kosten.

Ich habe auch schon mal ein Gitarre just4fun "mattiertieren" lassen. Ein befreundeter Gitarrenbauer war so nett. Das ging ganz fix. Da sieht man aber übrigens auch jeden Fingerabdruck drauf. ;-) Das ist dadurch nicht wirklich weniger empfindlich.
Das kann man natürlich auch selbst machen, aber wenn jemand die passenden Maschinen hat ist das schon praktischer und geht auch deutlich schneller.
 
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Die Möglichkeit besteht natürlich auch, wobei für mich eine merkliche Serienstreuung ein Zeichen für schlechte Qualität ist und ein Grund, dieses Modell nicht zu wollen.
Verstehe ich jetzt nicht: Auch die 59 Paulas sind nicht alle identisch. Würdest du sie deshalb ablehnen wollen, wenn dir mal eine gute für wenig Geld (ok, da ist der Fehler) über den Weg laufen sollte?
 
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für mich eine merkliche Serienstreuung ein Zeichen für schlechte Qualität ist und ein Grund, dieses Modell nicht zu wollen.

Grundsätzlich halte ich eine gewisse Streuung bei Produkten, in deren Herstellung natürliche Materialien eingehen, für logisch - Holz ist kein Stahl. Und dann kann eine "merkliche Streuung" auch dazu führen, dass manche Exemplare eines Modells deutlich besser - bzw. anders, um es neutraler auszudrücken - sind und klingen als der Schnitt. Warum sollte ich ein solches Exemplar nicht wollen? :gruebel:

Vor diesem Hintergrund halte ich es ab einem bestimmten preislichen Level auch für absolut sinnvoll, sich in einen Laden zu bemühen, um eine Gitarre auszusuchen, und dann genau die zu nehmen, die man in der Hand hatte. Die Möglichkeit, sich ein halbes Dutzend Gitarren gleichzeitig zu bestellen, lasse ich jetzt mal außen vor.
 
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Grundsätzlich halte ich eine gewisse Streuung bei Produkten, in deren Herstellung natürliche Materialien eingehen, für logisch - Holz ist kein Stahl. Und dann kann eine "merkliche Streuung" auch dazu führen, dass manche Exemplare eines Modells deutlich besser ...
Mag sein. Ich kenne die Argumentation "das ist ne suuuuuuper Gitarre, da kann man für 100 Euro ein echtes Schnäppchen machen, man muss nur aus 10 Stück die beste rausfischen, und echter Schrott ist auch dabei" zur Genüge. Ich stimme dem aber nicht zu (muss ich ja auch nicht, oder?), sondern ich halte das für ein Zeichen von Planlosigkeit oder völligem Fehlen von Qualitätsbewusstsein, wenn in einer Modellreihe solche Spannen auftreten.

Ich würde auch nicht im Jeansladen zehn Hosen ausm Regal nehmen, um eine zu finden, die keine Fehler hat, sondern so eine Hose kaufe ich gar nicht. Für so einen Mist ist mir meine Zeit zu schade.
 
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trantuete
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Tja, so unterschiedlich sind die Geschmäcker. Für mich muss eine Gitarre unbedingt eine Hochglanzlackierung haben, wenn es nicht gerade ein antikes Modell ist. Die matten haben für mich immer so einen Hauch von Waldorf-Pädagogik. Aber wie gesagt, Geschmackssache.
 
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Ich würde auch nicht im Jeansladen zehn Hosen ausm Regal nehmen, um eine zu finden, die keine Fehler hat, sondern so eine Hose kaufe ich gar nicht. Für so einen Mist ist mir meine Zeit zu schade.
Wenn du im Jeansladen 10 Jeans derselben Marke anprobierst, dann werden die alle etwas unterschiedlich sitzen., auch wenn sie fehlerfrei sind. Auch wenn da Levis oder Wrangler oder ... draufsteht. Ist halt Handarbeit.
 
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