Geläufigkeit + Gelenkigkeit lassen nach

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blues-indianer

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Hi Foristen,
ich bin Henry und 64.
Flottheit, Leichtigkeiten und Griffspanne lassen nach. Nicht, dass das ne Sensation wäre und ein Thema wert... "Alter, find' dich damit ab"... höre ich mich selbst sagen.

Ja, ok, aber was leider in den Fußzehen schon merklich spürbar ist (Gelenkarthrose in den Zehenegelenken), scheint jetzt allmählich auch in den Fummelfingerchen anzukommen. Vor allem sind inverse Griffe (4.Finger - kleiner F.) muss weiter und tiefer greifen als der 3. (RF). sind ganz schön kniffelig geworden. Obwohl ich das bei der klass.Gitarre gut eintrainiert hatte, die gebeugten Mittel- und Ringfinger schön in Bundbreite zu spreizen, sieht das a) heute nicht so prickenld aus und b) muss ich mich tierisch anstrengen, die Bünde wirklich ganz kurz vorher zu belegen (damit die Saite nicht schnarrt). Und angestrengte Finger sind langsam.

Ich mache zwar gitarrentechnische FiÜbg., aber was kann Mann gegen voranschreitende Arthrose in den Händen und Fingern tun? Ein großer Dank dem heldenhaften Heiler...!!!!

Grüße von
Henry
----------
 
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peter55

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Diese Frage kann dir nur ein (Fach-)Arzt oder Physiotherapeut oder ein ähnlich qualifizierter Fachmann beantworten.

Wir sind hier keine Ärzte und medizinische Ratschläge von Laien (auch wenn sie selbst Betroffene sind!) aus dem Netz können gefährlich sein,
da kein "Berater" hier deine Diagnose selbst gestellt bzw. gesichert übermittelt bekommen hat. Und Ferndiagnosen sind schlichtweg ebenfalls gefährlich
und eigentlich unmöglich.

Du wirst also hier keinen "Heiler" finden ... sorry ...
 
Luckie

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Nicht verzweifeln. Guck mal hier. Und der spielt auch noch.

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blues-indianer

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Tja, den bringen nicht mal fliegende Kokosnüsse um! :D
 
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Maxi

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Kann dir hier nur empfehlen das ganze erstmal vom Arzt abklären zulassen, das kann ja alles mögliche sein - mit gewissen Einschränkungen muss man sich mit zunehmendem Altern abfinden, aber nicht mit allem.

Also erstmal abklären ob du ne Athrose hast oder ähnliches. Für mich persönlich führt der weg bei sowas aber immer zum Pysiotherapeuten meines Vertrauens, oft lassen sich Dinge doch recht einfach beheben. Beispiel: Ich hatte Probleme mit dem Ulnaris nerv. Tauber kleiner Finger und so späße.

Wenn ich zum Arzt gehe bekomm ich Entzündungshemer und die anweißung Hand etc. zu schonen. Wenns dann nach gewisser Zeit nicht weg ist könnte man es ja operieren.

Geh ich zu meinem Physiotherapeuten kuckt der erstmal ob nen nerv eingeklemmt ist oder ähnliches. In meinem Fall hats kurz böse gestochen im handgelenk und dannach sofort 50% besserung, und wird seitdem jeden Tag besser, seine Aussage gegenteilig: Alles ganz normal verwenden, dauert ne Weile bis sich der nerv erhollt hat.

Ich will damit nur sagen, auch wenn der Arzt sagt das wird nix mehr, aber vorallem vor irgendwelchen OP vorschlägen, umbedingt zweite Meinung einhollen oder bei Bewegungsrelevanten Dingen beim Pysio vorbeischauhen.

Hoffnung nicht aufgeben. Toi toi toi

*Anmerkung (u.a. @peter55 ), ich will hier nicht gegen die Schulmedizin wettern, die hat mir auch schon das Leben gerettet - Punkt ist: Arzt weiß nicht alles, und ich finde die Nachfrage in solchen Foren garnicht schlecht und den vermweiß auf den Arzt unnötig.(das weiß ja im Grunde eh schon jeder das die möglichkeit besteht) - Der Grund ist einfach, ein Arzt weiß nicht alles und kann auch garnicht in jedem Gebiet immer up2date sein, dafür gibts auf zuvielen gebieten zuviel Fortschritte, wo es gestern noch keine Therapie gab gibt es heute eine etc. pp. - das ist für einzelene Menschen nicht nachvollziehbar, die meisten Patienten wissen von ihrer Krankheit am Ende meist mehr als z.b. der Hausarzt oder ab und auch mal der Facharzt betreffend ihrers speziellen Falles. Von einem Mitleidenden dann infos bekommen ist absolut Gold wert. Ich kann was Peter hier sagt weitesgehend nachvollziehen, selbstherapieversuche auf Basis Internet halt ich auch für nicht Zielführend, aber der Kontakt zu anderne Betroffenen ist wichtig: Was hat mir geholfen? Wo hab ich das bekommen? Wo lagen meine Probleme etc. / Z.b.: Ich hatte die selben Symptome bei mir hat mir die und die Therapie geholfen - meld dich einfach mal bei deinem Neuro/Uro/pysio/whatever-logen der kann das dann checken. Sowas z.b. wäre für betroffene evtl. Zielführender als ein besuch bei Arzt XY der sich damit nicht 100% auskennt und der Meinung ist das geht in 2 Wochen weg, wenn nicht kommste nochmal wieder. Denke du verstehst meinen Punkt.
 
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Willy58

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Der hat ja in seinem Leben nichts anderes gemacht wie Gitarre spielen.
Soll nicht negativ sein. Mein Respekt an die Stones.
 
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blues-indianer

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Danke für eure Antworten! :great:

Ich habe kein akutes Problem mit Nerven, sondern merke so seit 1 Jahr, dass ich die Fingergelenke nicht mehr komplett einrollen kann. Bestimmte Griffe sind schwieriger geworden, weil sich besonders der linke Zeigefinger nicht mehr einrollen lässt (wurde schon geröntgt, nachdem ich mal beim widerspenstigen Garagentoröffnen mit der rechten Hand nachgeholfen und mich so selbst verletzt hatte - drüber gefasst und Druck ausgeübt). Ich dachte, nach 3/4-Jahr könnte das mal gut sein jetzt, aber das verbessert sich nicht.

Aber auch die Koordination linke-rechte Hand lässt nach--- ich kann "Goin' home" jetzt nicht mehr doppelt so schnell spielen wie Alvin Lee (kleiner Scherz)!!! :evil: Aber für die Begleitung einer alpinen Volksliedgruppe könnte es noch reichen. Naja, Mann wird nicht jünger, das Dilemma betrifft ja auch andere Gelenke (Ski + Volleyball adé)...
 
Willy58

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Hallo, ich habe mit 58J angefangen Gitarre zu lernen.
Bin nun fast 67J und hoffe immer noch, dass mein Finger flinker und gelenkiger werden.

Aber das Altern wird man wohl nicht aufhalten können.
Man kann mit 67J nicht wie ein junger Gott rumlaufen.
 
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Danke für eure Antworten! :great:

Ich habe kein akutes Problem mit Nerven, sondern merke so seit 1 Jahr, dass ich die Fingergelenke nicht mehr komplett einrollen kann. Bestimmte Griffe sind schwieriger geworden, weil sich besonders der linke Zeigefinger nicht mehr einrollen lässt (wurde schon geröntgt, nachdem ich mal beim widerspenstigen Garagentoröffnen mit der rechten Hand nachgeholfen und mich so selbst verletzt hatte - drüber gefasst und Druck ausgeübt). Ich dachte, nach 3/4-Jahr könnte das mal gut sein jetzt, aber das verbessert sich nicht.

Aber auch die Koordination linke-rechte Hand lässt nach--- ich kann "Goin' home" jetzt nicht mehr doppelt so schnell spielen wie Alvin Lee (kleiner Scherz)!!! :evil: Aber für die Begleitung einer alpinen Volksliedgruppe könnte es noch reichen. Naja, Mann wird nicht jünger, das Dilemma betrifft ja auch andere Gelenke (Ski + Volleyball adé)...
Das war nur ein Fallfremdes Beispiel für ''so kanns gehen'' von meiner Seite. Na wenn dein Problem mechanischer Natur als folge eines ''unfalls'' war ist doch klar wo die Reise hingeht ----> ''Hallo lieber Dr.XY hab nach wie vor ein Problem - check dat mal'' darfst dich halt nicht abwimmeln lassen mit ''ist in dem Alter normal''.
 
shadok

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Der hat ja in seinem Leben nichts anderes gemacht wie Gitarre spielen.
'Ne Wahrheit die man bei Beurteiliung solcher Leute und Vergleich zu eigenen Fähigkeiten nie vergessen sollte.
Merke auch manchmal daß die Finger schon mal gelenkiger waren. Lässt sich mMn aber mit Übung & effizienter Spieltechnik auffangen.
Von daher, immer schön weitermachen.:D
 
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Blues-Opa

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Ich habe angefangen als ich im Ruhestand war, und gehe jetzt auf die 70 zu. Die erste Zeit lief es eigentlich besser als ich erwartet hatte. Aber inzwischen merke ich auch das Alter … Neues Lernen geht langsamer, die Konzentration lässt nach, die Beweglichkeit der Finger war auch schon mal besser …
Aber was solls … ist einfach so … statt zu jammern was nicht mehr geht, finde ich viel wichtiger dran zu bleiben, zu machen was noch geht und Freude dabei zu haben :)
 
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fko56

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Was ich schon mehrfach bemerkt habe (auch bei mir) ist, daß wir generell "unterversorgt" sind. Das macht sich im Alter vermehrt bemerkbar.

Ich hatte da zufällig einen Vortrag gesehen der (für mich) recht logisch war. Vor allem aber nicht mit "Geistheilern" zu tun hat. Sondern mit wissenschaftlichen Daten.
Da kann man natürlich lange hin und her diskutieren wie sinnvoll solche Erkenntnisse sind.
Ich hab's probiert und Wirkung festgestellt. Bin zwar deswegen nicht jünger geworden aber ein paar Wehwechen haben sich deutlich verbessert.
Ausserdem: Wenn's net hilft, schadets auch nix.

Vitamin D und Omega3 Nahrungs-Ergänzungsmittel. Hat mir mein Arzt - nach mehrfrachen Nachfragen - auch geraten.

Wen's interessiert:

https://www.youtube.com/results?search_query=dr+spitz+autoimmunerkrankungen
 
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Blues-Opa

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Nehme ich beides auch seit etwa 2 Jahren, auf Anraten meines Hausarztes, allgemein zur Ergänzung neben vor allem auch sonst vernünftiger Lebensweise. Ja, hat bisschen was gebracht, "manche Wehwehchen sind besser geworden" … aber man sollte keine Wunder erwarten. Alt werden ist manchmal kacke … aber eben auch was ganz normales ...
Ansonsten … siehe oben … es wird einfach gemacht was noch geht und Freude macht :)
 
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… aber man sollte keine Wunder erwarten

Klar, Wunder passieren keine.
Ich habe zusätzlich auch meine Ernährung umgestellt und esse alles (und nicht zu wenig) - allerdings nichts das nach industrieller Erzeugung aussieht. Also keine Fertiggerichte, kein Fleisch von "weit her", nur Obst und Gemüse aus Eigenanbau oder der Region usw.
Bewege mich auch recht ordentlich auf verschiedenste Weise.
Das hat schon echt Wirkung gezeigt. Keine Wunder aber deutliche, nicht nur gefühlte Verbesserungen. Auch durch den Arzt messbare Änderungen.

Hätte ich damit schon Jahre früher angefangen wäre mir vermutlich einiges erspart geblieben.
 
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Blues-Opa

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Um zum eigentlichen Thema zurückzukommen … die geschilderten Probleme mit den Händen/Fingern habe ich auch seit den letzten Jahren, einfach altersbedingt, ohne spezielle Erkrankung. Ich habe dabei festgestellt dass ich mit kleineren Bauformen und kürzerer Mensur deutlich besser zurechtkomme. Ich spreche jetzt von meinen Akustikgitarren, Parlorgröße, oder "00", kleinere "000" gehen auch grad noch. Ich spiele nichts anderes mehr, hab die größeren verkauft. Außerdem spiele ich jetzt weichere Saiten die sich angenehmer spielen/benden und schön schwingen. Die Probleme sind dadurch deutlich weniger geworden, und so nebenbei machen die "Kleinen" - zumindest die qualitativ guten - richtig Spaß!
Kürzlich habe ich mich mit einem Profi über die Problematik unterhalten, bei dem ich seit einiger Zeit immer wieder mal Stunden nehme - er meinte, genau das hätte er mir auch geraten.
 
LoboMix

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Bestimmte Griffe sind schwieriger geworden, weil sich besonders der linke Zeigefinger nicht mehr einrollen lässt (wurde schon geröntgt, nachdem ich mal beim widerspenstigen Garagentoröffnen mit der rechten Hand nachgeholfen und mich so selbst verletzt hatte - drüber gefasst und Druck ausgeübt). Ich dachte, nach 3/4-Jahr könnte das mal gut sein jetzt, aber das verbessert sich nicht.
Was war denn damals die Verletzung? War etwas gebrochen, eventuell am oder sogar im Gelenk, gab es eine Riss in einem Knochen?
Nach einem Bruch oder Riss heilen Knochen zwar sehr gut aus und sind auch dann wieder voll belastbar (anders als bei Sehnenzerrungen oder -rissen, die nur sehr, sehr langsam wieder verheilen).
Aber an der Bruchstelle entsteht immer eine Verdickung, die man später auf dem Röntgenbild meistens auch ganz gut erkennen kann. Das ist fast immer harmlos und ohne weitere Bedeutung oder Einschränkung. Wenn es aber in Gelenknähe passiert oder sogar die Gelenke/Gelenkflächen selber betrifft, bliebt immer eine Einschränkung der Beweglichkeit übrig. Auch diese kann unerheblich sein und im Alltag ohne Konsequenzen. Deshalb interessiert es die behandelnden Ärzte meistens auch nicht weiter.
Bei Musikern bzw. an einem Instrument kann das aber fatale Folgen haben, wenn z.B. wie du es beschreibst, der Finger sich nicht mehr ausreichend knicken oder einrollen lässt.

Bei Profimusikern, die ihren Job zu verlieren drohen, kann man darüber nachdenken, die überschüssige Knochenmasse gezielt abzufräsen. Aber das ist eine Sache für absolute Handchirurg-Spezialisten und bedarf einer sorgfältigen Abwägung. Nur ein solcher Spezialist mit ausreichend Erfahrung bei solchen Operationen kann den Aufwand und die Erfolgsaussichten genau abschätzen.
Ansonsten gilt es, mit speziellen physiotherapeutischen Übungen erst mal auszuloten, wie weit die Beweglichkeit ´konservativ´ wieder hergestellt und erweitert werden kann. Amateuren und Hobby-Musikern würde ich eher nie zu einer Operation raten, zumal die Frage ist, wer sie bezahlt, wenn es keine zwingende Indikation dafür gibt.
Gezielte Übungen an der Gitarre können auch helfen, auf jeden Fall ist eine Spielweise anzuraten, die jede übermäßige Kraft vermeidet und die auf eine größtmögliche "Freiheit" der Bewegungen der Finger abzielt.
Zu viel Kraft ist grobmotorisch, und eine grobmotorische Spielweise schränkt ebenfalls die Beweglichkeit ein.

Letzteres gilt auch und vor allem bei Arthritis, denn das "gute Bewegen", das jegliches Zuviel an Kraft vermeidet und im Gegenteil die Freiheit des Bewegens zum Ziel hat, ist nicht nur Gelenk-schonend, sondern hilft auch, die Funktion und die Beweglichkeit der Gelenke und überhaupt des gesamten Bewegungsapparates möglichst lange zu erhalten.
 
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blues-indianer

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Hallo Lobo und danke auch an die anderen Mitglieder für eure Antworten,

der Zeigefinger hat laut Unfallchirurg auf dem Röntgenbild eine Kapselbeschädigung diagnostiziert. Er meinte, das operiere man nicht. Wie du geschrieben hast, ist eine OP riskant und für einen Hobbyschrammler wohl eher unwirksam, in dem Alter sowieso.

Naja, es geht anderen wohl auch so. Die allgemeine Ernährungsfrage interessiert mich, darüber werde ich mich mal näher informieren.

Ich denke, ich werde Übungen machen (bzw. "einfach spielen"), ohne den/die Finger zu belasten, bzw. die zu viel Kraft kosten. Man kann ja Griffe auch vereinfachen... neue Situationen sind ja auch neue Chancen.;-) Habe neulich auf einer Gastgitarre (akust.) gespielt, die sehr hart zu greifen war, nach ein paar Songs dachte ich, mir fällt die Hand ab.

Nachdem ich das heute morgen gepostet habe, merke ich schon jetzt am Abend, das ein Infekt im Anmarsch ist, denn Schultergelenke oder Müdigkeit/Frösteln kommen sicher nicht von der Gitarre... DANKE für eure Gedanken.
 
Uhu Stick

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Antwort: Genau das was du bereits tust, und nicht auf die Ausrede reinfallen, das man schon alt sei.

Die Wichtigkeit von Bewegung für den Erhalt von Muskulatur, Geschmeidigkeit etc. nimmt im Alter nicht ab. Viele verfallen in die Denkweise, „Ich bin doch schon alt, hab´s in den Gelenken, was soll ich da noch Sport machen?" und sehen dabei nicht, dass genau diese Untätigkeit, der Grund für ihre Problemchen sind. Der Körper kann nur dann Aufbauen (oder zumindest nicht Abbauen), wenn er beansprucht wird. Und so sind Fingerübungen genau das richtige um fit zu bleiben.

Der Körper ist zu diesen Tätigkeiten nämlich in der Lage. Auch im Alter. Du könntest sogar noch bis ins höchste Alter ins Fitnessstudio gehen (und glaub mal nicht, dass das nur wenige Leute machen - Im Alter ins Fitnessstudio zu gehen ist das beste was man machen kann). Wichtig ist dabei nur jene Belastung zu finden, die dich für dein persönliches Maß fordert, aber nicht überfordert. Du sollst keine Höchstleistungen auf Weltrekordniveau bringen, sondern nur das finden, was für dich ein gesundes Maß, an Anstrengung bringt. Wenn es irgendwann schmerzt, war es zuviel. Dann gibts ne Pause, und am nächsten Tags gehts lockerer ran. Aber hauptsache ist, man tut etwas.

Viel Erfolg und ein frohes Restjahr!
 
DerBoTo

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Zu allem was dir schon geraten wurde: Hände vor dem Spielen gut aufwärmen. Und ansonsten Finger/Handübungen abseits der Gitarre - also andere Bewegungsmuster - in einem für dich erträglichem Maß.
Vor allem: Verkrampfe nicht, bleib am Ball und denke Positiv. Man unterschätzt wieviel die eigene Einstellung ausmacht und wie die Psyche sich auf unseren Körper auswirkt.
 
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Uhu Stick

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Nachtrag:

Hier mal ein „Motivationsvideo" das zeigt, wozu man auch mit 60, 70, 80 imstande ist:


Da beschwert sich keiner, dass man alt ist.
 

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