Fender Champion 600 - Leuchte an, Röhren glühen, Speaker o.k., aber kein Ton

von jenskfr, 13.08.19.

Sponsored by
pedaltrain
  1. jenskfr

    jenskfr Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    29.08.14
    Zuletzt hier:
    14.08.19
    Beiträge:
    34
    Ort:
    Freiburg
    Zustimmungen:
    3
    Kekse:
    0
    Erstellt: 13.08.19   #1
    Hallo Leute

    Mein Fender Champion 600, Bj. ca. 2008 (Hier ein Link), krachte und spotzte nach dem Einstöpseln heute ein paar Sekunden wild rum - es roch dann auch kurz etwas komisch - und seitdem sagt er gar nichts mehr - weder auf High noch auf Low Eingang. Die Betriebsleuchte leuchtet, das Grundbrummen des Geräts ist weiterhin da, Drehen am Volume erzeugt keinerlei Veränderung, Einstöpseln eines Kabels auch nicht.
    Die beiden Röhren glühen nach wie vor. Der Speaker ist okay, das habe ich schon durch separaten Anschluss festgestellt.
    Auf der Platine sind keine Auffälligkeiten zu entdecken.

    Gibts bei denen einen üblichen Verdächtigen, den man mal rauslötet? Oder wie gehe ich jetzt am Besten vor?

    Danke für eure Tipps

    Jens
     
  2. 68goldtop

    68goldtop HCA classic amps & guitars HCA

    Im Board seit:
    05.09.05
    Beiträge:
    7.780
    Zustimmungen:
    1.409
    Kekse:
    35.043
    Erstellt: 13.08.19   #2
    Hallo Jens!

    Hört sich - für mich - erstmal nach einem Röhrendefekt an.
    Ob die (noch) leuchten oder nicht muss nix heissen ;)

    Falls möglich - ersetzt mal beide Röhren und schau was passiert.


    cheers - 68.
     
  3. jenskfr

    jenskfr Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    29.08.14
    Zuletzt hier:
    14.08.19
    Beiträge:
    34
    Ort:
    Freiburg
    Zustimmungen:
    3
    Kekse:
    0
    Erstellt: 14.08.19   #3
    Die 12AX7 hab ich schon ersetzt - keine Änderung. Bliebe die 6V6... Den zur Reparatur zu geben, lohnt bei einem Gebrauchtkaufpreis von 100 Euro wohl nicht - Ein Bekannter tippt noch auf den Ausgangsübertrager, aber wo ich den dann neu herbekäme, wüsste ich auch nicht. Seufz.
     
  4. 68goldtop

    68goldtop HCA classic amps & guitars HCA

    Im Board seit:
    05.09.05
    Beiträge:
    7.780
    Zustimmungen:
    1.409
    Kekse:
    35.043
    Erstellt: 14.08.19   #4
    Hi Jens!

    Ja, ich würde zunächst die 6V6 überprüfen - die geht sicher eher/leichter kaputt als der Ausgangsübertrager ;)

    Falls es nicht an der Röhre liegt...
    Ich denke eine Überprüfung/Reparatur kann sich dennoch lohnen - vorausgesetzt du magst den Amp.
    Bevor du ihn "entsorgst" melde ich - vorsichtshalber - schonmal Interesse an ;)


    cheers - 68.
     
  5. DerZauberer

    DerZauberer Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    03.04.07
    Beiträge:
    3.850
    Ort:
    Bognor Regis, UK
    Zustimmungen:
    4.474
    Kekse:
    59.049
    Erstellt: 14.08.19   #5
    Ferndiagnose bei Tube Amps ist immer schwierig, aber wenn irgendwas "abraucht" sollte man tunlichst den Stecker ziehen und den Fachmann ranlassen (bzw. sich soweit auskennen dass man selbst eine Diagnose starten kann, inkl. Sicherheitsmassnahmen um nicht heftigst gesundheitsgefährdenden Bssszzt - Stomschlag zu bekommen, auch beim kleinen Champion irgendwas um die 350V rum).

    Bekanntermassen "fährt" der Original-Schaltkreis an bzw. über einigen Grenzen, da kann es schon mal zu viel sein auf Dauer.

    Ich mag den Amp, meiner ist mit dem Kit vom ebay-user "alnicomagnet" gemodded, das hat wirklich eine deutliche Verbesserung gemacht. Wenn der Amp also zum Doktor getragen wird - bzw. ein guter gefunden ist, nicht jeder Techniker kann (leider) auch mehr als Tube-Wechsel - würde ich überlegen, den Einbau dieses Kits gleich mit zu beauftragen. Die Einfachheit und Leichtigkeit des Champion 600 (und meines Lieblings-Standard Amp Fender Excelsior) machen ihn für mich zumindest zu einem echten "Schatz".
     
  6. Slideblues

    Slideblues Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    18.10.07
    Zuletzt hier:
    23.08.19
    Beiträge:
    1.742
    Zustimmungen:
    1.165
    Kekse:
    9.519
    Erstellt: 15.08.19   #6
    dem kann ich mich nur anschließen

    Ansonsten- einen passenden AÜ (der Hammond 125CSE Uni sollte passen) zu ersetzen sollte jetzt nicht das Ding sein (preislich liegt der so bei guten 40,- Euro). Die Frage ist ja ob "man" dann auch die Ahnung davon hat, denn gerade in Röhrenamps (auch wenn schon 1000 drauf hingewiesen) sind Spannungen und Ströme vorhanden die einen unbedarften Bastler zum Verhängnis werden können.

    Ich persönlich würde (mit der Lizenz zum Löten) natürlich vorher sämtliche relevanten Messpunkte auf ihre Spannungen überprüfen. Vielleicht ist ja nur ein Widerstand oder Elko dahingegangen. Ein guter Techniker sollte dir das aber relativ günstig sagen können.

    Die Frage ist ja auch immer nach der Wiederbeschaffung und wie viel Herzblut da bei dir fließt.
     
    gefällt mir nicht mehr 2 Person(en) gefällt das
Die Seite wird geladen...

mapping