Fender Princeton RI - Reverb Ein- und Ausgang - warum?

von Joa, 14.06.10.

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  1. Joa

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    Erstellt: 14.06.10   #1
    Hallo,

    Der Federhall am Fender Princeton RI hat einen Ein- und Ausgang.
    Ich frage mich wozu?

    Kann dort etwa ne andere Feder angeschlossen werden oder der legendäre Tube Reverb eingeschliffen werden.
    Ist das ein Einschleifweg allgemein für einen Effekt wie z.B. ein Delay?

    Gruß,
    Joachim
     
  2. Stratspieler

    Stratspieler Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 14.06.10   #2
    Hallo Joachim,

    um eine Federhall-Spirale (neudeutsch: Reverb-Tank) dort anzuschliessen. ;)

    Anfrage an Radio Eriwan:

    Im Prinzip Ja. Ob sie freilich kaputt geht, oder der Hall dann anders hallt, ist aus den technischen Daten des jeweiligen Reverb-Tanks zu ersehen, dazu gibt das www. Auskunft.
    Die Daten des PRRI-Reverb-Tanks sind dort ebenfalls abgelegt; wenn ich mich jetzt nicht irre, es ist eine 4AB3C1B.

    Nein. Die Spannungsverhältnisse sowohl am Ausgangs-Transformator der ECC81 /12AT7 als auch die Eingangsverstärkung des Reverb-Aufholverstärkers lassen das eigentlich nicht zu.

    Gruß Michael
     
  3. Joa

    Joa Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.06.10   #3
    Hallo, Michael!

    Vielen Dank für die technisch ausführliche Erklärung.
    Dann wurde der externe Anschluß bei den Black- und Silverfaceamps so ausgeführt,
    um eine defekte Feder leichter austauschen zu können.:great:

    Meine Feder ist nicht kaputt, wollte nur wissen, ob der Anschluß auch andere Möglichkeiten zuläßt. Und vieleicht hat das auch schon jemand sorglos ausprobiert.

    Gruß,
    Joachim
     
  4. Stratspieler

    Stratspieler Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 15.06.10   #4
    Moin Joa,

    naja so technisch ausführlich war sie ja nicht. ;)

    Vermutlich (!) ist es nur so, wie Du schreibst, dass Leo Fender einfach die Chinch-Buchsen als preisgünstige Möglichkeit vorsah, die Reverb-Tanks im Reparaturfalle schnell ohne grosse Löterei wechseln zu können.

    Was das Ausprobieren angeht, so stehen Dir alle (Feder-) Möglichkeiten auch mit Defekt-Gefahr offen; offenbar hast Du hier einen revolutionären Gedanken geäußert, den so noch keiner gedacht hat. :)

    Angesichts der Transformatoranpassung für den Eingang des Reverb-Tanks würde ich jedoch nicht mit Effektgeräten experimentieren. Ich habe mal eben nachgeschaut: in meinen beiden Blackface-Nachbauten liegen (entsprechende Eingangsspannung vorausgesetzt) 45 ... 52 Volt NF-Spannung (!) an der Trafo-Primärseite, die dann aufgrund des erforderlichen Übersetzungsverhältnisses für die Reverb-Tanks transformiert werden - und am Ende des Reverb-Tanks kommt ja praktisch nichts mehr raus, so dass der Aufholverstärker (eine Triode) nötig wurde.

    Der Reverb-Tank "vernichtet" ja quasi fast die ankommende NF und ich weiss nicht, was ein Effekt-Gerät, welches u.U. auch noch selbst verstärkt, a) macht, wenn es u.U. eine viel zu hohe, fehlangepasste NF bekommt und b) wie die nachfolgende Aufholstufe damit umgehen soll. Ich vermute, da wirst Du mit Effekten keine Freude haben.

    Gruß Michael
     
  5. Joa

    Joa Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.06.10   #5
    Hallo, Michael!

    Jetzt mach aber mal halblang.:)
    Revolutionär - naja:o

    Tja, aber Reverb ist nicht gleich Reverb - es gibt sicher gute Tanks und weniger gute Tanks für gewisse Musikstile.
    Und da wird man sich doch gerne ne Option offen lassen, wenn man z.B. einen Amp selbst baut.
    Von elektrischen Kapazitätswerten habe ich leider null Ahnung, aber es sollte natürlich passen, wie Ein- und Ausgang das Signal durchmogeln.

    Gruß,
    Joachim
     
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