Ersatz Floyd-Rose für Ibanez MTM2 (Probleme mit Intonation)?

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Hallöchen ihr lieben Menschen,

kurze Hintergrundgeschichte: Ich besitze eine mtm2 und ich liebe diese Gitarre. Es war meine erste "Upper-class" nachdem ich vorher nur eine Gio hatte und ich schätze ihre Bespielbarkeit bis heute sehr. Habe sie damals günstig und schon stark (und etwas dilettantisch) modifiziert gebraucht gekauft und sie mittlerweile auch auf eine passive Elektronik mit Tone-Regler umgebaut.
Jedenfalls hat sie ein Problem und zwar die Intonation.

Die Intonation eines Floyd-Rose artigen Tremolo-(oder in dem Fall Nichttremolo-)systems mit einem Strobe-Tuner ist purer Kopfschmerz. Stundenlanger purer Kopfschmerz.
Und ich würde mir diesen Kopfschmerz in Zukunft gerne ersparen, deswegen meine verzweifelte Frage:
Kennt irgendjemand ein Brückensystem, welches man in die Fräsung eines Floyd-System bekommt und wo man die Saiten zur Intonation nicht lockern muss, sondern sie über einen Schraubmechanismus verstellen kann?

Google lässt mich leider im Stich. Vielleicht bin ich aber auch nur zu blöd. Oder ich möchte das unmögliche.

Cheers.
 
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Myxin
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Hallo und Willkommen im Musiker Board! :)

Kennt irgendjemand ein Brückensystem, welches man in die Fräsung eines Floyd-System bekommt und wo man die Saiten zur Intonation nicht lockern muss, sondern sie über einen Schraubmechanismus verstellen kann?

Du sprichst jetzt schon von der Einstellung der Oktavreinheit?
Das ist in der Tat ein bisschen fummelig bei Floyds - allerdings passt es doch dann auch erstmal, wenn man es einmal gemacht hat.
Oder wechselst du öfters die Saitenstärke?

Ich frage mich das nur, weil ich persönlich nur aus diesem Grund, dass ich es gerne etwas praktischer hätte, nicht das komplette System tauschen würde.
Zudem hat die MTM2 ja kein echtes Floyd drin, sondern so ein spezielles Fixed Edge III Teil von Ibanez und ich persönlich wüsste jetzt nichts, was da als Replacement passen würde mit einer anderen Art der Fixierung der Sattelreiter.
Ich fürchte, da kommst du nicht drumherum, es so wie gehabt zu machen. :nix:
 
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dielerer
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*edit*

Zum einen Wechsel ich ganz gerne mal zwischen D und C auf der Gitarre und zum anderen bin ich was das angeht gerade bei Aufnahmen etwas zu pingelig. :D

Aber ja, das hatte ich befürchtet. Besten Dank!

@dielerer : Das könnte es tatsächlich. Die 50€ tun zwar ein bisschen weh dafür, aber da das Lösen des Reiters auch bei Bespannung möglich ist, wäre das, wenn es die Spannung hält, echt entspannend. Danke sehr!
 
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Vielleicht könnte das hier eine Erleichterung bringen?
Dachte ich auch schon, hab's aber nicht gepostet, weil der E-Jack laut Produktbeschreibung nur für EDGE, Lo-Pro EDGE und EDGE Pro geeignet ist, was die anderen Varianten ausschließt (Übersicht hier). Die Brücke der MTM2 ist letztendlich auch nur ein EDGE III mit veränderter Grundplatte (feste Montage statt Messerkanten). In einem englischsprachigen Thomann-Review dieses Artikels ist die Rede davon, dass der E-Jack für den Einsatz an einem EDGE III speziell modifiziert werden musste. Also wird es @Pscht nicht weiterhelfen.
 
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Hi,

der Red Bishop Accu-Locator durch mitgelieferte Ansatzteile für diverse Locking Tremolos anzupassen, und zu Ibanez heißt es : "Ibanez EDGE/Lo-Pro EDGE/EDGE PRO/EDGE PRO2/EDGE3".

https://redbishop.jp/EN_ACCU-LOCATOR_series.html

Ich würde dort mal nachfragen, aber eigentlich sollte er dann auch für Deine Bridge passen, die wohl die gleiche Geometrie bei den Saitenreitern hat.

Gruß, bagotrix
 
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Salü!

Das klingt fantastisch, sehe auch nichts was gegen den Accu-Locator sprechen würde und ich werde das wohl demnächst mal testen bzw. mal anfragen.

Besten Dank!
 
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Blademage
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Aus ähnlichen Beweggründen (Edge Trems) hab ich mir eine RG421 mit normaler fixer Brücke geholt, wahrscheinlich werde ich die aber noch gegen eine Hipshot ersetzen, die dann gleich Marker bekommt für zügiges Nachstellen...
 
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Aus ähnlichen Beweggründen (Edge Trems) hab ich mir eine RG421 mit normaler fixer Brücke geholt, wahrscheinlich werde ich die aber noch gegen eine Hipshot ersetzen, die dann gleich Marker bekommt für zügiges Nachstellen...
Das ist eine Entscheidung, die ich sehr gut nachvollziehen kann. Nur habe ich mir da vor vielen Jahren beim Gitarrenkauf leider keine Gedanken drüber gemacht. :D
 
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Blademage
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Ja, das war damals bei mir ebenso. Ich war jahrzehnte lang mit der RG420 (Tremolo) und Performer (einer Les Paul ähnlich) sehr glücklich. Die RG war tiefer gestimmt und die Performer D#, alles gut. Seit uns Covid so zerrissen hat und man wenn, dann nur mehr "online" (in unserem Fall eher offline) zusammenspielt, lege auch ich mehr Wert auf unterschiedliche Stimmungen und speziell eben dann passende Intonation. Dazu kam, dass ich 2016 einen Teil einer Gitarrensammlung erworben habe mit einigen praktischen Arbeitstieren, das hat dann aber meine Sammellust verstärkt...
Und inzwischen habe ich für verschiedene Einsatzgebiete verschiedene Gitarren. Die RG420 endlich fix auf C#, eine S770 auf D, eine Artist auf E,... Für die schnelle Intonation kam zuletzt eben die RG 421HPAM, die günstigste 421"HP". Da fährt man hinten mit dem Schraubendreher ran und die Oktavreinheit ist schneller gegeben als die Lautstärke am Amp für andere Pickups angepasst^^

Und die ganze (echt gute) Gitarre war mit € 500,- nicht viel teurer als ein ordentlicher Umbau, den ich ebenso in Erwägung gezogen hatte (ich hätte wohl eine 90er Korea-Strat-Leiche hergenommen, das Trem-Fach und die Fräsung mit Mahagoni gefüllt und eine Feste Brücke montiert). Mein Gitarrenbauer hätte da 380,- plus Brücke und ordentlicher Pickups veranschlagt. Ich hatte auch an die RGRT421 gedacht, aber da bot die RG421HP einfach mehr um "nur" 50,- Aufpreis (und hat mir besser gefallen).

Zwar bin ich noch immer nicht soweit, dass bei mir Geld keine Rolle spielen würde, aber das wars mir doch wert. Eine Entscheidung, die ich bisher nicht bereut habe. Nur suche ich derzeit nach einer noch komfortableren Brücke, als diese F106, die zwar genial einfach, aber nicht ganz so bequem ist.
Ich habe auch eine Pacifica 611 mit fester Brücke (auch ein tolles Arbeitstier, aber teurer, da wollt ich nichts ändern), da ist das hintere Blech nach hinten gebogen, parallel zur Decke, da kommt man aber mit dem Schraubenzieher nur sehr schlecht an die Schrauben, da dauerts wieder fast 10 Minuten bis die neue Stimmung Oktavrein ist. Mal sehen, wie die Hipshot ist, die heute kommen sollte...


Auf jeden Fall DANKE für den Thread! Ich hatte ja Gitarren mit feinstimmbaren Fixed-Bridges als Stimmstabilitätswunder immer auf der Liste und dabei nie so die Intonation gedacht...
 
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Da fährt man hinten mit dem Schraubendreher ran und die Oktavreinheit ist schneller gegeben als die Lautstärke am Amp für andere Pickups angepasst
Es ist ein Traum. Das sind mittlerweile definitiv die Brücken, die mir am liebsten sind.

In meiner zusammengestückelten 8-Saiter steckt eine Hipshot und das ist fürs Spielgefühl mit dem Rundungen und dem Rahmen drum zumindest zumindest für mich echt angenehm. Ich drücke die Daumen! ;)

Und freut mich, dass ich damit was angestoßen habe. :D
 
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Gestern hab ich an der 421 die F106 gegen die Hipshot getauscht.
Was mir nicht gefällt:
-Die Montagebohrungen der Hipshot sind nur 2mm ausserhalb der originalen (die Hipshot ist ja ersatz für die Gibraltar, nicht für die F106). Da habe ich sicherheitshalber die hinteren Originalbohrungen verdübelt.
Um über den Kopusbohrungen zu landen, muss die Hipshot als F106-Ersatz recht weit nach vorne, was die Einstellweite deutlich reduziert, den vorderen ersten Zentimeter kann man nicht nutzen. Aber was solls...

Das Spielgefühl ist nochmal deutlich besser, aussehen tut sie imho auch besser, klanglich hat sich GARNICHTS getan, was über Einbildung hinausgeht (gut so).
Die Justage ist nochmal leichter, die Madenschrauben laufen viel besser als die Originale und die Intonations-Einstellschrauben hinten sind auch nochmal etwas besser erreichbar und laufen weicher.
Brückenwechsel und Intonation haben ~20min. gedauert. So macht die 421 gleich nochmal mehr Freude. Jetzt noch Locking Tuner (aber welche, eine schwierige Frage....) und sie ist fertig.
 

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